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Emsland

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Das Emsland (Land im Fluss Ems) ist auf Grund seiner Größe ein eigener Kreis (Fläche des Kreises = Pi mal Radius zum Quadrat, in diesem Fall = Pi 9²; Größe des Kreises also 254,469 Quadratmeter). Von der Fläche her sogar der drittgrößte Deutschlands. Auch die gefährliche Nähe zu Holland ist erwähnenswert. Es besteht zum größten Teil aus Nichts (beispielsweise Moor). Im Emsland gibt es bis auf drei größere Städte (Meppen (rechtmäßig Kreisstadt), Lingen und Papenburg) noch ein paar kleinere (Haren, Haselünne (Sonderstellung auf Grund Kornbrennerei)) und ein paar kleinere Käffer (wie zum Beispiel Die Samtgemeinde Spelle, welches die Bauernallee im Emsland-Monopoly ist oder das Königreich Venhaus, wo die Weltberühmte Kornbrennerei Sandtels beheimatet ist). Das Emsland gilt schlechthin als der Geheimtipp für den globalen Tourismus, ist es doch bei den Weltreisenden als "die Toscana des Nordens" bekannt.

Bewohner[Bearbeiten]

Der Emsländer als solcher lebt in freier Wildbahn, umgeben von Atomkraftwerken. Falls nicht gerade irgendwelche Tests à la Tschernobyl im Kernkraftwerk Emsland probiert werden, der Transrapid auf Gegenverkehr trifft oder Ozeanriesen sich auf der Ems (also keinem Ozean) verlaufen und dabei nahezu weltweite Stromausfälle auslösen, lebt der Emsländer dort unbescholten bis ans Lebensende in seinem Haus/seiner Hütte/seinem Stall.
Jedoch ist das Alltagsleben eines Emsländers nicht zu verachten, hier wird noch an der guten, alten Bauerntradition festgehalten. Der durchschnittliche Alkoholkonsum liegt auf einem für Deutschland sehr hohen Wert, wie schon gesagt, der Emsländer nimmt die alten Traditionen sehr ernst.
Ein Grund dafür ist sicherlich, dass im Emsland die Quelle des Alkohols - Fusel-Town-City Haselünne (oder auch Fuselünne) - entspringt und mit drei Kornbrennereien ganz vorn dabei ist.
Das erklärt natürlich den Ursprung sämtlicher Wochenendeskapaden aus dem Raum Haselünne.

Der Emsländer (Lebensmotto: "Ich hasse Veränderungen") ist erzkonservativ. Dieses Verhalten könnte mit der ebenfalls erzkonservativen römisch-katholischen Kirche und der damit verbundenen "schwarzen" Politik zusammenhängen.
Aber einige wenige Einheimische schaffen es, die fast unüberwindbaren Grenzen des Kreises zu überwinden, mehr von der Welt zu sehen, als den immer gleichen Schützenverein, die immer gleiche Bild-Zeitung, den immer gleichen Sportverein, den immer gleichen Kegelklub, die immer gleichen Kloatschetkumpanen (im Emsland wird das Boßeln genannt!), das immer gleiche Bier, das schon seit Urururururururopas gleiche Familienzuhause und die schon seit 55 Jahren gleichen Freunde.

Aber nicht nur die Gewohnheiten bleiben: Jedes Haus hat im Volksmund neben dem offiziellen Hausnamen auch noch zahlreiche weitere Namen. So kann im normalen, ortsinternen hoch wie niederdeutschen Sprachgebrauch aus Büter schnell Hampen, Trienken oder Tömpegeers werden, Bartels sind dann schon mal Lucks'Sine, Heinrich Jansen wird zufällig Stork Heini, und die Frau von Josef Meyer ist eigentlich Joop sin Mia. Alles klar?!

Auch ist der Emsländer in Bezug auf die Medien eher etwas konservativ eingestellt, jeder ab 35 und aufwärts hört am Radio grundsätzlich nur NDR1 Radio Niedersachsen. Man sollte nicht vergessen, dass sich die Einwohnerzahl im Emsland durch Bewohner aus dem Ostblock, auch Deutsch-Russen genannt (ehemalige Klassenfeinde, deren Freunde wir geworden sind), in den letzten 18 Jahren fast verdoppelt hat. Hierbei musste der Emsländer erstaunt feststellen, dass er mit ganz neuen Sitten und Gebräuchen konfrontiert wurde (z.B. eeh Alda, isch hau disch gleisch auf Fresse).

Es gibt auch ein paar wenige Promis, wie zum Beispiel Luise Koschinsky gespielt von Hans Werner Olm.

Medien[Bearbeiten]

Wie oben bereits relativ korrekt beschrieben, hören viele Emsländer immer nur NDR1 Niedersachsen, die freundliche Heimatwelle des besten Funkhauses innerhalb der ARD. Bis vor wenigen Jahren versorgte ein NDR1-Reporter sein Funkhaus mit lustigen Reportagen aus dem Moor, die von einem kleinen Studio im Keller eines Einfamilienhauses "auf dem Twist" aus per Tonband über das Studio Osnabrück, des besten Senders der Welt, den Weg in Äther fanden. Seit einigen Jahren betreibt dieser Sender ein Korrespondentenbüro in Lingen. Besonderes Kennzeichen des örtlichen NDR-Korrespondenten: Zu vielen Presseterminen erscheint dieser Hörfunk-Korrespondent ohne jegliches Hörfunk-Equipment, stellt aber trotzdem die meisten Fragen. Es lebe die Regionalisierungsoffensive dieser Qualitätssendeanstalt.

Noch etwas länger gibt es ein Außenstudio des abwechslungsreichsten Privatradios der ganzen Welt im Emsland: Ebenfalls in Lingen, nur eine Etage über dem Korrespondentenbüro des NDR ist das Studio von Hitradio Antenne angesiedelt, von dem aus primär Werbezeiten in den Lokalfenstern verkauft und sekundär auch die auf 1:10 eingedampfte Lokalberichterstattung abgesetzt wird. Und noch etwas länger existiert der Bürgerfunk im Emsland. Bei der Ems-Vechte-Welle gibt es alles: die Superhits von morgen schon heute, regionale Berichte und gaaaanz viel Bürgerfunk. Angefangen bei der grenzdebilen Aufklärungssendung über aktuelle Themen aus biblischer Sicht - live aus dem Königreichssaal - bin zur verschrobenen Bluessendung für "echte" Bluesfans (in der niemals, aber wirklich niemals ein Musikstück aus dem Film Blues Brothers gespielt wird). Echte Vielfalt gibts halt nur im Bürgerfunk.

