2 x 2 Goldauszeichnungen von BrainStew und Misses Kennedy2 x 2 Silberauszeichnungen von Animal* und Derkleinetiger

Punk'd

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Punk'd, auch bekannt als Versteckte Kamera, ist eine Trendsportart US-amerikanischer Herkunft. Sie gilt als typische Volkssportart und ist weltweit verbreitet.

Spielprinzip und grundsätzliche Regeln[Bearbeiten]

Punk'd ist eine typische Mannschaftssportart. Vor einer Partie stellt sich der Mannschaftsführer, der sogenannte Punker, ein Team zusammen, um gegen den Gegner, das Opfer, anzutreten. Ziel des Spiels ist es, dem Opfer eine misslische Situation vorzutäuschen, sodass sich das Opfer möglichst komisch verhält und sich vor laufenden Kameras zum Deppen macht. Aufgabe des Punkers ist es also ein erfolgreiches Team zusammenzustellen und das Spiel seiner Mannschaft zu koordinieren. In den professionellen Partien, die im Fernsehen ausgestrahlt werden, sitzt er meist im Abseits des Spielfeldes abgeschottet, wo er das Spiel über Monitore verfolgt und dem Lockvogel Anweisungen per Funk gibt. Der Lockvogel ist die eigentliche Schlüsselfigur im Spiel. Mit den Statisten gestaltet er das Spiel und lässt die verfälschte Situation zustande kommen. So kann er zum Beispiel so tun, als würde er das Auto des Opfers abschleppen lassen, was von den Statisten dann widerrum umgesetzt wird. Es ist also seine Aufgabe, das Opfer zu blamieren. Unterstützt wird der Lockvogel dabei oft vom Involvierten. Der Involvierte ist ein guter Bekannter oder sogar Freund des Opfers, er soll dem Opfer beistehen und durch die Partie helfen, obwohl er in Wahrheit mit dem Punker kolaboriert und die Partie sogar eingeleitet hat. Im Profisport existiert zudem noch das Kamerateam, eine Art Unterteam, das die Partie im Verborgenen aufnehmen soll, um das Opfer im Siegesfalle vor den Augen der Nation zusätzlich zu demütigen.

Das Opfer ist in einer Partie stets auf sich alleine gestellt. Ob es die Partie verliert oder gewinnt, liegt dabei an seinem Verhalten: Wenn er es schafft die Situation zu enttarnen und den Punker zu stellen, ist er der Sieger. Doch wenn er, wie in den meisten Fällen, in Rage oder Verzweiflung gerät, weil er die Situation ernst nimmt, ist er der Verlierer und wird punk'd, er muss nun selbst eine Punk'd-Partie organisieren und etweder als Punker oder Involvierter teilnehmen.

Die Sportart verfügt über keine festen Regeln. Der Ausführung der Partie sind kaum Grenzen gesetzt, sie obliegt lediglich der jeweiligen Gesetzeslage des Landes und dem Moralgefühl der Punker. Die in den 50er Jahren gegründete IPA (International Punk'd Association), der internationale Sportbund der Punker, veröffentlichte zur Jahrtausendwende eine Grafik, in der sämtliche möglichen Spielzüge bei Punk'd erläutert sind.

Die spielerläuternde Grafik der IPA

Es ist möglich, bei der Spielausführung auf manche Spieler zu verzichten. So kann der Lockvogel theoretisch die selbe Person wie der Punker oder der Involvierte sein. Im Volkssport wird auch häufig auf das Kamera- und Statistenteam verzichtet, etwa beim Telefonstreich, einer Unterart des Sports.

Spielfeld[Bearbeiten]

Laut IPA kann das Spielfeld vollkommen beliebig sein. Im Profisport ist es allerdings üblich, den Punker abseits des Spielfeldes zu positionieren, wo er per Funk die Partie dirigieren kann. Das Kamerateam befindet sich meist versteckt in der direkten Umgebung des Spielfeldes.

