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Warhammer 40,000

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Warhammer 40k oder Warhammer 40.000 ist ein Plastikmännchen-über-den-Tisch-zieh-Spiel von Games Workshop. Es orientiert sich insofern an dessen Fantasy-Pendant Warhammer, als das es dessen Protagonisten mit Feuerwaffen ausstattet und ins Weltall schießt. Der wesentliche Unterschied ist jedoch, dass 40k den Anspruch erhebt, im 41. Jahrtausend der Realität zu spielen. Insofern knüpft das Spiel an düstere Zukunftsprognosen von berühmten Schwarzmalern wie Erich von Däniken und L. Ron Hubbard an: Die Menscheit errichtet einen galaxisweiten Super-Gottesstaat und muss sich mit außerirdischem Gekröse, Satanistenmutanten und dem Abschaum der Fantasywelt rumschlagen.

Inhaltsverzeichnis

Bearbeiten Spielprinzip

Alles, was man für das Spielen von Warhammer 40.000 braucht, ist verdammt viel Geld und eine wortlautgetreue Kenntnis des 300-seitigen Regelwerks. Hat man sich für eins der unten aufgelisteten Völker entschieden, Games Workshop seinen gesamten Besitz und seine Seele verpfändet, um die Figuren zu kaufen, diese zusammengeschweißt und in den Lieblingsfarben angepinselt, kann es auch schon losgehen.
Während des Spiels ist man hauptsächlich damit beschäftigt, Abstände zu messen, zu würfeln und komplizierte Berechnungen mit den Würfelergebnissen durchzuführen. Somit ist es optimal auf die Nerd-Zielgruppe zugeschnitten, welche einen Großteil der Fans ausmacht. Nebenbei schiebt man die Plastik- und Metallmännchen in komplizierten Bewegungen über das Spielfeld, um möglichst viele feindliche Figuren wegzuwürfeln und so die Ergebnisse des Gegners zu verschlechtern.

Bearbeiten Die Völker

Folgende Parteien schlagen sich in der apokalyptischen Fernstzukunft gegenseitig die Blechschädel ein:

Bearbeiten Das Imperium der Menschheit

Ein faschistischer, imperialistischer Gottesstaat nach Vorbild des Nahen Ostens und der USA. Fortschrittlicherweise hat man in der Zukunft die Herrschaftsstrukturen der mittelalterlichen Kirche wieder eingeführt und diese mit den Diktaturen der Moderne kombiniert, sodass ein einzigartiges futuristisches 1984 entsteht, in dem jeder Bürger glücklich und zufrieden ist und freudig einen Kopf kürzer gemacht wird, wenn er im falschen Moment falsch atmet.
Oberhaupt dieser galaxieumspannenden Irrenanstalt ist eine vergammelnde Leiche, die als Gott verehrt wird (ein Ketzer, wer da Parallelen zum Christentum zu ziehen wagt) und "Imperator" genannt wird. Da das Ding natürlich nicht reden kann, legen sich seine Oberbonzen seinen Willen auf ihre Weise zurecht und lassen ihn von folgenden Schlägertruppen vollstrecken:

Bearbeiten Space Marines

Kreuzung aus Power Ranger und Terminator. In Rüstungen von der Stärke eines durchschnittlichen Bunkers verpackt und aufgeputscht wie ein Tour-de-France-Teilnehmer, schlachtet sich diese Horde regelmäßig durch die Feinde des Imperators, dass es nur so splittert. Da die Teile ihres Gehirns, die sie nicht zum Massakrieren brauchen, ausgeschaltet sind, ist ihre Loyalität zu ihrem vermodernden Chefboss fast so groß wie ihre Waffen.

Bearbeiten Imperiale Armee

Eine bunte Mischung aus Wehrmacht, Roter Armee und US Army, und benimmt
Soldaten der Imperialen Armee im Kampf um einen ölreichen Wüstenplaneten
sich auch entsprechend. Da die Produktion von Space Marines teuer ist, ist das Imperium auf preiswertes Kanonenfutter wie den durchschnittlichen Otto-Normalorganismus angewiesen, wie er zu Trilliarden auf seinen Welten rumstrolcht. Hauptziel jedes Soldaten ist es, im heldenhaften Kampf für den Imperator zu fallen; eine andere Möglichkeit besteht in den meisten Fällen auch nicht, da Strategie und Taktik für die Befehlshaber Fremdworte sind und sie somit den Gegner auf konventionelle Weise bezwingen: Immer feste druff. Wieviele ihrer Männer dabei draufgehen, interessiert im gesamten Imperium überhaupt keinen, da stets immer noch reichlich Soldatenmaterial zum Verheizen da ist.

