1 x 1 Silberauszeichnung von Speckman

Lissabon

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Lissabon

Jardim da estrela.jpg

Touristen in der Innenstadt.

Gründungsdatum Ca. 200 vor Christus
Einwohnerzahl Ca 900.000 (Stand: 2010)
Bevölkerungsdichte Nicht sehr dicht da hauptsächlich Wein getrunken wird.
Bürgermeister António Suicídio

Lissabon ist die Hauptstadt und die größte Stadt Portugals sowie Welthauptstadt des Tourismus (nach Paris, San Francisco und Bielefeld), der Fischerei und der Taschendiebstähle (nach Istanbul). Lissabon liegt an der Spitze der großen Nase und bietet außer ein paar Welterbestätten, hunderten von Kirchen und Palästen sowie eine Golden Gate Bridge-Nachahmung(25. April Brücke) nichts außergewöhnliches.

Geographie[Bearbeiten]

Sowas passiert, wenn man LSD ins Fluss schüttet. Nicht zu Hause nachmachen!
Lissabon liegt, wie schon erwähnt, an der Spitze der portugiesischen Nase. Der Tejo-Fluss fing 1968 an, die Stadt zu überqueren, und überflutete hierbei die Rotlichtviertel der Stadt, was das ohnehin schon arme Land noch ärmer machte.

Die Stadt wurde auf 7 Hügeln errichtet, um u.a. US-amerikanische Durchschnittstouristen davon zu überzeugen, dass es Rom ist.


Bevölkerung[Bearbeiten]

Einwohnerentwicklung Lissabons in den letzten 1000 Jahren. Man beachte die Kurven.

Die Zahl der Einwohner der Stadt liegt heutzutage (2010) bei stabilen 900.000 Einwohnern.

Portugalmap.jpgBevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Seit ihrer Gründung im Jahre 200 vor Christus musste Lissabon mehrere Rückschläge hinnehmen, unteranderem mehrmals die Pest (u.a. 968, 1357, 1482, 1796, 1806 und 1998; insgesamt sind es 2.340.000 Tote), ein Maxi-Menü (Tsunami, Großfeuer und Erdbeben auf einmal; 1755)und das Ende einer Diktatur (1974, 200.000 Flüchtlinge nach Deutschland, Luxemburg und Frankreich).

Bei der Überflutung der Stadt 1968 starben nochmal 800.000 Menschen. Da aber in diesem Jahr Wahlen stattfanden, wurden die Toten offiziell als Lebende aufgefasst, damit ihre Stimmen an den amtierenden Bürgermeister gehen konnten.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Wie bereits erwähnt, besitzt Lissabon nur ein paar Kirchen, ein wenig Weltkulturerbe und ein paar öde Paläste.

Portugalmap.jpgStadtbild[Bearbeiten]

San Francisco und Rio de Janeiro in der selben Stadt, nur ein paar hundert Meter entfernt? Willkommen in Lissabon!

Die Stadt ist bekannt für ihre weißen Häuser mit roten Dächern und umgekehrt (wobei ersteres eher im Touristenviertel und letzteres im Rotlichtviertel zu treffen ist), die Christusstatue, die doppelt so groß ist wie die in Brasilien und die europäische Golden Gate Bridge.

Portugalmap.jpgBauwerke[Bearbeiten]

Die Hauptkirche der Stadt Lissabon ist die Catedral Sé Patriarcal (dt. Heilige Plattenbau-Kathedrale).

Bekannt ist auch das Aqueduto das Águas Livres (dt. Aquädukt der komischen Bögen) wegen seiner Höhe und der Tatsache, das es ein beliebtes Urlaubsziel für Suizidgefährdete ist.

Im 17. Jahrhundert errichtete man in Lissabon die große Barockkirche Igreja de Santa Engrácia (dt. Kirche der umöglichen Vollendung). Die Kirche konnte erst im 20. Jahrhundert vollendet werden. Sie wurde nie als Kirche genutzt und dient heute als Touristenattraktion und als Straßencafé.

