1 x 1 Goldauszeichnung von Wuschelkopf92 x 2 Silberauszeichnungen von FloyeBos92 und Sebastian157

Filmjahr 2010

Aus Stupidedia, der sinnfreien Enzyklopädie!
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmrolle.svg
Wichtiges zu diesem Artikel

Dieser Artikel ist in den Jahren 2008 und 2009 verfasst worden und basiert auf der visionären Vorstellung der Autoren, wie das Filmjahr 2010 aussehen könnte.
Demnach ist nicht gewährleistet, dass es die hier beschriebenen Filme und Ereignisse im Jahr 2010 auch tatsächlich gab/gibt/geben wird.
Um die Gedanken der Autoren nachvollziehen zu können, wird es vielleicht besser sein, sich eine Zeitmaschine zu bauen.
Wollen Sie hingegen einen Blick in die Zukunft, so wenden Sie sich bitte nicht an die Autoren, sondern an Nostradamus.
Die Autoren danken Ihnen für Ihr Verständnis. Wenn Sie kein's haben, dann gehen Sie besser hierhin.

Filmrolle.svg

Top 10 der erfolgreichsten Filme[Bearbeiten]

In Deutschland[Bearbeiten]

Die zehn erfolgreichsten Filme an den deutschen Kinokassen nach Besucherzahlen:

  1. Titanic 2 - Jetzt wird sie geborgen – 8.705.891
  2. Indiana Jones und das Gipfeltreffen der Zahnärzte – 6.127.749
  3. Toy Story 3 – 4.873.778
  4. Grand Theft Auto - 4.581.426
  5. Irgendein unlustiger Streifen von Til Schweiger mit langweiligem Titel - 3.049.438
  6. Macaroni Night – 2.938.713
  7. Männer sind, was Frauen nicht sind – 2.806.500
  8. Kamelopedia's Nightmare Before Christmas – 2.779.042
  9. Deutschland - Ein südafrikanisches Wintermärchen – 2.367.125
  10. Der neue V-Log von Coldmirror – 2.234.146

Im Kongo[Bearbeiten]

Die zehn erfolgreichsten Filme an den kongolesischen Kinokassen je nach Besuchsanzahl von Mutaba N'Kinoo, der einzigen Person im Land, die sich Kinobesuche leisten kann:

  1. Harry N'Pota und der Prinz aus Zamunda - 14 Mal
  2. Oben - Auf dem Kilimandscharo - 12 Mal
  3. New Coon - Bis(s) zur Armenspeisung - 11 Mal
  4. Star Dreck - 9 Mal
  5. Tot im Mausoleum 2 - 7 Mal abzüglich Pipipause zwischendurch
  6. 2012 - Immer noch nix zu futtern - 6 Mal
  7. Wickie und die bösen weißen Männer - 4 Mal
  8. Gesetz von Strache - 3 Mal
  9. District: Nein - 1 Mal
  10. This Is Shit - Kein einziges Mal, 2 Absichtserklärungen

Filmpreise[Bearbeiten]

Oscar[Bearbeiten]

Hier könnte jetzt eine Auflistung aller verliehenen Oscars erfolgen, aber das kann man sich sparen. Die Hälfte der Preise ging natürlich an irgendein stocklangweiliges Südstaaten-Drama mit Meryl Streep. Historisch war hingegen die Verleihung des Preises für die beste Regie an Alan Smithee. Da dieser natürlich nicht den Preis entgegen nehmen konnte, stürmte einfach Kanye West die Bühne und schenkte den Preis dem schwarzen Regisseur Spike Lee. Nach der Verleihung wurde Lee schließlich von Christopher Nolan und Martin Scorsese krankenhausreif geprügelt und der Preis wurde bei Ebay an den Papst versteigert, der dafür das Geld für seinen alten Golf opferte.

Todestage[Bearbeiten]

Todestage gab es 2010 jede Menge und die Presse hatte wieder einmal Spaß daran, über alle Toten des Jahres ein ewiges Brimborium zu veranstalten. Erwähnenswert ist der erstmalige Einsatz modernster Technologie, die die Wiederbelebung dahingeschiedener Stars wie John Wayne für Filmprojekte möglich machte. So starb Clint Eastwood im Juli und wurde nach drei Stunden sofort wiederbelebt. Andersrum erfolgte es bei Walter Matthau: Irgendein Spaßvogel hat den wieder ausgegraben und man musste ihn erschießen, da er sonst vielleicht tatsächlich noch einen unzumutbaren Film gedreht hätte.

Wichtige Produktionen des Jahres nach Genre[Bearbeiten]

Abenteuer[Bearbeiten]

Indiana Jones und die Suche nach dem Goldenen Altersheim[Bearbeiten]

Die Fratze des Bösen: George Takei! Ist er nicht unheimlich?

Stupidedia-Bewertung: 5stars.png3starscontest.png

Regie: Steven Spielberg

Laufzeit: 2h 03min

Darsteller: Harrison Ford, Shia LaBeouf, George Takei

Originalsprache: Englisch, Vietnamesisch

Produktionsland: USA

Altersfreigabe: FSK 12

Chicago, 1971. Prof. Henry Jones Jr., genannt Indiana, gibt seine letzte Unterrichtsstunde am berüchtigten Marshall College. Seit dem Tod seiner Frau Marion lebt der Archäologe etwas vereinsamt, weshalb sein Sohn Mutt ihn bei sich aufnimmt. So entsteht schon recht bald ein Generationenkonflikt in dieser Vater-Sohn-Wohngemeinschaft, zudem langweilt sich Indiana in seinem Rentnerdasein und möchte wieder nach Artefakten suchen. Bald erfährt er vom sogenannten Goldenen Altersheim für alternde Abenteurer in Kambodscha, wo schon Allan Quatermain seinen Lebensabend verbracht haben soll, und angeblich soll dort noch genau ein Platz frei sein. Nach einem Streit mit seinem Sohn bricht Indiana Jones endlich zu seinem letzten Abenteuer auf, allerdings unter Begleitung seines Sohnes.
So fliegen die Beiden in den südostasiatischen Dschungel und landen mitten im Vietnamkrieg, wo sie auf eine vietnamesische Truppe treffen, die ihren General und Kriegshelden Pif Paf Peng (gespielt von George Takei, auch bekannt als Mr. Sulu aus Star Trek) ebenfalls in diesem ehrwürdigen Altersheim unterbringen will. Auf ihrer Suche geraten die Gruppen immer wieder aneinander, dabei kommt es auch zum obligatorischen Kampf auf einem Panzer zwischen Indiana Jones und einem Vietcong-Offizier. Im großen Finale finden Jones und Peng das Altersheim nahezu gleichzeitig, um dorthin zu gelangen, müssen sie jedoch einen Abenteuerparcour absolvieren. Pif Paf Peng gelingt dabei der Vorsprung, kurz vor dem Ziel bricht er allerdings unter den Strapazen zusammen und erleidet einen Herzinfarkt, sodass Indiana Jones triumphiert und letztendlich seinen Platz im Altersheim bekommt. In der ergreifenden Schlussszene des Films, drückt er dabei seinem Sohn, mit dem er sich mittlerweile wieder versöhnt hat, seinen Hut auf und Mutt beschließt, Archäologe zu werden und in die Fußstapfen seines Vaters zu treten.
Wie schon bei Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels verzichtet Spielberg in seinem Film auf neueste CGI-Technologien, um den Flair der alten Filme beizubehalten. Außerdem ist er bekennender Jude und wollte so die Produktionskosten einsparen. Der Film brilliert durch seinen typischen Humor, der sich größtenteils aus dem Alter von Harrison Ford und den Schlitzaugen der Vietnamesen ergibt. Erwähnenswert ist noch, dass auf der Karte, die Indiana Jones' Flug nach Kambodscha zeigt, Thailand vermerkt ist, das bis 1939 noch Siam hieß. Da der Film 1971 spielt, ist die Kartenangabe also vollkommen korrekt.

