Spiegelwelten:Artkatraz

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Artkatraz
Artkatraz
Wahlspruch: "Bilder kaputtmachen auf eigene Gefahr!"
"Aufdass sehende Augen lenken!"
Kontinent Desertopia
Hauptstadt Artkatraz-Stadt
Staatsform Diktatur
Staatsoberhaupt und Regierungschef Vier Musen
Pressedienst Artkatrazer Morgennacht
Einwohnerzahl etwa 5.585 Menschen und 13.000 Bildwerke
Währung Gold- und Silbermünzen, die den einfachen Tauschhandel noch immer nicht verdrängen konnten
Nationalhymne Groß ist die Kunst - Datei:Artkatraz Hymne.mp3
Spiegelwelt
Artkatraz
SWMap Artkatraz.png

Artkatraz, nicht zu verwechseln mit Alcatraz, ist eine introvertierte, seltsame und zum Teil rückständige Insel mit einer introvertierten seltsamen Bevölkerung, die nur zu einem Bruchteil aus Menschen besteht, die ihr Leben der Malkunst widmen, und die einzige bekannte Insel, auf der Bilder und Zeichnungen zum Leben erwachen, wenn man sie zerstört.

  1. Wenn Gemälde zerstört werden, tritt das Bild in die Realität und wird zum lebenden Bildwerk. Je nach Überzeugung und Begabung des Künstlers verhalten sich diese anders.
  2. Wird etwas, sei es ein Mensch, ein Tier, ein Bildwerk oder Gebäude , porträtiert, verschwindet es in das Gemälde.

Geschichte[Bearbeiten]

11.August 1802 - Die Artkatrazer müssen sich die Zerstörung ihres Nachbarlandes Magica mit ansehen.

Die Geschichte von Artkatraz ist schleierhaft wie die Insel selbst. Man nimmt an, dass es zur selben Zeit wie Magica gegründet würde. Nicht nur, dass verwandschaftliche Verhältnisse mit den Urmagikern nicht auszuschließen sind – auf Artkatraz fanden sich die selben Vorraussetzungen um ebenfalls zu einer Art Magica zu werden, nämlich in Form der seltenen Munkelsteine. Auch Artkatraz war einst mit diesen magischen Steinen bedeckt, doch während die Magiker in diesen die Quelle der Magie entdeckten, glaubten die Artkatrazer nichts damit anzufangen zu können. Dazu störte sie das nächtliche Gemunkel beim Malen, das für die Artkatrazer jedes mal Grund genug ist, es aus dem Weg zu schaffen. So wirkten sie einen einzigen Zauber, der sämtliche Munkelsteine auf Artkatraz vernichtete, um einen Inselumfassenden Fluch zu verhängen, der oft Aura des Schaffens genannt wird. Dieser Fluch sollte Artkatraz einzigartig machen und dessen Bewohner für alle Zeit prägen.
Zunächst freuten sich die Artkatrazer nur und gaben sich unbekümmert ihrer Malsucht hin. Die Überraschung war groß, als die ersten Bildwerke aus ihren Gemälden traten. Die Künstler waren nicht in der Lage, damit umzugehen, und schlossen sich feige in ihren Häusern ein, während sich vor ihren Türen deren Bilder austobten. Der Notstand wurde ausgerufen, Artkatraz war dabei, von den skurrilsten denkbaren Wesen zerstört zu werden. Die Rettung kam ausgerechnet aus den Reihen der Bildwerke. Es waren Musen, gemalt als halbgöttliche Inkarnationen des Künstlerischen. Deren Maler wollte sich damit gegen Ideenmangel wehren und gilt seit dem Erschaffen der Musen als verschollen. Fakt ist, dass die Musen die verbliebenen höheren Ämter der Regierung verjagten und die Macht an sich rissen.
Als erstes versammelten die neuen Herrscher von Artkatraz einzelne Zeichnergenies gegen ihren Willen und gründeten das Bereitschaftskommando, eine Künstlereinheit, deren Aufgabe es war, lebende Bilder in Sekundenschnelle neu zu malen. Aus unbekannten Gründen wussten die Musen ausführlich über alle Seiten des Fluches Bescheid (Siehe dazu: Die Aura). Das Bereitschaftskommando leistete etliche erfolgreiche Einsätze, bis sich die meuternden Bilder der Herrschaft der Musen unterwarfen und sich die Künstler wieder aus ihren Häusern wagen konnten.
Daraufhin begann eine Zeit der Kooperation von Künstlern und Bildwerken, die von den Musen streng überwacht wurde.
Dazu begann Artkatraz nahezu unbewusst seine Isolationspolitik und geriet erfolgreich in Vergessenheit, bis es auf eine Gesinnungswandlung der Musen auf einmal wieder aktiv wurde.

