Fluch

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Ein Fluch (pl.Fluchs) ist ein diskussionsbegleitender Spruch, der gemeinhin eine gewisse Antiphatie ausdrückt. Grundsätzlich sind Dinge und Personen die einem ans Herz gewachsen sind Gegenstand von Fluchs (Fernseher, Fussballspieler, Unterwäschemodels, Mp3-Sammlungen).

Historie[Bearbeiten]

Flüche wurden zum ersten Mal 33 n.Chr. dokumentiert, als ein gewisser Jesus von Nazareth am Kreuz hängend "Wir sehn uns in der Hölle" proklamierte.

V. Nazareth brachte damit seinen Unmut über die, in seinen Augen, unelegante Zurschaustellung seines gewaltsamen Todes zum Ausdruck. Auch über die zarten Anfänge hinaus hat die katholische Kirche wesentlichen Anteil daran, dass sich diese Form, anderen für eine bestimmte Vorzugsbehandlung zu danken, durchgesetzt hat. Unvergessen sind folgende Fluchs die sich bis heute im allgemeinen Sprachgebrauch gehalten haben:

- Hiermit erkläre ich euch zu Mann und Frau.

- Ich taufe dich auf den Namen Thorben-Hendrick.

- Gehet hin in Frieden.

Regionale Einflüsse[Bearbeiten]

Während das Grundprinzip des Fluchs weitgehend gleichgeblieben ist, zeichenen sich jedoch einzelne Regionen durch besondere Feinheiten aus. Während in Bayern der derbe direkte Fluch mit einem leichten Fäkaleinschlag vorherrscht (Dich soll der Blitz beim Scheißen treffen!), bevorzugt der Südländer eher generationenübergreifende Fluchs (Deine Söhne sollen Schafe werden und deine Töchter unfruchtbar!).

Generell zeichnet sich, je weiter südlich geflucht wird, eine eher martialische Form ab. Im arabischen Raum ist es üblich den Betreffenden sowie nachfolgende Generationen mit körperlichen Verunstaltungen zu segnen (Mögen deinen Kindern behaarte Kinnwarzen wachsen). Afrikaner hingegen halten sich mit solchen Nebensächlichkeiten allerdings nicht auf und setzen - ohnehin leidgeprüft - auf eine weitere Steigerung (Mögen deine Kinder an den behaarten Kinnwarzen zusammenwachsen!).

In nördlichen Gefilden spielt die Familie eine eher untergordnete Rolle, weshalb sich ein Fluch auf diese quasi nicht lohnen würde. Allerdings frönt das gemeine Nordlicht überaus gerne leiblichen Genüssen welche bevorzugt Ziel eines Fluchs werden (Dir soll das Bier im Maul sauer werden!).

Heutige Bedeutung[Bearbeiten]

In der heutigen, technisierten Zeit haben sich die Prioritäten jedoch etwas verschoben (Im Zuge der fortschreitenden medizinischen Kenntnisse ist heutezutage keiner mehr mit einem zugewachsenen Arschloch zu beeindrucken), weshalb dieser Tatsache mit leicht abgänderten Formen des althergebrachten Fluchs Rechnung getragen wird (Mögest du auf ewig Windowsuser bleiben).

Im Gegensatz zu früheren Zeiten werden auch keine Kinder mehr verflucht. Heute genügt eine abgeschwächte Form des alten "Mögen deine Kinder..." Fluchs (Mögest du Kinder haben!).

In wirtschaftlichen Krisenzeiten wird es jedoch immer schwieriger einen passenden Fluch zu finden. Die Frage womit man eine arbeitslose, flaschensammelnde, fette, 6-fache Mutter mit Furunkeln an Brust und Nase verfluchen sollte, wird wohl auf ewig unbeantwortet bleiben.

Quellen[Bearbeiten]

Die Bibel[1]