Spieldauer[Bearbeiten]

Es ist auch nicht festgelegt, wie lange eine Partie maximal dauern kann. Eine Partie endet offiziell nämlich erst dann wenn der Punker diese mit seinem persönlichen Punker-Spruch (Beispiel: "You just got punk'd!" oder "Verstehen Sie Spaß?") auflöst. Alternativ kann der Punker auch sein Opfer dazu bringen, die verlorene Partie zu anerkennen (Beispiel: "Are you Scared?" "Yes!" "You shouldn't be, you're on Scare Tactics!"). Aufgrund des fehlenden Zeitlimits ist es folglich schon mehrmals gelungen, einen neuen Rekord bei der Dauer einer Partie aufzustellen. Im Jahr 2008 schaftte dies der Österreicher Josef F., indem er seiner Frau 24 Jahre lang vorgaukelte, die gemeinsame Tochter sei entführt worden, obwohl er sie insgeheim im Keller gefangen hielt. Diese Partie ist jedoch international umstritten, weil der Punker dazu die Tochter ihrer Freiheit beraubte und es noch zu zahlreichen anderen Delikten während der Partie kam. Da Österreich jedoch eine gesetzlose Anarchie ist, lag kein Strafbestand zu Grunde.

Spielbewertung[Bearbeiten]

Typischer minderjähriger Nerd, der die Schule schwänzt, um im Internet Rezensionen zu veröffentlichen

Nach der Austragung der Partie kann der Punker diese veröffentlichen. Daraufhin wird sie dann im Internet von irgendwelchen Nerds bewertet, die sich selbst für Experten ausgeben. Wenn die Partie im Internet prinzipiell positive Kritiken erhält, kann der Punker beschließen, ob er mit der Partie für ein offizielles Turnier der IPA kandidiert. Generell lässt sich jedoch sagen, dass eine exzellente Partie stets auf nationales oder sogar internationales Medieninteresse stoßen wird.

Spielbetrieb in Deutschland[Bearbeiten]

Als internationale Trendsportart hat Punk'd selbstverständlich auch schon Deutschland erreicht. Allerdings gibt es keine offiziellen Ligen oder Vereine, weil der IPA-Vorstand zu faul ist das Ganze zu organisieren. Darum wird ja auch die Bedeutung einer Partie online gemessen und es wird auch im Internet gevotet, wer der offizielle Repräsentant der Nation beim nächsten internationalen Turnier wird.

Punk'd hat den Status einer Volkssportart und wird in Deutschland täglich von Amateuren betrieben. Jeder Bundesbürger ist also potentieller Punker, aber auch potentielles Opfer. Die Bundesregierung bekannte sich schon mehrfach zur Sportart und versuchte so ihre Bürger mit Rechtschreibreformen und Steuererhöhungen zu punken, allerdings ernteten diese Partien im Netz ausschließlich negative Kritkiken. Vor allem der Versuch Killerspiele zu verbieten stieß bei den Nerds Kritikern weitgehend auf Empörung.

Internationaler Spielbetrieb[Bearbeiten]

In einem regelmäßigen Zyklus von 4 Jahren veranstaltet die IPA Welt- und Europameisterschaften. Punker, die im Internet zu den offiziellen Vertretern ihres Landes gewählt wurden, zeigen hierbei die Aufzeichnungen einer oder mehrerer ihrer Partien, die anschließend von einer unabhängigen Jury bewertet werden. Die Jury besteht in der Regel aus ehemaligen Punkern und Vorstandsmitgliedern der IPA.

1990 glänzte der Portugiese Foste Apanhado mit einer denkwürdigen Leistung im Finale der damaligen Weltmeisterschaft: Der Jury zeigte er anstatt der Aufzeichnungen einfach einen Porno und machte die Jury so zum Opfer. Die Jury zeigte sich begeistert und erklärte ihm zum Weltmeister. Heute ist die IPA viel vorsichtiger und unterzieht die Teilnehmer einer strengen Sicherheitskontrolle, sodass es theoretisch nicht zu Wiederholungstaten kommen kann.

Bei der Europameisterschaft 2008 leitet Apanhado den Vorsitz der Jury. Als Favorit gilt neben dem oben erwähnten Josef F. der Franzosé Franck Ribery, der seinen Mannschaftskollegen beim FC Bayern München gerne mal lustige Streiche spielt, indem er sie beispielsweise mit Wassereimern beschüttet. Als deutscher Kandidat geht Kai Pflaume mit seiner Comedy-Falle an den Start.

