1 x 1 Goldauszeichnung von Hugo Victor

Spiegelwelten:Relegationsspiel für die UM 2012 - Luxusburg vs Borkum

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Hallihallo und herzlich willkommen aus.... äh.. ja, genau das ist das Problem. Wo sind wir denn hier? Ich habe vorhin einen Anruf bekommen wo es hieß, das Relegationsspiel zwischen Luxusburg und Borkum würde vom Stadion Dudelange verlegt werden und jetzt an dieser Adresse hier stattfinden. Aber das hier ist nur eine Bank.... Ich frag mal den Börsenmakler dort... Äh.. Hallo? Haben sie hier eine Fußballmannschaft gesehen? Oder noch besser zwei?

„Ja, die sind oben im Konferenzraum.“

Okay?! Etwas komischer Ort für ein Fußballspiel. Ich nehme besser mal den Aufzug, sonst artet das hier noch in Sport aus. Wieso müssen Banken nur immer so hoch sein?

Ächz. Das hat ja sogar im Aufzug lange gedauert. Aber wenigstens bin Ich jetzt im Konferenzsaal angekommen und sehe... Ja, tatsächlich die Mannschaften sind hier. Aber da fehlen doch die Trikots... Die sitzen alle in Nadelstreifenanzügen hier herum und haben Unterlagen vor sich ausgebreitet. Kein Ball, kein Spielfeld, keine Eckfahnen, keine Fans... Und wer ist der buckelige Typ mit der Nickelbrille und dem schlecht gelaunten Gesicht in der Mitte?

Notar Dr.Hengstenberg

„Dr. Joachim Hengstenberg, Rechtsanwalt und Notar. Ich werde diese Verhandlung leiten.“

Verhandlung? Was zum...??

„Wenn ich sie bitten dürfte, Ruhe zu wahren. Ich erteile das Wort Herrn Ackermann.“

Ja welchem denn? Die gesamte Borkumer Mannschaft heißt Ackermann mit Nachnamen...

„Ich meine Herrn Hauke Ackermann. Er hat diese Verhandlung einberufen..“

Ja gut.... Dann erfahren wir hoffentlich auch, was das ganze hier soll. Ja liebe Leute da draußen, Hauke Ackermann dreht sich auf seinem Stuhl effektvoll der Runde zu und ergreift nun das ihm angebotene Wort. Ohren auf.

„Und damit wünsche Ich allen einen schönen Tag. Nun, Anlass dieser durch meine grenzenlose Güte einberufenen Verhandlung ist das Relegationsspiel um die UM, dass Ich und meine Landsleute gegen die Luxusburger bestreiten sollen. Nun, da Ich persönlich besseres zu tun habe, als einen Haufen Geldsäcke im gesetzten Alter über den Platz zu scheuchen und sie mit Außenristpässen zu filettieren biete Ich eine andere Lösung an: WENN sie es binnen 20 Verhandlungsrunden schaffen, MIR und meiner Mannschaft ein entsprechendes Angebot machen, lassen wir sie zur UM, ohne sie vorher völlig fertig zu machen. Selbstredend ist meine Fußballerische Qualität höher als ihre und wir können es immer noch herkömmlich austragen. Aber dies muss nicht sein. Es liegt bei ihnen: Entweder sie überzeugen uns, oder wir haben gewonnen und nehmen einfach so teil. Das wir besser spielen als sie sehe ich als vorausgesetzt an....“

Und mit diesen klaren Worten dreht Hauke Ackermann sich wieder um. Die Luxusburger diskutieren eifrig. Natürlich haben sie auch keine Lust sich übermäßig zu bewegen und stattdessen lieber finanzielle Verhandlungen zu tätigen. Damit kennen sie sich schließlich aus. Und ja... Sie stimmen dem Vorschlag zu.

Ja, liebe Zuschauer. Damit sehen wir heute also KEINEN Fußball, sondern eine Verhandlungsrunde um die UM-Teilnahme. Luxusburg hat 20 Runden Zeit, Hauke Ackermann zufrieden zu stimmen oder er nimmt einfach ungefragt selber teil. Na sind wir mal gespannt.