Neben diesen elektronischen High-Tech-Medien gibt es im Emsland drei regionale Tageszeitungen, eine für jeden Altkreis. Was noch nicht in Ems-Zeitung (Altkreis Aschendorf/Hümmling), Meppener Tagespost (Altkreis Meppen) und Lingener Tagespost (Altkreis Lingen) steht, ist für den gewöhnlichen Emsländer auch noch nicht passiert. Auch dann nicht, wenn die Spatzen es bereits vom Dach pfeifen oder alle Radiosender es bereits vor zehn bis vierzehn Tagen vermeldet haben. Dank jahrzehntelanger monopolistischer Allein-Meinungsmache der Zeitungsredakteure hat die Dorfzeitung in diesem Landkreis fast einen höheren Stellenwert als die Bibel (was in einer Erz-katholischen Gegend echt was heissen will).

Bleibt noch das Fernsehen. Analog zum Radio hat jeder "echte" Emsländer um 19.30 Uhr einen festen Termin: "Niedersachsen 19.30" gucken. Es gibt Emsländer, die sich heute noch extra für diese Sendung umziehen (Arbeitsklamotten gegen Sonntagskluft), weil der Onkel oder die Tante ja vermeintlich durch den Fernseher in die gute Stube gucken können (wenn ich die sehen kann, können die mich doch auch sehen). Diese Sendung ist so unfassbar lokal und nah dran am Geschehen in Niedersachsen, dass sie zur bloßen Rechtfertigung ihrer eigenen Existenz am Schluss in einem Endlos-Crawl immer die Orte einblendet, die in der jeweiligen Sendung vorkamen. Aber wen wundert es, wird diese Sendung doch vom selben universumsbesten Sender produziert wie das o.a. Radioprogramm NDR1 Niedersachsen.

Neuerdings gibt es im Emsland auch Internetfernsehen, also eigentlich ein schlechteres Youtube mit nur einem Film täglich, der von den Machern liebevoll "Nachrichtensendung" genannt wird. Die Nachrichten schreiben die Emsland Eins-Macher großteils übrigens von den Radiokollegen der Ems-Vechte-Welle ab, weil die den ganzen Tag daran arbeiten und man das Rad ja schließlich nicht immer neu erfinden kann. Ganz im Stil der "Großen" unabhängigen Nachrichtensender n-tv und N24 tauchen auch in der Internet-Nachrichtensendung Werbeelemente auf, die den Zuschauer zum Kauf bestimmter Produkte anregen soll. Natürlich wird aber auch hier Werbung streng von redaktionellem Inhalt getrennt. Bei N24 ist es ja auch schließlich nur Zufall, dass in einer knallhart recherchierten Reportage über Fastfood-Restaurants in jeder zweiten Einstellung ein goldenes M auftaucht. Und wenn halt im Emsland ein Baumarkt wiedereröffnet wird, ist es natürlich mehr als journalistisch begründet, ja sogar zwingend, auf die wirtschaftliche Neuausrichtung dieses Hauses hinzuweisen, das jetzt als Vollsortimenter am Markt auftritt.

Geschichte[Bearbeiten]

Bis vor ein paar Jahren gab es im Emsland nur Moor und gezwungene Arbeiter, die dieses abzubauen hatten. In den vielen Jahren davor passierte im Emsland rein gar nichts, selbst die Evolution traute sich nicht dorthin vor. Nachdem Deutschland zum zweiten Mal innerhalb von ca. 30 Jahren voll gegen die Wand gefahren war, die gezwungenen Arbeiter erlöst und der Emsländer sein Bett mit dem Polen (dem Engländer war es wohl zu arm) teilen musste, beschloss die Regierung Deutschlands, dem Emsland, dem Armenhaus der Nation, unter die Arme zu greifen, denn ansonsten könne man die Emsländer gleich an Holland verschenken und Gebietsverluste hätte Deutschland momentan ja genug. Also bekam der Emsländer als Arbeitgeber neue, tolle, sichere Arbeitgeber neuer, toller Wirtschaftszweige.

Klima[Bearbeiten]

Seit Millionen von Jahren mussten die Emsländer mit hoher Luftfrostigkeit und echt beschissenem Wetter leben sowie immerzu gegen einen bewölkten graublauen Himmel und endlose deprimierende graugrüne Wiesen anblicken. Durch den Segen des Globalen Klimawandels ändert sich dies glücklicherweise seit einigen Jahren, so dass das Emsland heute wieder Tierarten aus dem späten Paläozoikum eine Heimat geben kann.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Der rasante wirtschaftliche Aufschwung des Emslandes spiegelt sich in einem der wirtschaftlichen Leitsätze aus dem Verband der Vereingigung "FVEU" was soviel heißt wie : "Freier Verband der emsländischen Unternehmer" wider, der lautet:

  • "Des ersten Tot, des zweiten Not, des dritten Brot"

Auf Grund des "Emslandplans" (siehe oben), 6 Jahre nach diesem ganzen Spektakel, gibt es heutzutage eine große Werft (von der man munkelt, es habe sie auch davor schon mal gegeben), eine Transrapid-Teststecke (eher gesagt: die GAB es mal... Einer der Bauern in der Schaltentrale hat es nicht geschafft, den richtigen Knopf zu drücken), zwei Kernkraftwerke (Mal gucken, was passiert, wenn da jemand auf den falschen Knopf drückt aber im Moment gibt es ein modernes mit der wohl noch längsten Laufzeit überhaupt und ein altes marodes, was mittlerweile aus Sicherheitsgründen abgeschaltet werden musste), einen Brennelemente-Hersteller und zwei Erdölraffinerien. Seitdem ist das Emsland sicher bei Freunden des großen Knalls, wie z.B. Osama bin Laden, allseits beliebt. Nicht zu vergessen die Wehrtechnische Dienststelle 91 (WTD91, im Volksmund auch gerne "E-Stelle" genannt (Kurzform für "Erprobungsstelle"). Mit einer Gesamtfläche von rund 200 km² ist sie nicht nur der größte Schießplatz Europas, sie nimmt damit auch knapp ein Zehntel der Kreisfläche ein (ungefähr jedenfalls). Hier wird dann gerne mal mit Panzerhaubitzen oder Lenkflugkörpern quer durch den Landkreis geschossen. Damit keiner getroffen wird, wird die Straße, die durch das Gelände führt, öfter mal für den Verkehr gesperrt. Dadurch wird der gesamte Gülle-Wirtschaftszweig (99,99 % der Emsländischen Wirtschaft) lahmgelegt, da das die einzige Straße im Emsland ist.

