Limonade

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Zucker, künstliche Farbstoffe und Aromen und dazu ein Erdölhalm voller Weichmacher

Limonade, die; ist ein Erfrischungsgetränk, das hauptsächlich aus Wasser, Zucker und Kohlensäure besteht. Technisch und vor allem historisch gesehen ist Limonade eine alte Biersorte. Man kann sie auch als das erste alkoholfreie Bier bezeichnen. Dabei entstand sie eigentlich als Biermischgetränk.

Früher[Bearbeiten]

Bier wird auf der Erde schon seit mehreren tausend Jahren gebraut. Schon die Menschen in Mesopotamien vergoren so allerlei lustige Dinge zu Getränken, die wir heute mitnichten und Neffen als Bier bezeichnen würden. Auch die Kelten wussten natürlich schon um die Geheimnisse der Braukunst, und selbst die eigentlich eher dem Wein zugewandten Römer konnten sich der Magie des Bieres nicht erwehren.

Bierherstellung[Bearbeiten]

Ursprünglich machte man Bier aus den Essensresten, die in einem Haushalt so anfallen. So entstand auch das erste Bier mehr durch Zufall. Haushalte, die etwas auf sich hielten trennten nämlich schon damals ihren Müll und leisteten sich einen Holzeimer hinter dem Haus, in dem Pfirsichkerne, Kirschkerne, Appelgriepsche, Kartoffelschalen und ähnlicher biologischer Abfall entsorgt wurde. Nach der Erfindung des Brotes kamen dann auch Toastbrotreste und bei den Römern Pizzaränder mit hinein. Allein die Kelten machten schon früh Versuche mit Körnern. Gegen die Geruchsbelästigung und den Insektenbefall wurde dann und wann Wasser aufgegossen. Manche hatten auf ihrem Eimer auch einen Deckel. Vergaß man den Eimer vor dem Sommerurlaub auszuleeren, hatte man bei der Rückkehr eine kleine geschmackliche Überraschung mit Alkohol und Kohlensäure zu erwarten. Die anregende Wirkung wussten die Leute sofort zu schätzen. Beim Geschmack wird aber heute noch herumexperimentiert.

Hintergrund[Bearbeiten]

Während der Geschmack der Männer schon seit alters her eher herberer Natur war, mochten die Frauen - und vor allem die Kinder – schon immer eher die etwas süßeren Varianten. Das passte auch sehr gut mit der Ungeduld zusammen, die dem Weib und dem Kinde damals schon zueigen war. So sahen die es selten ein, noch ewig zu warten, bis der letzte Zuckerkrümel vergoren war, und man von dem sauren Gebräu wieder dummdusselig wurde. Vielmehr wurde regelmäßig ein Teil heimlich abgeschöpft, Zucker und Wasser hinzugefügt und solange mit Fruchtsäften herum gepanscht, biss ein süß-saures, fruchtiges Getränk entstand. Die Limonade zeichnete sich durch weniger bis keinen Alkoholgehalt und deutlich erhöhten Zuckergehalt aus.

Namensherkunft[Bearbeiten]

Im römischen Sprachraum nannte man diese sehr leichte Biersorte „Lunade“ nach der römischen Mondgöttin Luna. Der Grund für diese Bezeichnung lag darin, dass die Frauen heimlich im Mondlicht einen Teil des halb fertigen Bieres abzapften, und den Männern am nächsten Tag die wahre Herkunft ihrer Lunade verheimlichten. Das war allerdings kein Problem. Denn den Männern war es damals schon egal, was die Frau isst oder trinkt, solange man selbst versorgt war. Später wurde im heutigen Mittel- und Nordeuropa durch das Einfließen des germanischen Wortes „ Mona“ (für „Mond“ oder „Monat“) die Bezeichnung in das uns heute bekannte Wort „Limonade“ abgewandelt.

Heute[Bearbeiten]

Seit eh und je existierten verschiedene Biere und Biermischgetränke nebeneinander und entwickelten sich weiter.

