1 x 1 Goldauszeichnung von Lightening Evolve

Spiegelwelten:UM-Spiel 2012 Santiago vs. New England (Viertelfinale)

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Es moderiert: Pater Noster

Hallo meine Schäfchen und herzlich Willkommen zu diesem Viertelfinalspiel zwischen England und Santiago. Ich bin Pater Klaus Noster und moderiere dieses Spiel im Namen des Herren, der heute nicht mitspielt, da er rausflog in der Vorrunde. Aber ist das wirklich so? Die Bibel lehrt uns, dass Gott immer mit uns auf dem Platze wandelt und sein Stecken und Stab uns trösten mag auf dem Wege zum Tore des Gegners, auf das der Gegenspieler nicht zutreten möge. Und nun seien die Spieler zum Anpfiff bereit und gesegnet. In Spiritus Schampus nach dem Spiele, Amen.


Erste Minute[Bearbeiten]

Der Schiedsrichter, der Heilige Josef von Arimathäa pfeift mit von Gott gegebener Kraft und von einer chinesischen Fabrik gegebener Pfeife an. Die Engländer bestürmen das Tor Santiagos mit langen, gottwohlgefälligen Bällen, auf das die Abwehrreihe Santiagos vor ihnen erzittern möge wie die Mauern vor den Posaunen Jerichos. Doch halleluja, die Abwehrreihe kann klären.

Vierte Minute[Bearbeiten]

Eine Flanke segelt in den Strafraum im angenehmen Winde, den der Herr und heute pünktlich zu diesem Spiel vom Himmel aus gesendet hat. Und da steigen sie hoch und fahren auf zum Kopfball. Selig sind die Kopfballstarken, denn ihrer ist das Himmelreich, bis das die Abwehr klären möge mit der Kraft der effektiven Raumdeckung, die ihnen vom Trainer gegeben ist.. Amen.


Siebte Minute[Bearbeiten]

Ja, meine lieben Schäfchen, wie sehen eine aufregende Anfangsphase, die mich an die Schöpfungsgeschichte erinnert, in der es heißt: Erst schuf Gott das Feld, dann das Flutlicht und zum Schluss die Spieler. Und aus der Rippe Fritz Walters machte er Michael Ballack, der die Gläubigen vertrieb aus dem Paradies und wechselte nach Leverkusen, wo er keine Titel gewann in Ewigkeit, Amen.


Neunte Minute[Bearbeiten]

Wir erheben uns zum Gebet.

Vater unser auf dem Felde, geheiligt werde der Doppelpass. Deine Flanke komme, deine Vorlage verwandel, wie der Stürmer, so der aufgerückte Abwehrspieler. Unser tägliches Training gib uns heute und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von Uli Hoeneß. Denn dein ist die Championsleaugue, und die Europaleague und nicht mehr der UI-Cup, bis Sepp Blatter was anderes sagt, Amen.


15.Minute[Bearbeiten]

Der Heilige Evangelist Matthäus

Eine Viertelstunde schon verfolgen wir dieses gottgefällige Gebolze. Noch steht es auf beiden Seiten des Feldes 0:0 an Toren, auf das die Anzeigetafel unbefleckt bleibe vom Antlitz eines Torschützen. Das erinnert mich an die Worte des heiligen Evangelist Matthäus, der sagte, we hope we have a litte but lucky. Und dies hatte er da, bis das der Klinsmann ihn absägte in des Bertis Hierarchie. Und es ward das Ende einer Ära der Glückseligkeit, die da fand ihren vollständigen Untergang mit der Ankunft des Unsäglichen Erich von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, dem ein Birnbaum im Garten stand.


17.Minute[Bearbeiten]

Und die Abwehrreihen beider Mannschaften stehen geschlossen wie ein Fels in der Brandung. Die Stürmer sehen kein Durchkommen in der festen Burg der Viererkette. Sie flehen zum Himmel, auf das der Herr ihnen helfen möge zu lenken die Flanke in des Abwehrmannes toten Winkel. Das erinnert mich an Psalm 37, wo es heißt: Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf Ihn; er wird‘s wohl machen. Doch das Wirken des Herren ist kein Wunschkonzert liebe Stürmer. Laufet und mehret euch auf dem Felde, dann euer sei der Torabschluss...


22.Minute[Bearbeiten]

Noch immer stehen die Abwehrmauern mit Gottes Hilfe auf beiden Seiten und verrichten ihr gottwohlgefälliges Tagewerk. Die Angreifer wirken zusehends angespannter vor dem Antlitz der Undurchbrechlichkeit der Abwehrmauer. Doch Stürmer fürchtet euch nicht, denn selig sind, die da hungern und dürsten nach der Flanke, denn sie sollen Tore schießen.

