Spiegelwelten:UM-Spiel 2012 Aztekenreich vs. Animalien (Viertelfinale)

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Es kommentierten Rainer Langhans...

Langhans: Hallo, liebe Bewohner dieses von Gaia geschaffenen Erdenballs! Ich bin Rainer Langhans, und das ist mein weniger geliebter Co-Moderator Muamar al-Shebiq. Gemeinsam kommentieren wir das Spiel aus dem „New Old Trafford.“ Wie der Name schon sagt, ein verdammt altes Stadion, das kürzlich etwas erneuert wurde.
Shebiq: Das Vergnügen ist ganz meinerseits, Rainer. Aber warum bist du heute so gut aufgelegt?
Langhans: Nun, da mein letzter Kommentatorjob bei diesem menschenverachtenden Sportereignis mich derart entsetzt hat, habe ich mir mindestens 4 Opiumtabletten und ein Meth-Zäpchen reingezogen, um mich abzustumpfen. Und anscheinend hat es geklappt.
Shebiq: Ich wusste gar nicht, dass man Meth anal ein nimmt?
Langhans: Eigentlich nimmt man es auch nicht durchs Rektum ein, aber nach den 4 Opiumtabletten konnte ich nicht mehr oben und unten voneinander unterscheiden.

und Mahmud Al-Shebiq

Shebiq: Aha. Ja. Anstatt uns weiter über ihre Drogeneskapaden zu unterhalten, wollen wir uns lieber die Aufstellung der Mannschaft ansehen.
Langhans: Die beiden Trainer haben in jeglicher Form enttäuscht. Kaum Kreativität. Herbert Schweinemann schickt für Animalien seine Standartformation aufs Feld. Im Tor haben wir Jumbo Schreiner... ähm... Jim Jimbo Jam Jumbala. Sein Kasten wird gedeckt durch Fernando El Bullo Banderez, Sean McCall und Kabir Kamal Jalal Krokofath. Das Mittelfeld ist eine 5er-Kette bestehend aus Schäfer, Bacharov, Caniche, Pardo und Tomasino. Den Abschluss bildet eine Doppelspitze mit Sir Frederick Foxington und Pedro Juan Ziegoz.
Shebiq: Dann schau mal auf die Aztekische Seite: Wir haben mit Dietmar Mueller den üblichen Standarttorwart, der von Tzintzuntzan Tuxtepec und Ahuitzlotl Tlapan gedeckt wird. Davor stehen Cauhatemal, Uxmal und Culubá. Das Vordere Mittelfeld bilden Centero, Xaltocan, Atenco und Tlahuac. Der vordere Stürmer ist Cuahtemoc Blanco. Das Sturmgenie der Azteken. Menezes bleibt also ebenfalls der traditionellen Spielweise treu und präsentiert eine stabile und auf die Offensive fokussierte Mannschaft.
Langhans: Also, Muamar, was erwartet uns in diesem Match?
Shebiq: Nun, Rainer, es ist ein aufeinandertreffen der Zivilisationen. Wilde Tiere gegen traditionsreiche Indios. Die Aztekische Verteidigung ist bekannt für ihre Rauheit und Brutalität, während die Animalier für ihre teilweise sehr individuellen Spielzüge bekannt sind. Jeder Spieler ist auf seine Weise unberechenbar.
Langhans: Oh, während wir hier labern, wurde der ganze langweilige Scheiß übersprungen. Die Kapitäne der Mannschaften, Blanco und Schäfer stehen am Abstoß. Die Münze wird geworfen, und der Schiri gibt den Anstoß an die Animalier.
Shebiq: Über die Schiedsrichter haben wir auch noch nicht gesprochen.
Langhans: Was soll den mit denen sein?
Shebiq: Nun, die Turnierleitung hat diesmal eine recht... philosophische... Wahl getroffen. Als Feldschiri haben wir Herrn Platon. Linienrichter sind Marx und Kant, während als Torlinienrichter ein gewisser Dalai Lama und Friedrich Nietzsche fungieren.
Langhans: Das kann ja heiter werden. Da denkt man, mal ein halbwegs normales Spiel kommentieren zu dürfen und nun sowas. Wogleich ich völlig gegen die Thesen von Nietzsche spreche.
Shebiq: Für mich zählt nur die Philosophie des Geldes.
Langhans: Wer das nicht weiß...