Runde 1[Bearbeiten]

Hauke Ackermann gibt seine erste Forderung raus. Er schmeißt eine Kladde in Richtung der Luxusburger. Notar Dr. Hengstenberg kontrolliert kurz die rechtskräftige Gültigkeit... Ja, scheint okay zu sein. Und Ackermann fordert.... ZUM EINSTIEG DIE HERRSCHAFT ÜBER LUXUSBURG! Oh DAS ist was größeres. Die Luxusburger schauen entsetzt auf den unterschriftsreifen Vertrag, Ackermann faltet die Hände zusammen und lächelt in sich hinein. Damit schlägt er einen absurd hohen Verhandlungsspielraum ein.... Oh, davon müssen sich die Luxusburger jetzt erholen. Sie strecken die Köpfe zusammen und versuchen ein Gegenangebot zu machen.


Runde 2[Bearbeiten]

Nachdem mehrere Minuten lang das nervöse Getuschel der Luxusburger den Raum erfüllte und uns inzwischen ein von der luxusburgischen Nationalbank in Zusammenarbeit mit Luxia Bank offrierter Drink gereicht wurde - der schmeckt übrigens wundervoll, irgendetwas mit Banane -, scheinen die 11 Goldjungen zu einer Einigung gekommen zu sein. Zack Werglein überreicht dem Notar den Vertrag von Ackermann, auf dem einige Zeilen durchgestrichen und eine Partie Hangman aufgekritzelt sind, und zeigt ihm was verändert wurde.

Dr. Hengstenberg braucht diesmal nicht nur sehr viel mehr Zeit, sondern ob der Handschrift einiger luxusburgischer Spieler auch mehrere Schlücke von seinem alkoholischen Getränk, bis er schlussendlich mit dem Kopf nickt und den Vertrag an die Borkumer weitergibt.

Ackermann starrt einen momentan lang auf die Veränderungen.
"Das soll mir einer vorlesen. Das bekomme nicht mal ich entziffert."
Nun steht Udo Narm auf, wischt sich die Hände an der Hose ab, nimmt einen großen Schluck von seinem Drink, und beginnt zu sprechen.
"Wir sind nicht dazu befugt, ihnen luxusburgisches Staatseigentum zu übergeben. Jedoch konnten wir mithilfe unserer Lobbyarb... ähm...", Narm schluckt nervös umherblickend, "mithilfe unserer guten Beziehungen folgendes Angebot rausschlagen: Sie bekommen einen Quadratkilometer am Strand von Dea Gratia, wobei Heiz-, Strom- und Wasserkosten auf die Inselrepublik gehen."

Runde 3[Bearbeiten]

Ja, so ein Quadratkilometer Strand ist ja schonmal was feines.

Ackermann schüttelt grinsend den Kopf ob dieses Angebotes der Luxusburger. Er kritzelt ein paar Zeilen unter das Angebot der Luxusburger, klammert den oberen Teil ein und reicht das Papier, noch immer kopfschüttelnd an die Luxusburger weiter.

Ackermanns Schrift ist offensichtlich noch schlimmer als die der Luxusburger. Eine typische Akademikerschrift halt. Dr. Hengstenberg nimmt sich den Zettel und verliest Ackermanns Botschaft:

„Netter Versuch. Wenn Ich mit zwei fehlfunktionierenden Glebs vorbeischaue hab ich denselben Effekt auch. Das ist keine Herausforderung. Und was Strandurlaub betrifft – Bedenken sie, dass Borkum ebenfalls eine Touristeninsel ist, sie Amateure. Ich fordere daher zusätzlich zu ihrem Quadratkilometer freies Einreisegeleit für alle Bewohner Borkums inklusive eines steuerfreien Aufbau eines Touristischen Gegenmonopols zum Luxusburger Touristikverband auf eben jenem ursprünglichen Luxusburger Gebietes. Bedeutet: Der angebotene Quadratkilometer wird Borkumer Staatsgebiet und wird als Konkurrenz zum lokalen Tourismus auserkoren."

Ackermann will also einen Teil von Luxusburg zum Borkumer Staatsgebiet erklären lassen und dort Luxusburger Touristen ködern. Ein schlauer Schachzug.

Runde 4[Bearbeiten]

Jean des Glaces starrt Ackermann mit festem Blick an, während er den Vertrag entgegennimmt. Er blättert ihn kurz durch, verbessert zwei Kommafehler in Ackermanns neustem Vorschlag und schreibt dann seinerseits ein Angebot darunter, nach wie vor den Blick auf Ackermanns versteinerte Züge gerichtet.

Er gibt den Vertrag zurück an Dr. Hengstenberg und zwinkert Ackermann provozierend zu. Dieser setzt sich jetzt in seinem Stuhl aufrecht und faltet ruhig die Hände... die Spannung in der Luft ist hier förmlich zu spüren, und auch einige luxusburgische Nationalspieler ordern angesichts ihrer Nervosität einen zweiten Drink.

