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Diverses:Die Schöpfung der Bibel

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Der nachfolgende Artikel könnte deine religiösen Gefühle verletzen oder du könntest gar vom Glauben abfallen. Wenn du in dieser Hinsicht keinen Spaß verstehst, lies bitte hier weiter.

Falls dein fester Glaube unerschütterlich ist, du gar keinen hast oder sowieso schon den Scheiterhaufen vorgeheizt hast, wünschen wir dir viel Vergnügen beim Lesen dieses Artikels.

Gezeichnet, die Hohepriester und Propheten der Stupidedia

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Jesus wurde letztendlich keine grosse Bedeutung angemessen. Die Folge ist ein Kreuzamoklauf, bei dem er auf wehrlose Passanten in der Kölner Innenstadt einprügelt.

Die Bibel wurde, ebenso wie die Erde, in 7 Tagen geschaffen, jedoch wirkten an diesem Buch mit gerade einmal 2000 Seiten mehrere 100 Lebewesen mit, die Erde, ein epochales Werk, voller Faszination wurde in der selben Zeit, von einer einzigen Person geschaffen, die vor Kreativität nur so strotzte. Was ist da falsch? Um einen Überblick über diese ungerechte Aufgabenteilung zu bekommen, wäre ein Blick in die Tage der Bibelverfassung hilfreich.
Die Ideen der Bibel stammen größtenteils aus den Köpfen der Autoren, doch einige, nicht gerade unwesentliche Passagen sind aus diversen Sagen abgekupfert. Solch eine Nachahmung ist jedoch vollkommen natürlich, natürlich armselig, denn die Verfasser präsentieren der Welt somit ihre Kreativlosigkeit, ihr niedriges Niveau und ihr erbärmliches Können. Umso verwunderlicher ist es, dass die Bibel heutzutage der heilige literarische Höhepunkt einer ganzen Religion ist, in tausende, zum Teil unentdeckte, Sprachen übersetzt wurde und zahlreiche Anhänger findet, die komischerweise immer in der Kirche sind.

Tag 1 - Die 5 Bücher Mose[Bearbeiten]

Am ersten Tag erschufen die Verfasser Einband und Seiten der Bibel, ein Schritt, den viele Experten erst gegen Ende der Woche vermutet hatten, doch im Nachhinein erwies er sich als genial. Diese Idee stillte die Arbeitsgier der Schreiber jedoch in keinster Weise. Sie brauchten einen Beginn, einen gelungenen Start in eine Lektüre zum Langweilen, etwas spirituelles zum Einschlafen. Also kaufte man das Tagebuch eines alten römischen Legionärs, versah es mit einer Schöpfungsgeschichte, sowie einem Ammenmärchen über Hütchenspieler und schrieb es in der Bibel nieder. Im Laufe des Tages strich man noch einige Stellen weg, da es sich hier um Suppenrezepte handelte, die der Legionär von seiner Mutter hatte. Die Schöpfungsgeschichte war der Ursprung einer Idee, die aus dem Bauch heraus kam. Ihr Autor hatte zuviel gegessen und musste sich übergeben. Die Schöpfungsgeschichte ist heute eine Art Lieblingsmärchen für Erwachsene, alle wissen, dass sie nicht wahr ist, glauben aber trotzdem dran. Genauso verhalten sich die Kinder auch beim Märchen von der bösen Hexe, sie wissen, dass es sie nicht gibt, bekomen aber trotzdem eine riesige Panik, sobald jemand "Abra Kadabra" sagt.
Letzte Überreste des damaligen Zeltlagers, Zeichen einer anstrengenden sinnlosen Tätigkeit.

Noch an demselben Abend las man sich am Lagerfeuer die ersten Teile vor und freute sich des Lebens. Es war jedoch noch relativ früh am Abend, als man den Buchschinken gegen die viel handlicheren Pixibücher von Senaca austauschte. In den Zelten bewarf man sich dannach mit wirren Bibelsprüchen aus den Büchern Mose:
So du glaubst an Gott, du glaubst an mich, denn ich bin ein Geschöpf Gottes.