Erste Hälfte[Bearbeiten]

1. Minute[Bearbeiten]

Langhans: Foxington und Ziegoz machen sich zum Anstoß bereit. Der Fuchs räuspert sich, checkt nochmal kurz den Windstrom. Anscheinend süd-süd-östliche Richtung. Ein leichter Pass zu Ziegoz, dieser gibt schnell weiter ins Mittelfeld zu Pardo, dieser sprintet nach vorn in Richtung der Verteidigungslinien der Azteken. Deren Angriffsfeld stürmt wie gewohnt direkt in die gegnerische Hälfte. Ziegoz und Foxington laufen sich frei, während Pardo zu Schäfer passt, auf die andere Seite des Feldes.
Shebiq: Schäfer dreht sich will über den linken Flügel nach vorne preschen, doch Chaak Uxmal wirft sich ihm vor die Füße.
Langhans: Werfen ist gut. Wer über Uxmal nicht stolpert, schwebt schon.
Shebiq: Schäfer rollt sich vor Schmerzen am Boden umher.
Langhans: Die Fans im Stadion brausen so langsam auf. Immerhin war das ein offensichtliches Foul. Uxmal hat auf Schäfers Beine gezielt.
Shebiq: Doch Platon will keinen Freistoß geben. Er hat diese brutale Aktion offensichtlich nicht gesehen und verweist gleichzeitig auf eine existenzialistische Theorie, nach der alles, was er nicht sieht, für ihn inexistent ist. Auch die animalischen Spieler protestieren jetzt, doch Platon lässt weiterspielen.

5. Minute[Bearbeiten]

Langhans: Nach dieser... lächerlichen... Szene sind natürlich die Azteken am Ball. Cauhatemal spielt einen hohen Ball zu Xaltocan, welcher durch Banderez in Bedrängnis gerät.
Shebiq: Xaltocan kann sich jedoch freispielen und trickst Banderez mit einem simplen Lupfer aus. Der Ball kommt zu Tlahuac, welcher beinahe von Krokofath verbissen zu Boden gebracht wird. Doch auch Tlahuac kann Krokofath durch einen Pass in letzter Minute auf Blanco überlisten.
Langhans: Jetzt ist Blanco einsam vor dem Kasten. Jumbala bringt sich in Stellung, erwartet offenbar einen direkten Schuss, doch Blanco schießt in die linke obere Ecke. Jumbala kommt mit seinen 3 Hufnägeln nicht mehr an das Leder heran, und somit steht es 1:0 für das Aztekenreich! Tor durch Cuahtemoc Blanco in der 9. Minute!
Shebiq: Tja, denkste. Der Dalai Lama segnet erst einmal den Balljungen, und fängt an, gewagte Thesen über Freiheit und Demokratie im Geisteskontext aufzustellen.
Langhans: Das sieht der fokussierte Platon nicht sehr gerne und pfeift einige chinesische Freiheitsgardisten herbei, die zufällig am Spielfeldrand warten. Diese begleiten den Torrichter auf animalischer Netzseite freundlichst in ein Bildungslager irgendwo in der altchinesischen Provinz. Als Ersatz kommt ein gewisser Konfuzius. Der dürfte etwas gemäßigter daherkommen.
Shebiq: Und er gibt das Tor! Damit führt das Aztekenreich offiziell mit 1:0!

Blanco erzielt das erste Tor!

