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Spiegelwelten:WA-Freundschaftsspiel Italo-Amerika vs. Kinderland

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Willkommen, ich bin Iggy Guttapercha, und ich begrüße sie, liebe und Zuschauerinnen im gigantischen Omertapark in Little Chicago zum ersten Fußballpiel der diesjährigen Weltenausstellung in Italo-Amerika. Heute spielen die Mannschaften aus dem Kinderland gegen die Reservoir Dogs, die Mannschaft des Gastgebers. In ihrem ersten Auftritt gegen Legoland haben die Kinder ja noch knapp verloren, ich bin sicher, sie sind heute auf den ersten Sieg ihrer noch jungen Karriere aus. Nur haben sie sich mit den Italos einen denkbar schweren Gegner ausgesucht, das hat das Spiel gegen die Müllschieberinsel gezeigt, naja wir werden sehen, wie die Nummer heute ausgeht.

Wir haben dieses Spiel übrigens Don Mascarpone zu verdanken, dem obersten Herrscher Italo-Amerikas, der beschlossen hat, sein Land für andere Nationen zu öffnen! So hat auch die Nationalmannschaft endlich was zu tun. Warum er sich wohl geöffnet hat? Wahrscheinlich, weil die Wettbüros um ihren Umsatz fürchten, weil die hauseigenen Vereinsmannschaften so oft gegeneinander spielen! Die kennen sich wahrscheinlich so gut, dass sich die Wettkurse nicht mehr verändern und auch die letzten Betrugsmaßnahmen bekannt sind! Egal, ich vermute, die Italos werden sich freuen, vor dem riesigen Publikum der Weltenausstellung gegen einen vermeintlich leichten Gegner zu beweisen, was sie so drauf haben!

Nun ja, ich kann Ihnen das erzählen, auf dem Platz ist nämlich ungefähr so viel los wie in der Unterhose von Joseph Ratzinger, dem Star des Vatikan! Da kann ich sie eventuell auch wissen lassen, dass der Platz in einem erbärmlichen Zustand ist, eine einzige Schlammwüste! Ich glaube, hier würden sich nicht mal Kamele wohl fühlen, ja, hier in Italo-Amerika hat es in letzter Zeit sehr oft geregnet! Garantiert hat jeder Einwohner der Chiliinsel mehr Gras als der Platz hier. Naja, hier ist über die meisten Sachen oft sehr schnell Gras gewachsen, aber für den Platz gilt das wohl nicht...

Oh, warten sie, mich erreicht gerade ein Telegramm, das Spiel beginnt etwas später, der Geistliche, der den Gottesdienst mit den italo-amerikanischen Spielern durchführen sollte, ist in Ohnmacht gefallen! Angeblich ist das passiert, als er die Kinder (auch die Mädchen) schreiend aus den Büschen hat kommen sehen, die haben es vorgezogen, sich draußen umzuziehen! Wahrscheinlich haben sie den Eingang nicht gefunden, Kinder sprechen ja selten Fremdsprachen, und dann so ein dreckiges Englisch wie hier! Egal, sonderlich leid tut mir der abwesende Pfarrer ja nicht, wenn man immer an das eine denkt, fällt schon mal der ein oder andere Gottesdienst im wahrsten Sinne des Wortes flach, huhuhu, das war wieder ein schlechter Witz.

So jetzt scheint es loszugehen, so langsam wird das Stadion voll, als Organisatoren der WA haben die Italos für ein gutes Vorprogramm gesorgt, ich sehe gerade, hier wird etwas aufgebaut, oha, sehen Sie selbst.

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So, welch beeindruckende Vorstellung, schade, dass sie so Vielen entgangen ist. Ich sehe gerade, der Schiedsrichter ist auch gerade eingetroffen, es ist der relativ unbekannte Robert Hoyzer aus Altweltdeutschland, er hat bis jetzt immer nur in niederklassigen deutschen Ligen gepfiffen, begleitet wird er von zwei Linienrichtern, jetzt noch ein Plausch mit den Vertretern des italo-amerikanischen Fußballverbands! Oh, ich sehe, sie unterhalten sich, was die wohl vorhaben? So, jetzt treffen auch die italo-amerikanischen Spieler ein, dicht gefolgt von den Kindern, welche hinter einem grimmig dreinblickenden Kindergärtner blind hinterherlaufen! So, jetzt kann es gleich losgehen!

Halt, erst noch die Hymnen spielen! Eine inbrünstige Darbietung der italo-amerikanischen Nationalhymne Felicita , die Kinder verzichten auf derartiges Vorgeplänkel, die haben es angeblich ja nicht mal hinbekommen, ihre Nationalhymne rechtzeitig in sauberer Notenschrift bei der WA-Leitung abzugeben. Tzzz! So, jetzt begeben sich die Kinder und die Italos auf ihre Seiten, gleicht scheint es loszugehen. Halt, vorerst noch ein Shakehand, bei dem Bob der Klaumeister fast die Hand gebrochen bekommt, jetzt geht es los. Der Schiedsrichter pfeift an!


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Thomas hat sich fürs Spiel warmgemacht...

Mascarpone, noch ein Qualitätsprodukt aus der (schützen)preisgekrönten Inzuchtproduktion des Dons (ich darf so reden, mich versteht hier ja keiner), und Luca Stasi proben den Aufstand, äh... Anstoß (das mit dem Aufstand war ja die Abwehr)! So, jetzt ein Kurzpass nach hinten auf Igheri, der auf die linke Seite gegeben, ein langer Schlag über das ganze Feld, aber wohl etwas zu weit! Der Ball trudelt ins Aus, häh, denkste, kurz vor der Linie springt er noch mal auf, es platscht, und der Ball bleibt in einer Schlammsuhle liegen! Chris-Roland und Willi Nocci rennen dem schmutzigen Leder hinterher, aber Chris-Roland scheint Angst vor dem Schmutz zu haben, eitel wie er ist! Nocci rennt dagegen mitten in die Suhle hinein, stößt den Ball an, rutscht aber aus, der Ball rollt über den Schlamm ins Aus, Einwurf für die Kinder. Das kann ja heiter werden.