Problematik der Terminologie[Bearbeiten]

Der Name Punk'd für die Sportart tauchte erst im Jahr 2003 mit der Ära Ashton Kutcher auf. Dieser ist jedoch heftig umstritten, weil die daraus resultierenden Begriffe Punker (= Spielleiter), Punk (= Partie) und punken (= jemanden in einer Punk'd-Partie schlagen) fälschlicherweise Beziehungen zu der Punk-Kultur erzeugen und so den Eindruck entstehen lassen, dass es beim Sport darum ginge, irgendwo zu sitzen und vorbeigehende "Spießer" anzupöbeln.

Tatsächlich existierten schon vorher Begriffe für die Ausübung des Sports wie einen Streich spielen; reinlegen oder verarschen, die im Zuge der Anglizismenwelle heute aber schon nicht mehr in Mode sind. Es besteht aber auch die Möglichkeit eigene Bezeichnungen im Stil von Ashton Kutcher zu schöpfen. Dazu nimmt man einfach sein Lieblingswort und hängt daran ein 'd: You just got Sex'd/Bier'd/Autobahnraststättenbetreiberehepaar'd/...

Unwissende Leute, die der deutschen Sprache nicht allzu mächtig sind sehen Punk'd nicht als Sportart an, weil sie meinen es handele sich dabei um die korrekte Schreibweise des Wortes Punkt. Das ist jedoch total falsch und hat in der Regel zur Folge, dass sie von ihrem Umfeld schonungslos ausgelacht werden.

Unterarten der Sportart[Bearbeiten]

Vor allem im Volks- und Amateursport muss eine Punk'd-Partie nicht immer im Stil der Versteckten Kamera ausgetragen werden. Besonders populär sind der Telefonscherz und das sogennante Klingelmännchen. Dank der mannigfaltigen Möglichkeiten der Ausführung des Sports haben sich daher mehrere Unterarten der Sportart ergeben. Die zwei bekanntesten werden im Folgenden erläutert:

Mobb'd![Bearbeiten]

Der Dalai Lama wird von Indien und China gemobbt

Auch bei Mobb'd gibt es ein Opfer (in der Regel ein Mof) und ein Team das ihn zu mobben versucht (in der Regel Arschlöcher). Das Opfer wird hierbei zunehmend häufiger von den Mobbern gedemütigt und erniedrigt, ein Ausarten des Spiels kann es nur verhindern, indem es die Initiative ergreift, zum Beispiel in Form einer Schlägerei oder einer Klage. Ziel der Mobber ist es, das Selbstbewusstsein des Opfers aufs Kleinste zu senken um so Konsequenzen seinerseits zu verhindern und weiterhin menschenunwürdigen Spaß mit ihm zu haben. Allerdings gibt es für das Mobber-Team keine einzige Möglichkeit das Spiel zu gewinnen, denn wenn das Opfer wegzieht oder Selbstmord begeht, ergeben sich keine lustigen Situationen mehr mit ihm und das "Spiel" geht unentschieden aus, zumal die Mobber unter Umständen vielleicht sogar von Schuldgefühlen geplagt werden. Man könnte demnach auch behaupten Mobb'd sei ein typischer Sport der dummen Leute.

Mobb'd ist international nicht als Sportart anerkannt, da der Sport von Nationen wie China, Russland und Indien als menschenverachtend eingestuft wurde. Danach mobbten besagte Staaten den Dalai Lama, indem sie ihm ein unabhängiges Tibet verweigerten.

Mor'd![Bearbeiten]

Mor'd, auch bekannt als Mord, hat ebenfalls seinen Ursprung in den USA. In den 30er Jahren wurde er dort von der italo-amerikanischen Bevölkerung populär gemacht. Mord funktionierte anfangs ähnlich wie Punk'd: Wenn ein Kleinganove seinen Paten hinterging, hatte dieser die Pflicht, einen neue Partie zu organisieren, weshalb er eine Gruppe Handlanger sandte um den Kleinganoven zu ermorden. Die Mafiafamilie, bei der der Kleinganove Zuflucht gefunden hatte, musste sich nun dafür rächen und brachte ein Mitglied der Konkurrenzfamilie um die Strecke. Nach diesem Vendetta genannten Prinzip, wurde nun eine Art Familienliga gegründet, da im Folgenden jede Familie versuchte ein Mitglied der gegnerischen Familie zu ermorden.