11. Minute[Bearbeiten]

Langhans: Die Animalier lassen sich aber nicht beirren. Der Anstoß erfolgt so schnell, ich glaube, Platon hatte noch nicht einmal Zeit, den Ball auf der Mittellinie abzulegen. Ziegoz passt den Ball direkt zu Pardo, der ein wenig damit umherflitzt und das Aztekische Offensivfeld orientierungslos umherirren lässt. Genug Zeit für die animalische Doppelspitze, sich freizulaufen. Pardo befördert den Ball im hohen Bogen zu Foxington.
Shebiq: Aber der steht doch im Abseits!
Langhans: Kant hat jedoch inzwischen einen weiteren kategorischen Imperativ aufgestellt und weigert sich die Fahne zu heben. Immerhin hätte er keinen Beweggrund, dies zu tun. Foxington nutzt die daraus resultierenden Vorteile aus, und feuert das Leder direkt ins Netz! Tor für Animali... moment!
Shebiq: Was?
Langhans: Nietzsche bestätigt das Tor nicht! Seiner Ansicht nach ist das Tor inexistent und nicht beweisbar! Platon fasst sich verzweifelt an die Schläfe, Marx protestiert und verweist die Schuld auf die Einfalt der Adelsklasse. Die Queen in der VIP-Loge zeigt sich not amused.
Shebiq: Beide Philosophen reden ununterbrochen auf Platon ein. Dieser fügt sich jedoch Nietzsche, ruft laut „Bei Zeus!“ und gibt das Tor nicht.
Langhans: Na, das ist ja erbärmlich. Wer hat diese Pfeifen aufs Feld gelassen?
Shebiq: Ja, diese Philosophen taugen zu...
Langhans: Ich meine nicht die Schiedsrichterschaft. Das Publikum ist erbost und wirft Pfeifen und Vuvuzelas aufs Feld.

18. Minute[Bearbeiten]

Langhans: Der Kampfeswillen der Animalier zeigt sich zwar geschwächt, aber noch nicht gebrochen. Abschlag durch Mueller. Atenco will annehmen, doch bekommt McCalls Huf zu spüren. Marx steht zwar direkt daneben, doch will die natürliche Gleichheit entscheiden lassen. McCall versucht einen Pass zu Caniche, wird aber geblockt durch Tlahuac. Dieser passt zu Blanco.
Shebiq: Der Pass verdurstet aber unterwegs. Der Wind ist zu stark. Immerhin zieht es hier im Trafford wie Hechtsuppe. Blanco will dem Ball entgegenrennen, rutscht aber dabei auf einer Pfeife aus!
Langhans: Au! Ich kann nicht hinsehen.
Shebiq: Der Arme ist derart unglücklich gefallen, dass ihm jetzt eine Vuvuzela bis zu vorderen Kleinhirnlappen im Nasenloch steckt. Eigentlich müsste Menendez auswechseln, doch anscheinend ist der Trainer mit wichtigerem beschäftigt.
Langhans: So wie ich das von hieraus sehe, steht er an der Imbissbude an der Petersburg-Road und bestellt sich gerade einen Burrito.
Shebiq: Na toll. Die Azteken sind also gerade ohne Trainer, und ohne Stürmerspitze. Den plötzlichen Ballverlust nutzt Bacharov aus und spielt das Leder hinüber zu Tomasino.

26. Minute[Bearbeiten]

Langhans: Tomasino steht frei, dribbelt an Cauhatemal vorbei und flankt souverän zu Pardo, welcher wieselflink nach vorne stürmt. Tuxtepec wirft sein Bein in Pardos Torschussversuch, und der Ball springt unkontrolliert beiseite. Foxington ergreift die Chance, schießt erneut... Tor! Tor für Animalien! Doch wieder will Nietzsche den Treffer nicht gelten lassen. Platon weißt unterdessen ein paar Klempner dazu an, eine Denkertoilette in der technischen Zone zu errichten, auf der er die psychischen Traumata dieser Partie verarbeiten kann. Marx übernimmt die Regelleitung dieses Spiels, und fordert, dass die Masse der Anwesenden entscheiden soll.
Shebiq: Wie gut, dass gerade zufällig ein paar Fortuna Düsseldorf-Fans da sind um das Spielfeld zu stürmen.
Langhans: Ein unbändiges Chaos bricht los. Hunderte, nein tausende Fans stürmen aufs Feld, und mischen sich ins Spiel ein. Ich kann das Geschehen nicht mehr überblicken! Muamar, sag mir bitte, was dort unten abgeht!
Shebiq: Mitten im Chaos kann ich Menendez ausmachen. Er hat seinen Burrito mittlerweile vollständig verdaut und besetzt Platons Denkertoilette. Letzterer verzieht sich daher mürrisch in die linke Ecke der Azteken und setzt dort ein Häufchen. Menendez lässt den verletzten Blanco auswechseln und schickt Tepictoton aufs Feld. Ein eher unbekannter Stürmer. Ich habe ihn nicht so auf der Rechnung, du etwa Rainer?
Langhans: Ich verstehe gerade nichts mehr. Marx fläzt sich souverän in einen Clubsessel, während sich auf dem Feld Spieler, Angestellte, Schiedsrichter und Fans gegenseitig die Köpfe einschlagen.