Mit Wirtschaft bringt der Emsländer an sich sonst auch gerne mal die Kneipe in Verbindung. In dieser hilft er der heimischen Wirtschaft zu einem starken Aufschwung. Dieser bricht jedoch auch nach Wochenenden nicht ein, da die Konsumenten auch nach 3 Litern Schnaps immer noch Durst haben.

Erwähnenswert ist die außergewöhnlich hohe Kriminalität emsländischer Unternehmen. 70% aller Werbesendungen, falschen Gewinnbenachrichtigungen und Einladungen zu Werbefahrten kommen aus dem Emsland.

Neuester Trend im Emsland: Strom aus Steinkohle. Während die Große Koalition in Berlin den Ausstieg aus den Steinkohlesubventionen für das Jahr 2018 beschließt, freut sich die Kommunalpolitik im Emsland über die Pläne eines (dem Vernehmen nach) saudiarabischen Investors, der im emsländischen Dörpen ein Steinkohlekraftwerk mit einer Leistung von 800 Mega-Watt bauen will.

Drei Jahre dauerte der Kampf Gut gegen Böse in Dörpen (wobei es dem Leser überlassen ist, zu urteilen, wer in diesem Spiel nun Gut und Böse ist). Viel Porzelan ist zerschlagen worden, ein Bürgermeister ist über das Kohlekraftwerk gestolpert und musste zurücktreten, der ursprüngliche Investor (übrigens doch kein Saudi sondern ein Schweizer Energieversorger) bekam zu Hause kräftig politischen Gegenwind wegen seiner Auslandskohlepläne und anonyme Briefeschreiber drohten dem Dörpener Gemeinderat gar mit dem Tod. Am Ende war entweder die Wirtschaftskrise oder der Bürgerwillen schuld (es gibt da sehr konträre Auffassungen bei "Gut" und "Böse"), dass das Kohlekraftwerk nicht mehr gebaut wird und Dörpen ist wieder ein seinen prä-Kohlekraftspläne-Dornröschenschlaf gefallen.

Im Gegensatz dazu würden die angeblich umweltfreundlichen Windkraftanlagen in Renkenberge & Neu-Holthausen bzw. Clusorth ,,kennt soderso keiner" gebaut! Herzlichen Glückwunsch!

Kultur[Bearbeiten]

Bis auf das Saufen hat das Emsland keine Kultur (Was die Frage aufwirft: Ist Saufen Kultur?). Museen, Theater, Kinos, sehenswerte Bauwerke (wie z.B.: Schloss Clemenswerth) und Parkanlagen gibt es quasi nicht. Welcher Unternehmer steckt Geld in ein Projekt, mit welchem er nur Verluste macht? Wozu braucht der Emsländer ein Museum, wenn er in seinen durchschnittlich 84 Lebensjahren dort sowieso nicht hingeht, da es ihn an sein Elternhaus erinnert?

Es gibt allerdings ein Heimatmuseum in Meppen, in dem interessierten Besuchern ein Eindruck vom Leben im Emsland vor hundert Jahren vermittelt wird, auch wenn sich in dieser Zeit bei einigen nicht viel daran geändert hat. Außerdem wird jeder Schüler des Emslandes mindestens 30 mal in seiner schulischen Laufbahn zum Emsland-Moormuseum nach Groß-Hesepe geschleppt. (Pflüge und Trecker gucken!)

Tatsächlich gibt es aber auch gelegentlich interessante Events, viele davon in Lingen (das ist eine Stadt, sogar die Größte im Emsland). Jedes Jahr ein Highlight ist das Abifestival, ein kostenloses Open-Air Festival, welches von den Abschluss-Jahrgängen der Lingener Gymnasien organisiert wird. Neben der Musik geht es auch hier natürlich ums Saufen. Dies ist auch eine der wenigen Veranstaltungen, zu denen sich auch Menschen verirren, die nicht aus dem Emsland stammen (z.B. Holländer, die dann ein bisschen "Mehl" mitbringen.).

Dementsprechend sind gewisse Nahrungsstoffe hier als Grundstoffe einzuordnen, die dazu führen, dass diese Menschen ohne dessen Wirkung noch negativer eingestellt sind. Zu diesen Punkten gehören zum einen, sich alles schön zu reden und zum anderen keine negativen Punkte gegen die eigenen persönlichen Vorstellungen heranzulassen. Die weit verbreitete "Suff"- oder "Sauf"-Kultur führt dazu, dass die Gegend immer mehr für ein Entwicklungsland spricht. (Daher auch die Abkürzung "EL" an den Kennzeichen.)Die anderen Bevölkerungen bzw. Kulturen in Deutschland und Holland verspötten das Emsland aufgrund dieser desolaten Zustände und deren tiefgesunkenes Niveau. Die Emsländer an sich verdrängen diese negativen Ansichten und Kritiken durch den Alkoholkonsum. Dadurch verfällt die gewisse Kulture hier und immer mehr Leute wandern aus, um den Bauern und Saufköppen diese Gegend zu überlassen. Dementsprechend sieht es heutzutage sehr herunterkommen aus und die Zivilization geht deswegen langsam zu Grunde. Jedoch besteht eine Chance, indem die zivilisierteren Gruppen diese Gegend unterstützt und eine gewisse Vernunft & Kultur wieder hineinbringt, da dieses ziemlich aussichtslos erscheint, ist die Zukunft von dem EL noch unbekannt.

Als Christ geht der Emsländer traditionsgemäß natürlich Heiligabend und/oder am ersten Weihnachtsfeiertag und/oder am zweiten Weihnachtsfeiertag in die Kirche. Der zweite Weihnachtstag ist allerdings angeblich im Emsland nur deshalb ein Feiertag, da man an so einen Tag länger Saufen kann. Um das ganze ein wenig interessanter zu machen, nennt man das dann Stephanus-Steinigen, ob dabei dann wirklich mal jemand gesteinigt wird, sei hier mal dahingestellt.

Viele Emsländer besitzen mindestens eine Kulturtasche, viele aber auch nicht. Genutzt wird sie jedoch äußerst selten, meist grämt sich das schüchterne Wesen, die Grenzen in andere Bundesländer zu überschreiten. Bei verschiedenen, jährlich in allen Orten mit über 100 Einwohnern stattfindenden Trecker-Trecks machen zudem Horst und seine Kollegen Kult, nämlich mit seinem Lanz.