Heute ist Mord vor allem in der IRA gängige Praxis. Der Sport ist weitgehend verboten und darf nur im Auftrag des Staates ausgeübt werden. Um Leuten beizubringen, dass Mord nicht richtig ist, sperrt der Staat Mörder ins Gefängnis, oder lässt sie, vor allem in Amerika, ermorden.

Historie[Bearbeiten]

Als Erfinder von Punk'd gilt offiziell der US-Amerikaner Allen Funt. Im Jahre 1947 wollte dieser den amtierenden Präsidenten Harry S. Truman reinlegen, indem er ihm vorgaukelte, mehrere Staaten in Osteuropa seien kommunistisch geworden. Truman antwortete prompt mit seiner Truman-Doktrin und löste den Kalten Krieg aus. Als Funt sich entschloss, Truman die Partie zu beichten, musste er feststellen, dass besagte Staaten nun tatsächlich kommunistisch waren und J. Edgar Hoover zwang ihn, für den Sender ABC nun Leute im Auftrag der Regierung Streiche zu spielen. So war es zum Beispiel er, der Charlie Chaplin aus den USA ausweisen ließ, Hoover weigerte sich später jedoch die Partie aufzulösen.

Adolf Hitler, erstes Opfer von Punk'd

Im Auftrag des ZDF fand der Historiker Guido Knopp verloren geglaubtes Material der UFA, das belegte, dass nicht Funt, sondern der Schweizer Klaus Felix, Vater von Kurt Felix, der eigentliche Erfinder der Sportart ist. 1933 konnte er Hindenburg als Involvierten für eine Partie gegen Adolf Hitler gewinnen, dem er vorgaukeln wollte, er seie jetzt Reichskanzler. Als er nach einer Woche dann den Farce auflöste, reagierte Hitler verständnislos: Er ließ Felix abführen und vertuschte die Tatsache, dass er eigentlich gar nicht an der Macht war.

1962 organisierte die IPA erstmals eine Punk'd-Weltmeisterschaft. Zum Sieger wurde der aus England stammende Chris Howland gekürt, der damals mit seinem Team in der NDR-Sendung "Vorsicht Kamera" seinen Unfug trieb. 1980 machte dann der Schweizer Kurt Felix den Sport in Deutschland populär, da seine Streiche einfach, aber lustig waren und er zum Beispiel Rudi Carrell in seiner eigenen Sendung sein Bett verschenken ließ. Jedenfalls fanden die Senioren, die die öffentlich-rechtlichen Sender schauen und die GEZ freiwillig zahlen, das lustig. 1990 hätte es Frank Farian beinahe geschafft, Deutschland erstmals den Weltmeistertitel zu verschaffen, scheiterte im Finale jedoch gegen Foste Apanhado. Farian war es gelungen, die internationale Musikszene aufs Glatteis zu führen, indem er eine Band mit zwei "gut aussehenden" Jungs vermarktete, die jedoch kein bisschen singen konnten, wie sich später herausstellte. Die Milli-Vanilli-Partie war die erste Partie, die einen gewaltigen Medienrummel auf sich zog. 1998 wurde eine andere Partie weltberühmt: Hillary Clinton foppte ihren Ehemann Bill Clinton mithilfe der Sekretärin Monica Lewinsky als Lockvogel und des Juristen Kenneth Starr als Involvierten. Bill Clinton ließ sich auf eine Affäre mit seiner Sekretärin ein und degradierte sich selbst vom Mächtigsten Mann der Welt zum Lächerlichsten Mann der Welt. Mit George W. Bush wurde demnach ein gerechter Nachfolger für das Amt gefunden.

