Feldsittich

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Der gemeine Feldsittich (delikado nga kapatagan abúkay) stammt ursprünglich aus Australien und war seinerzeit nur um die Region des heutigen Sydney verbreitet.

Namensgebung[Bearbeiten]

Der Name „delikado nga kapatagan abúkay“ stammt aus der Sprache der Aborigines und bedeutet „kleiner aggressiver Vogel, der im Boden wohnt“. Sie wurde von ihren Entdeckern, aufgrund deren ähnliche Federkleid-Musterung zu Wellensittichen, fälschlicherweise als „Sittich“ bezeichnet. Hiervon rührt deren heutige Name „Feldsittich“.

Merkmale[Bearbeiten]

Die Feldsittiche, in der Wildform, erreicht eine Körperlänge von 16 bis 17 Zentimetern, wiegt 25 bis 30 Gramm und weisen keinen auffallenden Geschlechtsdimorphismus auf. Die Männchen tragen während der Brutzeit ein gelbes Prachtkleid, sie haben dann einen leuchtend gelben Kopf mit wenigen bräunlichen Streifen, eine gelbe Unterseite mit rötlicher Brust und bräunlich-grauen Flügeldecken. Die Körperoberseite ist braun mit dunkleren Längsstreifen, der Bürzel ist zimtbraun. Der Schwanz ist dunkel, im Flug fällt der weiße Außenrand auf. Die Weibchen unterscheiden sich nur gering in Verhalten von dem der Männchen und deren Färbung ähnelt deren Schlichtkleid.

Frisch geschlüpfte Nestlinge der Feldsittiche weisen auf dem Kopf und dem Körper lange, dunkelgraue Daunen auf. Ihr Rachen und ihre Zunge sind rosa, dagegen heben sich auffallend die weißlich rosa Zungenränder und -spitze ab. Die Schnabelwülste sind gelblich weiß.

Ernährung[Bearbeiten]

Über deren ursprüngliche Nahrungsquelle ist nur wenig bekannt, aber Forscher der Universität Ingolstadt vermuten, dass Sie sich vorwiegend von Früchten und kleinen Feldmäusen ernährten. Zudem wird vermutet, dass von Zeit zu Zeit im Rudel, mit bis zu 10 Vögeln, jagten und durchaus auch auch Schlangen und kleine Kängurus auf ihrem Speiseplan standen.

Verbreitung in Europa[Bearbeiten]

Der Feldsittich gelangte mit den ersten Seefahrern, die Australien erkundeten (im 16. und 17. Jahrhundert) nach Europa. Dank ihrer robusten Statur und dem fehlen von natürlichen Fressfeinden wuchs die Population der Feldsittiche sehr schnell an. Aufgrund Ihres sehr aggressiven Verhaltens gewannen Sie schnell die Lufthoheit und unterdrückten andere, auch größere, heimische Vogelarten. Zuerst belagerten sie nur zerfallene und verlassene Burgen und fingen an die Landbevölkerung zu tyrannisieren. Später dann griffen sie auch gezielt, bewohne und befestigte Burgen und Schlösser an.

Forscher sind sich heute nicht ganz sicher, was zum Ende der „Feldsittich-Hochkultur“geführt hat. Einige Forscher vermuten, dass Sie von der Vögelpest dahingerafft wurden. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass es zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den einzelnen Feldsittich-Clans gekommen ist. Wodurch diese Vogelart gegen Ende des 19.Jahrhunderts als nahezu ausgerottet galt.

Bestand[Bearbeiten]

Derhzeit erholt sich der Bestand der Feldsittich langsam wieder. Es wurden inzwischen auch wieder vermehrt, einzelne, kleine Kolonien mit fünf bis zwanzig Vögeln gesichtet.

Sonstige Informationen[Bearbeiten]

  • Der Feldsittich könnte Vogel des Jahres 2022 weden, falls er sich nicht selbst ausrottet!
  • Das Feldsittich-Verdienstkreuz wird verliehen für außergewöhnliche Leistungen/Dienste der noch verbliebenen Feldsittich Population gegenüber. Träger des Goldenen Feldsittich-Verdienstkreuzes am Band: Frau Gräfin O. Mayer von und zu Doofbär

Literatur[Bearbeiten]

  • P.P. von Wölfling's wunderbare Welt der Natur Band 35