Das Convento do Carmo ist bekannt für die Tatsache dass es eine Ruine mitten in der Stadt ist, die 1755 durch das Maxi-Menü zerstört wurde. Heutzutage werden wegen des fehlenden Daches dort gerne Konzerte veranstaltet.

Der Torre de Belém an der Tejomündung ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Lissabons. Früher als Waffenlager und Gefängnis genutzt, ist es heute neben der 25. April Brücke die Sehenswürdigkeit für Suizidgefärdete.

Das Denkmal Padrão dos Descobrimentos steht am Ufer des Flusses Tejo und wurde 1960 vom örtlichen Diktator gebaut um britische Touristen davon zu überzeugen, dass Portugal mehr entdeckt hat als alle anderen Staaten zusammen. Unter den im Monument verewigten Menschen sind unter anderem Jesus Christus, Paul McCartney und ein Taschenrechner zu sehen.

Der Vasco da Gama Turm ist ein 150 Meter hoher Turm in Form eines Segels, der nach der Weltausstellung geschlossen wurde da er keinen Gewinn einbrachte. Seit einigen Monaten wird seitens der Stadtregierung der Versuch unternommen, aus dem Turm eine Ruine zu machen, da zurzeit ein akuter Mangel an Konzerthallen die Stadt beunruhigt.

Die Igreja of Nossa Senhora da Conceição Velha ist eine bedeutende Kirche im Süden der Stadt, die bekannt dafür ist dass sie 1968 im Tejofluss verschwand.

Das Kloster São Vicente de Fora ist auch bekannt, vor allem für die Tatsache, dass es ein überdimensioniertes Gebäude ist, da ein Architekt die Maßangaben in Meter und nicht wie früher dort üblich in Fuß verstand.

Zusammenfassung der bedeutensten Bauwerke[Bearbeiten]

Name des Bauwerkes Jahr der Erbauung Frühere Nutzung Heutige Nutzung
Catedral Sé Patriarcal 1149-1157 (alt) Kathedrale (Hauptsache Kirche) Plattenbau
Aqueduto das Águas Livres 1743-1744 Aquädukt Treffpunkt für Suizidgefähredete; Bungee-Sprungbrücke
Igreja de Santa Engrácia 1200-1959 Es sollte eine Kirche werden; niemand hatte Lust auf eine weitere. Touristenattraktion, Straßencafé
Convento do Carmo 14. Jahrhundert Kirche Ruine, Open-Air Konzerthalle
Torre de Belém 14. Jahrhundert Leuchtturm, Gefängnis, Waffenlager Touristenattraktion, Gefängnis (manchmal beides gleichzeitig)
Padrão dos Descobrimentos 1960 Denkmal, öffentliche Toilette Öffentliche Toilette
Vasco da Gama Turm 1998 Turm, Kirche, Riesensegel Geschlossen; Ruine, vielleicht wird irgendwann eine Konzerthalle daraus.
Igreja of Nossa Senhora da Conceição Velha 13. Jahrhundert Kirche Korallenriff
Kloster São Vicente de Fora 1147 (auch alt) Kloster, Kirche Kirche

Portugalmap.jpgAzulejos[Bearbeiten]

Das kommt davon wenn man kein Geld für Baumaterial hat. Nicht fragen wer der Typ unten ist. NEIN, es ist kein Porzellanbildbewacher. Man beachte im Bild rechts was ein Jünger einem Mönch gerade antuht.

Da in Lissabon (wie in allen anderen portugiesischen Großstädten) Baumaterial knapp ist, fing man an, vor 600 Jahren Keramik für den Häuserbau zu nutzen. So wurde aus der Not eine Kunst. Weiße Keramikteile mit blauer Farbe prägen heute noch das Stadtbild. Mit Azulejos geschmückte Wände sind ein beliebtes Fotomotiv, da das, was in diesen Keramikwänden gezeigt wird, nicht immer nett mit Kirche und Staat umgeht.