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Den Einwurf führt Christian aus, der ausnahmsweise mal nicht schläft, bei diesen Saubedingungen ist der Boden schön weich, und laut ist es auch! Jetzt sucht er nach Mitspielern und findet schließlich Thomas auf Höhe der Mittellinie! Der Ball fliegt durch die Luft, auf Thomas zu, der wird von Igheri angegriffen, was ist das, der hebt sein Knie und verpasst dem Kind einen sauberen Kinnhaken! Foul! Thomas fällt rücklings auf den Boden. Igheri stoppt sauber den Ball herunter, alle Kinder beschweren sich über das Foul, aber der Schiedsrichter sagt Ball gespielt , womit auch sonst? Thomas aber wehrt sich, ein Purzelbaum bringt den italo-amerikanischen Spielmacher zu Fall, dem fällt auf einmal die Pistole aus der Tasche und Bob der Klaumeister greift sich das heiße Eisen.

Was passiert jetzt? Klauen können doch nur die Italo-Amerikaner! Bob spielt etwas mit der Pistole herum, Nocci spring ihn von hinten an, aber Bob kann die Pistole zu Vicky Langesocke weiter werfen! Luca Stasi ist jetzt schon sauer, wie ein Stier vom roten Tuch lässt er sich von ihren roten Haaren anziehen, greift sich seinen Schlagstock, und was ist das, rutscht im Schlamm aus, unglaublich, er schlägt zwar noch mit den Schlagstock nach Vickys Schienbeinen, aber die ist zwei Schritte nach rechts gegangen! Hihihi, alle lachen sich schlapp über das Verhalten, selbst Torwart Benjamin Bäumchen, das spüre ja sogar ich hier oben in meiner Reporterkabine!

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Immer noch haben sie die Pistole, was machen sie jetzt, Vicky wirft das heiße Eisen zu Bob, die spielen wohl Schweinchen in der Mitte!? Die Pistole fliegt zu Thomas, der wird von Carlo Rossi umgegrätscht, es gelingt ihm aber, die Pistole zu Jimi Blue zu werfen! Der spielt weiter mit einem Rückpass zu Benjamin Bäumchen, der verfehlt die schlanke Waffe mit seinem Rüssel aber denkbar knapp! Wahrscheinlich, weil er immer noch mit dem Lachen beschäftigt ist, egal, die schlanke Pistole fliegt genau in die Lücke zwischen dem linken Schlappohr und dem Torwinkel. DAS IST DIE FÜHRUNG, DAS 1:0 FÜR ITALO-AMERIKA! Die Führung, ohne was dafür zu tun, das hätte die Korruptionsabteilung nicht besser hinkriegen können!

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Soll das Tor gegeben werden oder nicht? Der Linienrichter kann es nicht sagen, der hat gerade andere Probleme...

Aber so leicht geben die Kinder noch nicht auf, mit hochrotem Kopf rennt Thomas auf den Schiedsrichter zu! Jetzt beschwert er sich, hören Sie selber: Du bist voll gemein, mit dir spiel ich gleich nicht mehr! Jimi Blue schaltet sich auch ein: Ey, alter, figg dich, dass war gar kein Ball du schwule Sau, das war ein fette Knarre, du hässlicher Motherfucker, ich fick dich wie mei Muddah und Vicky Langesocke lässt die Muskeln spielen.

Thomas kann sich nicht mehr halten, er streckt dem Schiri den Finger unter die Nase (wobei er sich da schon auf die Zehenspitzen stellen muss) und zeigt ihm gleichzeitig den Vogel! Der nutzt derweil da oben fröhlich kreisend die 1a-Sicht auf den Omerta Park! Oha, und der angekrochene Happi heult Krokodilstränen, hier ist es so schlammig, den sieht man sogar zur Abwechslung sogar mal! Alle wollen sie bezwecken, dass das Tor nicht zählt, bzw nicht gezählt wird...

Jimi Blue nähert sich jetzt auch dem armen Unparteiischen, und so viel ist klar, er ist größer als Thomas, sein Mitspieler, und richtet die Faust auf sein Gesicht und brüllt irgendwas! Das Stadion ist im Moment ganz still, außer mir quasselt keiner, drum höre ich das! Hören sie selber: Ey alter, willstu Schläge, ich fick disch wie... äh... mei Senfglas! Jetzt gerät Schiedsrichter Hoyzer aber echt in Bedrängnis, schließlich ist seine Frisur in Gefahr, und die hat er sich von einem schweineteuren Friseur heute früh erst herrichten lassen und murmelt kleinlaut Ja, ok, ja, das war ja nicht der Ball, sondern nur so eine Pistole, schon gut, das Tor zählt nicht. Die Kinder jubeln, es bleibt beim 0:0.

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Die Gemüter haben sich wieder beruhigt, Luca Stasi im Duell mit Christina Stürmer, die jetzt auch hinten aushilft, das Mädchen scheint die Überhand zu behalten! Stasi wird langsam echt wütend, versucht es jetzt mit einem kleinen Griff in die Weichteile, aber bei Mädchen ist da bekanntlich nicht viel, gut, dass niemand diesen kleinen Anfall von Pädophilie gesehen hat! Aber davon nicht genug! Stasi kann Christina einfach nicht abschütteln, er gibt jetzt auf die rechte Seite zu Willy Nocci, der nimmt den Ball an, setzt, bevor ihm Schlaf zusetzen kann, zur Flanke an! Aber er haut aber voll in den Boden, ein riesiger Schwall legt den Grazilen Frosch und Vicky lahm! Na lecker!

Diese Chance nutzt er, etwas holprig läuft er in den Strafraum hinein, bis zur Grundlinie! Dort wird er von Bob dem Klaumeister angegriffen, bevor dieser dazu kommt, die Daseinsberechtigung seines Spitznamens offenzulegen, legt der Italo-Amerikaner flach auf den Elfmeterpunkt zurück! Luca Stasi rempelt Christina Stürmer aus dem Weg, rutscht jetzt in den Ball hinein, bekommt noch einen Ball an den Fuß, halbhoch aufs Tor! Ein Raunen geht durchs Rund, aber er trifft nur das Bein von Benjamin Bäumchen, und dieser etwas ungewöhnliche Beinschuss prallt ins Feld zurück.