33. Minute[Bearbeiten]

Shebiq: Siehst du den Ball?
Langhans: Mhh... moment... ich zück mal mein Fernglas...
Shebiq: Da! Ich sehe ihn!
Langhans: Wo?'Woooooooooooo?
Shebiq: Ein Fan mit Vokuhila lässt seine französische Bulldogge damit hin und her rennen. Eine etwas beleibtere Frau um die Fünfzig zieht dem Köter ihre Handtasche über die Rübe, sodass der Ball herüberrollt zu einer Trommelgruppe, die die besten Hits von Safriduo auf Bierfässern zum Besten geben. Einer der Hobbymusiker muss sein Instrument erst noch austrinken, und rutscht dabei auf dem Ball aus. Caniche versucht das Rund zu ergreifen, doch wird von einem Dreikäsehoch gestoppt, der ihn mit einem Colabecher abwirft. Caniche wird wütend und beißt dem Bengel direkt ins Knie.
Langhans: Oh Gott! Er zerfleischt ihn ja regelrecht! So viel Nahrungskette möchte ich auch nicht sehen!
Shebiq: Typisch Hippies. Erst einen auf „Natur ist cool!“ machen, aber wenns ernst wird, zieht ihr den Schwanz klein. Apropos kleiner Schwanz: Eine Horde Hooligans in Kapuzenpullis stellt die Reichskristallnachtsumzüge der Nazis mit Bengalischen Feuern nach und versucht damit zu jonglieren. Leider geht das schief und somit steht der Strafraum der Azteken in Brand. Ein paar herbeigeeilte Ordner können somit mit ihrem tollen neuen Wasserwerfer gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.
Langhans: Unterdessen prügelt Konfuzius ungehemmt auf Kant ein. Weiß der Henker, was dort vorgefallen ist. Der Ball schlenkert rüber zu Bacharov, der sich über einen Hotdogverkäufer mit Bauchladen hermacht. Der russischsprechende Bär nutzt die Chance, tritt auf den Ball ein und befördert ihn direkt ins Tor. Mueller ist gerade eh abgelenkt, da ihm ein paar Fan-Girls die Hose geklaut haben. Platon sieht den Treffer und lässt ihn zählen, bevor Nietzsche seinen Monolog über Sinn und Ziel von Gewaltanwendung beenden kann.
Shebiq: Bei Allah! Tor für Animalien! Der Ausgleich in der 40. Minute! Es steht 1:1!

41. Minute[Bearbeiten]

Keine Angst. Die Jungs regeln das schon.

Langhans: Platon wird das ganze hier zu bunt. Er zückt sein Handy und telefoniert.
Shebiq: Mit wem wohl?
Langhans: Ich denke, da jetzt wieder einige tausend chinesische Freiheitsgardisten aufs Spielfeld stürmen, mit seinen fernöstlichen Connections.
Shebiq: Und wieder werden die spielfremden Akteure vom Platz geleitet. Oh. Ein paar kleine Kinder weigern sich, den Mittelkreis zu verlassen. Wie gut, dass Oberst Liu Wei-Fong eine Dose Pfefferspray dabei hat und die Blagen pädagogisch effektiv wegscheucht. Goldig. Währenddessen bekommen einige Omas den Knüppel von Xiang Ho zu spüren. Was für ein gezielter und effektiver Abschlag. Diese Präzision. Diese Kraft.
Langhans: Ich kann da nicht hinsehen! Warum schreitet da niemand ein! Die Nato? UNO? Unicef? RAF? Irgendwer?
Shebiq: Ach, manchmal muss auch ein wenig körperliche Maßregelung sein. Das Spielfeld ist zwar in einem desolaten Zustand, voller bewusstloser und verletzter Menschen und Müll, aber wenigstens wieder bespielbar. Platon pfeift die Halbzeit vorzeitig ab, damit die Reinigunskräfte genug Zeit haben, das Feld wieder aufzuräumen, während sich sowohl Spieler als auch Fans von den Strapazen erholen. Die Chinesen tanken ihre Pfefferspraywerfer wieder auf.
Langhans: Damit gehen wir mit einem Stand von 1:1 in die Halbzeit. Möge die göttlichen Kraft des Feng Shui uns eine geordnete zweite Halbzeit bescheren.
Shebiq: Das Feng Shui kannst du vergessen. Als du das ins Mikro gesprochen hast, hat dir Konfuzius einen Vogel gezeigt.