Filmkritik:
Der Film ist ein Versuch, hochelektronisches Inneres mit der verschlissenen Lederjacke des Archäologie-Professors zu verhüllen. Die auf Nostalgie getrimmte Produktion, deren Dramaturgie das Zitat eines Zitats ist, bietet keine wesentlich neuen Attraktionen und wiederholt jene aus den ersten vier Filmen. LaBeouf funktioniert dabei als Junganhängsel des alternden Stars.“ - Die Welt

Action[Bearbeiten]

Germans On A Plane[Bearbeiten]

Das offizielle Kinoposter zu Samuel L. Jacksons neuestem Action-Kracher Germans On A Plane.

Stupidedia-Bewertung: 4starscontest.png

Regie: David R. Ellis

Laufzeit: 1h 41min

Darsteller: Samuel L. Jackson, Bruno Ganz, Jürgen Vogel

Originalsprache: Amerikanisch, Bayrisch

Produktionsland: USA

Altersfreigabe: BAD FOR EVERYONE! (Indiziert)

Germans On A Plane ist die lang erwartete Fortsetzung des Actionfilms Snakes on a Plane. Zunächst war als Fortsetzung eigentlich ein Crossover mit dem 80er-Jahre-Film Die Klapperschlange namens Snake's On A Plane gedacht, die jedoch an der Ablehnung durch Kurt Russell scheiterte. Auch die Entwickler von Metal Gear Solid wollten die Rechte an inhren Videospielhelden nicht hergeben und so sahen sich die Produzenten des Films in ihrer Verzweiflung gezwungen, das komplette Drehbuch umschreiben zu lassen.
Nach den Strapazen seiner letzten Mission sehnt sich FBI-Mann Nelville Flynn nach einer Erholung und will Urlaub in Europa machen. Sein Flug wird allerdings über Frankfurt am Main geleitet und schließlich sitzt Flynn alleine mit ungefähr 200 Deutschen in einem Flugzeug, die so ziemlich alle Klischees verkörpern, die es über ihr Land gibt. Nur wenige Reihen vor ihm sitzen zwei Neonazis, sodass Flynn bemüht ist, sich als einziger Schwarzer im Flieger vor ihnen zu verstecken, um einen Konflikt zu vermeiden. Was er nicht weiß, ist dass genau hinter ihm ein ehemaliger Waffen-SS mit Pickelhaube sitzt, der sich angeregt mit Günther Grass unterhält und eine NPD-Tagung besuchen will. Neben ihm sitzt ein Uhrmacher auf Geschäftsreise, der Kuckucksuhren mittransportiert, die dank eines Defekts plötzlich alle zu klingeln anfangen und die Aufmerksamkeit der Passagiere auf Flynns Sitzreihe lenkt. Nach einer Zeit hört das Klingeln zwar immer noch nicht auf, aber die Leute beachten das Geschehen nicht mehr. Flynn bekommt vom Ganzen Kopfschmerzen und will sich mit der Bordunterhaltung von den nervigen Uhren ablenken lassen, allerdings werden nur Filme von Leni Riefenstahl und Fußballspiele von der Weltmeisterschaft 1974 gezeigt. Nach einiger Zeit fängt Flynn an zu schwächeln und muss dringend etwas essen, die Stewardess im Dirndl bringt ihm jedoch nur Sauerkraut und Bratwurst. Also versucht sich Flynn mit Massen an Bier bei Kräften zu halten, was dazu führt, dass er schließlich zur Bordtoilette und damit an den Nazis vorbei muss. Er schaltet sie aus und empfängt auf dem Klo einen Anruf vom FBI, der ihm sagt, dass sich Angela Merkel im Flieger befindet und mit ihr eine Bombe, die auf Geräusche reagiert. Flynn sieht sich also mit der schier unmöglichen Aufgabe konfrontiert, die deutschen Passagiere nach der Landung am Klatschen zu hindern und überdies den darauf folgenden Sturm auf die Gepäckausgabe heil zu überstehen.

Filmkritik:
Seelenloses Actionspektakel als Aneinanderreihung stumpfsinniger Materialschlachten, das bar jeder Ironie eindimensionale Deutschenklischees beliefert. - Lexikon des Internationalen Films

Lethal Weapon 5[Bearbeiten]

Mel Gibsons bei einem Presse-Shooting im Gefängnis (2005).

Stupidedia-Bewertung: 5stars.png2starscontest.png

Regie: Richard Donner

Laufzeit: 1h 52min

Darsteller: Mel Gibson, Danny Glover, Alan Arkin

Originalsprache: Englisch

Produktionsland: USA

Altersfreigabe: FSK 16

Nachdem er offenbar satt geworden ist, irgendwelche historischen Ereignisse und Personen möglichst blutig auf Zelluloid zu bannen, meldet Mel Gibson sich als Darsteller zurück und spielt überzeugender denn je. Die Figur des Martin Riggs wurde mehr an Gibsons Ich angepasst und verleiht dem Film einen nahezu selbstironischen Charme angesischts heftigster Antisemitismusdebatten, die der kontroverse Filmemacher wenige Jahre zuvor ausgelöst hatte.
Nachdem sein alter Partner Roger Murtaugh längst pensioniert worden ist, arbeitet der Polizist Martin Riggs nun allein und gibt sich verstärkt dem Suff und Zigaretten hin. Eines Tages meint der Cop entdeckt zu haben, wie jemand Waffen in der lokalen Synagoge deponiert und nimmt die Verfolgung des Waffenschmugglers auf. Im alkoholisierten Zustand misslingt ihm diese jedoch und er brettert mit seinem Dienstwagen gegen einen Baum. Als er von Kollegen gefunden wird und antisemitische Äußerungen von sich gibt, wird Riggs kurzfristig vom Dienst suspendiert und steht auf der Straße. Verzweifelt sucht er also seinen alten Partner auf, um in einem letzten Abenteuer einer geheimnisvollen Judenverschwörung in Los Angeles auf den Grund zu gehen. Mit dem gewohnten Maß an Action und einer gewaltigen Ladung schwarzem Humor geraten die Ermittler schon bald auf eine andere Spur - Die wirklichen Bösewichter sind eigentlich gefährliche Islamisten!

Filmkritik:
Der Film huldigt unverhohlen staatlich legitimierte Gewalt. Seine zynische, menschenverachtende Grundhaltung wird dabei nicht durch humorige Dialoge kompensiert. Die Inszenierung bewegt sich auf Fernsehniveau und die Leistungen der Schauspieler sind enttäuschend. Überhaupt, der komplette Film weist eine antisemitische Grundhaltung auf, das gilt auch für die mitwirkenden jüdischen Darsteller!“ - Zentralrat der Juden

Macaroni Night[Bearbeiten]

Typisch Tarantino: Schlichtes Filmplakat, aber viel dahinter! Viel Gewalt zumindest.

Stupidedia-Bewertung: 5stars.png 5stars.png

Regie: Quentin Tarantino

Laufzeit: 148 Minuten

Darsteller: George Clooney, Harvey Keitel, Christoph Waltz

Originalsprache: Fuck (das Wort kommt über 300 Mal vor)

Produktionsland: USA

Altersfreigabe: FSK 18

Nach Inglorious Basterds meldet sich Tarantino mit einem neuen Machwerk zurück, diesmal mit einer neuen Hommage an das Genre der Mafiafilme. Wie es sich für den Regisseur gehört, ist die Handlung wieder einmal in mehrere Kapitel aufgeteilt und wird in komplett wirrer Reihenfolge dargestellt. Die Kapitel verbindet dabei der typische MacGuffin in Form der verschollenen Käsemakkaroni - Und natürlich eine Reihe blutiger Gewaltdarstellungen sowie Dialoge mit Kult-Charakter.
Chicago in den 30er Jahren. Don Catello ist sauer, denn es ist Macaroni Night und er hat seine geliebten Nudeln nicht vor sich. Seine wöchentliche Bestellung ist nicht geliefert worden, weshalb er den Mafioso Cluneo damit beauftragt, der Sache auf den Grund zu gehen und ihm seine Käsemakkaroni zu beschaffen. Seine Suche führt ihn dabei nicht nur in das Restaurant des paranoiden Kochs Luigi (Steve Buscemi), sondern auch bald zu Konkurrenzfamilien, die Catello offenbar in eine Falle locken wollen. Gebunden an seinen Auftrag muss sich dabei Cluneo durch die Straßen von Chicago schießen und dabei erregt er auch die Aufmerksamkeit der Polizei. Mit viel schwarzem Humor wird die Geschichte fortgestrickt und einer darf natürlich nicht dabei fehlen. Denn ein Tarantino wäre kein Tarantino, wenn Samuel L. Jackson nicht auch noch ein Wörtchen mitzureden hätte!