Dr. Hengstenberg säubert seine Brille, und beginnt zu lesen:
"Wir können Sie per Extraklausel im Gesetz aller Steuern entheben, WENN Sie kein Kasino eröffnen. Falls Sie jedoch eines eröffnen sollten, müssen Sie 5 Prozent ihrer Einnahmen an die Eingeborenen abgeben, die eigentlich das Monopol auf das Glücksspiel haben."


Runde 5[Bearbeiten]

Und an SOLCHE Ureinwohner soll man Abgaben zahlen??

Ackermann lacht laut auf und setzt einen weiteren Punkt unter den Vertrag,. Mein Gott irgendwann muss der doch voll sein. Nun steht er auch noch auf und verliest den Punkt selber:

„Wir fordern die Eröffnung des Casinos OHNE Abgaben an die Eingeborenen, da es sich bei den Ureinwohnern von einem Quadratkilometer Strand lediglich um Sandflöhe, Krabben und einige Lachmöwen handelt, die in keiner gültigen Währung zu bezahlen sind. Außerdem wollen wir eine Aufhebung alle Luxusburgischen Gesetze über den Strand, da er offiziell zu Borkum gehören werden sollen wird.“

Oh.. DAS haben die Luxusburger nicht bedacht. Ihre Gesetzesdefensive stand da einen Moment nicht sicher und Ackermann nutzt dies für eine Logische Schlussfolgerung. Ob die Luxusburger DAS wieder ausbügeln können?


Runde 6[Bearbeiten]

Jedenfalls stecken sie wieder die Köpfe zusammen, und nervöses Getuschel breitet sich ein weiteres Mal über den Raum. Horst Euler tritt nach einiger Zeit nervös hervor und übergibt schweißgebadet und mit zittrigen Händen den Vertrag an Dr. Hengstenberg.

"Hm... hm... ja, das ist so in Ordnung. Die Luxusburger erklären, dass auch Austern das Areal bewohnen. Demnach sind 50 Perlen im Wert von jeweils 3'000 Electronia-Dollar an die Tiere zu zahlen, die jedoch, sollte es zu einer Einigung auf diesen Vorschlag kommen, als Nutztiere monatlich am Tag nach der Zahlung "gemelkt" werden. Im Gegenzug werden zwei Perlen pro Monat der Bewohnern des Quadratkilometers zur Verfügung gestellt, um eine Perlen-vor-die-Säue-Werfen-Halle unterhalten zu können. Wie ich meines Amtes waltend feststellen muss, ist nicht mehr genug Platz auf den Blättern für eine neue Antwort...."

Oh mein Gott! Wir haben einen vollen Vertrag! War das jetzt das Ende der Verhandlungen?? Haben wir einen Sieger??? Die Luxusburger beginnen bereits, die Sektflaschen zu entkorken...

Runde 7[Bearbeiten]

Aber NEIN! Ackermann zieht einen Stapel neuer Papiere aus der Tasche und präsentiert sie Dr. Hengstenberg - UND ER GIBT DIE WEITERVERHANDLUNG FREI!!!! Doch noch nicht der Sieg für Luxusburg wegen Papiermangel.

Ackermann breitet einen leeren Zettel vor sich aus und greift nach dem bisherigen Vertrag. Nun nimmt er einen Textmarker, markiert eine Textstelle aus Runde 3 und 5, zieht einen Pfeil nach unten und streicht den letzten Textabschnitt der Luxusburger einfach durch. Nun setzt er dahinter in Klammern eine Erklärung und reicht sie Hengstenberg....

„Diese Forderung wird ersatzlos gestrichen, da sie angesichts der geforderten Abkoppelung des Strandes vom Luxusburger Gesetz nicht mit den bisherigen Forderungen vereinbar ist. Ich fordere die Luxusburger hiermit auf, ernsthafte Vorschläge in meine Richtung zu machen, oder ich breche die Runde zu meinen Gunsten ab.“

BAM! Das saß! Die Luxusburger machen lange Gesichter und strecken nun die Köpfe wieder zusammen.