Gang und Gäbe ist im Emsland zusätzlich das Schützenfest! Dieses Spektakulum besteht grundsätzlich nur aus Saufen, wobei jedes kleine Dorf im Emsland sein eigenes Schützenfest veranstaltet, sogar ein Dorf mit weniger als 100 Einwohnern (Brockhausen, Duisenburg). Twist hat sogar 10 Stück davon. Das historischste Schützenfest ist das alle 3 Jahre stattfindende Kivelingsfest in Lingen, bei dem sich die ganze Stadt in ein großes Saufgelage verwandelt. Um den 3-jahres Takt zu überbrücken, haben die Lingener für die Jahre dazwischen noch das Altstadtfest erfunden, was im Prinzip aufs Gleiche hinausläuft, nur eben ohne die Kivelinge.

Außerdem gibt es eine Reihe von Aktivitäten, die jeder Emsländer in seinem Leben getan haben muss. Dazu gehören: Der 25. Geburtstag: Die unverheirateten, 25-jährigen Emsländer dürfen sich an ihrem Ehrentag auf Hausschmuck einstellen. Die Emsländerinnen erhalten einen Schachtelkranz (bezieht sich auf: Du alte Schachtel (Heirate endlich)!) und die männlichen Emsländer werden mit einem Sockenkranz erfreut (Komm in die Socken!) Oder mit einem Flaschenkranz. In Schaltjahren ist es umgekehrt. Dazu gibt's dann noch irgendeine lächerliche Zeitungsanzeige im Lokalblatt. Sinn und Zweck des Ganzen ist natürlich das Saufen. Der Kranz, der innerhalb eines Freundeskreises immer weitergegeben wird, muss nämlich abgetreten werden. Jeder Schritt ein heimisches Kurzgetränk....

Der 30. Geburtstag: Sollte man mit 30 immer noch nicht den Weg zum Traualtar entdeckt haben, heißt es entweder Fegen (Männer) oder Klinken putzen (Frauen). Hierbei müssen die Geburtstagskinder solange ihrer Beschäftigung nachgehen, bis sie von einer Jungfrau/mann frei geküsst werden... Der Zweck liegt eigentlich nur darin, dass man sich schon um 6 Uhr treffen und besaufen kann...

Hahn holen/Hahn schlachten: Hat der Emsländer dann endlich seine/n Partner/in gefunden, so wird nicht einfach an einem Tag Hochzeit gefeiert. Nein, im Emsland säuft man so lange es geht. Deshalb wurde das Hahnholen oder auch Hahnschlachten eingeführt... An dem Tag nach der Hochzeit treffen sich alle Gäste bei der Braut (meistens gegen elf) und saufen... Woher der Brauch stammt, wissen selbst die Dorfältesten im Emsland nicht mehr - egal, hauptsache es wird gesoffen... Heute wird meist ein Hahn aus Holz aufgestellt, früher wurde im südlichen Gebiet des EL echten Tieren Alkohol eingeflößt, macht man heute nicht mehr, die Emsländer sind ja keine Unmenschen. Im nördlichen Gebiet des EL wurde und wird in bestimmten Ortschaften noch heute ein Hahn geschlachtet und von Oma zu einer leckeren Suppe verarbeitet (siehe Oben).

Entgegen allen lautenden Gerüchten muss man dem Emsland allerdings zugestehen, dass das (Sauf-)Spiel "Flunkyball" Anfang der 90er Jahre in Twist erfunden wurde. Auf solche Ideen kann man nur kommen, wenn die Eltern auch Geschwister sind...). Dass aber mittlerweile halb Europa diesem intellektuellen Spiel erlegen ist, zeugt davon, dass diese Krankheit allem Anschein nach ansteckend ist. Ursprünglich wurde dieses Spiel auch nicht mit sowas (für den Emsländer) Ekeligem wie Bier gespielt, sondern mit Korn.

Der Emsländer besitzt die sonderbare, aber geile Gabe des Ideenreichtums. So wird aus einem gemütlichem Fussballabend ein sogenanntes "Spielersaufen", bei dem sich jeder einen oder mehrere Spieler aussucht und jedes mal wenn dessen Name gesagt wird, wird ein Pinneken Schnaps (aber nur den Guten Rosche Uralt) getrunken. Dieses Spiel wird häufig auch so aufgepeppt, dass bei jedem Ballkontakt getrunken wird. Außerdem werden andere Saufspiele ausgeübt, die einen langweiligen Abend (Wenn kein Schützenfest, bzw. Winterschützenfest ist, gibt es recht wenig im Emsland zu tun, bis auf Boßeln, Kirmes, Geburtstage, Weihnachtsfeiern, Abschlussfeiern etc.) vergnügsamer gestalten.

6x6: 6 Pinneken werden hintereinander gestellt und mit dem gleichen Inhalt gefüllt. Daneben kommen nochmals 5 weitere Reihen mit jeweils einem Unterschiedlichen Inhalt. Diese insgesamt 6 Reihen werden durchnummeriert(1-6). Nun wird gewürfelt, fällt die 3 wird die 3. Reihe genommen. Der Spieler würfelt nochmal um die Anzahl der Pinneken zu erhalten die er aus der 3. Reihe trinken muss usw. (Als Inhalt für die Pinneken eignen sich: Korn (Rosche, Berentzen), Moorwasser, HKT, Jägermeister, Vodka, Rum, Tequila, "Emslandfeuer" (nur im Emsland erhältlich), Apfelkorn, Roten, Green Power, Black Power,u.ä.)


Meiern : Gespielt wird mit zwei Würfeln und einem Würfelbecher mit Untersetzer. Gewürfelt wird reihum. Der Würfelnde darf den ersten Wurf verdeckt ansehen. Anschließend wird der Untersetzer mit den vom Würfelbecher verdeckten Würfeln an den nächsten Spieler weiter gegeben, wobei die gewürfelten Punkte angesagt werden müssen. Sofern der Spieler die Runde nicht begonnen hat, muss seine Ansage die vorher verkündete Punktzahl übertreffen. Die angesagte Punktzahl kann wahr sein oder gelogen.