Portugalmap.jpgParks[Bearbeiten]

Lissabon ist bekannt für seine Parks, wo anders als im restlichen Europa grün die dominierende Farbe ist.

Bekanntester Stadtpark ist der Jardim do Campo Grande, zu deutsch „Garten der geschlossenen Freizeit“, da sowohl das öffentliche Schwimmbad, die Fußball- und Tennisfelder als auch alle anderen Freizeitaktivitäten mit Ausnahme der öffentlichen Toiletten das ganze Jahr lang geschlossen sind. Trotzdem ist der Park ein Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt.

Portugalmap.jpgStraßen[Bearbeiten]

Bekannteste Straße Lissabons ist die Avenida da Liberdade (dt. Allee der Freizügigkeit), die der Avenue des Champs-Elysées nachempfunden ist und durch die Altstadt sowie durch mehrere Rotlichtviertel zieht.

Portugalmap.jpgMuseen und Theater[Bearbeiten]

Lissabon ist bekannt für seine unzähligen Theater und Museen, die auch unzählige Touristen aus der ganzen Welt anzieht, darunter das Museu da arte dos botões, das größte Knopfmuseum der Welt, das Museum über die Geschichte des Tourismus sowie das Haus der Zigarren, mit der weltweit größten Sammlung von Zigarren mit einer großzügigen Antwort auf die Frage, warum bereits 2 der bis jetzt angetretenen Marlboro-Cowboys an Lungenkrebs gestorben sind.

Sehr geschätzt wird auch das Nationale Theater im Zentrum der Altstadt. Es ist aber nicht bekannt für seine erstklassige Theaterstücke, sondern für die mit Azulejos bestückte öffentliche Toilette aus dem 18. Jahrhundert mit Kloschüsseln aus massiven Gold, das wegen Abnutzung heutzutage eher bräunlich gefärbt ist.

Die Stierkampfarena Lissabons ist bekannt für ihre echt anmutenden Stücke über Stierkämpfe, so dass man wahrlich meinen könnte dass jeden Tag über 2000 Stiere dort ihr Leben für Fast-Food-Touristen und einheimische 0815-Gäste lassen. Im Winter und Abends wird die Arena für Konzerte nicht mehr existierender Rockbands genutzt.

Portugalmap.jpgKulinarische Spezialitäten (Futter)[Bearbeiten]

In den zahllosen Gaststätten, Restaurants und Lokalitäten werden Speisen aus internationaler und einheimischer Küche serviert. Es gibt jedoch nur wenige originären Lissabonner Spezialitäten, die nicht auch anderswo angeboten werden, da sowohl Einheimische als auch Touristen gelernt haben, dass Hamburger besser schmecken als Fischeingeweide.

Unzählige Rezepte gibt es auch für den gesalzenen und getrockneten Kabeljau. Beliebt sind ebenfalls Sardinen, gegrillt als Sardinhas assadas, außerdem Tintenfische, Langusten, Krebse, ......, Thunfisch, Schwertfisch, Aal, Garnelen und weitere Meerestiere.

Portugalmap.jpgTourismus[Bearbeiten]

Ein Kamel. Hat zwar nichts mit diesem Artikel zu tun, ist aber ein schönes Bild zum ansehen. Übrigens werden in Lissabon Kamele an Touristen geliehen.

Die Lissaboner Hauptstadt ist seit den späten Neunzigern ein beliebtes Urlaubsziel für Touristen aus aller Welt. Die Stadt wird unter Kennern auch als Little Bangkok bezeichnet, was wohl an den Nachtclubs in der Altstadt liegt. Ferner ist Lissabon auch Anziehungspunkt für chinesische Architekten, die gerne Paläste fotographieren um sie dann in China zu bauen und als architektonische Meisterleistung zu verkaufen.

Auch Suizidgefährdete schätzen die Stadt der roten Dächer sehr. Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das meistens an der hohen Anzahl von Brücken liegt.