Tag 2 - Die Bücher der Propheten[Bearbeiten]

Einige Männer schrieben an diesem Tag lustige Kurzgeschichten, in denen es um Mord und Totschlag, Kabale und Liebe ging. Oben auf die Seiten pappten sie ihre Namen, und bei besonders sexistischen Geschichten, stand auch schon mal der Namen des "besten" Freundes am Seitenbeginn. Die Geschichte waren meistens mit versteckten Anspielungen gespickt und wiesen die Probleme der damaligen Politik auf. Ein gewisser Jesaja beklagte seinerseits das fehlende Gruppenverständnis. Die Mitmenschen symbolisierte er als Schafe, sich als Hirten. Das Schaf, das weglief, war vermutlich seine erzürnte Ehefrau. Ein weiteres bekanntes Beispiel handelte von Jesajas Sohn, den er als Senfkorn umschrieb. Forscher vermuten, dass er ihn sehr gern gehabt hat.
Die Bücher der Propheten werden als unwichtiger angesehen, aus ihnen stammen die meisten Tauf-und Konfirmationssprüche. Sie beinhalten oft Halbwahrheiten, wie zum Beispiel:
Gottes Stecken wird dein Gesäß stützen, denn du bist eine fleißge' Person.

Tag 3 - Eine Postkutsche[Bearbeiten]

Ein tolles Gimmick der Kutsche war die brandneue Automatikschaltung. Ein Klopfen auf die Sklavenschulter und die Pferde veränderten ihr Tempo! Die Ausreifung dieses Projekts führte zum Crash.

Der dritte Tag begann mit einer Überraschung, eine Postkutsche geriet nahe des Zeltlagers ins Schlingern und kippte um, zahlreiche Briefe flogen mit dem Wind davon, dem Fahrer war nicht mehr zu helfen, er war tot. Die Schriftstücke flogen in alle Richtungen, doch man fing noch ein, was einzufangen war. Drohbriefe, Liebesbriefe, Römerbriefe und Steuererklärungen waren größtenteils für immer in der Wüste verschwunden. Doch ein paar Briefe flogen vor das Zelt, in dem man die Bibel verwahrte. Ein böses oder ein gutes Omen. Einerseits hatte man mehr Lesestoff für religionsergriffene Pfarrer, andererseits war dieser noch schlechter. Man gab sich mit den denkbar schwachen Liebesversen eines griechischen Fischers und der Steuererklärung von Pontius P. an die Stadt Rom zufrieden. Die Kopisten übertrugen sie noch am selben Abend in die Bibel.
Die Römerbriefe schienen keinen Verfasser zu haben, doch irgendwer muss die Briefe ja geschrieben haben. Da diese Person in der Bibel nicht angegeben ist hat man es mit einer waschechten Urheberrechtsverletzung zu tun. Die Bibel müsste eigentlich als illegales Werk verboten werden. Sie regt Pfarrer auch immer öfter zur Vergewaltigung an, diese spielen aber in Wirklichkeit nur Szenen aus ihrem Lieblingsbuch nach.
Und nähme ich Flügel der Morgenröte, die Postkutsche könne trotzdem nicht fliegen.

Tag 4 - Das neue Testament[Bearbeiten]

Die Danksagungen im Testament Gottes erstrecken sich über mehrere Seiten. In der Bibel werden sie Inhaltsverzeichnis genannt.

Nach vier Tagen bemerkte man, dass die bisherigen Geschichte nicht das Wahre waren, sie hatten etwas von einem Kleinkinderbilderbuch ohne Bilder. Sie waren also sinnlos und überflüssig. Da man die schönen Anfänge nicht verwerfen wollte begann man einen zweiten Teil zu schreiben, der vollkommen neu aufgebaut war und voller neuer Ideen steckte. Den ersten Teil nannte man altes Testament, da man ursprünglich zum Teil geplant hatte es als Testament Gottes auszugeben, der in ihm seine Missgeschicke erklärte, man hätte es genauso gut als Plädoyer für Gottes Anwalt nehmen können, da es sein kann, dass dieser in geraumer Zeit wegen schwerer Körperverletzung Adams angeklagt wird. Doch Gott wird nicht verklagt, er ist nämlich selig:
Selig sind die, die selig sind, weil sie selig sein sollen, um selig zu werden.