Geographie[Bearbeiten]

Spiegelwelt
Hier liegt Artkatraz
SWMap Artkatraz.png

Die Insel Artkatraz befindet sich westlich von Magica und nördlich von Katastrophilia. Je näher man sich bewohnten Gebieten nähert, desto seltsamer werden Flora und Fauna, da diese künstlich sind. Die künstliche Tierwelt auf Artkatraz ist einzigartig. Im großen und ganzen besteht Artkatraz aus sehr vielen grünen leeren Hügeln, die wunderbare Wanderstrecken hergeben, an denen die faulen Artkatrazer jedoch nicht interessiert sind. Das Klima ist warm und mild und der Himmel hat aurabedingt einen leicht violetten Stich.


Während der Isolation[Bearbeiten]

Die Fläche der Insel wurde vor Adolais Reise zunächst nur zu 15% genutzt um leer auszusehen (siehe die Isolationspolitik). Artkatraz wurde allein in der Mitte in der einzigen Stadt bewohnt, die mit der Gründung der zweiten Stadt Seen City etwas einfallslos den Namen Artkatraz-Stadt bekam. Vor den Stadtmauern betrieben einzelne Künstler eine von Sklaven verrichtete Landwirtschaft, die das ganze Land ohne Importbedarf versorgte. Der unbewohnte Rand mochte sich kaum von Magica unterscheiden, dort hatten die Artkatrazer ausnahmsweise die Bäume stehen lassen und nicht zu Zeichenpapier verarbeitet. Einen Hafen hatte Artkatraz damals nicht. Man musste improvisieren, um die Insel zu verlassen. Das galt nicht nur für Bildwerke, die sich ja erst eine Genehmigung einholen müssen.

Nach Abschaffung der Isolation[Bearbeiten]

Die Lage der beiden Städte und das Auragebiet.

Während Adolais Reise erteilten die Musen offiziell die Genehmigung, eine Stadt an der spitzen Westküste der Insel zu gründen und dort zu siedeln. Grund hierfür war die fehlende Infrastruktur für den hohen Staatsbesuch aus drei verschiedenen Ländern. Und damit auch Präsident Adelo Braaten aus Magica per Schiff ankommen konnte, musste eben ein Hafen her. Die Hafenstadt nennt sich Seen, die Gesehene Stadt, da man diese angeblich vom Musenturm in Artkatraz-Stadt sehen kann. Seit der Gründung Seens steigt die genutze Fläche der Künstlerinsel zusehends. Wie vor Artkatraz-Stadt entstehen um Seen herum kleine Farmen, um unabhängiger von der Hauptstadt zu werden. Fischen ist auf Artkatraz nach wie vor verboten, um das Meer vor Farbverschmutzung zu schützen. Wie bei jedem fast anderen Wirtschaftszweig auf Artkatraz hätte früher oder später jemand Bildwerke benutzt, die sich im Meer außerhalb der Aura allerdings auflösen.
Gerüchten nach könnten aufseiten der Musen weitere Genehmigungen für zwei neue Städte folgen. Die Besessenheit der Musen für die Zahl vier spricht dafür.

Die Aura[Bearbeiten]

Der Himmel über Artkatraz ist leicht lila, ein Nebeneffekt der Aura.

