Uwe Boll

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Uwe Boll in typischer Abendgarderobe
Uwe Boll in typischer Abendgarderobe

Dr. Dr. Uwe Boll , auch Uwe Proll (* 22. Juni 1965 in Buxtehude), Vater der Tischtennisikone Timo Boll, ist ein deutscher Regisseur und Filmproduzent. Er gilt als der erfolgreichste Regisseur aller Zeiten und hat als einziger Regisseur der Welt dreimal den Oscar für die Beste Regie gewonnen.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Biographie

[bearbeiten] Kindheit und Jugend

Boll wurde geboren als Sohn zweier Flüchlinge der DDR, die in Buxtehude als Bahnpersonal in einem der 78 Bahnhöfe Fuß fassen konnten. So wuchs Boll unter ärmlichsten Verhältnissen auf, weswegen er zum Teil in der Schule von seinen Mitschülern gehänselt worden ist. Schon in der Grundschule galt er deshalb als extrem leistungsfähiger Schüler, aber auch als Problemkind. Er schaffte seine Versetzung auf das Gymnasium, wo er weiterhin gemobbt wurde. Im 8. Schuljahr litt Boll unter Depressionen und musste sich einer Psychotherapie unterziehen, nachdem er einen Mitschüler mit Migrationshintergrund krankenhausreif geschlagen hatte. Nach einem halben Jahr galt er als geheilt und so kehrte Boll ins gesellschaftliche Leben zurück. Nun wurde er von seinen Mitschülern weitgehend in Ruhe gelassen, galt aber weiterhin als Außenseiter, sodass er beim weiblichen Geschlecht nicht sonderlich beliebt war. Privat baute sich Boll nun seinen Frust ab, indem er einerseits zum Boxen ging, und andererseits seine Leidenschaft für Filme mit Charlton Heston entdeckte. Er beschloss, seine beiden Leidenschaften zu verbinden und drehte so schon während seiner Pubertät erste gesellschaftskritische Kurzfilme, wie den Klassiker Der Prolet der Affen , die in erster Linie sein von Drogenexzessen geprägtes schulisches Umfeld darstellten. Boll selbst lehnte jeglichen Konsum irgendwelcher Drogen wie das damals beliebte Meskalin ab und schaffte es als einziger seines Jahrgangs auf die Universität. Boll studierte Literratur und Philosophie an den Universitäten in Münster und Freiburg und promovierte in beiden Fächern. Anfang der 90er Jahre erschienen erste Regiearbeiten von ihm, das Küchenjungendrama French Fries Movie und die Tragikkomödie Arschel - Idiot in Genf.

[bearbeiten] 90er Jahre

1991 ehelichte Boll die erfolglose PR-Managerin Franka Listig, die für den Vertrieb der Sega Mega Drive in Deutschland zuständig war. Sie wurden Geschäftspartner und gründeten die Filmproduktionsfirma 20th Century Boll. 1993 erschien Bolls erstes Meisterwerk Amoksauf mit Uwe Ochsenknecht, in dem er sich in die jugendliche Partyszene mischt und Studenten beim Komasaufen filmt. Als die Hauptfigur bemerkt, dass das Wort "Koma" rückwärts gelesen "Amok" ergibt, kommt sie einer Verschwörung der Alkoholindustrie auf die Spur. Der Film erregte interntionales Aufsehen und gewann im Jahr 1993 den Oscar für die Beste Regie und den Oscar als Bester Ausländischer Film, sowie die Goldene Palme von Kann. Im selben Jahr gebar seine Frau den Sohn Timo und verließ während ihrer Mutterschaft den Vorstand von 20th Century Boll. Boll riss die komplette Führung der Firma an sich, und als einige Jahre später seine Frau in den Vorstand zurück wollte, wurde Boll handgreiflich. Es folgte ein Scheidungskrieg, den Uwe Boll gewinnen konnte, indem er 30 Millionen Mark an seine Frau zahlte. Auch der Rocksänger Paul McCartney gewann einen Scheidungskrieg auf ähnliche Weise. In den Folgejahren drehte Uwe Boll Blockbuster wie das homosexuelle Emanzipationsdrama Independence Gay, das pyronamische Epos Lola brennt und ein Drama über Bolemie, Die neun Torten, das die Menschheit über Organisiertes Erbrechen aufklären sollte. Allerdings verzockte Boll die Rechte an diesen Filmen, weil er sie als Wetteinsatz bei Nintendo 64-Spielen festsetzte, an Regisseure wie Roland Emmerich. Daraufhin verklagte er die japanische Firma Nintendo. Den folgenden Prozess schaffte sich Boll allerdings vom Hals, indem er 30 Millionen Mark Abfindung zahlte. Des weiteren wurden die 90er Jahre von Filmen wie dem Gangsterepos über das Grosse Totmachen Dreckshoods geprägt, die zwar keine hohen Preise gewannen, aber zu enormen Kassenschlagern wurden. Tatsächlich verkaufte Boll sogar die Senderechte für Dreckshoods an Deutschlands erstem Fernsehsender RTL II für den sagenhaften Rekordpreis von 30 Millionen Mark.