Und siehe da, da kommt die Flanke des Herren mit der Nummer 10, die er trägt auf dem Rücken, doch oh Sakrileg was sehe ich da? Der geheiligte Mann auf der Seite hat die Fahne gehoben im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Abseits.


27.Minute[Bearbeiten]

Ein Konter der wilden Horden Santiagos brandet danieder auf die Reihen der Englischen Abwehrspieler. Sito kann sich erlaufen den Ball im Namen seines Trainers, der da fuchtelt mit den Armen an der Linie der Seiten bis das der vierte Offizielle ihn ermahnen möge. Doch er verliert den Ball an den wilden Jerry Stevens, der dazwischensprintet und den Ball gemeinsam mit Frank Bulbhard klären kann. Und damit erheben wir die Hände und singen: Hosianna! Gepriesen sei die Doppelsechs.


31.Minute[Bearbeiten]

Eine halbe Stunde haben wir verbracht ohne eine große Tormöglichkeit zu sehen. Doch dies ist völlig normal, den selig sind die Geduldigen, denn ihrer ist das Sitzfleisch.

Apropos Fleisch, wenn ich mich umsehe, dann sehe ich die Zuschauer Bratwürste verspeisen, auf das der Fleischer sich die Hände reibe. Dies erinnert mich an das Buch Jesaja, wo die Bratwurst nicht vorkommt, was aber nicht schlimm ist, denn vieles was in der Bibel stehen mag, steht eigentlich nur in den Köpfen derer, die es hinterher predigen. So mögen sie hingehen auf des Gottes Donnerbalken, wenn die Wurst da wird finden ihren geheiligten Rückwege heraus aus dem Magen. Und dieser Tag wird kommen sobald eine große Sturmflut die Abwasserkanäle heimsucht. Was ich damit sagen will: Ich will auch ne Bratwurst! Ich habe nur Oblaten dabei. Immer nur den Leib Christie verspeisen ist auf Dauer nicht figurgefällig.


33.Minute[Bearbeiten]

Die heilige Wurst für den Hunger zwischendurch

Geheiligt sei der Würstchenstand denn ihm sind die 2 Euro, die ich soeben ausgegeben habe, Halleluja. Und nun lasset uns den Herren preisen, der uns dieses Felde hier geschaffen hat in nur 7 Tagen, womit er die Stadionbauer in Polen und der Ukraine ganz klar geschlagen hat. Und so weit ich auch wanderte im finstersten Tal, dein Flutlicht erhellt meinen Weg zurück auf meine Reporterkanzel, in Ewigkeit, oder bis das die Stromrechnung nicht mehr bezahlt werde. Amen.

37.Minute[Bearbeiten]

Und ja, meine Lieben Brüder und Schwestern, der Herr sieht alles und der Schiedsrichter manches. So auch das soeben passierte Foul von Johnny Roon, der da streckte nieder seinen Gegner mit einer fiesen Grätsche. Doch der Herr bestraft die Sünder und schickt ihnen eine Botschaft in Form der Gelben Karte, die da springt heraus aus der Brusttasche des Unparteiischen, um zu rächen die Schwachen und die Getretenen. Denn der Gott des Friedens heilige euch durch und durch, und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt.


39.Minute[Bearbeiten]

Noch immer steht es unentschieden auf dem Felde, doch heute kann es ja nicht so bleiben, denn wir müssen heute einen Sieger sehen, so war Gott uns helfe. Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat und so möge der Ball die Torlinie überwinden auf das die Massen jubeln mögen, Halleluja.


41.Minute[Bearbeiten]

Lasset uns Psalm 121 beten:

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen, auf welchen das Tore steht. Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erden gemacht hat. Er wird deinen Fuß zum Ball gleiten lassen, und der dich behütet, schläft für einen Augeblick. Siehe, der Hüter des Tores schläft noch schlummert ebenfalls. Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten über deinen rechten Fuß, dass dich des Tages der Ball nicht verspringe noch der .Knöchel verdrehe Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele. Der HERR behüte deinen Torschuss und deinen Abschluss von nun an bis zum Abpfiff.


45.Minute[Bearbeiten]

Und wir schauen auf die Uhr und stellen fest, wir haben eine Dreiviertelstunde verlebt, ohne das ein Tor gefallen sei. Und der Heilige Josef von Arimathäa in seiner Rolle als Schiedsrichter blickt auf die Uhr und sieht, dass es nun gut ist. Halbzeit. Es steht 0:0 und so gehet für eine Viertelstunde dahin, um ein gottwohlgefälliges Werk fernab dieser Übertragung zu verrichten.