Der Fluch von Artkatraz lässt sich in Naturgesetzen zusammenfassen, die nur auf Artkatraz wirken:

  1. Wenn Gemälde zerstört werden, tritt das Bild in die Realität und wird zum lebenden Bildwerk. Je nach Überzeugung und Begabung des Künstlers verhalten sich diese anders.
  2. Wird etwas, sei es ein Mensch, ein Tier, ein Bildwerk oder Gebäude , porträtiert, verschwindet es in das Gemälde.
  3. Innerhalb von Gemälden verstreicht für den Gemalten keine Zeit. Der Aufenthalt auf solch einer Leinwand ist dennoch alles andere als angenehm.
  4. Wenn ein Bildwerk die Insel und damit die Aura verlässt, löst es sich sofort auf, wenn es keine Genehmigung der Musen hat.

Die Bildwerke[Bearbeiten]

Dieses Bildwerk bringt bestenfalls deine Pantoffeln. Mit etwas Glück frisst es sie nicht.

Auf Artkatraz wandeln unzählige Arten von Bildwerken, die für verschiedene Zwecke genutzt werden:

Sklaven[Bearbeiten]

Ziel beim Malen von Bildwerksklaven ist, es, beim Malen ja nicht an einen eigenen Willen oder Freiheitsgedanken einfließen zu lassen, denn kleine Aufstände sind alles andere als gern gesehen. Auf den Feldern ackern willenlose Bauern, die nicht essen und an nichts anderes als Arbeit denken. Man sieht sie oft als unförmige dunkle Schemen mit Mistgabel und Hut. Begabtere Maler erschaffen sich Elementare die durch ihre bloße Existenz die Ernten erhöhen. Jeder Künstler benutzt auf irgendeine Weise Sklaven, sei es als Wachteufel, Paradiesvogelwecker, Drachlingstoaster, Staubsaugofant, Pinselhaltergnom, Sukkubus zum liebhaben und etliche andere Wesen, die zu skurril sind um klar festgelegte Namen zu haben, wie ein viereckiger kleiner Wal der sich von Essensresten ernährt, die er auf schmutzigem Geschirr findet, die ihm der Künstler immer in sein Maul stellt, damit sie sauber werden.

Gebäude[Bearbeiten]

Begabte Künstler können mit Gebäudemalerei viel Geld machen. Man suche sich eine freie Fläche und zerreiße darauf ein Bild. Wahre Genies erschaffen mit reiner Willenskraft sogar Möbel, während sie die Hauswand malen. Weniger begabte scheitern meist schon an den Türscharnieren. Insgesamt sehen viele Gebäude auf Artkatraz ein wenig unmöglich aus, aber die Artkatrazer wohnen trotzdem gern darin.

Nahrungsmittel[Bearbeiten]

Eine Eulummel.

Die meisten Lebensmittel werden zwar von echten Getreidefeldern, Gemüsebeeten, Obstplantagen und echten Ziegen und Schweinen beschafft, aber immer wieder versuchen sich Künstler daran, sich ihr Essen zu malen. Nur die größten Genies sind in der Lage, sich beim Malen eines roten Apfels saftiges Fruchtfleisch hinter der roten Schale vorzustellen, damit das Ergebnis nicht nach Wachs oder Ölfarben schmeckt. Nur einer Hand voll Künstler gelingt es etwas ungiftiges herzustellen, das dazu noch reich an Nährstoffen ist, und können sich damit selbst ernähren. Natürlich gelingt es einem Künstler alle paar Jahre eine Bildwerkrasse zu schaffen, die man sich halten und schlachten und essen konnte. Allerdings sind die größten Genies die größten Chaoten und erschaffen äußerst seltsame Tiere, wie zum Beispiel die sehr verbreitete Eulummel, pelzigen großen kugelrunden bunten Eulen, die auf Dächern sitzen, laut summen, Honig produzieren, Dreck machen und gut mit Kartoffeln schmecken.