Der nächste Spieler hat folgende zwei Möglichkeiten: -er würfelt selbst wie oben beschrieben und muss eine höhere Punktzahl ansagen -er kann die Ansage bezweifeln und schaut die Würfel an

Deckt ein Spieler auf, so muss entweder der enttarnte Lügner oder der zu Unrecht Zweifelnde einen Trinken (Rosche Uralt oder Moorwasser)

Würfelt ein Spieler die 21 (2 und 1) so muss er sofort aufdecken und alle anderen müssen einen Trinken. Die Höchste Augenzahl auf dem Würfeln ist die Zehnerzahl, wobei die niedrigere die Einerzahl ist.(Bsp.: 6+1= 61, 4+2 = 42, 3+4= 43, 5+5=55)


Frau Horst: Zuerst beginnt jemand zu würfeln. Würfelt er eine 9, muss sein rechter Nachbar nen kurzen (korn, roten, etc) trinken, bei ner 7 muss sein linker Nachbar trinken. Wirft er jedoch ein Pasch ist dieser Spieler Frau Horst (solange bis jmd anderes ein Pasch würfelt). Dieser Spieler darf NUR mit Frau Horst oder sie angesprochen werden. Wer ihn bei normalen Namen oder anders anspricht trinkt nen kurzen. AUSSERDEM trinkt jeder der das Wort T R I N K E N sagt auch einen (dabei zählen alle Worte die aus der Wortfamilie "trinken" kommen, bsp.: getrunken, Trunk etc.). Das letzte und härteste an dem Spiel: Nichts (weder Zigaretten noch Würfel etc) darf von einem Mitspieler angenommen werden bevor es nicht auf dem Tisch abgelegt wurde. Außerdem darf man sich nur von seinem Platz erheben, wenn man vorher Frau Horst gefragt hat, ob man sich erheben darf. Steht man ohne zu fragen auf, wird ein Kurzer getrunken.


Schwarz-Rot: Wem all dieses zu viel wird, der spielt einfach das Schwarz-Rot Spiel. Dabei wird ein Kartenspiel verdeckt auf den Tisch gelegt und die Mitspieler ziehen von oben Reihenweise eine Karte. Wird eine Rote Karte gezogen (Herz/Karo) muss der Spieler der die Karte gezogen hat einen Kurzen trinken. Wird eine Schwarze Karte gezogen (Pik, Kreuz), so werden zwei Kurze getrunken.

5+1:das einfachste aller Saufspiele im Emsland.man braucht einen Würfel.Man würfelt der Reihe nach.Bei 1-5: einen trinken(Moorwasser,Korn) Bei 6: Nochmal würfeln.

Ebenfalls im Kommen ist das extrem Trinkspiel "32 Trink".Jeder Spieler sucht sich eine Karte aus , das Kartenspiel wird gemischt und die karten werden vom umgedrehten Stapel gezogen. bei jeder karte muss man einen trinken bis die eigene karte zum Vorschein kommt.

Filmforum[Bearbeiten]

"Das Gelbe vom Ei", der Emslandkultfilm schlechthin. Beginnend mit einer gelungenen Männerversteigerung zeigt er der Damenwelt, wie es so bei uns ist.

Dieser Film war seiner Zeit weit voraus, er ist das aktuelle Gegenstück von "Bauer sucht Frau" und wurde in wesentlichen Teilen in Rütenbrock gedreht. Rütenbrock liegt in Höhe Haren. Schauspieler verdanken ihre internationale Karriere aus den Jugendtagen, diesem Film.

  • siehe auch [www.wirte-haren.de/info/gve/gve.htm hier]
  • sieh auch www.imdb.com/title/ttO185331/locations

Besetzung:

  • Heike Makatsch,
  • Meret Becker,
  • Moritz Bleibtreu,
  • Armin Rohde,
  • Dietmar Bär,

usw.

Das Emsland ist das Hollywood des deutschen Films geworden. Mal mehr, mal weniger aber mit starker Tendenz zum internationalen Erfolg.

Filme wie: Emslandexpress, Vom Sande verweht, Dr. Walter Schulz - Chiwago oder Die erste emsländische Revolution im Winter 1683-1886, Im Kampf gegen den Kapitalismus: Pro Torf - Kontra Importkohle, Jenseits von Dörpen, Die Brücke von Kluse, Der Bawinkler Karneval - Die Dokumentation. Die berühmten Western: Spiel mir das Lied vom Emsland, Für eine Ladung Torf, Erbeeren pflastern seinen Weg, Spargeltarzan und Bierbauch, Der mit dem Johnny tanzt, Feld oder Zelt? (Und die Fortsetzung Feld oder Zelt? - Die Entscheidung) und Ähnliche sind aus der Kinoszene nicht mehr wegzudenken.

"Jenseits von Dörpen" erhielt auch in 2008 den sibirischen Filmpreis in Wladiwostock und "Eine Ladung Torf" sogar den goldenen Güllesilo.

Mit den Fördermitteln der Emsländischen Filmkunst eV, eV, Gmbh und so wird nunmehr doch die Filmserie: Evi R. - Geschichten aus norddeutschen Herrenhäusern fertiggestellt.

Bildung[Bearbeiten]

Gibt es im Emsland(!), nur halt mal mehr und mal weniger gut ausgeprägt. Entgegen vielen Vermutungen ist das Bildungsniveau sogar relativ hoch, das Schulsystem vergleichbar mit dem in Bayern, nur eben anders. Man muss ja wissen wie der Trecker seine Informationen vom Satelliten bekommt, wo nun besonders viel Gülle hindarf. Aber in der heutigen Zeit hat der Emsländer, der sich höher bilden will, leider auch unter dem niedersächsischen Zentralabitur zu leiden. Deshalb sind gerade im südlichen Emsland in letzter Zeit viele Schüler nach Hopsten in die Hüberts'sche Schule (liegt in NRW, ist aber nicht weit!) abgewandert. Diese war, um das Bildungsniveau im Emsland nicht über zu strapazieren, bereits etliche Jahre vor den Schülern vom emsländischen Schapen (buchstabiert: Groß SCH + kleine apen) über die Grenze abgewandert. Im ebenfalls jenseits der Landesgrenze in NRW liegenden Rheine hat man den Emsländern sogar eine ganze Schule gewidmet. Um die bildungswilligen Emsländer von den völlig anders gearteten Münsterländern abzuschotten, wurde dort das Emsland-Gymnasium gegründet. Heutzutage werden dort im Rahmen der Völkerverständigung auch Schüler angenommen, die nicht aus dem Emsland stammen.

Daher gibt es auch im Emsland den einen oder anderen qualifizierten Menschen, nur zeigen diese das meistens nicht. Eigentlich ist das Quatsch, das Emsland ist sehr qualifiziert und wird arg unterschätzt. Das haben die Emsländer aber auch nur ihrem taktischen Unternehmerwissen zu verdanken. Alle halten sie für blöde und meinen, dass da nix hintersteckt, doch weit gefehlt, Emsländer sind Abzocker und das ist auch gut so.