Sport[Bearbeiten]

Portugalmap.jpgFußball[Bearbeiten]

Fußball ist in Portugal und vor allem in Lissabon die begehrteste (einzige praktizierte?) Sportart. Die bekannten Fußballclubs Benfica Lissabon und Sporting Lissabon kommen von dort, was sogar ein Laie allein am Namen erkennen würde.

Benfica Lissabon ist laut der Europäischen Organsation für Korruption und Franzosen die Mannschaft mit der größten Mitgliederanzahl weltweit.

Portugalmap.jpgAndere Sportarten[Bearbeiten]

Gibt es was anderes als Fußball?

Infrastruktur[Bearbeiten]

Portugalmap.jpgStraßenverkehr[Bearbeiten]

Seit tausenden von Jahren war Lissabon eine ganze Stadt - das änderte sich in den sechziger Jahren, als der Tejo (gerade im LSD-Rausch befindend) auf einmal Bock hatte, die halbe Stadt zu überfluten. Deswegen beschloss der damalige Diktator des Landes, eine Brücke zu bauen, die dumme Touristen glauben lässt, dass es sich um die Golden Gate Bridge in San Francisco handelt. Es hat geklappt - zumindest am Anteil ausländischer Suizidtouristen gemessen. 1998 wurde dann beschlossen, eine weitere Brücke zu bauen, die 17 Kilometer lang ist. Schade dass man vergessen hatte dass so eine Brücke nie in ein Foto passt, nicht mal wenn die Panorama-Funktion an ist. Diese Vasco da Gama Brücke wurde zum Flop des Jahres.

Portugalmap.jpgFlughäfen[Bearbeiten]

Ja, haben sie. Sogar zwei.

Umfragen an die deutsche Bevölkerung zu Lissabon[Bearbeiten]

Im Jahre 2005 wurden mehrere Umfragen an deutsche Durchschnittsmenschen gemacht. Man beachte dass nach jeder gestellten Frage die Antwort gegeben wurde, wenn die Befragten falsch antworteten. Hier ist das Ergebnis:

Links die Frage, rechts die meistgegebene Antwort.
Wo liegt Lissabon? 75% der Befragten antworten: Ist das schon wieder so ein Scheiß MMORPG?
Wie heißen die blauen Keramikpflaster auf portugiesisch? 69% antworteten: Leck mich, bin ich Hawking oder was?
Wie viele Einwohner hat Lissabon? 94% der Befragten antworteten mit "42"
Was ist das Nationalgericht dieser Stadt? 87% antworteten mit "Fisch, Fischeingeweide oder Seeschnecken; Hauptsache was ekliges aus dem Meer"
Was denken sie über die Pest in Lissabon? Bei dieser Frage teilten sich die Meinungen. Die meisten Menschen antworteten mit "Achsoooo, diese Stadt also."; viele andere antworteten hingegen: "Ist Pest auch eine Abkürzung für eines dieser neuen Pseudo-MMORPGS?"

Fazit[Bearbeiten]

Lissabon ist eine wundervolle Stadt. Perfekt für Menschen, die unter Depressionen leiden und sie wortwörtlich verschwinden lassen wollen. Außerdem ist es ein beliebter Treffpunkt für Drogenabhängige und Menschen , die sowohl wirren Avantgarde Scheiß mögen als auch gerne mal was anderes erleben möchten. Lissabon ist eine Stadt der Träume - man muss es sich nur vorstellen während man in Sibirien bei -70° Celsius mit einem Eisbären am Rücken gefesselt ist.

Literatur[Bearbeiten]

  • Ha Tschi: 250 Kirchen, 1 Stadt: Warum die Hälfte nicht mehr genutzt wird, Macao 1999
  • John Lennon: Avantgarde in Lissabon, Liverpool 1971
  • Krümel Monster: Kekse in der Hauptstadt, Sesam 1969
  • Charlie Chaplin, Horst Wurstsemmel: Geschichte Portugals – Von den Epidemien im Mittelalter bis zum Maxi-Menü, 2 Bände, London 1999
  • Lydia Hodenberg, Jürgen Strohman: Was man beim Bau einer Drogenfabrik beachten muss, 2005