Sonstige[Bearbeiten]

Lebensgefährten oder einfache Versuche, die der Künstler nicht für sich, sondern um des Bildes willen geschaffen werden. Führen oft ein interessantes Eigenleben und machen die wenigen Straßen von Artkatraz bunter. Für was frei denkende Bildwerke genutzt werden, lassen die Musen streng überwachen. Hin und wieder landet ein Psychopath von Künstler in der Galerie.

Infrastruktur und Wirtschaft[Bearbeiten]

Artkatraz betreibt eine auf Sklavenarbeit basierende Agrarwirtschaft und malt sich fehlende Rohstoffe so gut es geht. In dem unbewohnten Teil gibt es in Sachen Infrastruktur nichts, im bewohnten Teil Artkatraz nur Straßen und Füße. Einige Künstler schaffen sich Bildwerke als eigene Flugtiere, kommen aber nicht im Traum darauf, die Insel zu verlassen.

Politik[Bearbeiten]

Artkatraz ist eine Diktatur, die von den Musen bestimmt wird. Die einzigen politischen Gedanken der Artkatrazer sind die stille Hoffnung, dass die Musen alles irgendwie richtig machen. Zu mehr politischer Freiheit hat der faule Durchschnittsartkatrazer keine Lust, daher bleibt es innenpolitisch bis auf kleine regelmäßige Sklavenaufstände sehr ruhig.

Die Isolationspolitik[Bearbeiten]

Die Außenpolitik von Artkatraz basierte lange Zeit darauf, nicht bemerkt zu werden. Nach dem Fluch und nachdem die Artkatrazer wirtschaftlich unabhängig wurden, wurden nach und nach alle Kontakte nach außen hin abgebrochen, der Großteil der Insel wurde absichtlich nicht besiedelt und waren eine Zeit lang nur von Ungeheuern bewohnt, die man auf Besucher hetzte. Die Artkatrazer wollten einfach nichts mit der Außenwelt zu tun haben, damit sie ja niemand beim Malen störte. Dazu fürchteten sie in Kriege verwickelt zu werden. So hatte sich Artkatraz lange erfolgreich isoliert.

Adolais Reise[Bearbeiten]

Nun aber beschlossen die Musen unter großem Protest, politisch wieder relevant zu werden in dem großen Ozeanien. Der erste Schritt war das Aussenden des ersten Diplomaten von Artkatraz, der Prinzessin Adolai, die über ihre Reise eifrig Tagebuch führt. Die Diplomatin suchte jedes willige Land auf, um den Regierenden klar machen, dass Artkatraz existiert. Später wurde die Stadt Seen am Inselrand gegründet und dann wurden auch zwei Präsidenten und ein Diplomat nach Artkatraz eingeladen. Kurz darauf gab es jedoch Spannungen und Proteste gegen die Musen, die ihre Diplomatin ungerecht behandelten, nachdem diese mit ihnen in einen schweren Streit geraten war. Erst kürzlich hielt Adolai eine Rede auf der Weltenausstellung in Italo-Amerika.

Militär[Bearbeiten]

Eine heimische Skizze eines BKs mit heruntergesetztem Visier.

Prinzipiell wollen die Musen Bündnisse mit politisch stabilen wie instabilen Ländern vermeiden, weil sie keinen Krieg auf Artkatraz dulden und gerne unabhängig bleiben. Die einzige militärische Waffe nach dem Bereitschaftskommando wäre nämlich, titanische Ungeheuer aus ihren Bildern frei und mit Genehmigung auf andere Länder loszulassen. Das käme allerdings einem Kamikazeakt gleich, da die Kontrolle über gefährliche Bildwerke nur selten gewährleistet ist und es nicht unwahrscheinlich wäre, dass das Bildwerk einfach zurückkehrt, um Artkatraz zu zerstampfen.