Filmkritik:
Tarantino beginnt mit totalem Stillstand – und nimmt danach langsam das Tempo heraus. Ohne jedes Gefühl für Timing walzt er seine Geschichte geschlagene 150 Minuten lang über die Leinwand. In Macaroni Night findet sich die kaum ironisch gebrochene Feststellung, dass hier ein Meisterwerk zu bewundern sei – Doch diesmal hat Quentin Tarantino mit dem visuellen Gedächtnis eines Elefanten, der Subtilität einer Dampfwalze und seiner aufrichtigen Leidenschaft für das Weltkino tatsächlich etwas geschaffen, von dem nach dem Abspann weit mehr als die Summe der einzelnen Teile bleibt.“ - Spiegel Online

Deutschlandproduktion[Bearbeiten]

Der Bahner-Mehdorn-Komplex[Bearbeiten]

Das Cover der DVD, die Bahn ist übernommen aus der ersten Odyssee-Verfilmung von 658 v.Ch.

Stupidedia-Bewertung: 2starscontest.png

Regie: Wolfgang Schäuble

Laufzeit: Gefühlte Ewigkeit

Darsteller: Lieschen Müller, Max Mustermann,

Originalsprache: Deutsch, Schnarschisch

Produktionsland: Deutschland

Altersfreigabe: FSK 0

Der Bahner-Mehdorn-Komplex ist eine modern gehaltene Literaturverfilmung, allerdings wurde der verstaubte Surrealismuscharme des über 2500 alten Werks „Odyssee“ des griechischen Dichters Homer durch knallhartes zeitgenössisches Material ersetzt. Des Weiteren wird in dem Film jedes Genre bedient, von Horrorfilm, über Lovestory bis Realsatire, Komödie vielleicht ausgenommen. Die Handlung beginnt gleich mal mit einem riesigen Schock: der Schnellzug, mit dem ein Ehepaar, in die Ferien fahren will, ist 10 Minuten zu spät. Daraufhin bietet das Fangenspiel der beiden Kinder der Familie erste Action.

Als sie dann – unterlegt mit einem Feuerwerk an Streichern und Tränen – von ihrem Bahnhof Abschied nehmen, beginnt eine scheinbar angenehme Reise, welche in 50-Jahre-Heileweltfilmen und einem „presented by Deutsche Bahn“ am unteren Bildrand nur noch verschönert wird. Unterbrochen wird sie aber durch ein enormes Ruckeln und es stellt sich wie auf Befehl knallharte Aktion ein, von einer nervenzereißenden Wartezeit vor dem WC, in dem der Film Züge eines Psychothrillers aufweist, über die spannende Ansage des Bahnpersonals.

Während sich der Zug durch immer mehr Hindernisse kämpft, spielt sich eine weitere Parallelhandlung ab: Was hat es mit der Überwachungskamera auf sich, was mit dem Herrn in Dienstkleidung, der seit zwei Stunden Zeitung liest, ohne umzublättern? Und was ist mit dem kleinen schmächtigen Bahnmitarbeiter, der gegen genaue Infos über Alter, Adresse und Sexualpraktik die Teilnahmeerlaubnis an einem Gewinnspiel erteilt und die vielen Verspätungen lassen genug Platz für kitschige Liebesbeziehung. Eine spannende Reise beginnt...

Filmkritik:

  • Der Film hatte 15 Minuten Verspätung und war zu teuer!“ - Deutsches Ministerium für Verbraucherschutz

Männer sind, was Frauen nicht sind[Bearbeiten]

Genauso mies als Schauspieler wie schon als Stand-Up-Comedian: Paul Panzer!

Stupidedia-Bewertung: 1starscontest.png

Regie: Dieter Pröttel

Laufzeit: 1h 35min

Darsteller: Mario Barth, Nazan Eckes, Paul Panzer

Originalsprache: Berlinerisch

Produktionsland: Deutschland

Altersfreigabe: FSK 12

Nach Männersachen sind Mario Barth und Paul Panzer auch 2010 wieder in einem komödiantischen Streifen zu sehen, in dem sie beweisen, was für untalentierte Schauspieler sie doch sind. Dabei geht Barth wie bei seinen "Büchern" vor: Anstatt sich wirklich etwas Neues zu überlegen, greift er einfach auf die Gags seiner alten Programme, die zum Teil schon über fünf Jahre alt sind, zurück. Doch wer mit diesem minimalistischen Prinzip schon 70.000 Mann ins Olympiastadion kriegt, der schafft es auch, halb Deutschland in die örtlichen Kinos zu locken. Oder zumindest den Osten.
Die Handlung des Films ist schnell erzählt: Der Comedian Mario geht mit seiner Freundin (seene Freundin, weeßte, seine Freeeuuundin, Freundin, Freundin, kennter Freundin hier in Berlin?) im Karstadt einkaufen und kommt vom Tütentragen erschöpft nach Hause zurück, um seiner Freundin dabei zuzusehen, wie sie nochmal alles anzieht. Dabei ist sie mit sich unzufrieden und nach dem obligatorischen "Du, Schatz, hältst du mich eigentlich für fett?"-Dialog beschließt sie, am nächsten Tag mit ihrem Freund zum Handtaschenkauf nach Nußloch zu fahren. Mario willigt ein und findet sich am nächsten Tag bei 40° Celsius im Stau auf der Autobahn nach Baden-Württemberg wieder, zu allem Überfluss, zwingt ihn seine Freundin, den Anhalter Paul mitzunehmen, der sich als so viel charmanter und intelligenter und stilvoller als Mario erweist, sodass es zu angeblich witzigen Konflikten im Auto kommt. Nach dem Besuch in der Handtaschenfabrik und einigen Anrufen von Paul Panzer lädt Paul das junge Pärchen schließlich zu einer Party zu sich nach Hause ein. Unter Alkoholeinfluss beschließt Mario an diesem Abend seine Freundin mal so richtig zu verarschen, weshalb sie später den Wagen fährt und natürlich gegen die Straßenlaterne donnert. Am nächsten Morgen wacht Mario schließlich aus seinem Rausch auf, um zu bemerken, dass die Fernbedienung auf dem Fernseher liegt und seine Freundin den Knopf ausgemacht hat.
Wenn es an diesem Film irgendetwas etwas außer seinem Qualitätsdefizit zu bemerken gibt, dann wohl, dass mit diesem Film Dieter Pröttel, der Dokumentations-Regisseur über merkwürdige Erhebungen in den Gesichtern von Mike Krüger und Thomas Gottschalk, sowie dem übertrieben hohen Benzinpreis, sein nie ersehntes Comeback hinter der Kamera feiert. Dass der Regisseur schon über 70 Jahre alt ist, merkt man dabei am senilen Drehbuch: In einer Szene wird dargestellt, wie Paul Panzer Inkontinenzpillen schluckt. Für die Rolle der Freundin prostituiert sich RTL-Moderatorin Nazan Eckes.

Filmkritik:
Der Film will bedingungslos zum Kotzen anregen, was ihm bei einem jungen Publikum und erwachsenen Zuschauern, die einfach einmal ihre Alltagssorgen vergessen und einen vergnüglichen Abend verbringen wollen, ohne Frage gelingen wird. Was der eine als entsetzlich unlustig empfindet, ist für den anderen ein masochistisches Vergnügen, in Sachen Humor lässt sich schließlich trefflich streiten. Zuschauer, die den ersten Teil mochten, können bedenkenlos einen Kinobesuch planen, Anhänger subtilerer Komik sollten sich eher anderweitig umschauen. Dass von dem ehemals originellen und spritzigen Humor des jungen Mario Barth nicht mehr viel übrig geblieben ist, verwundert zwar nicht, hinterlässt aber freilich bei Freunden seines frühen Schaffens einen leicht angewiderten Eindruck.“ - Filmspasts.de

Dokumentarfilm[Bearbeiten]

Schwarzer Mann im Weißen Haus[Bearbeiten]

Obama, dieses Arschloch!