Runde 8[Bearbeiten]

Nach kurzer Bedenkzeit scheint Gerhard Old ein Lichtlein aufgegangen zu sein. Er schnappt sich das neue Blatt Papier und schreibt anscheinend von sich selbst überzeugt etwas auf. Er ist fertig... sieht noch mal auf das Blatt... und liest nun selbst vor:

"Da wir uns anscheinend mit dem Strand nicht einigen können, schlagen wir vor, dass alle luxusburgischen Staatsbürger vor Angst zittern, sobald Herr Ackermann es verlangt. Jedes mal, wenn er also "Erzittert vor meiner Macht!" ruft, zuckt die Bevölkerung der Inselrepublik einmal heftig zusammen."

Die Luxusburger versuchen Ackermann mit seinem Ego zu besiegen! Ob das etwas wird?


Runde 9[Bearbeiten]

Piet fordert freies Heringsfischen vor Luxusburg

Ackermann greift mit einem breiten Lächeln zum Stift... lässt ihn aber sinken und gibt lieber eine mündliche Erklärung ab.

„Ich bin ja äußerst abgetan von der Vorstellung, aber ich bin mir zugleich ziemlich sicher, dass die Luxusburger genau dies bereits ohnehin tun. Ein netter Versuch. Ich möchte also noch mal auf den Strand zurückkommen. Ich verzichte möglicherweise auch auf das Casino und fordere stattdessen ein exklusives fangrecht für die reichen Heringsgründe vor der Luxusburger Küste, weil mein Torwart da Lust drauf hat.“

Ja, das ist ja wieder ein ganz anderer Punkt. Ackermann nickt seinem Torhüter Piet zu, der die ganze Zeit bisher an einem Fischernetz herumgeflickt hat. Dieser grummelt zustimmend und widmet sich wieder der Netzpflege.

Ackermann nimmt einen seiner leeren Zettel, schreibt „Borkumer Strand und Fische in Luxusburg“ auf, faltet es zu einer Schwalbe zusammen und wirft sie den Luxusburgern zu. Eleganz landet sie im Glas von Erich Ralf Folgreich.


Runde 10[Bearbeiten]

Erich Ralf Folgreich fordert Ackermann heraus.....

Entrüstet richtet sich Folgreich auf.

"Das war Eistee."

Er setzt sich wieder hin und nimmt den Zettel aus dem Glas.

"Fische? Im Ernst? Neben Salz, Tourismus, dem Bankenzentrum-Dasein und Zinsen ist das unsere einzige Einnahmequelle! Außerdem würde eine Überfischung unserer Gewässer das Absterben des Yahoo-Riffs herbeiführen, dies wiederum würde den Klimawandel beschleunigen, und wir alle würden sterben!"

Folgreich atmet schwer, während alle ihn ansehen. Ich glaube, er hätte besser auch mal ein Glässchen zur Beruhigung genommen statt dem Zucker... in seinem Alter... Naja, jedenfalls steht Ackermann jetzt scheinbar erbost auf und sagt:

"Wollt ihr gewinnen oder nicht? Irgendwann müsst ihr Ja sagen!"

"Die Apokalypse ist extrem schlecht für's Geschäft!"

Die Augen von Folgreich und Ackermann, sich jetzt beide nach vorn gebeugt auf den Tisch stützend, haben sich zu Schlitzen verengt. Plötzlich schnappt sich Zack Werglein das Blatt.

"Machen wir es so: Gegen das Versprechen, Luxusburg niemals zu unterjochen"

Oho, hier wird hoch gepokert, mit offenen Karten vielleicht, aber dennoch - es steht viel auf dem Spiel. Ich bin gespannt was Ackermann dazu sagen wird.


Runde 11[Bearbeiten]

..doch dieser Gegner ist vielleicht eine Nummer zu mächtig

Ackermann steht mit einem eisigen Blick auf, schleicht langsam um den Tisch herum auf die Luxusburger Seite und stützt sich neben Folgreich mit beiden Armen auf den Tisch auf. Betont langsam beugt er sich herunter zu Folgreich, der Ackermann entsetzt ansieht. Die anderen Luxusburger fixieren Ackermann, dessen Aura in diesem Moment für eine eisige Kälte im Raum sorgt... Ackermann verengt die Augen zu Schlitzen und verkündet mit zischender, fast flüsternder Stimme:

Wen I-C-H unterjoche.... DAS ist allein M-E-I-N-E Sache. Und glaube mir, nichts und niemand und schon gar nicht so ein maßanzugtragendes Würstchen wie du könnte mich von so etwas abhalten. Würde ich an deinem kleinen, salzverseuchten Land einen Hauch von Interesse haben, würde es schon LANGE mir gehören. Das ist die eine Sache, die es zu bedenken gibt. Die andere is folgende: I-C-H mache auch das Wetter, wenn Ich will. Und ob es einen Klimawandel geben soll oder nicht – Auch DAS bestimme allein I-C-H. Ich hoffe wir haben uns verstanden.“

