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Kampfmittelbeseitigung

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Kampfmittel erfolgreich lokalisiert.
Die geborgenen Kampfmittel werden unter strengen Sicherheitsvorkehrungen gelagert.

Die Kampfmittelbeseitigung ist die explosivere und ungleich spannendere Schwester der Archäologie. Ihr Zweck ist es, eventuelle gesundheitliche Schäden wie schwere Körperzerfetzung, die von herumliegendem Munitionsgerümpel ausgehen können, abzuwenden.


Zivile Kampfmittelbeseitigung[Bearbeiten]

Vor allem in Mitteleuropa kommt es immer wieder zu Unfällen, bei denen Passanten auf achtlos weggeworfenen Landminen ausrutschen oder den Rasenmäher beim versehentlichen Überfahren von alten Granaten beschädigen; aus diesem Grund ist ein ziviler Kampfmittelbeseitigungsdienst vonnöten, um diese potentiellen Gefahren aufzuspüren und zu beseitigen.
Zunächst wird dabei anhand von historischen Informationen geprüft, ob im jeweiligen Gebiet Kampfhandlungen stattgefunden haben, bei denen scharfe Munition zum Einsatz kam (z.B. Weltkriege, eskalierte Nachbarschaftsstreits oder Fußballspiele).
Wurde nun im betreffenen Gebiet der Verdacht auf Kampfmittel gefestigt, so wird das Areal weitläufig abgesperrt, Anwohner aus ihren Häusern gescheucht, Mittagspause gemacht und anschließend nach eventuellen Munitionsrückständen gesucht. Dabei kommen modernste Gerätschaften zum Einsatz, wie beispielsweise elektromagnetische Aktivsuchgeräte, Differential- oder Absolut-Magnetometer oder Praktikanten, die mit Stöcken im Boden rumprokeln. Alle dabei eventuell geborgenen Funde werden strengstens überprüft. Als Faustregel gilt: Explodieren die fraglichen Teile, besteht der dringende Verdacht auf Kampfmittel.
Die geborgenen Munitionsreste werden nun verladen oder, sofern sie nicht in ein Lager abtransportiert werden können, an Ort und Stelle kaputtgemacht; dies wird meistens von Technikspezialisten erledigt, deren Fähigkeit, solange an Geräten herumzudoktern, bis sie nicht mehr funktionieren, hier gezielt zur Entschärfung eingesetzt wird.

Militärische Kampfmittelbeseitigung[Bearbeiten]

In der militärischen Kampfmittelbeseitigung wird grundsätzlich zwischen Kampfmittelabwehr und Kampfmittelräumung unterschieden.

  • Kampfmittelräumung beschreibt den Vorgang, unverbrauchte Munition nach dem Einsatz wieder wegzuräumen. Hierfür wird kein speziell geschultes Personal benötigt, sondern lediglich ein Soldat niederen Dienstgrades, den man die Schlepperei erledigen lassen kann.
  • Der Begriff Kampfmittelabwehr hingegen bezeichnet ein ähnliches Verfahren wie in der zivilen Kampfmittelbeseitigung. Anders als dort kann man diese Aufgabe im militärischen Einsatz jedoch nicht von Zivis, Azubis oder sonstigen Dahergelaufenen erledigen lassen, weshalb der ganze Spaß um einiges teurer wird.
    Aus diesem Grund wird in der militärischen Forschung bereits seit geraumer Zeit nach billigeren Methoden der Kampfmittelbeseitigung gesucht. Die einfachste davon stellt zweifellos die Variante dar, die besagten Kampfmittel einfach auf den Feind zu schießen. Dieses Vorgehen birgt jedoch auch diverse Nachteile: Zum Einen hat der Feind meist die unangenehme Angewohnheit, zurückzuschießen, zum Anderen ist des Öfteren nicht mal einer verfügbar, wenn man ihn brauchen sollte.
    Bisher konnte noch keine zufriedenstellend kostengüstige Methode gefunden werden, sodass Kampfmittel weiterhin aufwändig per Hand neutralisiert werden müssen. Aus diesem Grund hat sich in den meisten Streitkräften das Verfahren eingebürgert, sie einfach stillschweigend liegen zu lassen.

Galerie[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Sieht aus wie eine schweizer Fahne für Farbenblinde
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Gelungen

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