Stupidedia-Bewertung: 5stars.png 5stars.png

Regie: Michael Moore

Laufzeit: 2h 02min

Darsteller: Michael Moore, Barack Obama, Joe Biden

Originalsprache: Englisch, Arabisch

Produktionsland: USA

Altersfreigabe: FSK 12

Nachdem er zwei Jahre lange beschäftigungslos gewesen und nahezu pleite geworden ist, kehrt Kult-Regisseur Michael Moore zur Leinwand zurück, um zur Halbzeit von Obamas Präsidentschaft Bilanz zu ziehen. Dabei nimmt er wie gewohnt kein Blatt vor dem Mund und kommt auf alle Fehler zu sprechen, die Obama während seiner bisherigen Amtszeit begangen hat: die neuen Rassengesetze, die Vergrößerung der Armut, der bittere Krieg gegen Mexiko. Moore ist dem Mann auf den Fersen, den er bei der Wahl von 2008 noch selbst unterstützt hatte: Dabei forscht er in Obamas Kindheit und findet heraus, dass Obama schon im Alter von acht Jahren Kontakt zu Terroristen hatte, und unterstützt ein paar verzweifelte Weiße in Alabama, die gegen die Rassengesetze ankämpfen und Busse boykottieren. Beim Staatsgericht erwirkt Moore dabei sogar, dass weiße Kinder wieder amerikanische Schulen besuchen dürfen. Außerdem wird der Klimawandel als demokratischer Farce und Panikmache aufgedeckt. Die äußerst bewegende, aber auch sehr satirische Dokumentation ist von den Republikanern gesponsert worden und gilt als heißer Favorit auf den Oscar. Kurz nach der Verleihung 2011 soll der Film dann auch auf dem poltisch neutralen Fernsehsender FoxNews ausgestrahlt werden.

Filmkritik:
Filmemacher Michael Moores brillanter und erhebender neuer Dokumentarfilm "Schwarzer Mann im Weißen Haus" handelt sowohl von realen als auch von wahrgenommenen Fehlern des US-amerikanischen Präsidentschaftssystems. Dieses Mal scheint der umstrittene Dokumentarfilmer wirklich dem Thema das Reden zu überlassen, und zeigt damit eine neue Reife. - FoxNews

Deutschland - Ein südafrikanisches Wintermärchen[Bearbeiten]

Wörtmanns herzergreifende Dokumentation wurde traditionell in Schwarz-Weiß gedreht. Nach der Machtergreifung von 2009 tritt die deutsche Mannschaft seit langem wieder mit Reichsadler-Trikot auf (für genaue Legende auf das Bild klicken).
Stupidedia-Bewertung: 5stars.png 1starscontest.png

Regie: Sönke Wortmann

Laufzeit: 2h 28min

Darsteller: Joachim Löw, Lukas Podolski, Dennis Grote u.a.

Originalsprache: Interview-Deutsch

Produktionsland: Südafrika

Altersfreigabe: FSK 12

Deutschland - Ein südafrikanisches Wintermärchen ist der direkte Nachfolger von Deutschland - Ein Sommermärchen, der mit lediglich 4 Jahren Verzögerung auf den Markt kam. Im Gegensatz zum Vorgänger-Film wird der Filmtitel hier deutlich wörtlicher genommen, denn viele Szenen zeigen eine deutliche Adaption bei bekannten Grimm'schen Erzählungen. Zu Beginn benennt Hauptdarsteller Jogi Löw seine 23 Gefährten für die beschwerliche Reise Richtung Johannesburg, wobei es schon diese Einstellung faustdick hinter den Ohren hat, da neben Dauerüberraschung David Odonkor erstmals auch der aufstrebende Dennis Grote berufen wird. Im weiteren Verlauf wird getreu Teil 1 das Geschehen während des Turniers gezeigt und vor allem hinter den Kulissen beleuchtet.
Erspart bleiben dem Zuschauer allerdings auch weiterhin nicht ständige Seitenhiebe auf Märchen, die oft gestellt wirken. So verlaufen sich beispielsweise die Youngster im Team, Grote und Marko Marin, nach dem 6:1-Auftaktsieg gegen Argentinien im südafrikanischen Urwald und finden erst durch eine vom Bundestrainer gelegte Geldscheinspur der nächsten Auflaufprämie noch rechtzeitig zum nächsten Spiel in die Kabine. Eine andere Einstellung schwenkt ins französische Lager, wo das hässliche Entlein Franck Ribéry durch einen Ellenbogenschlag seines Gegenspielers Marco Materazzi ganz ohne plastische Schönheitschirurgie zu einem durchaus attraktiven Mann mutiert. Eine Art Running Gag des Films zeigt nach jedem Spiel der deutschen Mannschaft Dauerspaßvogel Lukas Podolski, der mit einem schelmischen Grinsen verkündet "Und wenn sie nicht verloren haben, dann spielen sie auch im Achtelfinale/Viertelfinale etc.". Letztendlich wartet der Film dann auch noch mit einem Happy End auf, die Mannschaft von Protagonist Löw schlägt im Finale die vor dem Turnier für die disqualifizierten Engländer nachgerückte Mannschaft aus Nauru mit 1:0 durch ein Tor von -typischer Wandlungseffekt im Filmausgang- David Odonkor.
Filmkritik:
Ein weiteres Meisterwerk von Sönke Wortmann, in dem schauspielerisch neben den italienischen Spielern vor allem die Akteure des FC Bayern zu überzeugen wissen und so die eher mickrigen Leistungen von Darstellern unterbemittelter Vereinen deutlich in den Schatten stellen. - SportBild

Drama[Bearbeiten]

Pedal of Honour[Bearbeiten]

Ein rührender Filmmoment: Auf dem Höhepunkt seiner Karriere darf Mike van Bike neben George W. Bush, dem US-Präsidenten, fahren.

Stupidedia-Bewertung: 5stars.png 4starscontest.png

Regie: Uwe Boll

Laufzeit: 118 Minuten

Darsteller: Lance Armstrong, Jan Ulrich, Erik Zabel

Originalsprache: Englisch

Produktionsland: Großbritannien

Altersfreigabe: FSK 12

Uwe Boll ist zurück und überzeugt voll und ganz mit seinem neuesten Drama! Pedal of Honour schildert auf eine sehr eindrucksvolle Weise das Aufstreben des Radsportlers Mike van Bike. Schon früh lernt der kleine Mike in seiner Heimat, Texas, den korrekten Umgang mit dem Rad und entwickelt sich langsam zum besten Fahrer seines Bundesstaates. Er nimmt immer häufiger an Wettbewerben teil und gewinnt bereits im Alter von 23 Jahren die Tour de France. Auf der Welle des Erfolgs gerät jedoch Mike an die falschen Leute: Einerseits ist da die mysteriöse Anna Bolica, die seine feste Freundin und später Ehefrau wird, so wie der dubiose Trainer Chad Cheaterman, der ihn unterstützt und ihn immer wieder vor der nahenden Epokalypse warnt. Bald ist van Bike einer der letzten Radler auf der Liste der nicht gedopten Radrennfahrer, doch er verliert eine entscheidende Etappe gegen seinen Erzfeind Ulrich Jan. Daher gibt ihm Cheaterman heimlich Anabolika und alsbald leidet Mike auch an Hodenkrebs. Sein Doping fliegt auf und sorgt für internationale Furore, van Bike wird für drei Jahre gesperrt. Er nutzt diese Zeit um hart zu trainieren und arbeitet sich nach drei Jahren wieder langsam hoch, indem er an Rennen wie der Tour de Langeweile teilnimmt. Schließlich ist er wieder ganz oben auf der Erfolgsleiter - aber er wird sein ganzes Leben und Dopingverdacht stehen.

