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Politiker-Weitwurf

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Politiker-Weitwurf gehört zur Sportgattung des Schwindelns und darf nicht verwechselt werden mit Politiker-Rauswurf, oder -Bewurf, das vor allem in der Alternativmittelinksunten-Szene verbreitet ist. Politiker werden jedoch grundsätzlich nur aus sportlichem Antrieb herum geworfen. Politiker-Weitwurf hat im entferntesten Sinne etwas mit Kellerasselweitschubsen, Wurstball oder sogar Flaschenhauen zu tun, entfernt vielleicht noch mit Tretathlon, aber ganz und gar nichts mit Next Generation Gaming.

Geschichte

Wie alles begann: Playmobiliaten bei der schönsten Nebensache der Welt
Flieg! Fliege davon!

Die Sportart geht zurück auf die Zeit der Römer, ca. 180 n.Chr., als in der berühmten Schlacht um Gallien, Römer legionenweise herum geworfen wurden. Durchsetzen konnte sich Politiker-Weitwurf aber erst in der Zeit der Playmobiliaten, rund 233 Jahre und 23 Tage später, wobei vorerst nur Ritter geworfen wurden. Dabei war klar im Vorteil, wer nicht allzu viel Rüstung auf sich trug. Allerdings ist man bei den Spielen kaum über die erste Halbzeit hinaus gekommen. Dies lag nicht an den schwierigen Platzverhältnissen, die aufgrund von mit-dem-Kopf-im-Boden steckenden Rittern eher holprig war. Grund dafür waren die Schiedsrichter, die an einer ähnlichen Tugend litten, wie heutige Unparteiische im Fußball, sicherheitshalber lieber mal einen Fehlentscheid zu pfeifen. 413 n.Chr. ging man mit Schiris aber noch etwas unzimperlicher vor als heute das ZDF mit Urs Meier. Dadurch war der Schiedsrichterverschleiss höher als jener der Ritter, so dass der Weltrekord-Weitwurf von 44 Metern bis heute inoffiziell blieb. Außerdem musste die Meisterschaft mangels Wurfgeschossen ein Weilchen pausieren.

Erst 1944 wurden in Amerika aus praktischen Gründen die ersten Politiker herumgeworfen, ganz einfach, weil es von denen inzwischen mehr gab als Ritter. Franklin D. Roosevelt gilt dabei als Flugpionier - nachdem er im Nordwesten Frankreichs im Rahmen des D-Days quasi mitgeflogen war. Dass im gleichen Jahr in Deutschland die Postleitzahlen eingeführt wurden, wird wohl kaum jemanden interessieren. 1998 gewann der Deutsche Politweitwurfspezialist Helmut Kohl im Rahmen des Bundeskanzlerwettringens erstmals überhaupt etwas, in dem er die Technik des Hohenbogen-Fliegens anwandte. Ein ähnliches Schicksal könnte dereinst Sepp Blatter ereilen, der seit 1938 als Fifa-Präsident die politische Funktion des Sesselklebers einnimmt. Ab 2008 ist Politiker-Weitwurf nun endlich olympisch und soll an den Olympischen Rockstarspielen teilnehmen dürfen.

Die Spielregeln

Knapp drin, aber leider verletzt ausgeschieden
Gespielt wird vorzugsweise auf Rasen. Kies- und Betonplätze sind auch erlaubt, aber im Interesse weiterfunktionierender Politiker ist davon abzuraten. Ein Spiel dauert zweimal 30 Minuten. Drei Politiker der angreifenden Fraktion stehen sechs verteidigenden Spielern gegenüber, von denen einer als Wurfpolitiker dient. Das Spielfeld muss mindestens 80 Meter lang und in der Hälfte durch eine Markierung getrennt sein. Jeweils drei Meter vor der Markierung beginnt die Wurfzone, in welcher die Politiker losgelassen werden müssen. Geworfen wird immer ein Politiker der gegnerischen Partei. In jener Spielfeldhälfte, in welche die Politiker hineingeworfen werden, dürfen die so genannten "Verhinderer" nicht im eigenen Halbkreis stehen. Damit wird erreicht, dass auch ein kleiner Wurf zum Erfolg führen kann. Gelingt es einem Verhinderer, den durch einen Vorstoss geworfenen Politiker zu fangen, erhält die verteidigende Mannschaft einen Petitionspunkt. Landet der Politiker aber auf der Nase, gewinnt die Angreifende Mannschaft einen Prozentpunkt Wähleranteil.
Die Kreise in den Ecken wurden nur gezeichnet, damit Fussballfans das Feld von einem Tennisplatz unterscheiden können
Flüge auf den Allerwertesten müssen wiederholt werden um dem weit verbreiteten zurückkrebsenden Arschkriechen entgegen zu wirken. Bleibt ein Politiker Kopfunter stecken, kassiert dieser eine Verwarnung wegen Kopf-in-den-Sand-steckens, was schon den einen oder anderen Trainer dazu gebracht hat, sich der Fluchwörter im Bereich der Stoffwechselendprodukte zu bedienen.

Wurf-Technik

In den vergangenen Jahren haben sich verschiedene Arten des Werfens entwickelt. Der absolute Renner sind nonverbale Seitenhiebe und das Links-Rechts-Gehacke. Bei letzterem kam es bei einer Regionalwurfmeisterschaft (RWM) in Ostfriesland zu einem lustigen Zwischenfall. Lappi Lafomtän flog irrtümlicherweise auf die Fläche des nebenan liegenden Spielfeldes, wo die Mannschaft um Angelina Merkelnicht sich bereit machte, gegen Joschkas Linke Wurfgemeinschaft E.V. (JOLIWU) anzutreten. Und zwar flog Lafomtän auf Rekordweite. Sörens Mannschaft kugelte sich vor Lachen, vergass aber den eigenen Politiker (Klaas-Uffe Kinkel) zu werfen und schubsten stattdessen Lappi zurück auf sein Spielfeld, wo er abermals auf Rekordweite flog. Die beiden Spiele endeten mit Abbruch, nachdem in einem wilden Durcheinanderwerfen Wolfrüdiger Schäuble einen Innenminister-Anriss erlitt, als er geradewegs auf Peer fiel, der sogleich einen Steinbrück erlitt. Dies veranlasste Guido mit gestreckten Armen empor zu hüpfen. So entstand übrigens die Laola, die früher "Westerwelle" hiess.