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Hey, anscheinend verwechselt Luca die Veranstaltung hier wohl mit der Surfweltmeisterschaft, jedenfalls schlittert er nach seinem Schuss weiter durch den fast flüssigen Boden! Und er landet direkt vor dem Rüssel von Benjamin Bäumchen! Oha, der nimmt Stasi kompromisslos mit seinem Rüssel auf und schwingt ihn dreimal im Kreis! Die Kinder lieben es, die technischen Vorrausetzungen zu Hause lassen keine Achterbahnen zu, und das hier dient als gute Imitation! Aber Stasi findet das ganz und gar nicht lustig, mit schmerzverzerrtem Gesicht begibt er sich nun auf seine vierte Runde, der Schiedsrichter Robert Hoyzer hält sich vornehm und aus Angst um seine Frisur zurück! Huch das war gefährlich, eine Pistole aus Stasis Tasche hätte beinahe Sonny Mascarpone am Kopf getroffen, oh Gott, wie lange braucht Benjamin Bäumchen denn noch...

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Stasi wird immer noch gedreht, es regt ihn persönlich auf, wie machtlos er dem Elefanten ausgeliefert ist! Sein Aussehen hingegen nähert sich doch bedrohlich dem eines Bäumchens an, mit seinem grünen Kopf und seinen schlammbraunen Beinen, oh Gott, dieser Witz war wieder schlecht! Aber Spaß beiseite, anscheinend will Benjamin Bäumchen den fiesen Luca Stasi aus dem weiten Rund katapultieren, die Menge hält gespannt die Luft an...

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Welch ein geiler Platz!

Benjamin Bäumchen lässt Stasi jetzt nicht mehr vor seinen Augen kreisen, nein, er hebt ihn jetzt hoch und lässt ihn über seinem Kopf rotieren, ohhhhhhhhh, kurz an der Latte angestoßen, das tut weh! Benjamin wird jetzt immer schneller, jetzt lässt er los...

Aber er rutscht aus und einen Meter nach links, er kann sich halten, aber Stasi kriegt nicht den vollen Speed ab! Ein gewaltiger Schwall an Schlamm fliegt jetzt auf den ballführenden Salvatore Feccio zu, Stasi fliegt jetzt in Richtung Haupttribüne, wird wohl im Fanblock landen! Da hat er noch Glück gehabt, Rockstars überleben das für gewöhnlich, aber jetzt senkt er sich zu einem der Begrenzungspfähle ab! Auuuah, das tat weh! Stasi ist doch jetzt tatsächlich volle Kanne in den dicken Mast reingeflogen! Oh ich glaube, sollte er wie die ganzen wie die ganzen Brasilianer nach der Karriere katholischer Priester werden, hat er jetzt keine Probleme mehr mit dem Zölibat...

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Während Luca Stasi stinksauer auf das Feld zurückkehrt, suchen seine Kollegen gerade den Ball, welcher unter dem apokalytischen Schwall nach Benjamins Blümchens Ausrutscher unter dem Schlamm begraben ist! Ich würde mal sagen, dieses Spiel ist echt unterirdisch! Allerdings ist es schon ein lustiges Bild, wie Al Igheri vergeblich in den Boden tritt, während die Auswechselspieler verzweifelt nach Reservebällen schauen! Sie wurden aber sicher von irgendwelchen Kleinkriminellen geklaut, um irgendwie übers Internet als Original-Spielbälle zu Unsummen verhökert zu werden.

Aber wo ist der Heilige Gral, ähhh Ball,? Ich würde mal stark sagen, er befindet sich irgendwo hier im Stadion, genauer weiß ich es aber auch nicht! Vielleicht haben ihn ja die Regenwürmer gefressen! Ach nein, jetzt hat Salvatore Feccio den Ball gefunden, spielt zu Michael Mascarpone! Der jetzt mit einem Pass zu Al Igheri, der spielt einen Steilpass auf Sonny Marscarpone, der wird aber von Vicky Langesocke abgelaufen! Sonny Mascarpone versucht ihr an den Haaren zu ziehen, aber das gelingt nicht! Er muss sich zu tief bücken, jetzt liegt er schon wieder auf dem Boden, na Glückwunsch, jetzt hat es ihn auch erwischt!


Bearbeiten 25. Minute

Die 25. Minute ist angebrochen, Igheri auf Matto, der spielt die Linie rauf auf Nocci. Luca Stasi nimmt den Ball an, mit dem Rücken zu seinem Gegenspieler, es ist Thomas. Stasi setzt zu einem kleinen Ellenbogencheck an, aber er semmelt voll drüber, Thomas ist einfach zu klein für Stasi! Im Gegensatz haut Thomas Stasi in die Beine, der rutscht weg, voll in dem Schlamm! Jetzt verliert den Schlagknüppel, ist das Ding tatsächlich aus seinem Trikot gefallen! So ein Cheater!

Da kommt Rocco Cambrone, versucht den freiliegenden Ball in Richtung des Tores zu befördern, aber Thomas wirft sich mit dem Schlagknüppel in den Schuss. Der Ball fliegt in hohem Bogen auf die rechte Seite, wo Marvin Braun ihn mit Hilfe einer kräftigen braunen Pfütze stoppt! Da kommt Verteitiger Salvatore Feccio mit einer Grätsche, damit stellt er sich aber denkbar doof an, grätscht vorbei! Trainer Tom Hogan regt sich auf, er weiß ja nichts von den Fußballkünsten von Marvin Braun. Jetzt versucht Braun den Italo auszutricksen! Oja, jetzt stolpert er aber tatsächlich über seinen Gegenspieler, das muss man erst mal schaffen! Feccio lag nämlich einen guten Meter links neben ihm, aber die beiden helfen sich jetzt auf! Tja, sie scheinen sich zu verstehen, jetzt entwickeln sie doch tatsächlich ein Gespräch über Homosexualität.

Bearbeiten 26.Minute

Aber schauen wir zu Thomas, der haut seinem Gegenspieler die Mütze vom Kopf! Bei klarem Kopf hätte er sicher auch wesentlich weiter unten getroffen, aber was ist jetzt? Thomas nimmt sich den Schlagknüppel und schlägt auf den am Boden liegenden Matto, der versucht wegzurollen, aber im Schlamm und ohne seine Mütze wirkt er doch recht kopflos. Stasi erhebt sich, doch Thomas schlägt ihm den Ball direkt in die Magengegend! Stasi kippt um, hätte er halt nicht so viele Pizzen in sich hinein gestopft...

Argh, Thomas rennt Amok...