Filmkritik:
Der Film singt das Hohe Lied des Siegers und blendet sowohl zeithistorische Bezüge als auch die Fragwürdigkeit eines unreflektierten Leistungsdenkens aus. Fotografisch brillant und opulent ausgestattet, aber zu oberflächlich. - Lexikon des Internationalen Films

Titanic 2 - Jetzt wird sie geborgen[Bearbeiten]

Ein Bild das Millionen bewegt hat.

Stupidedia-Bewertung: 2stars.png

Regie: James Cameron

Laufzeit: 8h 12 min

Darsteller: Leonardo DiCaprio, Kate Winslet, Captain Iglo

Originalsprache: Walisch

Produktionsland: USA

Altersfreigabe: FSK 12

Die Fahrt auf der Titanic war überlebt und Rose DeWitt Bukater (Kate Winslet) fristete ein Dasein in Armut. Die Zeit verging und sie gelang mehr und mehr zu der Überzeugung, sie hätte ihr blaues Bling Bling nicht in das Wasser werfen sollen. Doch in naher Zukunft rückte für sie ein richtiges Abenteuer heran: Nachdem die letzten Klümpchen der zerfetzten Passagiere an Land geschwemmt wurden, stellten sich die Überlebenden die Frage wie es einem Eisklotz gelungen war, ein fünfzigtausend-Tonnen Schiff einfach so in wenigen Sekunden zu versenken. Ebenso stellten sie sich die Frage, wie so ein Riesending überhaupt schwimmen konnte. Jedoch um erstere zu beantworten brauchte es fachlichen Rat und eine Untersuchung des Schiffswracks. Somit machte sich die Mannschaft bestehend aus Rose DeWitt Bukater (Kate Winslet) und ca. 20 Statisten unter der Führung des Seebären Captain Iglo (Captain Iglo) auf den Weg um die Titanic zu bergen. Nach einer Woche Fahrt mit schlechter Verpflegung erreichten sie die Sinkstelle des Schiffs. Eine spannende Bergung voller ergreifender Momente sowie den fund von Jack Dawsons Leiche (Leonardo DiCaprio) sollen folgen... Doch warum überhaupt einen zweiten Teil drehen? Eine so schwache Story lässt sich im Grunde nicht weiter ausnehmen, als es James sowieso schon im ersten Teil gelungen ist. Deshalb nicht unbegründet wird in Betracht gezogen, dass die Verfilmung des zweiten Teils allein dem Kommerz dient. Liebhaber der alten Streifen halten dieses Verhalten für eine wahre Sünde, hervorgerufen aus Geldgier und dem Mangel an neuen Ideen.

Filmkritik:
Unrealistische Umsetzung einer lange abgeschlossen geglaubten Expedition über die Meere. Während der Vorgänger noch mit interessanten Methoden Dinge über Geschichte, Liebe und Verrat sowie schlechte Schiffskoordiniernung vermitteln konnte, ist dieser Schundfilm ein Dorn im Auge jener, die der alten Version treu geblieben sind. Einzig positiv ist die realistisch erscheinende Grünfärbung des Schiffswracks. Internationale Schifffahrtszeitung

Erotik[Bearbeiten]

Horton stöhnt ein Hu![Bearbeiten]

Schon beim Filmplakat kommt eine ganze Ladung kitschiges zur geltung.

Stupidedia-Bewertung: 5plusstars.png 5plusstars.png

Regie: Steve Martini

Laufzeit: 69 Minuten

Darsteller: Bunte, Pixelige Animationstierchen

Originalsprache: Deutsch mit französischem Dialekt

Produktionsland: Bangladesh

Altersfreigabe: Indiziert und öffentlich verbrannt

Schon zu Beginn des Films wird offensichtlich, dass die Klischeebeheftete schlichtheit moderner Erotikfilme zu voller Menge ausgekostet wird. Horton, der vollschlanke Elefant nimmt ein Bad in einem Teich. Voll mit glitschigem Schlamm bedeckt, lässt er seinen ebenso schmutzigen Fantasien freien lauf. Im Voranschreiten des Films nimmt dieser Kontakt zu einer Stadt mit Intelligenten Lebensformen auf, (genannt Huheim) welche sich auf einem Staubkorn befindet. Es ist eine Stadt voller absurder Persönlichkeiten und fragwürdiger Gesetze. So wurde zum Beispiel der Bürgermeister gewählt, da er es als einziger geschafft hat in nur einer Alkoholexzess-Nacht 96 uneheliche Töchter zu zeugen.
Als er seinen Swingerclub Kollegen von seinem Erlebnis erzählt, trifft er auf Ungläubigkeit, Spott und Gelächter. Besonders das Känguruweibchen mit der Lederpeitsche versuchte Horton seine Flausen auszutreiben. Nun gilt es, seine Kameradschaft von der Existenz Huheims zu überzeugen, und ihre weiteren "Erlebnisse" zu sichern.

Der Film wurde aus 100 % rostfreien 3D Animationen geformt, welche eine sehr hohe Technologie erfordert haben. Somit ist der Streifen auch der teuerste weltweit indizierte Animationsfilm der Geschichte. Gratulation.
Filmkritik:
Tricktechnisch perfekter Animationsfilm, dem souverän die Balance zwischen überbordender Action und besinnlichen Momenten gelingt. Putzige Tierfetisch-Fabel, die liebenswert unaufdringlich zu Toleranz und Miteinander animiert. Alles in allem ein sehr gelungener Film, schade dass er von der Regierung nicht akzeptiert wird. Lexikon des irrationalen Films

Sex And No City[Bearbeiten]

Sex and No City - Ein Muss für jede seriöse DVD-Sammlung

Stupidedia-Bewertung: 5plusstars.png 5plusstars.png (Scheiß auf die wenigen weiblichen Gegenstimmen!)

Regie: Woody Allen

Laufzeit: 104 Minuten

Darsteller: Jessica Alba, Scarlett Johansson, Eve Angel

Originalsprache: Stöhnen

Produktionsland: USA, Spanien

Altersfreigabe: Indiziert

Ein Titel, der hält, was er verspricht. Im lange herbeigesehnten ersten Porno mit Jessica Alba schafft es Regisseur Woody Allen seine Darstellerinnen perfekt in Szene zu setzen. Dabei lässt er neben Alba und seiner Muse Scarlett Johansson, die im Film eine exzellente Figur macht, auch Nebendarstellerinnen wie Jennifer Love Hewitt voll zur Geltung kommen. Eve Angel, die zum ersten Mal in einer Hollywood-Produktion mitspielen durfte, bringt dabei die nötige Professionalität ins Spiel. In gewohnter Schwarz-Weiss-Manier behandelt der Film die ernste Thematik der Prostitution anhand des Lebens der Hure Annie Hall, die sich heimlich in eine Kollegin verliebt und daher versucht, den Fängen ihres Zuhälters zu entfliehen, um ihr Leben nach den eigenen Bedürfnissen gestalten zu können und Malerin zu werden. Die entstehenden Konflikte werden allesamt in gesellschaftskritisch-kontroversen Diskussionen geklärt um anschließend im Höhepunkt des Films, einem flotten Dreier von Jessica Alba, Scarlett Johansson und Zuhälter Ben Affleck, zu gipfeln. Insgesamt ist der Film für heutige Verhältnisse ein Meisterwerk, der seinesgleichen sucht und hoffentlich viele Nachahmer auf der ganzen Welt finden wird.

Filmkritik:
Allen verwebt alle sämtlichen Klischees, die die Konstellation hergibt, so leicht und sicher miteinander, dass man jeden Augenblick spürt, wie viel Spaß er dabei hatte. Woody Allen war lange nicht in so guter Form, die Darsteller versprühen reine Freude an der Sache, vor allem Jessica Alba, die immer schon ein unschlagbares erotisches Gespür hatte. - Frankfurter Allgemeine Zeitung

Fantasy[Bearbeiten]

Fatman - The Fork Knight[Bearbeiten]

Das coole Fatpod aus dem Film. Wer sich hier draufsetzt, darf sich auch mit Adopitas fühlen wie Marlon Brando. Naja, wie ein junger Marlon Brando jedenfalls.