Vollkommen verschreckt zeigt Folgreich einen Hauch eines Kopfnickens. Ackermann richtet sich kalt lächelnd auf, wandert wieder um den Tisch herum und bleibt hinter seinem Stuhl stehen. Und jetzt Plötzlich hebt er theatralisch die Arme in die Höhe und stößt dabei gespielt fröhlich auf:

„Gut! Wenn die Herren ihre Fische behalten wollen, sollen sie es tun.“

Erleichterung in den Mienen der Luxusburger. Ackermann hingegen stützt sich jetzt so wie er es gerade auf der Gegenseite getan hat auf seinen Tisch auf und senkt die Stimme wieder.

„Dann was anderes. Wenn die hohen Herren ihr ach-so-wirtschaftich-instabiles – denn nichts anderes verraten sie damit – Land schützen wollen, dann müssen sie halt persönlichen Einsatz zeigen. Ich verzichte auf die Fische – Und IHR spielt das gesamte Turnier nur mit rosa Unterhosen bekleidet.“

Entschuldigung, aber DAS bringt mich jetzt zum lachen. Die Gesichter der Luxusburger müssten sie jetzt sehen


Runde 12[Bearbeiten]

Nachdem sie sich nach 3 Minuten nun einigermaßen gefasst zu haben scheinen, protestieren die Luxusburger auf's Heftigste. Ohne Fußballschuhe werde man verlieren, höre ich jemanden schreien, ein anderer klagt, er hätte gelb lieber. Aus dem plötzlichen Stimmen-Wirrwarr höre ich eine vierte Stimme, die zugibt, grundsätzlich nur String-Tangas während der Matches zu tragen... ist das etwa eine Warnung? Gerhard Old erklärt, mit nichts als einer Unterhose zwischen ihm und dem Pferd werde er schreckliche Verletzungen am Hodensack erleiden, während Zack Werglein sich erkundigt, ob auch diese langen Unterhosen für den Winter zulässig sind. Tja, die Idee an sich ist ja durchaus lustig, doch fragt man sich, ob wirklich jemand 80-Jährige in Unterhosen Fußball spielen sehen will...

Nach langem Hin und Her haben sich die Goldjungen dann endlich entschieden: Wenn auch Fußballschuhe und bei Kälte ebenfalls Hemden getragen werden dürfen, ist das Angebot akzeptiert.


Runde 13[Bearbeiten]

Erstmals sieht man so etwas wie Entspannung auf Ackermanns Gesicht. Er setzt sich wieder in seinen Stuhl, lehnt sich zurück, faltet die Hände zu einem Zelt zusammen und meldet sich wieder zu Wort.

„Gut, fassen wir zusammen: Borkum bekommt einen Luxusburger Strand als Staatseigentum hinzu. Inklusive Gesetzlicher Unabhängigkeit von Luxusburgischen Gesetzen, ausgenommen dem Bau eines Casinos. Und zusätzlich tragen sie während des Turniers annähernd nur Rosa Unterhosen, wenn ich ihnen einen Unterhemd dazu spendiere? Nun, darüber lässt sich reden...

Ich genehmige das Unterhemd, wenn es vorne eine Tigerente aufgedruckt hat und auf dem Rücken für die Insel Borkum als Touristikstandort Nummer 1 geworben wird. Zu diesem Zweck vereinfache ich auch die Einreise Luxusburgischer Touristen, sowohl auf der Hauptinsel, als auch in der Exklave durch Shuttletransfers. Die Kosten dafür tragen aber sie. Hätten wir das dann?“

Gespannte Stille. Ist die Entscheidung nun gefallen?


Runde 14[Bearbeiten]

Des Glaces sitzt in seinem Stuhl, sein Hals scheint ganz steif. Zwischen seinen zusammengepressten Zähnen keift er nur zwei Worte heraus:

LSDEnte.png "Keine Tigerenten."

Runde 15[Bearbeiten]

Ackermann schaut vergnügt aus seinem Stuhl heraus auf die Luxusburger. Ungerührt des Rückschlags setzt er zu einem neuen Versuch an.