Aber ich glaube es nicht, der Thomas startet tatsächlich einen Amoklauf, und da sagt einer, das würden nur unbeliebte Kellerkinder machen! Die Italo-Amerikaner richten ihre Gewehre auf ihn, langsam sind sie von den Kindern wirklich genervt, so sehr, dass sie auch vor diesem Publikum aus aller Welt zu den Waffen greifen! Aber, gibt es denn das, die Teile klemmen! Verzweifelt versuchen sich die italo-amerikanischen Fans draußen im Wurf von Pizzen (für Schüsse ist die Distanz wohl zu groß), und tatsächlich, es gelingt ihnen, Thomas zu Fall zu bringen! Er rutscht auf einer besonders fettigen Hawaii aus, es gelingt ihm aber gerade noch, den Schlagknüppel in den Schlamm nahe der rechten Auslinie zu schmeißen, bevor Michael Mascarpone ihn kriegt.

Oh, Gott, das wird hier mehr und mehr zur Schlägerei! Jimi Blue holt den Stock aus dem Schlamm zurück, und baut um ihn herum eine kleine Breakdance-Einlage auf! Igheri, der in der Nähe steht, bekommt das Ding gegen den Kopf geschleudert und fällt zu Boden! Aber Jimi Blue fällt jetzt auch hin, der Boden eignet sich nicht so richtig für Breakdance-Choreos! Thomas schnappt sich den Schläger.

Was ist eigentlich mit den Italo-Amerikanern los? Machen auf coole Mafiosi, und hier flüchten sie verängstigt vor einem Kind mit Schlagknüppel! Wahrscheinlich sehen sie es als Strafe Gottes an, dass ihre Gewehre nicht funktionieren. Alle Italo-Amerikaner ziehen sich jetzt zusammen in die eigene Hälfe zurück. Der Schiedsrichter, Herr Hoyzer übrigens, ist schon längst in der sicheren Menschentraube des Italo-Amerikanischen Trainerteams (und dessen Bodyguards) verschwunden, die ihn konsequent bereden.

Bearbeiten 27. Minute

Die Spieler aus der alten Welt aber, die haben ein Problem nach dem nächsten, die Gewehre klemmen! Das gibt es ja gar nicht, Thomas rennt auf sie zu, sie rennen in alle Richtungen, das Geschehen hier nimmt fast biblische Züge an! Thomas teilt die Spieler auf wie Jesus das Meer, während die Fans weitere Pizzen aufs Spielfeld werfen. Das hingegen sieht Bob der Klaumeister, der fast vergessen hat, das der Ball vor seine Füße gerollt ist, und schießt auf das Tor.

Oh, aber der Ball scheint weit vorbeizugehen, in der Eile hat der Klaumeister völlig verzogen, rechts vorbei und auch noch drüber! Da steht aber noch Thomas! Der sieht den Ball auf sich zufliegen, steigt hoch, streckt sich. nimmt aber trotzdem Knüppel zur Hilfe und boxt den Ball mit voller Wucht aufs Tor! Pete Senteza, der Torwart kommt zwar noch mit den Fingerspitzen dran, aber der Ball rutscht ihm durch die Hände! Doch was ist das, ein Schuss ertönt! Luft tritt aus dem Ball aus, und der Luftzug lässt den Ball auf halber Strecke umkehren! Da hat wohl ein Italo-Amerikanischer Fan den Ball mit seinem Gewehr vom Übertreten der Torlinie abgehalten! Sentenza nutzt das und fängt den Ball! Bei dieser Aktion rutscht außerdem der Schlagknüppel aus der Thomas feuchter Hand! Oha, in dem vor dem Tor besonders flüssigen Schlamm findet er den von Haus dunklen Schläger nicht mehr! Egal, gegen ein friedlicheres Spiel ist ja nichts einzuwenden!

Das Corpus delicti!

Statt sich zu freuen, dass es kein Tor gab, beschweren sich die Italo-Amerikaner noch, dass es Handspiel war! Sind es wohl gewohnt, dass sie vom Schiedsrichter jeden Wunsch erfüllt bekommen! Aber Robert Hoyzer sagt, er hätte nichts gesehen, kein Wunder, das Geld , das ihm die Italo-Amerikaner gerade klammheimlich in die Taschen gesteckt haben, muss ja erst auf Echtheit überprüft werden! Man weiß ja nie, wozu die Mafia so alles fähig ist.

In Trubel der Diskussion um Thomas, der sich jetzt auch die Kinder angeschlossen haben, merken die Kinder gar nicht, wie die Beiden Linienrichter hinter dem Rücken von Benjamin Bäumchen die Tore um 2 bis 3 Meter nach hinten ziehen! Das heißt ja, dass der Elefant gar nicht mehr das ganze Feld bedeckt, sondern nur noch 2/3 dessen!

Rechts und links tun sich doch erhebliche Lücken auf, wenn da mal nicht die Italo-Amerikanischen Trainer ihre Finger mit im Spiel haben. Einige ausländische Fans, ich sehe einige aus Molldurien, singen und tröten zwar etwas aus Protest, aber die italo-amerikanischen Fans übertönen das alles! Da zahlt sich der Heimvorteil mal aus!

Bearbeiten 31.Minute

Lange nichts passiert hier, die Kinder haben sich eine kleine Ruhepause gegönnt, und die Italo-Amerikaner legen wieder zu. Igheri, mit dem Ball am Fuß, legt zurück auf Michael Mascarpone, der nach rechts auf Willy Nocci spielt, der geht jetzt die rechte Außenbahn entlang. Chris-Roland kommt frontal auf ihn zu, aber Nocci schaut ihn nur einmal grimmig an, da macht der freiwillig einen Schritt ins aus und überlässt Nocci das Feld. Der spielt jetzt Doppelpass auf "Sonny" Mascarpone, der den grazilen Frosch abschüttelt, Nocci hat rechts den Ball, zieht nach innen. Jetzt greift ihn Christian Schlaf an, an dem stolpert Nocci sich vorbei, jetzt befindet er sich etwa 12 Meter vor dem Tor.

Bearbeiten 32. Minute

Da sieht er die Lücke, die durch das Hinterziehen der Steuern ähh, des Tores entstanden ist und schießt aus halbrechter Position aufs Tor! Bäumchen wähnt sich sicher und bewegt sich nicht, aber der Ball zischt an seinem rechten Schlappohr vorbei in Richtung Tor! Aber der Pfosten rettet für die Kinder! Der Ball fliegt parallel zur Torlinie, aber Benjamin Bäumchen haut den Ball locker mit seinem Schwanz aus dem Tor raus ins Aus !