Bearbeiten Inquisition

Die imperiale Stasi verbringt ihre Zeit normalerweise damit, die eigenen Leute auszuspionieren, ist sich jedoch auch nicht zu schade, gegen äußere Volksfeinde zu kämpfen. Dabei kommen neben reichlich kruden Waffen wie verzierten Vorschlaghämmern auch merkwürdige Leute im Kampf zum Einsatz (Zwerge mit Flammenwerfer-Armen, Psychopathen mit Kettensägen sowie Frauen, eine absolute Seltenheit im 40k-Universum).

Ein Space Marine diskutiert mit einem Ork.

Bearbeiten Orks

Fantasyklischee Nummer 1 betritt die Warhammer-40k-Bühne in Gestalt der Orks. Es bleibt ungeklärt, wie es diese grünen Krawallbrüder trotz ihres IQs im negativen Bereich geschafft haben, sich ins Weltall zu katapultieren, doch weniger als diese stellt sich allen anderen Völkern viel eher die Frage, wie man sie dort wieder wegbekommt. Die Orks glauben an das Ideal der kollektiven Blödheit; wie ein Bewusstsein teilen sich sämtliche Orks des Universums den Hang zum Randalieren. Wen man dabei plattmacht, spielt absolut keine Rolle, und so bekriegen sich Orks permanent gegenseitig. Der zentrale Begriff ihrer Lebensphilosophie lautet "WAAAGH!", was in ungefähr 117 Bedeutungen übersetzt werden kann. Ihr zentrales Motto ist: "Es gibt nichtz, wat da nicht gaputt gemachtz werden soll!"

Bearbeiten Eldar

Das nächste Klischee präsentiert sich in Form der Eldar. Sie spielen in diesem Fall die Rolle der obligatorischen "mysteriösen", Pseudophilosophien zitierenden und leicht angeschwult auftretenden Elfen, die in keiner Fantasywelt fehlen dürfen. Doch auch im 41. Jahrtausend behauptet sich das Völkchen mit schicken, auf Hochglanz polierten Waffen, rüschenverzierten Kampfschiffen und einer gehörigen Portion Arroganz gegen seine Feinde. In die Schlacht begleitet werden die gewöhnlichen Frontschweinchen dabei von allerhand Faselköppen wie Runenpropheten, Phönixkönigen und Autarchen, die unter dem Einfluss bisher unbekannter Halluzinogene die Weisheiten des Kosmos verkünden und ihre Feinde in bester WoW-Manier mit arkaner Magic wegpwnen.

Bearbeiten Dark Eldar

Wie die Eldar, nur bösiger, was man an der Ergänzung "Dark" sehen kann. Die Dark Eldar sind eine Bande von sadomasochistischen Triebtätern, die in Lack und Leder gekleidet über ihre Feinde herfallen und diese nach der Schlacht in ihre Folterkeller verschleppen. Dieser Großproduzent von Snuffvideos kommt auf dem Spielfeld mit allerlei schrägem Viehzeug daher, von Großkatzen, denen alle möglichen und unmöglichen Körperteile aus dem Rücken wachsen bis hin zu Bodybuildern, die sich anscheinend an einer Überdosis radioaktivem Anabolika verschluckt haben.

Bearbeiten Necrons

Zombievolk aus schnarchnasigen Metallskeletten. Absolut alle Necrons sehen haargenau gleich aus und marschieren in Zeitlupe auf den Feind zu, wobei ihnen Verluste nichts ausmachen, da ihre Krieger fairerweise wiederbelebt (bzw. wiederbeuntotet?) werden können. Die Necrons werden in Monolithen transportiert, einer merkwürdigen Mischung aus Disco und fliegendem Bunker. Manche besonders hohe Necrons besitzen noch einen Funken ihres früheren Bewusstseins. Sie sind sogar der Meinung, den Rest der seelenlosen Plastik-Metall-Kreaturen zum Kampf motivieren zu wollen. Diese sind aber nicht vor Ehrfurcht erstarrt, sondern zeigen einfach kein Interesse an den Vorträgen.

Ein besonders böses Exemplar.