Zweite Hälfte[Bearbeiten]

46. Minute[Bearbeiten]

Langhans: Nachdem die von der FIFA verlangten Mindestanzahl an Menschenrechtsverletzungen in der ersten Halbzeit bereits erfüllt wurde, wird die restliche Spielzeit hoffentlich harmonischer verlaufen.
Shebiq: Komm schon, du hast dir einfach nur den falschen Sport zum Kommentieren ausgesucht. Versuch's mal mit Schach, wenn du es gern langweilig hast!
Langhans: Als ob ich das nicht schon versucht hätte. Hab 'ne Zeit lang Spiele in Russland und Al-Tschak kommentiert und da läuft das Ganze, nach einigen großzügigen Schlücken aus Schnabeltassen oder Flachmännern, die die Spieler mitsich führen, alles andere als friedlich ab.
Shebiq: Jaja schön für dich. Die Spieler und das Schiedrichtergespann betreten nun endlich das Feld. Was das Spielfeld betrifft, ist es immer noch nicht ganz sauber, denn es liegen stellenweise Dosen, Feuerwerkskörper, Instrumente oder auch betrunkene Fans auf dem Boden. Die Putzen... ähm, sorry - ich meine natürlich Spielraumpflegerinnen haben wahrscheinlich nicht allzu effektiv gearbeitet. Sind wohl unterbezahlt.
Langhans: Das es bei dir auch immer um's Geld geht! Bei den Animaliern fand übrigens eine Auswechslung statt. Wie ich gerade mitbekomme, verarztet Caniche die Bulldogge von vorhin.
Shebiq: Ist er etwa Mediziner?
Langhans: Wie von so vielem, hab ich auch diesmal keine Ahnung. Für ihn springt jedenfalls der pazifistische Li Pong ein. Das dürfte den Spielverlauf endlich verbessern.

54. Minute[Bearbeiten]

Shebiq: Das Spiel ist wieder im vollen Gange. Ein beeindruckendes Zusammenspiel zwischen den aztekischen Frontmännern. Centero erhält die Pille von Atenco und wird plötzlich von El Bullo mit einer gefährlichen Blutgrätsche angegriffen, kann jedoch geschickt ausweichen. Während sich der Kalifensohn Krokofath nähert, passt Centero zu Xaltocan, der den Ball sofort zu Tepictoton abspielt. Dieser zieht ab und TOOOR, Tor! Jumbalas Sicht wurde angesichts eines Müllhügels, der sich vor ihm befindet, eingeschränkt.
Langhans: Moment! Nietzsche, der sich aufgrund des Seitenwechsels nun auf der animalischen Seite befindet, weigert sich erneut ein Tor zu werten. Es kommt zu heftigen Diskussionen! Ein reger Schlagabtausch, also auf physischer Basis, zwischen Platon, Nietzsche und Marx. Kann es noch schlimmer werden?
Shebiq: Wie auf's Stichwort bereiten sich auch schon einige Fans darauf vor, erneut das Feld zu stürmen, aber es kommt ihnen einer zuvor! Allahu Akbar - und das ist nicht irgendein Fan, der den Rasen betritt, es ist DER Papst, der Vatican Kicker höchstpersönlich!
Langhans: Tatsächlich! Er rennt zornig auf Nietzsche zu, packt diesen am Ohrläppchen und zerrt ihn vom Spielfeld. Sämtliche Anwesenden klatschen und jubeln. Als Ersatz bereitet sich auch schon Machiavelli vor.
Shebiq: Der Führer der Ungläubigen kehrt auch schon wieder zurück. Der Papst nähert sich dem Spielzentrum und verkündet lautstark und lächelnd: "Nietzsche ist tot!" Es bricht Gelächter im Stadion aus. Wahnsinn, der Kerl hat echt Humor, selbst der Queen kommt vom Lachen der Tee aus ihrer Nase raus. Wir müssen Friedrich unbedingt nach dem Spiel fragen, was er von den sarkastischen Witzen Benedikts hält.
Langhans: Das Tor wurde übrigens nun doch gewertet. Es steht 2:1 für das Aztenkenreich!