Bearbeiten 41. Minute

Italo-Amerika drückt jetzt, sie wollen unbedingt das Führungstor erzielen, rechts steht wieder Nocci, im Duell mit dem wachen Schlaf, der wirft sich jetzt dazwischen! Einwurf für die Hausherren, gegeben zu Michael Mascarpone, der schraubt aber gerade an seinem Gewehr herum! Christina Stürmer kommt an den Ball, sie rennt auf das Tor zu, hart verfolgt von Carlo Rossi, dem Schläger, der ihr ordentlich was mitgibt! Aber dann fällt ihm ein, dass er ja verheiratet ist und Heiratsbruch in seinem Heimatland für Männer zwar nicht bestraft wird, aber sich trotzdem nicht gehört! Außerdem weilt wahrscheinlich seine geliebte Frau unter den Zuschauern! Christina Stürmer strauchelt hingegen, es gelingt ihr aber noch ein Kullerball auf Tor, der Keeper Sentenza schaut nach dem Ball! Ah, ein Schmerzensschrei! Er verzerrt das Gesicht, und lässt den Ball, ohne außer den Gesichts- irgendwelche anderen Muskeln zu bewegen, passieren.

Ja, da hat sich Happi, der Wadenbeißer, in die Beine von Keeper Senteza gebissen! Kein Wunder, dass der nicht mehr reagiert hat! Jetzt lässt Happi aber vom Torwart ab, die viele Chemie in Schienbeinschonern und Stutzen hat ihn anscheinend eines Besseren belehrt! Der Ball hingegen bleibt in einer Schlammsuhle liegen, ohne sich zu bewegen! Matto kommt jetzt angerannt, um den Ball vom Tor wegzubolzen, er stolpert aber über Happi! Dadurch stürzt er direkt in die Beine von Thomas, der den Ball über die Linie drücken will! Dessen Kopf stupst den Ball nur etwas an, ohne das sich das Spielgerät bewegt! Das nutzt jetzt Torwart Pete Senteza, und wirft sich auf den Ball! Boah, den Schlammschwall hätten Sie sehen sollen!

Bearbeiten 42. Minute

Italo-Amerika kommt, sie wollen unbedingt den Führungstreffer erzielen! Die Wettquoten für einen Sieg ihrerseits gingen hier bis an die Decke. Es würde mich nicht wundern, wenn irgendein Mafiaboss, der viel Geld auf sie gesetzt hat, sie nach dem Spiel kurzerhand erschießt! Aber zurückt zum Spiel, Nocci setzt sich schon wieder gegen Chris Roland durch, zurück auf Igheri, dem rutscht der Diagonalball auf die linke Seite ab, direkt in die Beine des Grazilen Froschs! Der hebt das Bein, will den Ball für seine Verhältnisse unspektakulär annehmen, aber Michael Mascarpone, der sein Gewehr wieder hingekriegt zu haben scheint, visiert den Ball an und feuert eine Sonate auf das Spielgerät, welches durch die austretende Luft und die Kugeln beschleunigt wird und über seinen Fuß springt! Da steht auf dem linken Flügel Luca Stasi, dem springt der Ball direkt vor die Füße!

Der grazile Frosch dreht sich blitzschnell um, will den Ball ins Aus zur Ecke dreschen, aber Luka Stasi schlägt mit einem Haken, welchen er gerade aus der Tasche gezogen hat, in das Gesicht seines Gegenspielers! Boah, das ist ja jetzt noch viel hässlicher als vorher! Und jetzt hat er freie Schussbahn! Aber er schießt nicht, legt den Ball quer auf den freistehenden Igheri, der schießt den Ball aus zentraler Position aufs Tor!

Wieder an die Stelle, die jetzt völlig blank daliegt! Uhh, und schon wieder klatscht der Ball an den Innenpfosten! Die Stelle kann man ganz genau erkennen!

Von dort an will Benjamin Bäumchen mit seinem Schwanz klären, aber er legt nur einen gefährlichen Querschläger hin! Der Ball bleibt in der Nähe der linken Eckfahne liegen. Das ruft Linksverteidiger Salvatore Feccio auf den Plan, der sein Gespräch mit Marvin Braun, welches zum Einfluss der Juden in der Welt abgedriftet war, schlagartig beendet. Marvin Braun rennt hinterher, rutscht aber wieder einmal auf seinem Schnürsenkel aus! Feccio an der Eckfahne mit rechts kommt die halbhohe Flanke, Vicky Langesocke in guter Position, um zu klären, aber "Sonny" Mascarpone hält sie hinten am Trikot fest, jaja, er ist es von seinem Vater gewohnt, die Fäden zu ziehen.

Bearbeiten 43. Minute

Die Schuhe eines Kindes beim Gang in die Kabine! Wir bedanken uns an dieser Stelle recht herzlich für die Schleichwerbungsprovision!

Der Ball rutscht durch in den Raum 7 Meter vor den Tor, Stasi und der grazile Frosch streiten um den Ball, der grazile Frosch schafft es aber mit einem Seilfallzieher auf Bodenhöhe noch, vor Stasi zu klären und den Ball ins Aus zu dreschen! Sauber und fair geklärt, Attribute, die für dieses Spiel sonst überhaupt nicht gelten! Doch da ertönt ein Pfiff! Robert Hoyzer, der Schiedsrichter aus Altweltdeutschland, will etwas gesehen haben. Er bittet den grazilen Frosch zu sich.

Jetzt greift er in die Brusttasche, zieht und stellt fest, dass die Karte fehlt. Naja, werden die Italo-Amerikaner wohl geklaut haben, damit der Schri machtlos gegen die fiesen Angriffstaktiken der Gastgenber ist. Jedenfalls pfeift er 11-Meter wegen Fouls, angeblich soll der gazile Frosch Stasi umgegrätscht haben. Der Gefoulte tritt selbst an! Selbstbewusst misst er durch 11 doch extrem kleine Schritte die Distanz zum Tor ab, der Elfmeterpunkt ist vor lauter Schlamm längst nicht mehr zu sehen.

Elfmeter, Luca Stasi gegen Benjamin Bäumchen. Luca Stasi wirkt doch leicht verwirrt und ratlos, der Schiedsrichter, die Pfeife, pfeift! Stasi läuft an, schießt, oh er haut in den Boden! Und sein Schuss fliegt gegen den Zaun der Südtribüne! Zu Zäunen scheint der heute ein ganz spezielle Beziehung zu haben! Ein gewaltiges Stöhnen durchzieht die Ränge, enttäuscht drehen sich die Italo-Amerikaner ab.