Das Bereitschaftskomando[Bearbeiten]

"(...)Diese sind nicht etwa wie jeder andere Künstler mit Farbflecken übersät, die er stolz wie ein Kriegerveteran die Narben einer gewonnenen Schlacht schlägt, sondern sind in schwarze Exoskelette gezwängt. Hinter der modernen Technik der umherzoomenden roten Helmgläser beäugen wachsame Augen das eingeschüchterte Volk. An den unerwartetsten Orten verbrigt sich allerhand Malwerkzeug. Die Ausrüstung der BKs ist sowohl gut, um über die wackligsten Dächer fliehenden verbrecherischen Bildwerken hinterher zu springen, als auch, um diese in Rekordgeschwindigkeit auf Leinwand zu bannen. Zwischen den ungepflegten Barthaaren ragen lässig halb zerkaute qualmende Zigarren hervor. Das Bereitschaftskommando ist sowohl für seine eiserne Untergebenheit zu den Musen als auch für ihre unerträgliche Arroganz bekannt.(...)"
- Diplomatin Adolai in ihrem Tagebuch über die BKs.

Das zur Machtergreifung der Musen gegründete Bereitschaftskommando (oft mit BK abgekürzt) besteht nach wie vor und ist ein fester Bestandteil der artkatrazischen Kultur. Es bildet sowohl Militär als auch Polizei der Insel. Mit ihren schwarzen exoskelettartigen Rüstungen scheinen BK's leicht wie Krieger aus einer anderen Welt. Meistens lehnen aber einzelne BK's lässig an Hauswänden oder überschauen die Straßen von den Dächern aus, ohne Visier, sodass man die BK-typischen Bärte und die teuren Zigarren darin sehen kann. Neben hohen sportlichen Forderungen müssen BK's ganz schön multitaskingfähig sein, sprich, sie müssen nachts über Dächer hüpfen, um einem gefährlichen Bildwerk nachstellen, dabei mit der Armbrust darauf zielen und schießen und es währenddessen in Sekundenschnelle malen. In ihrer Rüstung gibt es zahlreiche Verstecke für Pinsel. Für alle Fälle.

Die Galerien[Bearbeiten]

Wenn sich Artkatraz schon früher von der Außenwelt hätte wahrnehmen lassen, wäre es bestimmt für seine eindrucksvollen Galerien berühmt gewesen. Die darin ausgestellte Kunst ist nicht nur schön anzusehen, sondern erst dann umhauend, wenn man verraten bekommt, worum es sich dabei handelt: Um Verbrecher und Wesen, die nie frei kommen dürfen. Die Galerien sind nämlich nichts anderes als Hochsicherheitsgefängnisse, vielleicht sogar die sichersten ganz Ozeaniens. Auf jeden fall ist es bisher noch keinem gelungen, auszubrechen. Geht eben schlecht, wenn man sich in den zwei Dimensionen einer Leinwand befindet. Bildwerke wie Menschen finden sich auf den Bildern, aber auch einfach nur gefährliche Bildwerke, die zwar nichts getan haben, aber sehr gefährlich ausschauen und daher unter keinen Umständen frei kommen sollten. Während andere Bilder lediglich durch Betonstahlrahmen Panzerglas geschützt sind, finden sich die gefährlichsten Wesen in den Kellern mit Kohle auf riesige Höhlenwände als Höhlenmalereien gekritzelt. Kleine Eintrittsgelder sichern die finanzielle Sicherheit der Galerien. Auf jeden Fall einen Besuch wert.

Städte[Bearbeiten]

Artkatraz-Stadt[Bearbeiten]

Eine Stadtkarte. Klicken zum Vergrößern.

-->Für mehr siehe Hauptartikel
Die "Original"- und Hauptstadt, in Gründungszeiten noch Tohuwaboha und manchmal auch Turmstadt genannt, zeigt die meisten artkatraztypischen Eigenheiten und behauptet sich trotz Seen als Mittelpunkt des artkatrazischen Geschehens. Trotz der wenigen Einwohner, die Artkatraz verzeichnen kann, gelingt es Artkatraz-Stadt, eng und chaotisch wie eine Metropole zu wirken. Eine ringförmige Stadtmauer (aus violettgrauen Steinen) zwängt dem Ganzen eine Kreisform mit dem Musenturm in der Mitte auf. Bekannt und gefürchtet sind die legalen Schwarzmärkte im Südteil der Stadt wie auch die etlichen armbreiten dunklen Gassen in den Sklavenvierteln, in denen man schnell das Neuste erfährt, dafür umso leichter für einige Monate verschwindet und dann verwirrt wieder vor seiner eigenen Haustür landet.