Tag 5 - Die Evangelien[Bearbeiten]

Die 8 kreativsten Männer machten sich an das Schreiben der Evangelien, einem religiösen Hauptwerk des Neuen Testaments. Heute sind nur noch fünf übrig, da die anderen drei auf höchst mysteriöse Weise verschwanden. Gegen Mittag beendeten alle 8 Autoren ihre Schreibarbeit und setzten sich zur Ruhe. Ein plötzlicher Windstoß entriss Caspar sein Testament, es sank jedoch rasch wieder zu Boden. Allerdings wurde es von einem Hund aufgefressen. Da man das Schriftstück nicht verlieren wollte, tötete man den Hund und sizierte ihn mit einem stumpfen Schweizer Taschenmesser, das Evangelium wurde jedoch nicht gefunden. Da Kaspar tief in seinem Herzen ein Mann der Sorte Oberfaul war, dachte er nicht daran noch mal neu anzufangen. Blieben 7 Evangelien. Das Evangelium von Melchior wird heutzutage unter dem Decknamen Büchse der Pandora im Regenwald des ägyptischen Wattenmeers gesucht. Wie es dorthin kam ist rätselhaft, denn die Pergamentschriftstücke der damaligen Zeit sind eigentlich schnell wasserlöslich und dürfen auf Grund spezieller Visumbestimmungen gar nicht in Ägypten einreisen. Das letzte Evangelium, welches verschwand, war das von Balthasar, er war stets ein lebensbejahender Mensch gewesen, bevor er das Evangelium verlor. Für ihn war es wie ein Freund, er nahm es überall hin, zum Wandern, zum Essen und zum Schwimmen. Ein Fehler, denn die Pergamentrolle war wasserlöslich. Das Jordanwasser zerstörte es und das Papierstück löste sich mit viel Gesprudel auf.Die Nachwirkungen sind heute noch zu spüren:
Jesaja als bekennender Egoist in einem seiner Gleichnisse.
Mineralwasser aus dem Jordan ist meist ein bisschen prickelnder und hat immer ein Stück mehr Kohlensäure.

Lasse dich nicht unterkriegen, denn Gott ist bei und mag Jordanmineralwasser.

Tag 6 - Letzte Korrekturen[Bearbeiten]

Der sechste Tag diente zur Vervollständigung, man schrieb leere Seiten voll und ließ das Buch komplett werden. Man fügte die deprimierten Evangelienschreiber Caspar, Melchior und Balthasar in die Geschichte von der Geburt Jesusses ein und nannte sie heilige drei Könige, ein Wehmutstropfen für die drei. Diese Geschichte machte sie dann aber zu Stars, heutzutage gibt es mehr Autogramme der heiligen drei Könige als von Barack Obama. Ausgewählte Engel, als kleine Kinder verkleidet setzen nämlich jedes Jahr über die Haustüre ahnungsloser Bewohner die Signatur der drei: CMB. Hänsel und Gretel ist auch in die Bibel eingeflossen, in leicht veränderter Story als Geschichte vom verlorenen Sohn. Natürlich war, wie am Ende eines jeden Gleichnisses große Party im Orient. Auf diese Geschichte folgte eine Art Gleichnistelenovela. Jeden Tag ein Gleichnis zum Lesen, lautete der umfassende Begriff. Tatsächlich ist dieser Teil der Bibel nicht viel anders aufgebaut als jede andere normale Telenovela heutzutage auch. Eine Story, die an den Haaren herbeigerissen ist, in der sich spätestens nach 5 Folgen die Aussage wiederholt. Die Aussagen der Bibeltelenovela GuteSadduzäer, Schlechte Sadduzäer sind immer gleich: Believe in God - Sonst du Schrott.
Liebe, Hass und fehlende Fernseher - Diese drei machen die Gleichnistelenovela der Antike aus.

Tag 7 - Offizieller Ruhetag[Bearbeiten]


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