Aber da kommt einer die Schiedsrichterassistenten und legt den Ball ins Tor! Den haben sie doch tatsächlich ganz flugs wieder geholt! Niemand scheint es zu merken, und bevor der Schiedsrichter mit diesem genialen Plan zu den Italo-Amerikanischen Spielern angekommen ist, ist der Ball von einem Kind aus dem Tor zum Abstoß hingelegt worden! Vicky Langesocke rennt dagegen zu Luca Stasi und lässt ein lustiges Hähähähähä, Schnaps gesoffen, nichts getroffen verlauten, und schickt ein Fang mich doch, du altes Loch hinterher! Stasi, der gleich zu explodieren droht, wird mit dem Verweis auf die internationale Fangemeinde im Stadion von drei (!) Italo-Amerikanern festgehalten! In all den Wirren und zur Sicherheit aller, hauptsächlich, dass Stasi sich beruhigen kann, pfeifen die Schiris das Spiel vorzeitig ab und bitten zum Pausentee. Ich hoffe, da ist Baldrian drin! So, bis gleich, wir sehen uns dann zur zweiten Halbzeit!

Bearbeiten Zweite Halbzeit

Iggy Guttapercha, live aus Little Chicago!

Hallo, meine Damen und Herren. Hier ist wieder Iggy Guttapercha und ich melde mich zurück aus der Halbzeitpause! Ich hoffe, Sie haben die Pause genossen, ich konnte es nicht. Einige Italo-Amerikaner haben mir nämlich aufgelauert und gemeint, ich würde parteiisch sein und im Sinne des Kinderlandes kommentieren! Stimmt doch überhaupt nicht! Allerdings konnte ich mich gegen ihre schlagenden Argumente nicht wirklich durchsetzen und jetzt sitze ich hier und hoffe, dass die Reservoir Dogs ihr Spiel irgendwie noch reißen können. Sie sehen, Pressefreiheit ist in diesem Land ein hohes Gut.

Auch auf dem Spielfeld konnte die Pause nicht ernsthaft genossen werden, haben die Kinder doch versucht, zum Seitenwechsel ihren Torhüter Benjamin Bäumchen übers Spielfeld zu bringen! Doch wie üblich versagte der Elefant auf halber Strecke und konnte nicht weiter. Die Situation klärte sich, als ein hilfsbereiter Italo-Amerikaner dem Tier seine Tommygun in den Hintern steckte und sein halbes Magazin verschoss, woraufhin Bäumchen panisch zum Tor auf der anderen Seite spurtete.
Die Italo-Amerikaner hingegen mussten in der Pause auf ihre Halbzeitansprache verzichten, heißt es. Leute wollen gesehen haben, wie Trainer Hogan am Telefon hektische Gesten gemacht haben soll. Was der Mann jetzt wohl wieder ausheckt? Dass er nicht der fairste Sportsmann ist, dürfte die Vergangenheit der Mannschaft bestens gezeigt haben.

So langsam haben sich die Spieler auf dem Platz wieder eingefunden, selbst der italo-amerikanische Torwart Sentenza ist mit dem Verzehr seiner Halbzeitpizza rechtzeitig fertig geworden und begibt sich in sein Tor. Tatsächlich schauen die Italo-Amerikaner nun hoch motiviert drein und bringen vielleicht noch etwas frischen Wind in dieses Spiel. Die Kinder hingegen wirken regelrecht desinteressiert, man sieht sie teilweise in der Nase bohren, für sie ist gegen die mehr oder weniger spielstarken Italo-Amerikaner schon ein Unentschieden ein kleiner Sieg. Schiedsrichter Hoyzer, der sich mittlerweile seine Karten wiedergeholt hat, weist sie darauf hin, dass sie jetzt Anstoß haben und ich denke, das Spiel kann neu aufgenommen werden.

Bearbeiten 46. Minute

Anstoß Kinderland, Chris-Roland passt auf Christina Stürmer, die sich im Offensivspiel gegen die italo-amerikanische Verteidigung versucht, umspielt sogar Fredo Mascarpone, scheitert allerdings an Carlo Rossi, der sie uncharmant bei Seite schubst. Prompt wird der Mann von seinen eigenen Fans ausgepfiffen, erst kürzlich war er in einen medienweiten Skandal verwickelt, er würde seine Frau schlagen - Und das ist immerhin die Tochter von Don Vito Mascarpone persönlich. Angesichts der mangelnden Loyalität seiner eigenen Anhänger wirkt Rossi nun geradezu cholerisch und macht das einzig Vernünftige - Er passt den Ball weiter auf Cambrone.

Bearbeiten 51. Minute

Das Spiel ist ein einziges Hin und Her, der Ball wird von der einen Seite zur anderen geschoben und das Ganze erinnert mehr an Pinball als an Fußball - Nur viel langsamer. Marvin Braun hat den Ball, passt auf Jimi Blue, verliert ihn an Nocci. Spieltechnisch müssten die Italo-Amerikaner eigentlich deutlich überlegen sein, sie scheinen mit dem vermatschten Spielfeld und dem andauernden Platzregen doch ihre Schwierigkeiten zu haben und kommen einfach nicht vom Fleck. Die Kinder hingegen sind hier ganz in ihrem Element, verfügen aber nicht über genügend Einfallsreichtum, um hier die Initiative ergreifen zu können. Für das Spiel begeistern sich momentan höchstens noch ein paar weibliche Zuschauerinnen angesichts des nassen Trikots eines Chris-Roland.

Bearbeiten 55. Minute

Unglaubliche Szenen offenbaren sich hier, meine Damen und Herren, die italo-amerikanischen Fans rasten ja regelrecht aus! Rangeleien auf den Tribünen, Sprechchöre erklingen. „Verräter, Verräter!“, heißt es da. Hier steht Verteidiger Rossi im Vordergrund, nachdem er sich wieder einmal dazu verleiten lassen hat, den Sprint einer Christina Stürmer zu unterbrechen, indem er ihr eins auf die Nase verpasst. Die Einheimischen sehen seine Spielweise als Beweis für den bitteren Verrat an ihren Paten an, als Beweis für die Qualen, die Connie Mascarpone daheim ständig ertragen musste und immer noch muss. Rossi schreit sich die Seele aus dem Leib, versucht sich vergebens zu verteidigen, sodass er irgendwann Porzellanteller aus dem Nichts hervorzaubert und sie auf seine eigenen Fans schleudert.

Bearbeiten 57. Minute

Die Fans randalieren!