Seen City[Bearbeiten]

So sähe das Stadtwappen für SeenCity aus. Diese Stadt gibt ihre Verruchtheit wenigstens zu.

Seen City, die gesehene Stadt, bildet als Hafenstadt die einzige Verbindung zum Rest der Welt. Vorzugsweise gelangweilte Künstler, von denen es nie einen Mangel gibt, siedeln sich in der Mai 1801 gegründeten Stadt an. Eintreffende Gäste werden im sogenannten Seenquartier des Bereitschaftskommandos gründlichst auf mitgebrachte Bilder und verbotene Gegenstände wie Kameras untersucht. Der Fischfang ist aus Sicherheitsgründen strengstens verboten. Dazu outet sich die Seen als "schmutzige" Stadt. Bei jedem 11.Bildwerk handle es sich um eine Prostituierte. Artkatraz-Städter äußern sich so dazu damit, dass es in der "richtigen Stadt" jedes 5.wäre, nur müsse man das nicht so dick auftragen.

Borlan und Tetartipolis[Bearbeiten]

Borlan im Norden und Tetartipolis im Süden der Insel sind noch im Bau. Tetartipolis bedeutet in irgendeiner fiktiven toten Sprache in etwa "Vierte Stadt."

Gesellschaft[Bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten]

Artkatrazisches Schulkind beim Schwänzversuch.

Neben dem Hauptfach Kunst müssen die Heranwachsenden von Artkatraz auch vieles andere, da man ohne ein gewissen Wissensschatz nichts hinkriegt, sprich, man kann nichts malen, das man nicht kennt. Je mehr die Schüler wissen, desto eifriger wenden sie ihre Kunst zum Schuleschwänzen an. Die Klassenbesten sind meist gar nicht mehr anzutreffen – ihre Ausbildung ist damit abgeschlossen. Dann dürfen sie sich dem Ernst des Lebens stellen und diesen mit allen Mitteln verhöhnen. Nur in den seltensten Fällen wird einzelnen Bildwerken die Schulbildung gewährt.

Postsystem[Bearbeiten]

Zum Austragen der Briefe werden meist die zahlreichen Eulummeln verwendet, die man nach verrichteter Arbeit allerdings in die Pfanne haut, da sie nicht nur im Übermaß vorhanden, sondern weil man ihnen sehr schnell beibringen kann, zu bestimmten Orten zu trudeln, also entbehrlich sind. Gern verschickt man sie zusammen mit Kochrezepten.

Kultur[Bearbeiten]

Die Isolation und das durch Sklavenarbeit ermöglichte bequeme Leben auf der Künstlerinsel hatte schon immer schwere Folgen für ihre Bewohner. Eine ganze Nation verzogener zu allemm fähiger Individualisten kämpfte gegen die Langeweile. Die Artkatrazer hatten es sich daher lange Zeit zur Gewohnheit gemacht, alle paar Monate die gesamte Kultur wie einen Trend zu wechseln. Da sie hierfür allerdings immer wieder was neues ausdenken mussten, sind sie dabei versehentlich trotz ihrer Isolation mindestens einmal auf jede bekannte Kultur der Welten gekommen, was zum heutigen Kulturchaos auf Artkatraz geführt hat, das einer Mischung aus diversen ausländischen Stilen und einer gewissen eigenen verrückten Note gleicht. Dieses Chaos ist seither das, das dieses Land ausmacht und immer wieder gern den ein oder anderen Artkatrazer in den Wahnsinn treibt. Bei diesem Chaos gleicht es zudem einem Wunder, dass auf der Insel erst Ozeanisch gesprochen und verstanden wird. Geschrieben wirds auch, aber für Liedtexte, Sprichworte etc. haben die eigensinnigen Bewohner eine Schwäche für fiktive oder/und tote Sprachen.