Die alten NRW-ler von nebenan ziehen selbst die Grundschulkids schon übern Tisch; das sind Dinge die man eben von Geburt an, neben der obligatorischen Pulle Korn, in die Wiege gelegt bekommt.

Weil alle Emsländer ja in wirklichkeit so schlau sind, ist ein beachtlicher Teil an der wohl renommiertesten Uni der Welt, der Uni Vechta, eingeschrieben. Dort studierten nur die klügsten Köpfe Deutschlands, unter anderem Hans Lotsch'(Wer kennt ihn nicht, den Erfinder der Atomgetriebenen Spielzeugeisenbahn). Hans Lotsch' ist übrigens selbst Emsländer. Die Emsländer haben sich Vechta als Anlaufpunkt für ihr fundamentales Wissen ausgesucht, weil es absichtlicherweise im Emsland selbst keine Uni gibt. Dies liegt daran, dass die Emsländer dem Rest der Welt vormachen wollen, dass sie dumm sind. (siehe oben)

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten]

Doch es gibt da noch etwas! Als kulinarische Spezialitäten gelten Korn (Apfelkorn), Aquavit und Wacholder und den "Roten" für die Kinder und allerlei Thermomix-Cocktails, aber auch feste Mahlzeiten. Aber das anerkannte "Nationalgetränk" dürfte Cola-Korn (auch genannt: Spezi) sein. Hier scheint es, als müsse der Sachverhalt einer genaueren Betrachtung unterzogen werden. Teilt man das Emsland geografisch in Nord- und Südhälfte - das entspricht in etwa der Höhe Lathen - kann der Cola-Korn der Südhälfte und der Fanta-Korn der Nordhälfte zugeordnet werden. Im aller südlichsten Emsland um Emsbüren und Lingen ist jedoch Cola-Korn wieder beliebter. Berichte von diversen Kohlfahrten zeigen eindeutig, dass Bier eher verpöhnt ist und man bei jeder Feier sehr schnell zum Schnaps greift. In Verbindung damit wird im Winter häufig Grünkohl genossen. Auch Spanferkel oder Pfannkuchen (Pannkoken) sind beliebt. Allerdings ist auch das Bier immer wieder ein gern genommenes Nahrungsmittel (7 Bier sind eine Mahlzeit - Nein, 8! Oder trinkst beim Essen nichts?).

Für all jene Zugereisten, sei es nur für ein Wochenende oder auf Grund von Heirat: Im Emsland bedarf es bei der Bestellung des Cola-Korns einer semantischen Differenzierung. Das Wort "Spezi", im allgemeinen deutschen Sprachgebrauch unmissverständlich als Fanta/Cola deklariert, erfährt im Emsland eine gänzlich andere Bedeutung. Zurückzuführen ist dies mit großer Wahrscheinlichkeit auf die Kornbrennereien und dem maßlosen Verzehr von Korn. Um bei der Bestellung an der Theke nicht zu viel Zeit mit dem Sprechen zu verbringen (zwei Cola-Korn, bitte), hat der gemeine Emsländer für sich das Wort Spezi auf eben dieses Mischgetränk angesetzt. Damit der Abend nicht von ständigen Bestellungen unterbrochen und gestört wird, wird grundsätzlich im 1,5-stundentakt der Korn mit Cola und/oder Fanta direkt aus der Flasche bestellt (1 Gedeck = 2 Flaschen Cola & 1 Flasche Korn)(in alteingesesenen Kneipen(der Wirt ist also 60+),besteht Spezi noch in seiner "Ursprungvariante":Fanta/Korn,meist im Verhältnis 1:2). Spart Zeit, Geld und überflüssige Kommunikation mit der Bedienung. Darüber hinaus kommt der versoffene Emsländer so seinem Ziel, dem Vollrausch, entschieden schneller entgegen.

Weitere kulinarische Eckpfeiler des Emslandes:

  • Tango (Bier mit "Regina"-Limonade von Emsland-Quell) Das trinkt Mama imma (Regina-Limonade sieht so aus wie ein Pflanzenschutzmittel und schmeckt auch so)
  • Krefelder oder auch Moorwasser (Bier mit Cola) (Wie der Name zu Recht vermuten lässt, eigtlich kein spezifisch emsländisches Getränk.) Zudem ist dieses Getränk unter alten Emsländern auch als Drecksack (kommt von der Farbe) bekannt.
  • Erpel in allen Variationen (Erpel = Kartoffeln)
  • "Alte Liebe" (Weinbrand)
  • "U-Boot" (Mit Korn/Jägermeister/Weinbrand im Glas mit Cola/Fanta/O-Saft (immer öfter auch mit Bier oder Alster) versenktes Pinnken -> bist du etwa Tourist? U-Boot ist seit Urzeiten Bier mit einem Schnapsglas Roten. Wer das richtig handhabt, wird das Schnapsglas so ins Bier versenken, dass der Rote im Schnapsglas bleibt. Ergebnis: sieht aus wie ein U-Boot mit Rotlicht. Cola-Korn wird umgangssprachlich im Emsland als Spezi bezeichnet. Entsprechend ist Vorsicht für Nicht-Eingborene angesagt, da in den Kneipen bei Spezi eben nicht Cola-Fanta ausgeschenkt wird. Weinbrand-Cola nennt sich "Charly". Weinbrand-Sprite wird auch mal als "Apfelsaft" deklariert. Um aufs "U-Boot" zurückzukommen. Da wir Emsköppe diese Variante sehr gut beherrschen, gelten wir alle als alte Seebären. Entsprechend sieht unser Bartwuchs auch aus. Aber: wenns schee macht. Hier sei dann anzumerken: schee wars scho, aber Scho ist nicht schee. Und außerdem: wer ist Michael Möller?
  • Atom-U-Boot : Ein Upgrade zum herkömmlichen U-Boot, anstelle des Pinneken Roten wird ein Pinneken "Moorwasser" versenkt.
  • Wuko (Ausgesprochen WurstwasserKorn sehr beliebt!)
  • KoRea : Rotwein mit Cola (der Emsländer hat ab einem bestimmten Pegel halt den Drang durch Mischen diverser Spirituosen seine Geschmacksverven wieder zu beleben (oder sie endgültig zu ruinieren)).
  • Pumpernickel (Schwarzbrot)
  • viel Fleisch (gerne auch mal Wild, da in jeder Sippe mindestens einer einen Jagdschein hat, Knarren sowieso)
  • Hausmannskost (meist bestehend aus Fleisch, irgendwas aus Kartoffeln, Erbsen, diversen Kohlvarianten, Karotten usw.)
  • Omas Suppe (Egal wen man im Emsland fragt, jede Oma macht die beste Suppe.[bzw. Bei Oma schmeckts immer noch am besten, egal ob suppe oder nicht])
  • nie chinesisches Essen (Besonders die Einwohner jenseits der 60 gehen ums Verrecken nicht in ein Chinarestaurant, weil es da angeblich Hund gibt.)
  • Kaninchen Rec. ( ich dachte kaninchn rec. besteht aus ein paar lathener drüselköppen?! )
  • Spezi (Cola- Korn (außerhalb des emslandes wird cola- fanta verstanden))
  • Schlampe-Pampe (selbstgemachter Maracujaschnaps, aus 1L Korn und 2L Maracujasaft, Sahne und Vanillezucker, wahlweise auch Joghurt)
  • Panzerwasser (Wasser mit Korn)
  • Haselünner Heilwasser (Der gute Korn)
  • Bullensperma (43er (auch aus Haselünne) und Milch)