Der Konflikt scheint hier regelrecht zu eskalieren, hier wird randaliert bis zum geht nicht mehr. Fans versuchen Rossi mit Leuchtraketen zu attackieren, der mittlerweile gar nicht mehr weiß, was er tun soll. Die Kinder haben an dieser Situation ihre helle Freude und beschimpfen den Abwehrspieler mit, sodass hier jetzt richtig Remmidemmi herrscht. Urplötzlich taucht der grazile Frosch vor Rossi auf und rammt seine Faust gegen sein bestes Stück, und damit meine ich nicht seinen Revolver! Auf Rossis Gesicht steht der Schmerz geschrieben und davon nicht genug, geht die Schimpfe hier weiter. „Du rote Zecke!“, ruft Marvin Braun über den Platz. Hoyzer fackelt nicht lange, verpasst ihm und dem Frosch die gelbe Karte.

Bearbeiten 59. Minute

Das ist schon lange kein Fußballspiel mehr, offenbar ist man hier auf Schlammcatchen umgestiegen! Der Ball tümpelt irgendwo unbeachtet vor sich hin. Trainer Hogan wird die Sache schließlich zu bunt, er holt Problemkind Rossi vom Spielfeld runter und wechselt dafür Tommy DeVitello ein. DeVitello feiert heute seinen ersten Länderspieleinsatz und passender hätte der Gegner nicht sein können, ist DeVitello doch keine 1,60m groß. Mal sehen, ob er hier heute überzeugen kann!
Rossi hingegen kann sich den Rest der Partie nun im Fernsehen ansehen, gleich nach den Skandalmeldungen über seine Ehe. Falls der Chris Brown des internationalen Fußballs die Heimfahrt überhaupt heil übersteht, versteht sich.

Bearbeiten 63. Minute

Endlich gewinnt das Spiel an Fahrt! Die Kinder wollten eben noch versuchen, den fetten Keeper Sentenza mit Distanzschüssen auf Trab zu halten, doch der frisch eingewechselte Tommy DeVitello räumt in der italo-amerikanischen Abwehr nun richtig auf. DeVitello scheint überall zu sein, der anstürmende Thomas wird von ihm gnadenlos zu Boden getreten, ein schreckliches Foul! Doch Hoyzer sieht es nicht als notwendig an, ihm dafür eine Karte zu verpassen, DeVitellos irrer Blick scheint ihn leicht aus der Fassung zu bringen. Ja, der wahnsinnige Zwerg war schon für so manches Blutbad gut, angeblich soll er seinen eigenen Vater umgebracht haben - Weil er mit seiner Mutter geschlafen hat!

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Das Spiel ist in seiner heißen Phase, das Abwehrspiel eines Tommy DeVitello lässt die Reservoir Dogs eine Stufe höher schalten. Kein unnötiger Maschinengewehreinsatz mehr wie in der ersten Spielhälfte! Man kann sehen, wie Luca Stasi seine Geheimwaffe hervorholt - Die Donald-Duck-Weidenrute, mit der Kinder in Erzählungen offiziell geschlagen werden dürfen! Die Kinder scheinen nur noch auf dem Spielfeld zu sein, um die Abreibung ihres Lebens zu bekommen, ihre Trikots sind blutbefleckt, Tränen kullern über ihre Gesichter. Letzteres ist vor allem bei Chris-Roland so, der mehrfach heulend auf dem Gras herumrollt, doch Hoyzer bleibt hart und ignoriert sein Gejammer.

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Langsam wird das Spiel hier ein Fall fürs Jugendamt, nur befindet sich die Behörde hier leider unter der Kontrolle des Dons. Happi, das rappende Krokodil, erdreistet sich tatsächlich einen Witz über DeVitellos Mutter zu machen - Mit fatalen Konsequenzen! Denn der kleine DeVitello holt plötzlich eine Knarre hervor und schießt dem Reptil vor die Pfoten! Happi kommt dieser Tanzanforderung nur unfreiwillig nach und - Oh mein Gott! - Jetzt hat DeVitello tatsächlich sein Bein getroffen! Was für eine unnötige Aktion von DeVitello! Hoyzer zeigt ihm die Gelbe Karte, das ist eigentlich noch zu wenig, denn wer derart rot sieht, sollte auch wirklich Rot sehen! Happi wird vom Spielfeld getragen und aus Mangel an Ersatzspielern müssen die Wilden Fußballkinder nun mit zehn Mann weiterspielen!

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Hilfe - Was will der Idiot denn hier?

Was für ein Spiel heute. Ich sage Ihnen: Das Spielfeld sieht nicht nur aus wie ein Schlachtfeld, es ist auch eins! Die Gastgeber greifen nun verstärkt das Tor der Kinder an. Igheri, Pass auf Sonny Mascarpone, doch er zieht vorbei. Trainer Hogan springt dennoch von seiner Trainerbank auf - Was ist da denn los? Auf einem Mal wird ein Wagen ins Stadion gefahren, mit Geschenken für die Kinder! Haargel für Chris-Roland, Zuckerstückchen für Benjamin Bäumchen, ein kleines Motorrad für den grazilen Frosch. Und wer springt da gerade aus dem Wagen? Kaum zu glauben! Ich sehe Jimi-Blues großes Vorbild Justin Timberlake, ebenso den NPD-Liedermacher Frank Rennicke, was der Schwachmaat hier wohl will? Und da ist noch Rolf Zuckowski, den haben alle Kinder lieb. Schon bald sammelt sich die komplette Mannschaft des Kinderlandes am Spielfeldrand, die Italo-Amerikaner haben nun doch tatsächlich das Spielfeld ganz für sich alleine!

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Die Kinder sind immer noch von ihren Idolen und den Geschenken der italo-amerikanischen Regierung abgelenkt. Justin Timberlake bringt Jimi Blue bessere Tanzschritte bei, Christian pennt auf seiner neuen Schmusedecke ein, die Anderen stopfen sich mit Süßigkeiten voll oder stimmen mit Zuckowski ein Liedchen an.
Die Italo-Amerikaner hingegen fackeln nicht lange, Mannschaftskapitän Michael Mascarpone schnappt sich den Ball und führt ihn langsam und zielsicher ins freistehende Tor der Kinder. TOOOOOOOOOOOR FÜR ITALO-AMERIKA, für die Gastgeber steht es steht nun 1:0!

