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Küstenwache

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Die Küstenwache hat die see- und landgestützte Aufgabe die Küsten ihres Bereichs vor Diebstahl, Verlust und Flucht zu bewahren.

Israelischer Familienausflug zu den von Moses gebastelten Küsten. Ein erstes Anzeichen der israelischen Sucht nach Küsten und deren Bewachung

Inhaltsverzeichnis

Historische Hintergründe

Die Urangst der Menschheit ihre Küsten zu verlieren fußt im religiösen Bereich. Kaum erreichte Gott seine Heiligsprechung durch die Menschen, ließ er es nämlich ziemlich schleifen und achtete nicht mehr streng auf die Trennung von Wasser und Land. Vielmehr vertrat er sogar die Meinung Land sei völlig unnötig, weshalb massenhaft Nachkommen in Sünde gefallener Adam und Evas als Kiemenlose in den Sintfluten ersoffen. Vor der Eintrübung ihrer Wahrnehmungsfähigkeit weilte ihr Blick allerdings sehnsüchtig an den Trennungslinien zwischen Wasser und Land: den Küsten.
Über Noah, einem Opportunisten (neudeutsch: Arschkriecher) vor Gott, pflanzte sich diese unterbewusste Sehnsucht in den nachfolgenden Generationen fort. Der vorläufige Höhepunkt dieser Sehnsucht wurde erreicht, als der biblische Moses, anstatt eine Fliegerstaffel gegen die heranrückenden Ägypter vom allmächtigen Gott anzufordern mit dem Auftrag diese hinwegzubomben, lieber am Roten Meer zwei neue Küsten basteln wollte, indem er das Meer teilte. Voller Bewunderung werden damals die Israeliten durch knietiefen Matsch watend diese abgesenkte Küste betrachtet haben und den Wunsch verspürt, solche Küstenlinien zu bewahren. Doch es kam bekanntermaßen anders: Wieder wurde eine Küste aus den Augen verloren, der Trennungsschmerz konnte nur wenig durch die Todesschreie der ertrinkenden Ägypter gemindert werden. So entwickelte sich allerdings die Vorstellung, einmal in Besitz befindliche Küsten vor Verlust bewachen zu müssen.
Diese besondere seelische Befindlichkeit erklärt bis heute israelitische Politik: Küsten werden nun von See her vorzugsweise am Gazastreifen durch Kanonenboote vor türkischen Eindringlingen bewahrt, die palästinensische Bewohner mit Brot bombardieren wollen und landeinwärts halten Mauern und Stacheldraht Küsten von andersgläubigen Besatzern frei.

Hier wurden wilde Küsten auf engstem Raum zusammengepfercht und durch einen Küstenwacheturm beaufsichtigt

Erste Anfänge der Küstenwache

Natürlich benötigen gerade jene Menschen eine Küste, die unmittelbar hinter dieser biologisch bedingt nur auf trockenen Land wohnen können. Deshalb rekrutierten sich aus dieser Bevölkerungsgruppe die ersten Küstenwachen.
Die Gefahren eines Diebstahls oder Verlusts einer Küste waren von Anfang an mannigfaltig: Wikinger bemächtigten sich ihrer und verschmutzten sie mit familiär eng verwandten enthaupteten Körpern, Adelige drangen zu ihr vor und verunstalteten sie mit Burgen, so dass die Entsorgung des eigenen Mülls in das Meer oftmals weite Wege benötigte, und Handelsstädte besetzten Küsten, um ihren Tand ins Landesinnere verramschen zu können. Schon damals stieß die Bewachung der Küste an ihre Grenzen, weshalb man nun begann selbst direkt auf ihr zu siedeln und mit Beton und Asphalt haltbarer zu machen.

Rückschläge

Einige Zeit konnte die Zupflasterung von Küsten ihren Verlust in gewissem Rahmen verhindern. Erste Rückschläge erfuhr man allerdings, als sich im 13. Jahrhundert über Nacht die Küste zwischen Friesland und Großbritannien (eine Nation von Küstenwachlern) zusammen mit dem Meer verdünnisierte und 1962, als Hamburg die Beaufsichtigung der Küste zu lasch handhabte und sich diese deshalb schmollend unter springflutartigen Wassern zurückzog.
Zuvor verursachte 1944 eine ebenso lasche Beaufsichtigung durch deutsche Soldaten das Abhandenkommen der Omahadenküste in der Normandie am sogenannten D-Tag (Deutschlandtag) an fremdsprachige Invasoren. Die damalige deutsche Führungskraft hatte zurecht Angst vor Küstenverlust und zog um dies zu verhindern ganze Armeen hinzu. Das Misslingen des Vorhabens war umso schmerzlicher, weil das dahinter liegende Land, laut einem späteren deutschen EU-Kommissar mit Namen Oettinger, anschließend bis Paris nur mehr von Schafen und Rindern besiedelt wurde.