Sprache und grammatikalische Besonderheiten[Bearbeiten]

Der Emsländer ist für die deutsche Sprache das, was die Märtyrer für die heilige römisch-katholische Kirche sind bzw. waren. Nur eben das Gegenteil. Obwohl jeder Emsländer (wer will hier schon dazu ziehen?) Deutsch oder das mit dem Deutschen verwandte Plattdeutsch als Muttersprache hat, schafft diese Region es, die deutsche Sprache zu nonsensilieren. Das liegt daran, dass der Emsländer Dinge wie "Genitiv" grammatikalisch einfach nicht erfassen kann. Umgangsprachlich wird in dem Zusammnhang auf Wortgebilde wie "dem seine" (dessen) oder auch "der ihre" (deren) zurückgegeriffen. Die Problematik des Gebrauches von "mein, mir, mich" bzw. "dein,dir,dich" beruht auf der überwiegenden Nutzung der plattdeutschen Sprache (da gibt es nur "mi/di/hei/sei" usw.). Somit gibt die hochdeutsche Sprache dem Emsländer oft unlösbare Rätsel auf ("Heißt es nun "mir" oder "mich"?). Standard-Spruch der Emsländer, um sich für derartige Fehlgriffe zu entschuldigen : " "Mir" oder "mich" is'doch egal! Hauptsache,ich verwechsel nich' "mein" und "dein"!

Die emsländische Sprache besteht aus einer Zusammensetzung aus Deutsch, Russisch, Holländisch und schlechtem Englisch oder einfacher gesagt: Es ist emsländisches Plattdeutsch. Für Menschen, die nicht aus dem Emsland kommen, ist dieser Code nur schwer zu entschlüsseln. Als Dolmetscher kommen nur Menschen in Frage, die keine gute Schulbildung erhalten haben oder diese nicht in einem deutsch-, russisch-, englisch- oder niederländisch-sprachigen Land gemacht haben. Wir haben dem Emsland allerdings auch etwas Gutes zu verdanken, und zwar den Duden. Als Herr Dr. Duden 1888 (Schnapszahl wie alle besondere Daten im Emsland, damit sie an diesen Tagen eine Ausrede haben, um zu saufen - (wobei der alteingesessene Emsländer eigentlich keinen Grund braucht, um zu saufen)) in das betrunkene Emsland kam, war er erschrocken von der schlechten Sprache der lallenden Emsländer und verfasste den Rechtschreib-Duden. In einem kleinen Dorf im Emsland das man auch Bawinkel nennt hat sich jedoch eine ganz besondere Sprache entwickelt: **KNÄBISCH**. Diese neue Sprache wurde von Brimoto erfunden und vom H-Mörder wieder ausgekramt. Man munkelt, dass diese einzigartige Sprache die baldige Weltsprache ist.

Beste Beispiele für emsländisches Plattdeutsch[Bearbeiten]