Beweis mir erst einmal das Gegenteil!

61. Minute[Bearbeiten]

Langhans: Erneut ziehen die Azteken einen effektiven Angriff auf. Man sollte vielleicht erwähnen, dass Bacharov und Schäfer mit dem Austrinken von herumliegenden Fässern beschäftigt sind und Pong sich mit Konfuzius unterhält. Aber die animalischen Verteidiger bleiben hartnäckig. Nicht schon wieder Gewalt! McCall prügelt sich mit Tlahuac, Atenco und Centero. Was soll das?!
Shebiq: Wie gesagt, reg dich nicht auf. Im Sport ist nun einmal viel Geld im Umlauf. Das erklärt so manches Verhalten oder so manche Schiedsrichterentscheidung.
Langhans: Marx hat Recht. Verfluchter Kapitalismus, der diesen Sport noch schrecklicher macht als er ohne hin schon ist. Komm mir bitte nicht mehr mit irgendwelchen Geldthemen.
Shebiq: Apropos, wie finanzierst du eigentlich deinen enormen Drogenkonsum?

67. Minute[Bearbeiten]

Langhans: Die Azteken liegen nach wie vor mit einem Tor in Führung. Trotz den nun fehlenden Lücken im Mittelfeld, gelingt es Pardo den Ball zu erobern. Mit einer unmenschlichen Geschwindigkeit sprintet er los und spielt die Kugel zu Ziegoz. Tuxtepec und Tlapan wollen ihm gemeinsam den Ball entreisen, kassieren jedoch stattdessen von Ziegoz blaue Augen, der gleichzeitig unbeirrt vorschreitet und zu Foxington passt. Der listige Fuchs täuscht einen Schuss vor und schießt letztendlich doch! MUELLER HÄLT! Den haben alle drinnen gesehen, aber er schafft das Unmögliche.
Shebiq: Ja, ich glaube das hat wirklich keiner erwartet. Wie oft werden denn schon Torschüsse gehalten?
Langhans: Leute, kommt schon. Es stürmen erneut ein Haufen Fans auf das Spielfeld. Ich muss schon sagen, dass das erste mal etwas besonderes ist, aber nach wiederholtem male, verliert diese Aktion wirklich an Unterhaltungswert.
Shebiq: Da hast du Recht, viel interessanter ist es, dass die Chinesen diesmal nicht eingreifen, einige haben sogar das Stadion vollständig verlassen.
Langhans: Wie es aussieht wird das Spiel trotz der Menschenmenge von Platon fortgesetzt.

72. Minute[Bearbeiten]

Langhans: Es herrscht absolutes Chaos auf dem Feld. Neben den ursprünglichen Zuschauern, strömen auch noch weitere Menschen in das Stadion. Sogar hier in der Kommentatorenkabine werden wir von Schmarotzern belästigt, die den Kühlschrank leeren.
Shebiq: Die Schiedsrichter tuen nicht viel, um das Ganze unter Kontrolle zu bringen. Machiavelli und Kant verewigen ihre spontanen Hirngespinnste, von denen sie meinen, es sollen andere davon erfahren, auf Papier. Platon unterhält sich mit Marx und einigen Spielern.
Langhans: Ja und Konfizius versucht das universelle Gleichgewicht wieder herzustellen, indem er dafür sorgt, dass in den Spielfeldhälften jeweils genauso so viele Menschen bzw. Tiere herumstehen. Einige Fans finden es gar nicht schön, dass sie von ihm herumgescheucht werden. Dabei sind sie doch nur gekommen, um friedlich das Spiel anzugucken.
Shebiq: Da sie sich weigern, muss er wohl zu anderen Mitteln greifen. Wow, der Alte kann wirklich viele aufeinmal verprügeln. Die Spieler verlieren langsam das Interesse am Spielgeschehen. Während der Papst versucht die wilde Menschenmenge gegen Andersgläubige aufzuwiegeln, bemüht sich Platon nun doch alles wieder unter Kontrolle zu bringen.