Stupidedia-Bewertung: 5stars.png 1starscontest.png

Regie: Christopher Nolan

Laufzeit: 2h 32min

Darsteller: Christian Bale, Mark Hamill, Justin Timberlake

Originalsprache: Englisch, Schmatzen

Produktionsland: Gotham City

Altersfreigabe: FSK 16

Nachdem The Dark Knight nach dem Tod von Heath Ledger zum meistdiskutierten Film des Jahres 2008 wurde und so nebst aller Kritiken auch jämmerliche Parodien erntete, beschloss Regisseur Christopher Nolan, die offizielle Parodie zu seinem Meisterwerk selbst zu drehen. Dabei rekrutierte er wieder einmal Christian Bale, der für seine neue Rolle angeblich in nur 2 Monaten 30 Kilo zunehmen musste, sowie Justin Timberlake als Feuerprüfung, da er ohnehin im Gespräch für die Rolle des Harvey Dent im nächsten Teil der regulären Batman-Reihe im Gespräch war. Da Nolan mit den neuesten technischen Errungenschaften vorsichtig war, musste für den Joker-Verschnitt in seinem Film der Synchronsprecher der Cartoonserie sowie letzte Jedi Mark Hamill herhalten, da er sich nicht traute, Ledgers Gene zu reproduzieren.
Der essüchtige Milliardär Moose Brain (dt. Elchhirn) hat sich nach seinen Erfolgen gegen leidenschaftliche Esser wie Eisdielen-Fan Mr. Freeze oder Ra's Al Kohl unter seinem Decknamen Fatman einen Namen in der Szene der Couch Potatos und Wettesser von Gotham City gemacht, sein Butler Alfred unterstützt ihn dabei bei seinen geheimen Machenschaften, von denen die sensationsgierige Klatschpresse nichts erfahren darf.
Neuerdings wird Gotham City von einem maskierten Wettesser namens Puker aufgemischt, der sich beim Verzehr eines 3-Meter-Sandwichs im Subway den Mund verzerrt hat und nun ewig grinsen muss. Er gilt als fieser Esser, der viel verkraftet, da er jeden aufgenommen Happen gleich wieder erbricht, um den Platz in seinem Magen zu wahren. Nachdem er in einigen italienischen Restaurants eifrig Punkte gesammelt hat, wird der Anwalt und Saubermann Kuki Dent auf ihn aufmerksam, der auf eine regelmäßige Zahnpflege nach jeder Mahlzeit besteht und den Puker wegen Betrugs einbuchten will. Also tut er sich mit Fatman zusammen, um dem Organisierten Erbrechen des Pukers endlich ein Ende zu setzen. In einem finalen Kampf gelingt es Fatman schließlich, den Puker zu schlagen, sodass er in die Reha muss und nur noch Kantinenfraß vorgesetzt bekommt. Während des Showdowns wird Dent dabei vollkommen außer Acht gelassen und darf nur zwei Kuchen essen, weshalb er nun scherzhaft Two-Cake genannt wird. Das weckt jedoch eine böse Seite in ihm, sodass er schwört, Rache an Fatman und allen anderen professionellen Wettessern zu nehmen.
Letztendlich konnte der Film den hohen Erwartungen nicht gerecht werden, da Heath Ledger schließlich nicht mitspielen konnte, um einen neuen Hype zu verursachen. Dabei war vor allem Timberlakes Leistung enttäuschend, weshalb er darauf andere Tätigkeiten aufnahm, die er nicht wirklich beherrscht und sich wieder seiner "Musik" widmete. Im Film hat er sogar einen kurzen Gesangsauftritt, der jedoch glücklicherweise von einer unheimlich lauten Komposition von Hans Zimmer übertont wird.

Filmkritik:
Der Film bietet spannende Unterhaltung. Es gibt tolle Wettessen, atemberaubende Darmexplosionen und schicksalhafte Wendungen. Aber der Film ist keine Offenbarung. Wie so viele Superhelden-Parodien dauert er im Grunde zu lange und kaschiert seinen Mangel an echtem Witz nur mühsam mit viel pathetischem Gerede über die Schwierigkeit, ein Fettsack zu sein, wenn man es mit Magersüchtigen zu tun hat. Die Anspielungen auf aktuelle Situationen der viel zu fetten Jugend nimmt man besser erst gar nicht ernst.“ - taz

Porno-Andy vs. Alcoholic Rudy[Bearbeiten]

Szene im Park: Nach einer durchzechten Nacht wird Alcoholic Rudy von seiner Frau aufgefunden.

Stupidedia-Bewertung: 5stars.png

Regie: Tim Burton

Laufzeit: 1h 44min

Darsteller: Hugh Jackman, Mel Gibson, Kim Basinger

Originalsprache: Ruhrdeutsch

Produktionsland: Australien

Altersfreigabe: FSK 16

Nach seinem großen Erfolg mit Badman erscheint Burtons neuester Antiheldenfilm, den er aus finanziellen Gründen in Australien produzierte. Das Besondere an dem Film ist dabei, dass gerade die Jungs aus dem Outback den Ruhrpott als "Arsch der Welt" bezeichnen, um so einem ländlichen Versagermilieu gerecht zu werden, in dem das deutsche Dorfleben geschildert werden soll. Rudolph Quagmire, genannt Rudy, ist stolzer Arbeiter in der Metallindustrie und ein aktiver Kopf in seiner Gewerkschaft, der IG Metall. Allerdings leidet er an einer schweren Krankheit, die ihm über Nacht zu einem unberechenbaren Soziopathen werden lässt: dem Alkoholismus. Bei einem seiner Saufgelage stößt er auf seinen Arbeitgeber, er blafft ihn an und haut ihm eine runter. Am nächsten Tag wird er gekündigt und darf seinem Chef Schadensersatz zahlen. Als Erwerbsloser lungert er nun den ganzen Tag zu Hause herum und lässt seine Krankheit immer schlimmer werden, dabei ist er auf die Arbeitserträge seiner Frau, Solitaire Woman, angewiesen und sieht sich mit seinem pubertierenden Sohn Andrew, genannt Andy, konfrontiert, der größtenteils die Schule schwänzt, um auf YouPorn seinen Sexualtrieb zu befriedigen. Als Solitaire Woman beim exzessiven Spiel ihres Lieblingszeitvertreibs Solitaire an einer Tüte Chips erstickt, sind die zwei ungleichen Männer auf sich alleine gestellt, da Andys Bruder His Dark Brother sich schon seit längerer Zeit in einem Camp für Neonazis aufhält. Doch je länger die beiden zum Zusammenhalt gezwungen werden, desto mehr bekriegen sie sich, bis es schließlich in der Dorfkneipe zum Showdown zwischen ihnen kommt.

Filmkritik:
Der Film verlagert das Schwergewicht auf die Aufdeckung der nachfreudianischen Realität der Cartoon-Figuren und ihres Verhaltens. Die opernhafte Inszenierung bedient sich eines cartoonhaft pointierten Designs, das seine gigantischen Entwürfe dem Expressionismus, Kubismus und der Nazi-Kunst entlehnt. Die Perspektive des Regisseurs überlagert die genreübliche Action und versucht, die Comic-Charaktere psychologisch zu vertiefen. - Lexikon des Internationalen Films

Rabatt[Bearbeiten]

Hier sieht man die Szene mit Rabatt und dem Meister unter dem Börsenkurs 2008.