Die moderne Küstenwache

In fragwürdiger Kinderarbeit werden hier umfangreiche Küstenschutzwälle erstellt
Moderne Beobachtungstürme der Küstenwache machen Diebstahl oder Flucht der Küste fast unmöglich. Im Vordergrund private Festungsanlagen

Bewachungsmethoden

Aus all diesen Erfahrungen heraus werden Küsten nun vielerorts mittels wolkenkratzerartigen Beobachtungsposten im 100-Meter-Abstand bewacht oder durch mauerumkränzte Villen-Befestigungen privat verteidigt und vor Betretung durch Unbefugte bewahrt. Potenzielle Diebe schreckt man durch chemische Waffen ab, die mit Hilfe der Flüsse in die Küstengewässer eingebracht werden. An Wochenenden patrouillieren mit Badehose oder Bikini uniformierte Wächter entlang den Ufern. Ausgebreitete Handtücher legen deren räumliche Verantwortungsbereiche fest. Kleinkinder markieren durch Urin ihre Verteidigungszonen und bekämpfen Wasserangriffe von See her akustisch. Mit Schaufel und Eimer armiert erstellen sie Schutzwälle und wehrhafte Sandburgen. Mancherorts werden als Schutz Ölteppiche ausgelegt oder Abgrenzungsketten aus Plastikmüll verwendet.
Dort, wo mehr Bewacher als Küste vorhanden sind, wird letztere durch Aufschüttungen vermehrt, wie beispielsweise in Hongkong oder Dubai geschehen. Die gewonnenen Zuständigkeitsbereiche werden sofort mit 7-Sterne-Wachtürmen und villenförmigen Wachhäusern besetzt.
Von See her verhindern patrouillierende Jachten und Kreuzfahrtschiffe, dass Küsten flüchten können.

So nicht! Landgierige Hasardeure auf Diebestour. In der Heimat ohne Zukunft und verfolgt und hier den großen Flüchtling spielen wollen. Die Küstenwache weiß dies zu verhindern

Neue Herausforderungen

Auf einigen Inseln im Indischen Ozean wird man einer neuen Gefahr besonders gewahr: Küsten verlassen das Land und ziehen sich einfach unter Wasser zurück. Ursache dafür ist der heimtückischste Feind der modernen Küstenwache: Der feige, nie ihr offen entgegentretende sogenannte Klimawandel. Unbemerkt über lange Zeiträume hinweg verführt er Küsten sich vom Land zu trennen, um sie sogleich zu verflüssigen und unter Wasser in Sedimentschichten einzuschließen. Der Mensch erkannte zwar frühzeitig sein heimliches wirken und versuchte in Kyoto oder Durban Maßnahmen gegen den Feind zu beschließen, aber gerade Inlandbewohner sahen darin keine Förderung von Arbeitsplätzen oder finanzielle Vorteile, so dass jene sogar insgeheim mit dem Klimawandel gemeine Sache machten. Viele sprechen deshalb sogar schon von einem Dolchstoß in den Rücken der hehren Küstenwache und deren baldiges Ende. Der Klimawandel wird dann zur Legende. Die Versuche der Küstenwache vom Klimawandel rekrutierte Piraten vor dem Diebstahl somalischer Küsten abzuhalten erscheinen deshalb kläglich, zumal Hunderte von Handelsschiffen bei diesem aussichtslösegeldlichen Unterfangen dabei nur zusehen und sie behindern.
Die Küste Floridas hingegen läuft in ständiger Gefahr mit Drogen aus Kuba betäubt zu werden und im Drogensumpf zu versinken. Auch hier muss die Küstenwache bei Hurrikan Wind und Wetter einschreiten.
Ebenso bei den nächtlichen Beutezügen land- und arbeitsloser nordafrikanischer Hasardeure. Zusammen mit ihren Familien wollen diese ganze Küstenbereiche von Lampedusa bis Malta in Gefangenschaft nehmen, um daraus Nahrung und Leben zu pressen. An diesem Punkt allerdings sind sich Inlandsbewohner und Küstenbewohner einig: Die Küste ist zu verteidigen und das faule Lumpenpack Front und ex zurück ins Meer zu treiben.

Zukunft und Weiterentwicklung der Küstenwache

Küstenwachen ohne Küsten sind wie Schrecken ohne Heu oder Jaue ohne Kabel. Deshalb sind auf offener See Küstenwachen kaum anzutreffen. Die Meinung einiger Ignoranten es genüge die Küsten durch Strandparties wach zu halten, sei hier als irrelevant zu ignorieren. Seit der Sintflut gibt es heute für den Menschen keine dringlichere Aufgabe, als nicht in allen Bereichen ins Uferlose abzugleiten.
Da nicht nur Küstenbewohner Landbewohner sind, sondern auch Inlandbewohner, bedeutet der Verlust der Küsten aufgrund von unzureichender Bewachung, dass bald alle Inlandbewohner auch einmal zu Küstenbewohner werden, ehe, verursacht durch aller Feind Klimawandel, nur mehr die Existenz von Wasserbewohnern auf der Erde möglich ist. Diese benötigen dann als Nachfolgeorganisation der Küstenwache eine Brandungswache.

Weiterführendes Material zum Thema

Ausstellungskatalog Atlantis-Museum der verlorenen Küsten: Abteilungen Rügen, Ostfriesland, Malediven, Kiribati, Carteret-Islands.
Erich Honecker: Die DDR als Vorreiter wirksamer Küstenwache.
Pamela Anderson: Erfolgreiches Baywatching mit David Hasselhoff.
Umschulungsleitfaden für Mitglieder der maledivischen Küstenwache in Brandungswächter (Schnorchelausrüstung und Leichensack inklusiv).
Christopher Day: Fremde Küstenwachen – Die vom anderen Ufer.
Frontex Reiseverlag: Die 100 schönsten Küsten der Erde, die man vor dem Tod sehen sollte. Ein Reiseführer für Klimaflüchtlinge.
G-8 Spieleverlag: Mit dem Klimawandel rund um die Welt. Ein heiteres Küstensuchspiel.
Benjamin Netanjahu, Dissertation: In Schutzhaft genommene eingezäunte Küsten als Lösung der Palästinenserfrage. Mit einem Vorwort von Walter Ulbricht.

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