46.Minute[Bearbeiten]

Auferstanden nach 15 Minuten, leben wir nun weiter, glückselig wie zwei junge Weihwasserknaben aus meiner Gemeinde, denn es geht hinein in Halbzeit Zwei. Und so spendet Santiago das Spielgerät an die Armen, die Verbitterten, denn Ihrer ist das Halbfinale. Und New England nagelt den Ball ans Kreuz! Ans Kreuz der Latte, und ich höre die verzweifelten Schreie „Trainer, mein Trainer, warum habe ich verschossen?“


52.Minute[Bearbeiten]

Perry beschwert sich über die gelbe Karte

Und es ward eine Grätsche gekommen auf dem Felde und sie kam vom Unheiligen Joe Perry, als das er fällte den Sito und deutete an eine Schwalbe. Doch der heilige Josef von Arimathäa ist anderer Meinung, und er zeiget dem Sünder die gelbe Karte auf das er büßen möge. Oh ja, liebe Schäfchen, der Herr vergibt uns unsere Fouls, doch er verteilt auch die Karten. Dies bringt mich auf eine Stelle im ersten Buch Mose, die da sagt: Und Gott sprach: Es werde Gelb! und es ward Gelb. Denn wäre es Rot, so wäre es Rot." Möge der Herr uns mit seiner Weisheit überziehen und die auch die Farbenblinden auf den Weg der Verwarnung führen.


59.Minute[Bearbeiten]

Und es begab sich zu der Zeit, als eine große Torzählung durchs Stadion ginge. Und die Zuschauer die gekommen waren aus allen Richtungen blickten hinauf zur Anzeigetafel und sie sahen die Nullen stehen, obgleich der geheiligte Huub Stevens nicht ward im Stadion. Zumindest nicht, dass ich es wüsste.

Doch das Regelbuch des Weltverbandes sprach: Fürchtet euch nicht, denn ich bringe euch frohe Kunde. Denn falls der Spielstand nach 90 Minuten noch immer torlos ist, so mögen sie schießen auf die Tore aus 11 Metern, auf das die Entscheidung möge fallen. Zügig. Und die Englischen Fans, sie stöhnen auf, denn sie wussten, dass dies nicht gut für sie enden kann. Der Herr hat das Elfmeterschießen gegeben, doch England hat es nicht genommen. So stehe es geschrieben und so ward es gewesen von nun an für immer, in Ewigkeit, Fehlschuss.


66.Minute[Bearbeiten]

Und so schrieben wir dann die Minute 66 und dies ist zu 2/3 die Zahl des Satans, zumindest bildlich gesehen, weil mathematische Ansichten sich einem Mann der Kirche entziehen müssen, wo kämen wir denn da hin, wenn ein Gläubiger sich der Wissenschaft anschließen müsse... sodass der heilige Josef von Arimathäa das Spiel unterbricht um zu schicken die Gläubigen unter die Trainerbänke um Schutz zu suchen.

Das Publikum schaut belustig drein, denn es erheitere die Gemüter des Volkes sich anzusehen 21 teilweise erwachsene Männer und ein Maultier die sich drängen unter zwei Bänke. Die Heden mögen mir verzeihen wenn ich sage, dass dies völlig richtig ist. Die Existenz Satans ist allgegenwertig und ich sehe ihn jedes Mal wenn ich RTL einschalte. Und so rate ich all jeden von euch daheim: Verkriechet euch unter eure Bürostühle, denn ihrer ist die Erleuchtung durch die Unerleuchtung des Satans. Was dieser Spruch nun heißen mag, möge euch unschlüssig sein – doch ist dies nicht der eigentliche Sinn der Bibel? Natürlich ist es das. Wenn alles, was in diesem Buch steht klar verständlich wäre würde niemand mehr ein Wort davon ernst nehmen und ich müsste wieder Getränke verkaufen, anstatt mir ein schönes Leben im Vatikan zu machen

73.Minute[Bearbeiten]

Evolutionstheorie.. So ein Unsinn..

Ein Freistoß für England. Und die Santiager erbauten eine Mauer um abzuwehren diesen Ball, auf das er nicht einschlagen möge in ihr Tor. Bulbhard läuft an und zirkelt den Ball in einem gottgegebenen Außenristschuss um die Mauer herum. Und da knallt das Aluminium. Der Pfosten bremst diesen Schuss wie der Herr bremste die Ungläubigen bevor sie kreuzigen konnten seinen Sohn, der... oh Moment halt, da war ja was....