Im Jahr 2000 hat man es geschafft Ashton Kutcher einen Streich zu spielen: Nach einer durchzechten Nacht musste er sein verloren geglaubtes Auto suchen und machte den Satz "Ey Mann, wo is' mein Auto?" weltweit bekannt. Obwohl die Partie im Internet nur vernichtende Bewertungen erhielt zeigte sich Kutcher frustriert und beschloss prominente Persönlichkeiten, die er nicht leiden konnte, hereinzulegen, damit sie das selbe durchmachen mussten wie er. Er löste eine internationale Trendwelle bei Jugendlichen aus, die ihm alle unbedingt nacheifern wollten und daher anfingen ihren Lehrern, Nachbarn und Bewährungshelfern per Telefon auf die Nerven zu gehen. 2005 gelangen Kutcher gleich drei sensationelle Partien: Zach Braff, den Hauptdarsteller der Serie Scrubs brachte er zum Beispiel dazu auf einen Minderjährigen einzuprügeln. Da seine Sendung aber so gut ist, haben die Amerikaner Braff seinen Fauxpas verziehen. Kutcher schaffte es auch den Regisseur Uwe Boll reinzulegen: Er lud Boll angeblich zur Verleihung der Oscars ein, überreichte ihm dann aber die Goldene Himbeere. Da Boll nunmal nicht mit Kritik umgehen kann, forderte er Kutcher danach augenblicklich zu einem Boxkampf heraus. Als Kutcher die Herausforderung ablehnte, schimpfte Boll ihn einen Feigling und plusterte sein gewaltiges Ego wieder auf. Die beste Partie gelang Kutcher jedoch gegen Bruce Willis - er spannte ihm einfach seine Frau, Demi Moore, aus.

2007 setzte das Team von Para-Comedy durch, dass Punk'd Disziplin bei Paralympics wurde. Dort können jetzt zum Beispiel Spastiker Kellner mit Geschirr bewerfen. Comedy Central sicherte sich die Übertragungsrechte und bescherte sich somit ein neues Quotentief.

Berühmte Punker[Bearbeiten]

Land Punker
Schweiz.JPG Alte Schweiz Klaus Felix
Usamericaflagvorschlag.JPG USA Allen Funt
Wappen vereinigtes koenigreich.PNG Vereinigtes Königreich Chris Howland (Weltmeister 1962, 1966)
Switzerland flag new.PNG Neue Schweiz Kurt Felix (Weltmeister 1982, 1986)
Deutschland.PNG Deutschland Frank Farian
Portuflag.png Portugal Foste Apanhado (Weltmeister 1990, 1994)
Deutschland.PNG Deutschland Fritz Egner (Weltmeister 1998)
Flaggeoetrreichpm4.jpg Österreich Frank Elstner (Weltmeister 2002)
Fahne.JPG IRA Ashton Kutcher (Weltmeister 2006)
Flaggeoetrreichpm4.jpg Österreich Josef F.


Politische Relevanz[Bearbeiten]

Kutcher: "Ey, bist du nicht dieser Rockstar? Prince?"

Als Kutcher 2003 seine Karriere als Punker begann, war das erste potentielle Opfer, das ihm in den Sinn kam, der US-Präsident George W. Bush. Als er nach Möglichkeiten suchte, diesen aufs Glatteis zu führen, stieß er auf den Golfkrieg, den sein Vater, George Bush, geführt hatte. Mit einem Team aus involvierten Beratern, Militärführern, Wissenschaftlern und Golfkriegs-Veteranen legte Kutcher Bush eine gefälschte Aussage Saddam Husseins vor, in der er behauptete, biologische Waffen in seinem Land zu haben. Die Berater sollten Bush auf die Ressourcen des Iraks und der Hingabe seines Vaters im Golfkrieg hinweisen. Kutcher beabsichtigte dabei lediglich einen kleinen Streit zwischen den Nationen hervorzurufen - er löste die Partie auf, nachdem die von Bush entsandten Waffeninspekteure nicht in den Irak hineingelassen worden waren. Kutcher beschloss die Partie nicht in seiner Sendung zu zeigen. Die weltpolitische Relevanz, die der Sport in diesem Fall erlangen sollte, geht einzig aus veröffentlichten FBI-Berichten aus dem Jahr 2007 hervor.

Nun lag es nämlich an Bush die nächste Partie zu organisieren, Bush übertrieb jeodch und beschloss die gegebenen Umstände zu nutzen um Hussein den "Krieg zu erklären". Bush gelang es in nur zwei Monaten das Land einzunehmen, doch Hussein floh und wurde erst im Dezember halb verhungert in einem Erdloch gefunden. Amerikanische Soldaten stürmten das Loch und übergaben Hussein ein Funkgerät mit einer Nachricht Bushs: "Ey, Saddam, dude, you just got punk'd!"