[bearbeiten] 00er Jahre

Erst im neuen Jahrtausend konnte sich Boll endgültig an der Spitze der internationalen Filmszene behaupten, indem er seine Leidenschaft für Videospiele (außer denen von Nintendo) mit seinen Filmen kombinierte. Internationale Filmexperten bezeichnen das aktuelle Jahrzehnt als "Uwe-Boll-Renaissance", weil Boll nun wieder internationale Erfolgsfilme wie Alone Eating Quark und die Umweltschutzdokumentation Kompostal veröffentlichte. Die herausragendsten Filme dieser Ära sind jedoch zweifellos Schwerter des Königs - Flops bei Ebay, für den Boll 2007 den Beste-Regie-Oscar einheimste, und die Klempner-Trilogie FloodDrain, für deren ersten Teil Boll im Jahr 2006 den Beste-Regie-Oscar einheimste. Auch der zweite Teil ist bereits gedreht und der letzte ist für 2010 angekündigt. Im Jahr 2008 veröffentlichte Boll den Film Far Fly, in dem es um die Risiken von Langstreckenflügen geht, und erhielt sowohl den Oscar als auch den Preis des Amerikanischen Filminstituts für sein Lebenswerk.

[bearbeiten] Finanzierung

Im Jahr 2000 haben Reporter der Frankfurter Allgemeine Zeitung herausgefunden, dass Boll seine teuren Filme über eigene Medienfonds in Liechtenstein finanziere, und so die deutschen Steuerzahler betrüge. Da aber Boll gerade das Unterhaltsdrama Alimony drehte, das auf seinen Scheidungskrieg mit Franka Listig anspielte, in dem Chuck Norris die Hauptrolle spielte, ließ er Norris die Redaktion der FAZ stürmen und mit ein paar Roundhousekicks die Reporter daran hindern, weiterhin Boll in der Öffentlichkeit zu diffamieren. Tatsächlich machte die bloße Präsenz von Chuck Norris Alimony zu einem absoluten Kassenschlager, sodass Boll die nächsten Filme einfach mit den Einspielungen der vorherigen Filme finanzierte. Im Film Kompostal erwähnt Boll, seine Werke mit Nazischrott zu finanziert zu haben. Johannes B. Kerner zeigte sich entsetzt und forderte die Bevölkerung auf, sämtliche Uwe-Boll-Filme zu boykottieren. Der Konflikt legte sich, als Boll Kerner 30 Millionen Mark zahlte.

[bearbeiten] Kritik

Da Filme von Uwe Boll stets das Maximum an Qualität offenbaren, erntet Boll stets ausschließlich positive Kritiken. In Regisseurkreisen ist Boll jedoch aufgrund seiner stetigen Kinoerfolge sehr unbeliebt. Also lud Boll im Spätsommer 2006 fünf der Regisseuere, die er am wenigsten mochte, nach Kanada ein, um sie in einem Boxkampf zu vermöbeln. Seitdem wird Boll regelmäßig auf Partys der internationalen Filmszene eingeladen, die er jedoch ablehnt, weil er sich nicht mit Versagern herumtreiben will.

[bearbeiten] Filmografie

  • 1988: Der Prolet der Affen
  • 1991: French Fries Movie
  • 1992: Arschel - Idiot in Genf
  • 1993: Amoksauf
  • 1996: Independence Gay
  • 1997: Der erste Tornister (Melodram über Mobbing an Grundschulen)
  • 1997: Cake - Die Fälschung eines Kuchenrezepts (Drama über kriminelle Hausfrauen)
  • 1998: Tabasco (Drama über illegale mexikanische Einwanderer in Amerika)
  • 1998: Lola brennt
  • 1999: Die neun Torten
  • 1999: Dreckshoods
  • 2000: Alimony
  • 2001: Flashback - Junkies don't smoke here (Drama über drogensüchtige Jugendliche)
  • 2003: Darts in America (Sportlerdrama)
  • 2003: The Cows make you dead (Drama über BSE)
  • 2005: Alone Eating Quark
  • 2006: FloodDrain
  • 2007: Kompostal
  • 2007: Greed (Kapitalismuskritischer Polit-Thriller)
  • 2007: Schwerter des Königs - Flops bei Ebay
  • 2007: FloodDrain II : Ignorance
  • 2008: Far Fly