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Offenbar haben die Kinder nun gemerkt, dass sie mit der Geschenkaktion bitter getäuscht worden sind. Sie versuchen, sich bei Hoyzer auszuheulen, doch er bleibt beim gegebenen Tor, erblickt er beunruhigt bewaffnete Männer auf den höheren Tribünen. Die Kinder sehen nun richtig sauer aus und wollen jetzt in den Angriff übergehen, aber nicht, bevor Rennicke an ihnen seine Schulhof-CDs von der NPD losgeworden ist, ganz zur Freude von Marvin Braun.

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Kinderland geht in die Offensive. Den Erwachsenen haben sie nun ihre ganz eigene Vendetta erklärt. Vielleicht werden sie nicht mehr siegen, aber kampflos wollen sie nicht untergehen! Bob der Klaumeister ist vom einfachen Klauen zu bewaffnetem Raubüberfall übergegangen, unter Gewaltandrohung schafft er es, Cambrone den Ball abzunehmen, passt auf Thomas. Dieser grätscht sich förmlich über den Platz, Schlamm spritzt an allen Seiten hervor, Matto verliert den Zweikampf. Die italo-amerikanische Abwehr ist hier machtlos, Fredo Mascarpone wagt es gar nicht erst, sich Thomas in den Weg zu stellen, hat Vicky Langesocke doch vor ihm ihre Muskeln spielen lassen. Thomas holt aus, schießt, doch er trifft nur den Pfosten! Mit härtester Wucht prallt der Ball an der oberen Torstange ab, fliegt über den Platz in die kinderländische Coachingzone, wo die Flugbahn schmerzhaft in Zuckowskis Schädel endet. Schier bewusstlos taumelt Zuckowski herum und trifft Rennicke dabei mit seiner Wandergitarre am Kopf, der Neonazi sackt zusammen, ich hoffe doch, dieser Mistkerl hat eine schwere Hirnblutung davongetragen. Man kann hoffen, denn Zuckowski und Rennicke werden von Ärzten aus dem Stadion getragen, die italo-amerikanischen Zuschauer jubeln, sind Faschisten in diesem Land doch besonders unbeliebt.

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Der Mann der Partie: Tommy DeVitello. Gebt ihm zu essen und er ist ganz ruhig!

In den letzten zehn Minuten wacht die italo-amerikanische Abwehr wieder auf. DeVitello ist immer noch zutiefst erzürnt über den schwerwiegenden Abwehrfehler vorhin, rast herum und benutzt dabei an die gefühlten 70 Mal das bescheidene Wörtchen "Fuck", ich hab bei 25 aufgehört zu zählen.
Marvin Braun fühlt sich nach seiner erleuchtenden Begegnung mit Rennicke vorhin zu Höchstleistungen inspiriert, möchte angreifen, doch er scheitert an DeVitello, der ihn zu Boden schmeißt und mehrere Male auf ihn eintritt. Er erkämpft sich den Ball und befördert ihn mit einem Heber wieder sicher ins Mittelfeld, er scheint heute tatsächlich der beste Mann auf dem Platz zu sein. Warum hat er eigentlich keinen Stammplatz? Naja, das liegt wahrscheinlich daran, dass der Mann einfach irre ist.

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Nur noch wenige Minuten bis zum Abpfiff und ganz ehrlich, ich denke, hier tut sich nichts mehr. Die Italo-Amerikaner wirken regelrecht siegessicher, wuscheln in den Haaren ihrer minderjährigen Gegner herum. Das scheint dem perfekt gestylten Chris-Roland aber überhaupt nicht zu gefallen, er erkämpft sich den Ball und möchte wohl noch auf dem letzten Drücker unbedingt den Ausgleichstreffer erzielen, doch er kann nicht umhin, unnötige Tricks mit dem Ball zu vollführen und Igheri kann ihm schließlich problemlos das Leder abnehmen. Chris-Roland zieht eine letzte Schnute, so all sei es der Ball schuld, dass er ihn nicht reingemacht habe. Für dieses arrogante Verhalten möchte Hoyzer fast schon Gelb ziehen, doch Bob der Klaumeister nimmt ihm die Karte weg und isst sie einfach auf. Guten Appetit!

Bearbeiten 90. Minute

Letzte Minute, tut sich hier noch was? Nein. Schiedsrichter Hoyzer bläst die Partie ab und die Italo-Amerikaner gewinnen dieses Spiel mit einem eigentlich recht schwachen 1:0. Dennoch denke ich, dass man von dieser Partie noch lange reden wird, die Spieler haben sich hier unter schlechtesten Platz- und Wetterbedingungen wirklich alles gegeben und es könnte gut sein, dass das Spiel als Wasserschlacht von Little Chicago in die Fußballgeschichte eingeht. Oder eben nicht. Die Kinder knatschen und wollen mit den Mafiosi nie mehr spielen, irgendwie kann man es ihnen nicht wirklich verübeln. Die Lokalmatadoren hingegen singen fröhlich Singin' In The Rain. Nur DeVitello kann ich nirgendwo auf dem Platz mehr erkennen.
Wahrscheinlich holt er nur kurz seine Schuhputzerbox, schließlich sind die Schuhe der Spieler nach dieser Schlammschlacht ganz schön bedreckt und der Mann des Tages soll ein begnadeter Schuhputzer sein... Oha, grad betritt er meine Kommentatorenkabine. Grüß dich Tommy! Möchtest du uns etwas sagen... Ich weiß, dass du seit Jahren keine Schuhe mehr putzt... War doch nur Spaß... Bitte nicht! Hilfe! Meine Damen und Herren, ich glaube hier wird es noch sehr blutig werden, von daher gebe ich zurück an die angeschlossenen Funkhäuser. WAAAAAAAARGH!

Bearbeiten Zusammenfassung

Italo-Amerika Kinderland
Italo-Amerika WA-Freundschaftsspiel
9. August 2009, Little Chicago

Zuschauer: 72.000
Schiedsrichter: Robert Hoyzer (Altweltdeutschland)
Man of the Match: Tommy DeVitello (Italo-Amerika)

Kinderland
Trainer: Tom Hogan Trainer: Bob der Klaumeister
Soccerball.svg 1:0 M. Mascarpone (76.)
Yellow card.svg Tommy DeVitello (68.) für Anschießen eines Mitspielers Yellow card.svg Graziler Frosch und Marvin Braun (57.) für Randalieren
Die Welten... Die Weltenaustellung 2009/1801

Nationen aus ganz Ozeanien und der Alten Welt kamen zusammen, um ihr Land zu präsentieren.

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