77. Minute[Bearbeiten]

Shebiq: Die Versuche des Schiris und jener, die noch an einem normalen Fußballspiel interessiert sind, die Menge zu beruhigen, scheitern. Bacharov und Schäfer trinken einen Fan nach dem anderen unter den Tisch - und zwar wortwörtlich! Denn mit der steigenden Anzahl an Menschen, kreuzen immer öfters wie aus dem Nichts Gegenstände auf. Das ist bestimmt guter Stoff für die Philosophen. Apropos, hast du etwas, um meine Nerven zu beruhigen?
Langhans: Tut mir leid. Die Schmarotzer von vorhin haben sämtliche Kekse aufgefuttert, die ich dabei hatte. Warte mal, hörst du das auch?

Shebiq: Auf dem Spielfeld herrscht absolute Anarchie. Wie soll man das überhören?
Langhans: Nein, ich höre ein neues Geräusch und es kommt immer näher!
Shebiq: Du hast Recht. Bei den fünf Säulen des Islam! Es sind die Chinesen, sie kehren mit rollenden Panzern zurück!
Langhans: Haben die sich etwa von Lightening beraten lassen?! Man wird wohl das Stadion nach dem Spiel sanieren müssen.
Shebiq: Sie nur, es klappt! Die meisten Fans verlassen das Spielfeld, nein - sie verlassen sogar das Stadion.
Langhans: Neben dem Müll befinden sich jetzt zwar auch noch falschparkende Panzer auf dem Feld, dennoch wird das Ganze fortgesetzt.

83. Minute[Bearbeiten]

Shebiq: Die Animalier wollen hier auf keinen Fall verlieren. Sie stürmen alle nach vorne und sind wieder vollzählig, nein sogar zu zwölft, da Caniche zurückgekehrt ist. Das Spiel wird unterbrochen, aber nicht weil die Animalier einer zuviel sind, sondern weil es tatsächlich erneut einer wagt, das Spielfeld zu betreten. Ist es ein Fan oder wieder der Papst?
Langhans: Nein, es ist Aristoteles! Er nähert sich Platon und sieht gar nicht fröhlich aus. Es entfacht ein lautes Gespräch zwischen den beiden und dank unserer Stalker-Ausrüstung können wir mithören:
Aristoteles: Du Arschloch hast mit meiner Schwester geschlafen!
Platon: Hör mal, ich hab dir doch schon auf deiner Mailbox gesprochen, dass ich auf Sokrates' House-Party zuviele Ouzo hatte. Außerdem hatte deine dunkelhaarige Schwester voll den geilen Stoff von irgendeinem langhaarigen Brillenträger...
Aristoteles: Dunkelhaarig?! Meine Schwester ist blond. Du verwechselst sie wohl mit meiner Freundin.
Platon: Nein, kann nicht sein. Mit der hab ich mich erst gestern getroffen...
Aristoteles: ICH BRING DICH UM!
Shebiq: Wie es aussieht prügeln sich die beiden. Platon verschluckt dabei seine Pfeife und in meinem Fußball-Grundgesetzbuch steht, dass das Spiel beim Verschlucken der Pfeife als beendet gilt. Die Azteken ziehen mit 2:1 gegen Animalien ins Halbfinale ein! Dabei werden sie gegen die Ostfriesen antreten.
Langhans: Das hast du dir gerade ausgedacht. Das Spiel ist noch nicht vorbei!
Shebiq: Sei still, ich muss noch meine purpurroten Kalaschnikows abholen. Wenn du mitmachst, schenk ich dir meine Wasserpfeife.
Langhans: Ich danke ihnen für's Zuschauen, liebe Zuschauer - bis zum nächsten mal!

Xoktapayolistliololihuān iuikpa Astekatlajtokayotl
(Aztekenreich)
Viertelfinalspiel der UM 2012 Animalisches Nationalrudel
(Animalien)
Aztekenreich 01.07.2012, New Old Trafford

Zuschauer: 76 000
Schiedsrichter: Platon

Animalien
Soccerball.svg 1:0 Cuahtemoc Blanco (5.)

Soccerball.svg 2:1 Axayaca Tepictoton (54.)

Soccerball.svg 1:1 Boris Bacharov (40.)
New England
SwEnglandflagge.png Universumsfußballmeisterschaft 2012 SwEnglandflagge.png


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