[bearbeiten] Geplante Fimprojekte

  • 2008: Need To Read (Melodram über einen Analphabeten)
  • 2009: GTA: Pott City
  • 2010: FloodDrain III: Plumbing in Action
  • 2010: Pedal of Honour (Radsportdrama)
  • 2012: Uwe Boll - Ein Leben (Autobiographie)

[bearbeiten] Auszeichnugen

  • 1993: Der Goldene Schlüssel der Stadt Buxtehude
  • 1993: Die Goldene Palme von Kann (für Amoksauf)
  • 1993: Oscar für die Beste Regie (für Amoksauf)
  • 1993: Oscar für den Besten Ausländischen Film (ebenfalls für Amoksauf)
  • 1999: Der Stern auf dem Walk of Fame
  • 2000: Die Stadt Bad Boll wird in Baden-Württemberg gegründet
  • 2001: Der Goldene Schlüssel der Stadt Bad Boll
  • 2006: Oscar für die Beste Regie (für FloodDrain)
  • 2007: Oscar für die Beste Regie (für Schwerter des Königs - Flops bei Ebay)
  • 2007: Nachdem Boll die Dreharbeiten zu Far Fly in Indien abschließt, benennt sich die Indische Filmszene ihm zu Ehren in Bollywood um

[bearbeiten] Trivia

  • Für die Verkörperung der Rolle des Uwe Boll in seinem autobiographischen Film Uwe Boll - Ein Leben konnte Boll bereits seinen guten Freund Ralf Möller gewinnen. Auch Til Schweiger hat angekündigt, mitzuspielen.
  • Uwe Boll hat sich auch bereit erklärt das Computerspiel World of Warcraft zu verfilmen. Allerdings lehnten die Entwickler des Spiels ab, weil ihr Spiel für einen Uwe-Boll-Film zu schlecht sei.
  • Im Jahr 2000 beschloss Uwe Boll, Jude zu werden. Sein Todefeind, Steven Spielberg, war angewidert und konvertierte zum Christentum.
  • Anfang der 90er Jahre war Boll Libero beim FC Schalke 04. Nach ihm ist das Abwehr-Bollwerk benannt worden.
  • Seit Ende der 90er Jahre stellt Boll den Power-Riegel Bollty her. Mittlerweile hat das Team von Galileo Mystery herausgefunden, dass dieser Riegel die Intelligenz in hohem Maße fördert und möglicherweise ein Grund für das exzellente Abschneiden deutscher Schüler bei der PISA-Studie ist.

[bearbeiten] Zitate

  • "Ich bin Uwe Boll, dein Gott. Und du sollst keine Götter haben neben mir." - Uwe Boll
  • "Nein, der Film wird nicht Alone In The Dark heißen. Wer ist denn auf die Scheißidee gekommen?" - Uwe Boll
  • "Ich bin Uwe Boll. Und du bist nichts. Denn ich bin Uwe Boll!" - Uwe Boll
  • "Ich bin Uwe Boll, nicht Thomas Doll." - Uwe Boll
  • "Wer meine Filme nicht mag, hat entweder kein Hirn oder keinen DVD-Player." - Uwe Boll
  • "Uwe Boll ist toll." - Ralf Möller
  • "Uwe Boll ist ein unglaublich nachdenklicher Mensch. Ein Philosoph, ein Übermensch! Gott mag zwar tot sein, aber Uwe Boll lebt!" - Friedrich Nietzsche
  • "Mr. T mag Filme von Uwe Boll. Wer Uwe Boll nicht mag, den mag Mr. T nicht." - Mr. T
  • "Das größte Genie der Filmindustire. Das ist Uwe Toll." - BILD-Zeitung
  • "Uwe...Ich bin dein...Größter Fan!" - Darth Vader


[bearbeiten] Literatur

  • Dr. Dr. Uwe Boll: Ich bin Uwe Boll (OT: I Am Legend). Buxtehude, 2007.
  • Der Autor Dieses Artikels: Dinge aus meinem kranken Hirn (OT: The World And I). Irgendwo in Portugal, 2008.
  • Dagobert Duck: Die reichsten Menschen der Welt. Biographiensammlung, Band 3 (OT: Economical Idols). Entenhausen, 2008
  • Karl Marx: Das gesellschaftskritische, philosophische Manifest (OT: The Masochist Manifesto). Chemnitz, 1848.
  • Napoleon Sarkozy: Europäische Siegeszüge (OT: Je ne comprais pas). Cité de Vomir, 1999.

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