  • "Dat is ja heilmoal bilangers". (so in etwa: "Das ist ja fürchterlich")
  • "Ik explodier fut, dann riet ik die n oarm ut und hau die dat bleudige ende umme ohren".("Wir haben eine Meinungsverschiedenheit")
  • "Wo loate is dat nu?"
  • "Doa häb ik nu goar kien denken up doon". ("da hab ich jetzt gar nicht dran gedacht")
  • "Wo hast du dat dann hen krägen?"
  • "Mut dat so?" (Achtung Satire!)
  • "Kennst du doar wat van?"
  • "Pass up, dei koamt van anner Siete Emse(Ämse)" ("Pass auf, die kommen von der anderen Seite der Ems" ..die von der anderen seite der Ems sind bei denen von der (aus ihrer sicht) richtigen Seite eher verpöhnt)
  • "Schiet di wat!/ Schiet di ut!" (für: "Du kannst mich mal")
  • "Hej is d'nich wer dör komen" (ungefähr: "Er hat es nicht überlebt")
  • "Hej is Dod bleven." (für: "Er ist gestorben")
  • "Jümmers krank un bi Leve nich'dot!" (Immer krank und immer noch am Leben!)
  • "Dat dauert nich weit!"
  • "Da komm ich nicht bei!"
  • "tu dem wech..."
  • "mine olschke"
  • "Watt wus du dann?"
  • "Wem is'n diesen Apfelschorle?"
  • "...der Lisa ihr Bruder dem sein Pferd.."
  • "Wo kommst du denn wech?" (im Sinne: "Wo kommst du her?")
  • "Mach mal die Tür los..."
  • "Meiers-Inge ist größer als wie ihre Schwester" (Richtig, im Emsland wird auch gerne der Nachname an erster Stelle genannt)
  • "Ich geh da mal ums Haus (drum)zu."
  • "Wem is das Auto da?" (Antwort häufig "Ich!")
  • "In die "Waagerechten" gehen" (für: "ins Bett gehen" / "Schlafen gehen" / "hinlegen")
  • "In die "Senkrechte" gehen" (für: "aufstehen")
  • "Hör up to sörn" ("Halt die Fresse")
  • "Mak'n Kopp dicht" ("Halt die Fresse")
  • "Wat büst du an'n thöln" ("Was erzählst du bloß einen Stuss!")
  • "Dat glööf mann"
  • Am Telefon: "Wecker is doar"
  • "De was heller grell!" ("Der war richtig sauer")
  • "Kiek man tau" (im Sinne von "Du wirst schon sehen!")
  • "Dat segg't di tau" ("Das sag ich dir" im Sinne von "Du hast Recht")
  • "Zweitbästee, Bäste bin immer noch ich" (als Erwiederung)
  • "Lot de Buchse man an, de goht do stramm dör."
  • "Aff van'n Hoff" (im Sinne von: "Ab nach Hause")
  • "Usse Kau häf't Euter afbrocken" (für: "War saukalt letzte Nacht!")
  • "Aale man einen ien, un de Kinner ne Fanta" (Ich möchte einen ausgeben, und den Kindern bitte etwas Unalkoholisches, ja so was gibt es auch!)
  • "Dach is doch kaputt" (Redewendung so samstags nachmittags um 18:00 Uhr (oder sonntags 13 Uhr), wenn man eh schon 3 Bier + Kurze getrunken hat, kann man gleich sitzen bleiben, meistens in der Kneipe.)
  • "Das habe ich verloren gebracht!" (Der Emsländer singt auch: "Ich habe mein Herz in Heidelberg verloren... gebracht!")
  • "Wat schüsste mooken, schüsst upp Bedde, schüsst up looken, schüsste vorbie, is uk all ne grote schwienerie, schüsste dokaegen bis uk verleagen." (Gern auch als Variante: "Wat schalst maken? Schüsst ins Bedde, dreihst dat Laken!")
  • "Ähm vonne beeine oaff." (Wenn man sich mal für ein Nickerchen hinlegen will)
  • "du musst ma ebn mit anpacken helfen!" (im sinne von: "Komm vorbei, wir müssen mal wieder einen saufen!")
  • "Wat is dat doch kaolt vendage" (im Sinn von: "Gib mir einen Korn")
  • " Dei oart ut!"
  • "ik mot pullern"
  • "Tu dich nicht so angeben/Gib dich nicht so an!" (Im Sinne von "Hör auf mit der Angeberei")
  • "Kiek doar steiht dat perdchen! Was sall dat doar? Hu aff!!!!! (im sinne von: Guck da steht das pferd! Was soll das da? Hau ab!!)
  • " Was usn McRene doed? nöe!
  • " Heffts remix moakt by LL Lapies, hauste rein!
  • "Dat geiht nich' so wie von hauge Bööm dal!" (heißt soviel wie :Nicht so schnell bzw. nicht so viel Essen,die gut Wurst ist nur für den Gast!)
  • wat den Buar nich kennt,dat fret hej ouk nich(was der Bauer nicht kennt, das isst er auch nicht)
  • "geh dör de döör dör" (heisst soviel wie 'man soll durch die Tür durchgehen')
  • "Bi uns in norden heet dat nich Disco sonnern Dans op de Deel"

Typische Spitznamen gibts auch im Emsland[Bearbeiten]

  • Mutte (Weibliches Schwein) ggf. auch Olle Mutte
  • Ferkelwemser
  • Jachthund
  • Maisbernd (sowie alle Verwandten wie z.B.:Maisbernd's Bruder, Maisbernd's Mom's Bruder's Tochter= Cousine)
  • Bauer
  • Schmarie
  • Trecker-Gesicht
  • Schimmel
  • Pferdewämser
  • Pannekoken
  • Emskopp oder Emsköppken (Emsländer)
  • Jauchhaken
  • Lattensager (Lattensäger)
  • Drecksschüppengesicht
  • Töffel
  • Gülle-Gerd
  • Erpel-Gerd
  • Knallkopp
  • Flitzepiepe
  • Piepenkopp
  • Piepenheini
  • Ballerjan
  • Hafensänger
  • Wallach (bei Gelegenheit auch ollen Wallach)
  • Janteck (Spitzname für alle Kellner!)
  • Anton!! (vorwiegend auf Schützenfesten)
  • Naffel
  • Großkopp
  • Bauer Horst
  • Pattjacke (Holländer)
  • Kaisebieter
  • Hinnerk
  • Harm
  • Jan
  • Jan von de werft
  • Fente
  • Gülle-Bernd
  • Atze Harm
  • Lattenjop = Jesuskreuz
  • Syntax
  • Mehlauge
  • Schwien
  • Party-Klaus
  • Lumpen


Begrüßung und Abschied[Bearbeiten]

Guten Tag[Bearbeiten]

  • Tach
  • Moin ( zu jeder Tageszeit) (nicht zu verwechseln mit "MOIN MOIN" das sind die oberhalb Leer - die Ostfriesen ; sagt in Ostfriesland auch keiner - nur die Touristen verwenden die Doppelung)
  • Nabend (bitte beachten: beides ist egal zu welcher Tageszeit!)
  • Ein wunderschön...
  • Mahlzeit
  • Hoi! (ist niederländisch)
  • Goededag! (ist niederländisch)
  • Moinsen!
  • Muntaaa (wird meist zum Tschüss-Sagen gebraucht)
  • Mui
  • Seijn's nei joar (die Begrüßung überhaupt) --> also a) fehlt da das "Glück" und b) wird das nur Neujahr gebraucht. Bedeutung in etwa: "Glück und Segen im Neuen Jahr!"
  • weo
  • Moooiii!

Auf Wiedersehen[Bearbeiten]

  • Besten
  • Drink nich mehr so fähle ("Trink nicht mehr so viel")
  • Wi seit us ("Wir sehn uns")
  • Gaut gohn ("gut gehen")
  • Munter blieben!
  • Lot di wat!
  • segel weg jetzt
  • mein Bereich mat nen Aal (Sittich)
  • wander weg jetzt
  • Holl die flügge
  • Sei tau
  • Koämt gaud öwer (im Sinne von: gut irgendwo ankommen)
  • Lech di wehr henn ("Leg dich wieder hin")
  • Hol di munta
  • Holl di wuchtich ("Bleib gesund und munter")
  • Hol di wat
  • Gud gooohn...
  • Weerkoomen (als Reaktion auf "Nohkoomen")
  • Nohkoomen (als Reaktion auf "Weerkoomen")
  • Munter blieben!
  • Haunse rein!
  • Hausse Rein
  • Hau rein!
  • Haun'se
  • Schloh di (wat) an bühl
  • Pack di woarm wech!
  • Hoahl de Hühner
  • denn man tau
  • Schinsköö!!
  • Tüsken!
  • Doei! (leicht satirisch ans Holländische angelehnt)
  • Tschüssie-covski
  • Covski (kurzform von Tschüssi-covski)
  • lod di einen wachsen (lass dir einen wachsen von hier bis nach laxten)