Nun war Hussein an der Reihe die nächste Partie zu organisieren. Als er die zerstörte Infrastruktur seines ehemaligen Machtbereichs sah, nahm er sich vor an Bush Rache zu nehmen. Also ließ er sich "festnehmen" und "verurteilen" um Bush anschließend seine Erhängung vorzutäuschen. Während der Hinrichtung konnte er sich jedoch vom Seil befreien und flüchtete in den Iran. Bush war außer sich vor Wut, da er wiederholt verarscht worden war. Er ließ die Szene der Befreiung aus dem Hinrichtungsvideo entfernen, um der Welt vorzutäuschen, Saddam Hussein sei gestorben. Die Beherbung Husseins ist der tatsächliche Grund für die außenpolitischen Spannungen zwischen Amerika und dem Iran.

Da Bush keinen sonderlichen Erfolg gehabt hatte, seinen Feind zu punken, da dies ihn einfach nur weltweit unbeliebter machte, beschloss Bush diesmal seinen Freund zu punken. 2006 täuschte Bush also eine Herzschwäche vor, sodass er operiert werden musste. Es lag währenddessen also bei Vize Dick Cheney die temporäre Präsidentschaft zu übernehmen. Cheney wollte gerade den Schwarzen ihre Rechte aberkennen, als Bush von der "OP" zurückkehrte und ihm weismachte, er sei doch nicht Präsident. Cheney war vollkommen fassungslos und fing an zu weinen.

Nachdem er sich wieder beruhigt hatte, lag es also an Cheney eine neue Partie zu organisieren. Also hielt er es für eine witzige Idee einen befreundeten Anwalt auf einen Jagdausflug mitzunehmen und ihn dann versehentlich mit einer Schrotflinte anzuschießen. Das allerdings war wiederum Mor'd, weshalb Cheney sich internationaler Kritik ausgesetzt sah. Die Sache wurde kurz darauf aber wieder relativ schnell vergessen, denn da der tote Anwalt im verwesten Zustand niemanden punken konnte hatte die politische Relevanz der Sportart vorerst endlich ein Ende gefunden.

Punk'd in Videospielen[Bearbeiten]

Da Punk'd ein weit ausdehnbarer Sport ohne festes Spielfeld ist hat es Punk'd auch schon in Videospiele, vor allem in Online-Spiele natürlich, geschafft. Besonders in Killerspielen wie Counter-Strike ist eine an Punk'd angelehnte Online-Version der Sportart anzutreffen: pwnd (vereinfachte Version von own'd). Der Ausdruck pwnd wird hierbei in vermeintlich witzigen Situationen verwendet, in denen ein Spieler einen Mitspieler in einer erniedrigenden Form dominiert, etwa durch einen Kill mit dem Messer. Da normale Menschen Messerattacken jeglicher Form nicht witzig finden, wird durch pwnd die Anomalie von Killerspiel-Spielern wieder einmal verdeutlicht. Da Killerspiele und vor allem Counter-Strike durch ihre explizite Darstellung von Gewalt dazu neigen, ihre Spieler zum Massen-Mor'd heranzuführen, distanzierte sich die IPA von pwnd und gab Electronic Arts den Auftrag, ein offizielles Spiel der Sportart zu entwickeln.

IPA Punk'd! 2007[Bearbeiten]

IPA Punk'd! 2007 ist das Sportspiel schlechthin aus dem Jahr 2007. Im Karriere-Modus hat man das Ziel über eine 15-jährige Karrierelaufbahn einer der größten Punker aller Zeiten zu werden. Zunächst kann man nur nationale B- und C-Promis punken, so kann man zum Beispiel Franjo Pooth einen Kredit anbieten oder Ralf Möller für ein Shakespeare-Stück anwerben, doch im Verlauf des Spiels werden über 2000 prominente Opfer freigeschaltet, sodass man gegen Ende des Spiels Michael Jackson für einen Kindergeburtstag anheuern oder Will Smith beim Ku Klux Klan anmelden kann. Auch ein Online-Modus ist vorhanden, in dem man seine besten Freunde verarschen und in einer Art Weltmeisterschaft aufgezeichnete Partien zeigen kann. Wenn man das Spiel komplett durchgespielt hat, werden Foste Apanhado und Ashton Kutcher als spielbare Charaktere freigeschaltet.