Zu diesem Anlass möchte ich einen Segen aussprechen für den Pfostenbauer, der im Schweiße seines stickigen Büros pakistanische und damit ungläubige Kinder hat Arbeit gegeben um zu errichten dieses göttlich weiße Antlitz des Tores. Selig sei auch der illegal eingesetzte Lehrer, der diesen Kinder lehret die korrekten Maße des Tores, nicht aber die Schrecken der Evolutionstheorie, was ich gutheißen werde, da dies völliger Humbug ist.


80.Minute[Bearbeiten]

Af dem Felde sieht es aus wie es folge. Auf der einen Seite die Engländer die da spielen den Ball lang nach vorne ohne das es bringen mag auch nur ein kleines bisschen. Das ist ähnlich wie die Muslime es damals in den Kreuzzügen gemacht haben, nur ganz anders eben.

Auf der anderen Seite die Santiager, die alle katholisch sind, weswegen ich der völligen Meinung bin, dass die den Einzug ins Viertelfinale viel eher verdient haben. Was genau sie in den letzten 80 Minuten getan haben ist mir jedoch unbekannt, denn ich habe nicht hingeschaut. Es ist nicht die Aufgabe der Kirche sich Gedanken darüber zu machen was ihre Anhänger tun oder denken und das war es auch noch nie. Deswegen sind wir ja auch so modern und allseits beliebt.


87.Minute[Bearbeiten]

Und es ward der nächste lange Ball der da herabstieg vom Himmel in Richtung Johnny Roon. Und der Mann mit der Nase und dem Gesicht eines Affen... Und nein, damit ist die Evolutionstheorie auch nicht bewiesen, liebe Agnostiker und Atheisten, die da draußen sitzet und in der Hölle schmoret.... nimmt den Ball an und ziehet damit ein ins gelobte Land, genannt Strafraum. Hat ja auch nur gefühlte 40 Jahre gedauert, bis dato war dies heute wie eine Wanderung durch die fußballerische Wüste.

Und Roon sieht sich nun Julio Mendes de Klappstock gegenüber, der da herausholt die Beinschere und Roon bringet zu Falle wie der Heiland die Ungläubigen zu Fall brachte. Und Roon rollt sich ab und landet auf dem Kopf wie der heilige Petrus während seiner Kreuzigung. Und oh höre den glockenhellen Klang der Pfeife des Schiedsrichter. Und er pfeift tatsächlich einen Elfmeter für England. Welch Chance zur Führung.


90.Minute[Bearbeiten]

Bulbhard trifft! England steht im Halbfinale

Drei Minuten diskutierten die Engländer wie einst die Gläubigen die Bergpredigt des Messias. Es ging ihnen um die korrekte Ausführung dieses Strafstoßes. Denn wie sagen die Gebote? Du sollst nicht verschießen. Und weil dies ein generelles Problem der Engländer ist dauert so etwas mal länger. Denn in England heißt es, der da Sünde sei, der schieße den ersten Strafstoß. Und da sie scheinbar alle Sünder sind traut sich keiner.

Jetzt traut sich Frank Bulbhard zum Punkt. Ob er ohne Sünde ist entscheiden die Teamkollegen wohl anschließend erst nach diesem Schuss, sowie das gesamte Publikum.

Bulbhard läuft wackelig an und schieeeeeeßt..........


INS TOR!

Und damit gewinnt England durch einen Elfmeter, denn dieses Spiel ist nun beendet. Welch Überraschung. England gewinnt mit 1:0 und stehet damit im Halbfinale vor dem Herren.. Also dem, der sich bei Hamunaptra gegen Ruplackisch Russland durchsetzt. Ich beende damit meine heutige Predigt und gebe ihnen noch den Segen mit auf dem Weg.

Und es geht sofort weiter mit dem nächsten Spiel, möge die bessere Mannschaft gewinnen, auch, wenn Gott sie alle liebt, aber trotzdem einige in die Hölle schickt

AAAAAMEN!


Zusammenfassung[Bearbeiten]

Nationalteam Santiago
(Santiago)
Viertelfinalspiel der UM 2012 Englische Fußballnationalmannschaft
(New England)
Santiago 1. Juli 2012, Highland Field

Zuschauer: 90.000
Schiedsrichter: Der heilige Josef von Arimathäa

England
Soccerball.svg 1:0 Frank Bulbhard (FE/90.Minute)
Beste Spieler:
Sito
Beste Spieler:
Frank Bulbhard
Yellow card.svg Johnny Roon
Yellow card.svg Joe Perry
New England
SwEnglandflagge.png Universumsfußballmeisterschaft 2012 SwEnglandflagge.png


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