Technologie[Bearbeiten]

Abgesehen von der Textilfertigung, der Farbaustattung und den Rüstungen der BK-Leute ist Artkatraz technologisch auf ozeanischem Niveau. Trotz der Malerei ist Holz ein beliebtes Baumaterial, eine richtige Währung konnte sich bisher noch nicht durchsetzen und nach Wundermaschinen im Stile des 21. Jahrhunderts wird man eher vergeblich suchen müssen. Lediglich Radios und andere Tonübermittler setzen sich allmählich durch.

Auf Artkatraz nicht gern gesehen:[Bearbeiten]

Für solchen Quatsch kommt man auf Artkatraz schnell in die nächste Galerie.
  • In Artkatraz versucht man auf kleine Bilder zu verzichten. So findet man auf Lebensmittelverpackungen keine Bilder, keine Bilder auf instabilen Flächen wie Flugblättern oder anderem und es hängen auch nie Wahlplakate herum – wobei das allerdings auch, weil es auf Artkatraz nichts zu wählen gibt.
  • Forschungen in Richtung Computer/Computermalerei oder gar Bilddarsteller wie Fernseher oder andere scheußliche technische Hilfen wie Kameras sind aufgrund der sensiblen Aura strengstens verboten.
  • Andere Formen der Kunst. Da man sich die Auswirkungen durch die Aura lieber nicht ausmalen will (z.B. lebende Musik), sind auch Forschungen in alternative Künste verboten. So halten gerade die Künstler hier nichts von Lyrik oder Musik, in die man Überzeugung steckt.
  • Sogenannte "Mangakunst".
  • Moderne Kunst ist auf Artkatraz verhasst und strikt verboten. Der bekannteste Verbrecher, der der modernen Kunst angeklagt wird, ist Peblo Picossa und hält sich derweil im Untergrund auf.

Andere Tatsachen auf Artkatraz[Bearbeiten]

  • Der einzige "Fernseher", den man zum Beispiel dazu benutzen könnte, um eine UM oder anderes mitzuverfolgen, befindet sich im Musenturm und ist eine Art magische Wasserschale. Angeblich soll das vielleicht sogar ein Portal sein.
  • Es gibt keine einzige Leinwand auf der Insel, auf der nicht irgendwo in einer Ecke ganz klein ein winziger schwarzer Punkt zu finden ist. Das ist wegen der Angst Praxis, jemand könnte eines Tages die Leere malen und alles innerhalb der Aura ausradieren. Ähnliches ist einmal in dem sogenannten Taglosen Viertel in Artkatraz-Stadt passiert, als ein wahnsinniger Künstler Dunkelheit malte, die seitdem über dem Viertel schwebt.
  • Das einzige Motiv, das nicht zum lebenden Bildwerkt werden kann, ist ein Auge (ohne Besitzer). Daher ist vorallem das Vierauge, das königliche Musenwappen, fast überall zu finden, da die Artkatrazer darin einen Glücksbringer sehen.
  • Nur die wenigsten Artkatrazer können schwimmen.
  • Im sehenswerten Artkatraz gibts für Blinde nichts zu sehen. Der Verlust des Augenlichts wird dortzulande mehr gefürchtet als der Tod. Gleichzeitig ist gerade das technologisch rücckständige Artkatraz führend in der Augenheilung. Dabei handelt es sich um ein neuartiges und risikoreiches Verfahren, bei dem Menschen in Bilder einporträtiert werden, wo man versucht, ihnen funktionierende Augen zu malen, und die jeweiligen Personen dann freilässt. Dies nennt man Medizinische Malerei.

Pressedienst[Bearbeiten]

Um über Artkatraz am Besten auf dem laufenden zu bleiben, empfiehlt sich die Artkatrazer Morgennacht.

Fußballmannschaft[Bearbeiten]

Siehe hier.

Erwähnenswerte Artkatrazer[Bearbeiten]

Prominenz[Bearbeiten]