Stupidedia-Bewertung: 5stars.png2starscontest.png

Regie: Otfried Preußler

Laufzeit: 2h 34min

Darsteller: David Kross, Erwin Huber

Originalsprache: Sächsisch

Produktionsland: Afghanistan

Altersfreigabe: FSK 12

Mit diesem Jahrzehnte alten Klassiker unter den Schundromanen hat Otfried Preußler eine alte Legende auf der Leimwand erneut zum Leben erweckt. Rabatt - Der Film ist neben etlichen Theateraufführungen die erste erfolgreiche Umsetzung des Buchs. Während die meisten Verfilmungen alter Schinken von irgendwelchen 08/15 Regisseuren durchgeführt werden, gab es bei diesem Film einen absoluten Glücksgriff: Otfried Preußler hat sich bereit erklärt angesichts der ansonsten schwachen Besetzung (Wie zum Beispiel David Kross) die Regie zu übernehmen. "Die Geschichte und so ist irgendwie alles meins!!!" begründete er diesen Beschluss.
Die von ihm erwähnte Geschichte besteht aus dem Leben des kleinen Rabatt, der in Ostdeutschland nach dem großen Börsencrash 2008 aufwächst. Die gesamte Wirtschaft ist nach dem Börsensturz zusammengebrochen und ließ von der Zivilisation nicht mehr viel übrig. Rabatt und seine anderen Bettlerkollegen gehören zu den wenigen Überlebenden dieser Zeit, und müssen sich ihr weiteres überleben hart erkämpfen. Doch dann hörte Rabatt die Stimme des Meisters und träumte von 6 Finanzberatern auf einer Stange. Der letzte Platz hinter ihnen war frei...
Filmkritik:
Spannendes Finanzspektakel basierend auf einer alten Legende. Abgesehen mangelnder Special Effects lässt dieser Streifen absolut keine Wünsche offen. Großartige Umsetzung des Klassikers der uns alle schon in unserer Kindheit in den Bann gezogen hat. Frankfurter Börsenrundschau

Historienfilm[Bearbeiten]

Vietnam - Das Musical[Bearbeiten]

In Vietnam tanzen alle, vor allem die Flammen. Wunderschön auch, wie sich die Kampfhubschrauber durch den paradiesischen Himmel schunkeln.

Stupidedia-Bewertung: 5stars.png 2starscontest.png

Regie: Joel Schumacher

Laufzeit: 2h 23min

Darsteller: Hugh Jackman, Vanessa Anne Hudgens, Johnny Depp

Originalsprache: Rumgesinge, Vietnamesisch

Produktionsland: Vietnam

Altersfreigabe: FSK 16

Vietnam - Das Musical ist Schumachers erster Kriegsfilm. Die doch sehr ernste Thematik wird hierbei mit Sing- und Tanzeinlagen sowie überzeichneten Charakteren kombiniert, um die Absurdität des Krieges auszudrücken. Dabei geht es Schumacher selbstverständlich nicht darum auf den Musicalzug aufzuspringen, Gott bewahre, das ist nämlich überhaupt nicht kassenträchtig! Und das wird auch überhaupt nicht dadurch untermauert, dass er für die Musikstücke eigens Andrew Lloyd Webber eingestellt hat, als Gegenleistung für die Flop-Verfilmung von Das Phantom der Oper!
Die Geschichte von Vietnam - Das Musical ist die selbe wie in jedem anderen so genannten Antikriegsfilm über Vietnam auch. Es ist die Geschichte von Veteran Ron Barrelhaven, der mit seinem letzten Bein am Kaminfeuer sitzt und sich an seine alte Zeit in Nam zurückerinnert: Wie er eingezogen und von einem Tyrannen ausgebildet wird, wie er Gras raucht und sich durch den Platzregen kämpft und ein Dorf niederbrennt und in einen Hinterhalt gerät und sein treuester Kamerad stirbt und die bösen Schlitzaugen mit Napalm weggebombt werden. Kurz gesagt: Full Metal Jacket trifft High School Musical! Denn die Musicaleinlagen wissen schon zu beeindrucken mit Stepptänzen im Tunnelsystem und einem Lazarett-Chor aus Rollstuhlfahrern. Der Höhepunkt: Ho Chi Minh hält eine feierliche Festrede, an deren Ende 300 leicht bekleidete asiatische Mädchen wild auf einer gigantischen Bühne mit Hammer und Sichel in der Hand umhertanzen. Da macht einem Vietnam doch glatt noch Spaß!

Filmkritik:
Nach dieser Scheiße dürfte es eigentlich keine anderen Kriegsmusicals mehr geben.“ - Die Zeit

Horror[Bearbeiten]

Forks of Evil[Bearbeiten]

Chinesisches Duplikat des Originalfilmplakats, auf dem der Rated-R-Hinweis ausgelassen worden ist.

Stupidedia-Bewertung: 2stars.png

Regie: Jim Wynorski

Laufzeit: 87 Minuten

Darsteller: Ethan Hawke, Lindsay Lohan, Ian McKellen

Originalsprache: Verzerrtes Megaphon-Englisch

Produktionsland: USA

Altersfreigabe: FSK 18

Der neue Schundfilm aus dem Hause Jim Wynorski mit einem sagenhaften Budget von 3 Pennies! So wirkt der Film jedenfalls: Am billigen Set erkennt der Zuschauer gleich, dass er in einem Streifen der Trashkultur sitzt und die miese schauspielerische Leistung der Darsteller lässt darauf schließen, dass sie unterbezahlt worden sind. Nur Lindsay Lohan hat der karge Lohn nichts ausgemacht, da sie zum Essen ja bekanntlich nicht viel braucht, ihre Schauspielkunst hielt sich aber dennoch in Grenzen, wie es bei ihr standardlich üblich ist.
In einem Forschungslabor in Colorado gelingt es einer Gruppe Wissenschaftler einen neuen Stoff synthetisch herzustellen, der Atomkraftwerke noch effizienter machen soll. Allerdings geht von diesem Stoff eine mysteriöse Strahlung aus, die die Struktur von Metall verändern lässt, sodass die Forschergruppe schon bald von ihren eigenen Gabeln attackiert wird, die zufällig im Labor herumliegen. Nur einem Wissenschaftler (Ian McKellen) gelingt es, aus dem Labor zu fliehen. Draußen hört er von allen Seiten panische Schreie und rennt aufs Land zu einem verlassenen Schuppen, von wo aus er das ganze Schreckensszenario betrachtet: Offenbar sind alle Gabeln der Kleinstadt zu gigantischen Wesen mutiert, die sich auf dem Weg nach Denver befinden und dabei alles aufspießen, was ihnen in den Weg kommt. Der Wissenschaftler sieht sich also gezwungen, nach Denver zu fahren und die Menschen dort zu warnen, aber bis auf ein junges Pärchen (Ethan Hawke und Lindsay Lohan) glaubt ihm niemand. Die drei tun sich zusammen und versuchen aus dem Bundesstaat zu fliehen, auf ihrem Weg werden sie jedoch von einer Harke angegriffen und der Forscher opfert sich für das Pärchen, dass später in einem Motel unterkommt und im Fernsehen sieht, dass die Gabeln Denver quasi gänzlich zerstört haben. Doch der Präsident hält eine Ansprache und holt zum finalen Gegenschlag gegen die Gabeln aus, in dem er sie mit Oxidationskanonen einfach rosten lässt.
Der Film versucht, mit aktuelem Humor zu überzeugen, was ihm aber nicht ganz gelingt, doch typisch für das Genre ist er in kurzer Zeit zum Kultfilm avanciert und hat eine große Fanbase im Internet.

Filmkritik:
Trotz der originellen Grundidee und einiger satirischer Ansätze eine mißlungene Parodie auf Monster- und Katastrophenfilme.“ - Kabel eins

Nightmare on Elm Street IX[Bearbeiten]

Freddy.png

Stupidedia-Bewertung: 5stars.png

Regie: Wesc Raven

Laufzeit: 2h 0 min

Darsteller: Robert Englund, Heather Langenkamp

Originalsprache: Träumerisch

Produktionsland: USA

Altersfreigabe: FSK 6

Nachdem Frederick Charles Krueger es geschafft hat wieder einmal auf absurde weise aus dem Jenseits (oder ähnlichem) zurückzukehren, versucht er sich daran die letzten Elm Street Kinder aus dem Weg zu räumen. Doch schon gleich wird ihm der Haken an seiner Idee bewusst: Alle noch nicht von ihm zerkleinerten Elm Street Bewohner sind über die Jahre zu ihrer eigenen Sicherheit zu wahren Hypnocil-Junkies geworden (Der Stoff der die Träume verhindert). Ihre tägliche dosis wurde wegen der Anpassung des Körpers so drastisch gesteigert, dass nicht nur die Träume sondern auch der Schlaf ausbleiben. Durch diesen Nebeneffekt fristen sie aufgrund des Mangels an körperlicher Erholung ein Leben als Kellerkinder. Die Dosis wieder zu verringern fällt ihnen dabei jedoch im Traum nicht ein. Die einzige ersichtliche Möglichkeit für Freddy wieder im Reallife sein Unwesen zu treiben scheint die Reinkarnation oder die Übernahme eines Wirtskörpers...