Taktik, Punkte und Besonderheiten

Die Taktik wird beim Politiker-Weitwurf groß geschrieben und steht im direkten Zusammenhang mit der Punkteverteilung. Oft werden vorerst nur kleine Fische geworfen, damit bei den großen Brocken die nunmehr verhandlungsmüden Parlamentarier klar daneben liegen. So holt man sich zwar viele Punkte durch das Abfangen politischer Leichtgewichte, wenn dann aber mal eine wohlgenährte Bundeskanzlerin geflogen kommt, hat man verloren. Eine ebenfalls verbreitete Taktik ist jene des leeren Geredes. Etwa zwei Dutzend Politiker werden in der Nähe der gegnerischen Mannschaft, an den Spielfeldrand gestellt. Diese quaseln jetzt so lange leeres Zeug, bis der Gegner verzweifelt aufgibt.

So holen angreifende Mannschaften Punkte
Politiker in den Halbkreis werfen 1 Punkt
Politiker fliegt hinter dem Halbkreis zu Boden 2 Punkte
Bei erfolgreichen Würfen ab 10 Metern 1 zusätzlicher Punkt pro Meter
Gewichtszuschläge Bei erfolgreichem Wurf pro 10 Kilo Übergewicht + 1 Punkt


So holen verteidigende Mannschaften Punkte
Der geworfene Politiker wird gefangen... 1 Punkt
oder fliegt neben das Spielfeld 1 Punkt
Gewichtszuschläge Bei erfolgreichem Fang pro 10 Kilo Übergewicht + 1 Punkt

In einem historiechen Sieg der Sonderwurf Partei Deutschland gegen die Grünen Überwerfer, lag die SPD mit 34:9 vorne, ehe die bereits eingangs erwähnte Überfliegerin Angelina Merkelnicht geflogen kam und bei bemerkenswerten 21 Metern mit dem linken Arm im Boden stecken blieb. Mit dem Übergewichtsbonus reichte dieser Wurf um das Spiel zu drehen und die Grünen gewannen das Spiel 87:34.

Wegen der vielen politischen Entgleisungen, stellte der Verband der Internationalen Politiker-Weitwurf-Meisterschaften (IPWM) für weltweite Austragungen zusätzliche Grundregeln auf, die bei Nichteinhaltung im ungünstigsten Fall zur sofortigen Besetzung des betroffenen Landes führen könnten. Ein weit verbreiteter Irrtum liegt beispielsweise beim Irak vor. Dieser wurde nämlich nicht wegen den Amerikanern und den Zwillingstürmen und all dem Quatsch angegriffen. Auslöser der Krise war nämlich ein Vorfall an einem kleinen Quartier-Turnier auf einer texanischen Ranch mitten im Busch, als angeblich ein irakischer Hausangestellter während des Flugs gefurzt haben soll.

Jugendförderung

Weil Politiker auch noch anderes zu tun haben, als um sich herum zu werfen, nämlich die Jugend zu fördern, hat der EU-Kongress beschlossen künftig auch übergewichtige Jugendliche in die Wegwerf-Politik einzubinden. Damit erwische man zwei Fliegen auf einen Schlag, sagte Italiens grösster Wurf Silvio Berlusconi. Erstens würden die Müllberge endlich kleiner, weil die Dickerchen nicht mehr ständig im Mc Donalds hockten. Andererseits brauche die AC Milan Geld und das könne locker bei der Bildung eingespart werden, da man als Politiker über keinerlei Intelligenz verfügen muss.
Warnschilder wie dieses tauchen in der Nähe von Politiker-Weitwurf-Spielfeldern immer wieder auf.
Umweltverbände schlagen jedoch Alarm, weil beim Werfen von Übergewichtigen Fett austreten könnte und damit das Grundwasser gefährdet sei (siehe auch "Nachteile und Endlagerung") An dieser Stelle wurde auch die Atommüll-Industrie hellhörig, die mit dem Wurf jugendlicher Dicksäcke glaubt, eine einfache Art des Löchergrabens gefunden zu haben.

Nachteile und Endlagerung

Ein gewichtiger Nachteil in der modernen Politiker-Weitwurf-Szene, sind übergewichtige, resp. zum Weitwerfen untaugliche Politiker, so genannte Wegwerf-Politiker. Auch aus geknickten Politikern tritt immer mal wieder Gewerkschaftsbrei oder Atomstrahlung aus - und müssen umweltgerecht entsorgt werden. Für sie wurde eigens eine Sondermülldeponie in Berlin, zwischen Spree und Brandenburger Tor erbaut. Gleichzeitig kann hier die atomare Aura noch aktiver Sportler kontrolliert werden und Berlin gilt seither als Stadt die immer funkelt. Für die Umwelt besteht jedoch nur dann Gefahr, wenn die ARD den "Bericht aus Bonn Berlin" sendet, oder wenn der Atom-Müll heimlich in Form von Verordnungen und Gesetzesentwürfen die Deponie verlassen. Solche Gesetzesentwürfe dienen gebrochenen Politikern, um weiterhin ihrer Leidenschaft, dem Werfen, nachgehen zu können.

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