Herstellungsprozess Limonade[Bearbeiten]

So entstanden neben der heute wohl am weitesten verbreiteten Limonade, der Coca Cola, die heute noch fast genauso hergestellt wird, wie zu Beginn im Zweistromland, viele, viele weitere. Limonade hat heute keinen nachweislichen Alkoholgehalt mehr. Sie wird in den meisten Fällen auch gar nicht mehr der Gärung zugeführt. Ausnahmen sind hier nur Uludağ und Bionade. Meist werden nur Wasser, Fruchtsaftkonzentrate, Farbstoffe, Aromen (oft künstliche), Konservierungsstoffe und sehr viel Zucker zusammengegossen und mit synthetischer Kohlensäure versetzt. Das ist steril, bunt, süß und fruchtig.

Alkoholfreies Bier[Bearbeiten]

Bei der Bierherstellung geht es eigentlich darum, Stärke zu verzuckern um dann den Zucker dieser ekligen Suppe zu Alkohol zu vergären, wobei auch CO2 entsteht. Das Endprodukt soll sowenig Zucker wie möglich enthalten. Der soll sich ja in Alkohol und CO2 umgewandelt haben. Alkoholfreies Bier ist insofern ein Paradoxon, dass ihm der mühsam umgewandelte Alkohol noch mühsamer wieder entzogen wird. Das ist in etwa so, als würde man in der Wüste ein großes Loch graben um den ausgegrabenen Sand darin zu lagern.

Richtiges Bier[Bearbeiten]

Auch die richtigen Biere haben sich in alle möglichen Richtungen entwickelt. Beispielsweise machen die Belgier heute alles ins Bier, was man sich vorstellen kann: Pfirsichkerne, Kirschkerne, Appelgriepsche, Kartoffelschalen und ähnlichen biologischen Abfall. Das war in deutschen Landen früher auch so. In Thüringen führte allerdings 1434 ein damaliger Diktator eine Regel ein, nach der zur Bierherstellung nur noch Hopfen, Malz, Wasser und Hefe verwendet werden sollte. Ein Bayrischer Diktator übernahm knapp hundert Jahre später das sogenannte Reinheitsgebot, und nach und nach wurde es in ganz Deutschland eingeführt. Das führte dazu, dass Bier insgesamt sauberer wurde, sich aber die Biere sehr ähnelten und die Leute mit geringem geschmacklichen Differenzierungsvermögen vermehrt dazu übergingen dem Bier andere Getränke beizumischen.

Biermischgetränke[Bearbeiten]

Eins der ältesten Biermischgetränke der modernen Neuzeit ist zweifelsohne die Berliner Weiße mit Schuß. Hier wird einfach der säuerliche Geschmack des Weizenbieres mit Himbeer- oder Waldmeistersirup überdeckt. Ursprünglich wurde natürlich scharf geschossen - mit Schnaps!

Andere klassische Panschereien sind der "Potsdamer" (Pils mit Wasser Zucker und Orangenkernmehl) oder das Alsterwasser oder Radfahrerbier (mit Zitronenschalentee und Zucker). Heute wird aber auch immer öfter mit sogenannter koffeinhaltiger Limonade gemixt. Man sagt dazu Diesel oder Colabier. Aber Vorsicht! Wer Diesel trinkt kann kollabieren.

Zukunft[Bearbeiten]

So ist erkennbar, dass der uralte Drang, das Bier mit Zucker und Fruchtgeschmack aufzupeppen heute aktueller ist denn je. Auch Männer mixen heute kräftig, und die Jugend weiß gar nicht mehr, wie ein richtiges Bier eigentlich schmeckt. In Zukunft wird die alte Zunft des Brauens der Vergangenheit angehören. Getränke werden im Labor kreiert und in der Fabrik zusammengekippt. So wird die Frau über den Mann siegen und das Kind - von der Mutter als Gehilfe benutzt - wird den Sieg in die neue Generation retten. Die Zukunft hat keine Zeit mehr für Gärprozesse. Die Zukunft, das sind Alkopops, Limonade und andere syntethische Kreationen, die noch nicht erfunden sind.