„Keine Tigerenten? Gut, darf es was anderes sein? Wie wäre es mit Winnie Puh? Ist doch ganz entzückend. Ich könnte auch die Teletubbies vorschlagen. Oder den kleinen, blauen Elefanten aus der Sendung mit der Maus. Ich bestehe auf etwas derartiges. Ich würde mich als flugs entscheiden. Meine Herren, zeigen sie doch mal Rückgrat. Ihnen läuft die Zeit davon...."

Runde 16[Bearbeiten]

Tja, guter Wille ist gut, denn jetzt haben alle Luxusburger gleichzeitig "Spongebob" geschrien. War das abgesprochen? Man weiß es nicht... Ich bin gespannt, was Ackermann vom Schwamm hält.

Runde 17[Bearbeiten]

Ackermann ist offenbar kein Spongebob-Fan

Ackermann überlegt einen Moment und winkt dann ab....

„Nein. Haben sie sich das mal öfter angesehen? Das ist voller Wissenschaftlicher Fehler! Letztens habe ich gesehen, wie die unter Wasser an einem See sitzen und Fische vorm ertrinken retten. Und der bedient einen Grill und macht Feuer – Unter Wasser! Das verblödet unsere Jugend. So werden keine Naturwissenschaftliche Kenntnisse vermittelt. Das widert mich an. Nein, dieses Ding möchte Ich nicht sehen. Ich gebe ihnen die Wahl zwischen Winnie Puh, dem Elefanten oder alternativ auch den Peanuts."

Runde 18[Bearbeiten]

Die Luxusburger sind empört

"Pah, da sind auch ganz wissenschaftliche Dinge drin, zum Beispiel ein Eichhörnchen, das unter Wasser lebt, oder auch eine hässliche Nase mit einem Tintenfisch dran! Naja, wir nehmen Winnie Puh, den Elefanten. Ich habe zwar noch nie von ihm gehört, doch nichts kann schlimmer sein als die verdammte Tigerente! Jungs?"

Das reicht ihnen scheinbar als Rechtfertigung und Vertragsabschluss. Die Luxusburger sehen sich triumphierend an und halten ihre Drinks in die Höhe.

"WIR FAHREN NACH ENGLAND!"

Aber ist das wirklich so? Das letzte Wort liegt doch bei Hauke Ackermann...


Runde 19[Bearbeiten]

Snoopy (Lebendrekonstruktion) - Bringt ER die Entscheidung?

Ackermann schüttelt den Kopf und unterbricht die Luxusburgische Feierstimmung jäh, indem er mit seiner Aktentasche auf den Tisch schlägt.

„Ich muss euch enttäuschen. Wer Spongebob kennt, aber nicht die von mir genannten Figuren – Und das in IHREM Alter – Der ist das nicht wert. Ich gebe ihnen eine allerletzte Chance, denn die Zeit ist gleich vorbei – Vorne auf das Unterhemd kommt Snoopy drauf, auf den kann man sich einigen. Das ist mein letztes Angebot. Es liegt also nun bei ihnen.“


Runde 20[Bearbeiten]

Einige Luxusburger verschlucken sich an teurem französischen Champus, während andere ihr bereits angesetztes Glas wieder sinken lassen. Alle sehen sich gegenseitig an. Dr. Hengstenberg, der inzwischen besoffen in der Ecke liegt, rülpst. Dann nicken die 11 Goldjungen. Sie stoßen ihre Gläser gen Himmel, prosten voller Freude und feiern ihren ersten Fußballsieg. Auch Ackermann scheint zufrieden. Nur die Borkumer Mannschaft weiß nicht genau, was sie vom Ergebnis halten soll.


Das Endergebnis[Bearbeiten]

Ackermann reibt sich die Hände. Er hat Borkum hiermit um eine Exklave vergrößert und Luxusburg wirbt nun völlig umsonst für Borkum als Touristenparadies. Zudem wird die Mannschaft Luxusburgs bei der UM 2012 in Rosa Unterhosen und Snoopy-Hemden spielen. Aber sie spielen beim Turnier mit. Im Gegensatz zu den Borkumern, die nun aber von Ackermann einen Zettel rübergeschoben bekommen, der ihnen Villen am gerade hinzugewonnenen Strand zusichert.

Tja, das war es dann also. Luxusburg fährt zur UM nach einem... nennen wir es Spiel, das am Ende keinen Verlierer hatte... Obwohl.... Rosa Hosen.... hmm.....

Naja, wir werden es ja sehen. Tschüss bis zum nächsten Mal,

Euer Iggy