Bearbeiten Chaos Space Marines

Diese satanistischen Ex-Diener des Imperators lassen keine Gelegenheit aus, darauf hinzuweisen, wie böse sie sind: Sie sind Stammkunden beim EMP-Versand und verunstalten jeden freien Fleck ihrer Rüstungen und Fahrzeuge mit Hörnern, Stacheln und Symbolen. Um ihre Verachtung für den Imperator auszudrücken, verehren die Chaos Space Marines eine absurde Sammlung von Satan-Inkarnationen: Den cholerischen Superschläger Khorne, den grünlich-verfaulenden Fettwanst Nurgle, einen homosexuellen Playboy namens Slaanesh sowie ein merkwürdiges Etwas, das Tzeentch genannt wird und von dem aus irgendeinem Grund keiner was weiß. Die chaotischen Space Marines werden oft von einer Bande Dämonen auf dem Schlachtfeld begleitet, die aussehen wie aus übrig gebliebenen Ersatzteilen der 40k-Designer zusammengelötet (was vermutlich auch stimmt).

Bearbeiten Tau

Diese kommunistischen Aliens kämpfen für ein sogenanntes "Höheres Wohl", von dem aber niemand weiß, was es genau darstellt. Als die kleinen, blauen Giftzwerge, die sie sind, verlassen sich die Tau in der Schlacht auf eine große Auswahl hypermoderner Waffen und Mordmaschinen. Unterstützt werden sie ebenfalls von einer Horde seltsamer Viecher, die von Reit-Affen bis zu bewaffneten Riesenfliegen reicht. Die einzelnen Provinzen ihrer Sternen-Volksrepublik tragen komische Namen wie Bor'Kan, Vior'la, D'Yanoi, Tali'Ban, Alkai'Da und Hisbol'Ah. Ihr gesellschaftliches System ist in verschiedene Kasten aufgeteilt: Die Feuerkaste ist die am meißten im Codex beschriebene Kaste, die sich selber viel zu wichtig nimmt und dort deswegen am meißten Platz benötigt. Tau aus der Feuerkaste sind prinzipiell erst einmal Feuerkrieger. Wenn sie eine bestimmte Zeit überlebt haben, werden sie befördert. Dies geschieht auch, wenn sie nur durch völlige Inkompetenz und Hinter-Gebäude-Verstecken ausgezeichnet haben. In der Erdkaste sind die Bauarbeiter, Wissenschaftler und alle anderen, die keiner Kaste mehr so richtig zuordbar waren. In der Luftkaste sind die Piloten und alle die irgendwie im Weltraum umherfliegen vertreten. Weil sie so viel Zeit in der Schwerelosigkeit verbringen, sind ihre Knochen und Organe hohl geworden. Deswegen sind sie zu dumm, auf einem Planeten mit Schwerkraft zu stehen. Besonders beliebt unter ihnen ist das Raumschiff Tau'be, oder auch Shas'gurr genannt. Die Wasserkaste sind die Händler der Tau. Sie sind, die jenigen, die einen Chaosdämonen erst einmal fragen, ob er ihr Freund sein möchte, auch wenn er gerade bis zu den Knien in toten Feinden steht. Die Himmelskaste sind die Obergurus mit Gottkomplex, die prinzipiell alles besser können, als der Rest der Tau.

Bearbeiten Tyraniden

Schleimige außerirdische Insekten, die den Viechern aus den Alien-Filmen verdächtig ähnlich sehen. Da aus irgendeinem Grund vollautomatische Schusswaffen aus ihren Körpern wachsen, sind sie bestens dazu geeignet, die Bevölkerung von ganzen Planeten aufzufressen, was ihre Lieblingsbeschäftigung darstellt.

Bearbeiten Ausschlachtung von Warhammer 40k in anderen Medien

Von Fans wurden Filme zu dem Thema gedreht, deren Beteiligte jedoch allesamt kurz vor der Fertigstellung von den Games-Workshop-Anwaltskraken umgebracht wurden. Hat man jedoch die Heiligen Prüfungen bestanden, die nötig sind, um sich eine Lizenz für 40k zu sichern, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, diese Ziege zu melken. Entsprechend existieren unzähliche Bücher, Computerspiele, Comics, Sammelkarten, Brettspiele, Tapeten, Klamotten, Autoreifen, Schuheinlagen und Klopapiersorten, sodass Warhammer 40.000 sich längst auf eine Stufe mit berühmten Merchandising-Leviathanen wie Star Wars, Spongebob Schwammkopf und Iron Maiden stellen kann.

Bearbeiten Siehe auch:

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