Tourist

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Mit seinem Bauchbeutel und seinem Reiseführer versucht sich der Tourist den Landessitten anzupassen. Dazu kombiniert er international anerkannte Sportsocken in Sandalen.

Der Tourist (der Dutsche oder der Zürcher genannt) ist eine Gattung, der es in den letzten 50 Jahren gelungen ist, ihre Population ins Extreme zu steigern. Als nicht sesshafte Entität ist der Tourist nicht zu vernachlässigender Faktor in der globalen Mineralölvernichtung.

Zumeist aus dem westlichen Fünftel der eurasischen Landmasse stammend - genauer gesagt aus der schröderschen Spaß- und Freizeitgesellschaft Deutschland - weist der gemeine Tourist ausgesprochene Mängel in seiner Denkweise auf. Obwohl der Tourist etliche Kilometer von seinem angestammten Weideland entfernt ist, projiziert er seine Verhaltensweisen ebenso wie seine nicht existenten Besitztümer auf die einheimische Bevölkerung und Kultur.

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was bezahlen. Reisebüros haben bei der Euro-Umstellung aus Rücksicht auf die Touristen die bisherigen D-Mark-Preise 1:1 übernommen und erleichtern so das zeitraubende Umrechnen. Dieser kundenfreundliche Schachzug konnte mit Erfolg vollzogen werden, denn nun zahlt man denselben Preis wie zuvor, nur eben in Euro für ein paar Tage Mallorca.

Da der Tourist aufgrund seiner verschwenderischen Reisetätigkeit unermesslich reich ist, gilt sein Geld stets als eine exquisite und lohnende Beute unter Einheimischen. Der wissende Reisende stellt sich darauf ein und nimmt einen kleinen Zusatzbetrag für die Eingeborenen mit, die Höhe des sich zu bestehlenden Betrags orientiert sich am ortsüblichen Trinkgeld, in der Regel 10 % des gesamten Reisepreises. Alternativ stellt man wenigstens seine Kamera zur Verfügung. Seltener auch sein Fleisch. Manchmal geraten Einheimische über die Verteilung des Besitzes eines Touristen derart in Streit miteinander, dass der Tourist unbemerkt weiterreist und die Einheimischen leer ausgehen. Einkünfte dieser Art fließen direkt in die Wirtschaftsstatistik der bereisten Nation ein → Bruttosozialprodukt

Früherkennung[Bearbeiten]

Wie kann ich einen Touristen frühzeitig erkennen?

  • Kurze Hose
  • Sandalen, deutsch: mit graubraunen Karosocken
  • Sonnenbrille (egal ob bei Sonnenschein oder Regen)
  • Einwegkamera von Rossmann
  • Bierbauch
  • Gibt kein Trinkgeld
  • mindestens ein beigefarbenes Kleidungsstück pro Person
  • meist nicht von seiner Herde zu trennen
  • ̶w̶̶e̶̶i̶̶ß̶̶ ̶̶m̶̶e̶̶i̶̶s̶̶t̶̶e̶̶n̶̶s̶̶ ̶̶a̶̶l̶̶l̶̶e̶̶s̶̶ ̶̶b̶̶e̶̶s̶̶s̶̶e̶̶r̶ Stimmt ja gar nicht!
  • tragen mindestens 2 neu aufgefüllte PET Flaschen mit sich
  • tragen immer eine Karte mit sich, fragen dann aber doch nach dem Weg
  • riesige Rucksäcke!
  • häufig reicht die Rente nicht, um mit einem Wohnmobil nach Holland zu fahren, deshalb bleibt die Plage immer öfters in Deutschland
  • Jack-Wolfskin-Jacke, die auf einem fälschungssicheren Wochenmarkt in der Türkei gekauft wurde (deutsch)
  • Nordsee-Touristen erkennt man unter anderem daran, dass sie bei Windstärke 10 und Regen trotzdem am Strand spazieren, wo jeder normale Einheimische lieber Zuhause bleiben würde.

Besondere Merkmale[Bearbeiten]

  • Falls ein Tourist ein Kraftfahrzeug besitzt, kann man ihn besonders leicht erkennen. Man nehme die vorgeschriebene Geschwindigkeitsbegrenzung, dividiere diese durch 3 und subtrahiere dann abermals 10 km/h und multipliziere mit 0, anschließend addiere man 3 km/h. Schon hat man die Geschwindigkeit eines Touristen.
  • Sie finden ein Individuum, welches sich benimmt, wie ein Kurfürst vor 500 Jahren, aber von der Sprache und dem Aussehen nicht in den ortsansässigen Kulturkreis gehören kann.
  • Der gemeine Tourist spricht überall in seiner Landessprache. Wenn ihn der Einheimische nicht versteht, wiederholt er das gesagt erneut, allerdings lauter und langsamer.
  • Der Tourist bezahlt prinzipiell mit Geldscheinen, die mindestens eine Null zuviel hinten dran haben. Bei diesem Merkmal streiten sich allerdings die Experten, ob dies Imponiergehabe ist, oder es einfach nur an den fehlenden mathematischen Kenntnissen liegt. Besonders deutsche Vertreter der Touristen neigen daher dazu nur Sachen mitzunehmen, die gratis sind. "Gratis" ist somit meistens auch das einzige Wort das der deutsche Tourist in der Landessprache beherrscht.

Ganz im Gegensatz zum französischen Touristen der, wie alle Franzosen, prinzipiell nur französisch spricht. Wieso sollte man auch andere Sprachen lernen, wenn man überall einen Blowjob bestellen kann.

  • Wie alle Herdentiere überlässt der Tourist das Denken dem Anführer (Reiseleiter). Man sollte Touristen also nicht ansprechen, da sie sonst überfordert sind und im schlimmsten Fall ihre Herde verlieren, was unweigerlich zum Tod des Touristen führt. Da dieser meist nicht imstande ist, sich alleine zu ernähren geschweige denn den Heimweg zu finden.
  • Es gibt aber auch solche Touristen, die viel mehr über das Thema der Führung wissen, als der Führer selbst, sie nehmen nur an den Führungen teil, damit sie allen zeigen können, wie gut sie vor 25 Jahren in der Schule aufgepasst haben. Diese Touristen werden aber meistens von Anderen vertrieben, bzw. ausgegrenzt.


Abschließend gibt es zu erwähnen, dass der Tourist gerne mit dem Terroristen verwechselt wird. Aber dies ist von den regionalen Kulturkreisen abhängig.

Siehe auch:[Bearbeiten]