Konami arbeitet gerade an einem Spiel namens Pro Evolution Punker 2008, das genauso aufgebaut ist wie IPA Punk'd 2007. Der einzige Unterschied bei dem Spiel besteht darin, dass die Prominamen nicht lizensiert wurden und die Promis daher lustigere Namen wie etwa Hubert Grüne-Eier oder Tim Loose haben. EA befürchtete nun Konkurrenz und hat daraufhin sofort angekündigt, noch dieses Jahr IPA Punk'd! 2008 auf den Markt zu bringen, in dem es noch einen zusätzlichen Fusions-Modus gibt, sodass man seine Figuren aus dem Spiel Sims in das Spiel importieren kann um sie als spielbare Charaktere oder Opfer zu verwenden.

Aktive Teilnahme[Bearbeiten]

Ende der 90er Jahre zeigten mehrere Leute Interesse daran aktiv Punk'd zu spielen, wussten aber nicht, wie sie zu offiziell anerkannten Spielern werden konnten. Darum veröffentlichte die IPA zur Jahrtausendwende ein Schreiben, dass diesen hilflosen Menschen als Einstiegshilfe dienen sollte.

Auszug:
"Put me up, put me down
put my feet back on the ground,
put me up, feel my heart
and make me happy

Yayaya Coco Jamboo yayayeah
Yayaya Coco Jamboo yayayeah
Yayaya Coco Jamboo yayayeah
Yayaya Coco Jamboo yayayaeh (eh-oh)"

Der IPA nach haben 95% aller Menschen, die ihr Schreiben gelesen haben, nun eine Woche lang einen unerträglichen Ohrwurm im Kopf. Das Schreiben diene daher ausschließlich dazu, mit diesem Ohrwurm die Leser zu punken, wodurch sie dann ofiziell verpflichtet sind, eine Partie zu organisieren. Leute, die den Text gelesen haben, ohne über jegliches Interesse an einer aktiven Spielteilnahme zu verfügen, werden von der IPA aufgefordert, dennoch ihrer Pflicht nachzukommen und in der nächsten Zeit irgendjemanden hereinzulegen. Einfallslosen Zwangs-Punkern rät die IPA zu einem Fake-Anruf bei Domian oder den nächsten Anruf einfach mit "Hierrr, Führrrerrrbunkerrr!" zu beantworten.

Zitate[Bearbeiten]

  • "You just got punk'd!" - Ashton Kutcher
  • "Verstehen Sie Spaß?" - Kurt Felix
  • "Wilkommen bei der Comedy-Falle!" - Kai, die Pflaume
  • "Alle elementare Komik gründet sich darauf, dass der Mensch in einer lächerlichen und peinlichen Lage handeln muss." - Charlie Chaplin
  • "Whatever you do, don't put the blame on you, blame it on the rain, yeah, yeah!" - Milli Vanilli

Literatur[Bearbeiten]

  • IPA: Offizielles Regelhandwerk für Punk'd. Edition 2000. (OT: The Official Rules of Punk'd. Edition 2000.). Bielefeld, 2000
  • Foste Apanhado: Ich hab's ihnen allen gezeigt (OT: Foda-se!). Lissabon, 1995.
  • Guido Knopp: Hitlers Helfer (OT: Hitlers Helfer). Mainz, 1998.
  • Ashton Kutcher: Punk'd. Das offizielle Buch zur Sendung (OT: The Official Punk'd Serial Guide). Los Angeles, 2007.
  • Offizieller FBI-Bericht zum Irakkrieg. Washington, 2007.
  • Jürgen Domian: Bei mir rufen immer so komische Menschen an (OT: The person you've called is not available) Köln, 2008
  • Friedrich Nietzsche: Also sprach Ashton Kutcher. (OT: The Nature Of Mankind Playing Tricks On Theirselves To Get Laughs By The Lowest Kind Of People A Modern Society Has Got To Offer: The Online-Game Nerds) Weimar, 1885.
Aha Autsch