Mit der Weiterführung der Elm Street Reihe sorgte Mr. Raven für starken Aufruhr bei den Kritikern: Es wird behauptet neun Filme seien etwas zu viel für ein solch brutales und einseitiges Filmschema. Doch Wesc trotzt diesen Stimmen mutig und bringt den neuen teil mit einem Lächeln auf die Leinwand.
Filmkritik: Der neue Schocker von Freddy Krüger bringt das bisherige Bild dieser Kultfigur zum Wanken. Überladene Special Effekts a'la Klingen-schießender-Krallenhandschuh oder sogar-auf-dem-Mond-flatternder Megaledermantel lassen ihn in einem eher unglaubwürdigen Licht erstrahlen. Aus dem unheimlichen Hauptcharakter wurde eine einzige Schleuder von schwarzem Humor und unpassenden kommentaren. Toggo Filmklub

Martial Arts[Bearbeiten]

Missing in Action 4[Bearbeiten]

Fett, schwach und erfolglos: Chuck Norris ist alles, was ein gealterter Held der Martial Arts sein muss!

Stupidedia-Bewertung: 1starscontest.png

Regie: James Braddock

Laufzeit: 3h 23min

Darsteller: Carlos Ray Norris Jr., akil lê quoc, Chuck Norris

Originalsprache: Englisch

Produktionsland: USA

Altersfreigabe: FSK 21

20 Jahre nach Vollendung des Filmes Missing in Action 3 entschließt sich Braddock alias Chuck Norris seine Filmkarriere mit dem vierten Teil dieses Films fortzusetzen. An seinem 70. Geburtstag starteten die Dreharbeiten, das Drehbuch hat Chuck diesmal komplett selbst geschrieben um seine exakten Vorstellungen aufrecht zu erhalten.

Zehn Jahre nach Ende des Vietnamkrieges kehrt Colonel James Braddock an den Ort des Geschehens zurück, um seinen alten Schulkollegen Texas Walker aus einer alten Häuserruine zu befreien, in welcher er von kommunistischen Charlies festgehalten wird. In Erinnerung an seine verstorbene Frau und seinen verstorbenen Sohn, sowie seinen verstorbenen Dackel schwört er blutige Rache.

Unbewaffnet, nur mit seinen Fäusten bahnt er sich einen Weg durch die vietnamesische Industrie. Er kämpft sich durch zahlreiche Betonwände und Menschenknochen, die er mit seinen unglaublichen Kampftechniken zerschmettert. Auch seine im Shaolinkloster erlernten "zwanzig wege um einem Menschen die Knie zu brechen" kommen voll und ganz zum Einsatz. Nachdem er seinen Freund gefunden und dessen Peiniger unschädlich gemacht hat, versuchen sie von diesem Ort zu fliehen. Doch Braddocks gar nicht mal so leiser Einsatz hat für Aufregung gesorgt, wodurch ihm das Militär auf die Schliche kam. Beim Widerstand gegen die Angreifer kommt sein Schulfreund ums Leben, er jedoch wird nur vom Militär inhaftiert. Im späteren verlauf des Films gelingt es ihm durch die südliche Stahlbetongmauer aus dem Gefängnis zu fliehen. Er stiehlt sich ein militärisches Kampfflugzeug welches er ohne jegliche Flugkenntnisse perfekt durch die äußeren Bereiche Vietnams steuert. Durch einem plötzlichen Angriff durch Flakgeschosse nahe der Grenze verliert Das Flugzeug beide Tragflächen und gerät somit leicht ins schlingern. Nachdem der gesamte hintere Teil leck schlägt und das Fluggerät nichtmehr als solches zu erkennen ist, entschließt sich Braddock zwischen ein paar Klippen notzulanden. Eine gewaltige Explosion, und schon hat er sich aus dem Wrack befreit, und läuft nur noch wenige Kilometer zurück nach Amerika, der Freiheit entgegen.

Während der Dreharbeiten kam es öfters zu Unterbrechungen, welche auf Chucks mangelhaften Gesundheitszustand zurückzuführen sind. Ihm Misslangen etliche Stunts welche er früher problemlos geschafft hatte. Ohne einen professionellen Stuntman der älter geschminkt wurde, hätte der Film nicht in diesem Maße fertiggestellt werden können.

Filmkritik:
Einfallsreichtum und Sinn für Handlung lassen bei diesem Film leider zu wünschen übrig. Er erinnert leicht an einen früheren Streifen in dem Carlos Ray Norris Jr. auch eine Hauptrolle spielte. In dieser Hinsicht bleibt uns nur zu sagen: Chuck, du wirst langsam alt! TV Spielfilm

Steven Seagal's Kicking Asses[Bearbeiten]

Fett, schwach und erfolglos: Steven Seagal ist alles, was ein gealterter Held der Martial Arts sein muss!

Stupidedia-Bewertung: 3starscontest.png

Regie: Steven Seagal

Laufzeit: 1h 38min

Synchronstimmen: Steven Seagal, Jet Li, Jean-Claude Van Damme

Originalsprache: Japanisch

Produktionsland: Südkorea, Japan

Altersfreigabe: FSK 18

Steven Seagal - War der gealterte Actionheld einst noch ein Meister des Aikido und der Martial Arts, so taugt er heute maximal noch zum Sumotori. Das ändert jedoch nichts an seinen schlechten Schauspielkünsten, aber dennoch möchte er der Welt nochmal zeigen, dass er noch lebt und es noch bringt. Und obwohl Steven Seagal's Kicking Asses rein technisch keine Meisterleistung ist, sorgt der Film durch seinen albernen Plot für einen gesunden Humor, der ihm letztendlich doch einen gewissen Charme verleiht.
Dien Vien Xau, der Top-Agent des chinesischen Geheimdienstes, steht vor dem Höhepunkt seiner Karriere: Er soll das Versteck eines kommunistischen Terrornetzwerks Bon Toi Pham hochnehmen und dabei eine gestohlene, hoch gefährliche Erfindung sicherstellen. Dem Spion gelingt es dann auch mit einigen gezielten Nackenschlägen und Tritten in den Magen die Bande dingfest zu machen, allerdings muss er darauf ein Untersuchungsteam zur Sicherstellung von Beweismaterial anfordern. Während er auf das Eintreffen des Teams wartet, begutachtet er dabei die ominöse Erfindung, die sich als Zeitmaschine entpuppt und ihn in das Jahr 1215 zurückbefördert. Der Mongolenherrscher Dschingis Khan (Jet Li) steht mit seiner Armee vor den Toren der Verbotenen Stadt und gefährdet die Existenz des chinesischen Kaiserreiches der Jin-Dynastie. Doch der Patriot Dien Vien Xau erklärt sich bereit, seinem Volke Beistand zu leisten: Er nimmt den Reitern ihre Schwerter mit den Händen und Füßen ab und neutralisiert sie mit einigen gezielten Nackenschlägen und Tritten in den Magen. Auch die Pferde werden dabei nicht verschont. Dabei prügelt er sich bis zu Dschingis Khan durch, der mit ihm den Zweikampf aufnimmt. Dabei gelingt es Dschingis Khan fast Dien Vien Xaus Leben ein Ende zu setzen, doch in dem Moment findet das Untersuchungsteam die Zeitmaschine und will ihren Agenten zurück in die richtige Zeit befördern. Doch ein Terrorist nutzt den unbeobachteten Moment, um auf die Erfindung zu schießen, bevor er totgekloppt wird, sodass der Geheimagent im Auftrag Seiner chinesischen Majestät im Bremerhaven von 1900 landet und in der Audienz der Hunnenrede Kaiser Wilhelms II. (Jean-Claude Van Damme) sitzt. Nachdem er erfährt, dass das anwesende Korps in seine Heimat soll, rastet der Spion aus: Er steht auf, verteilt jedem Anwesenden einen Arschtritt und eliminiert die Soldaten mit einigen gezielten Nackenschlägen und Tritten in den Magen. Dabei nimmt er auf niemanden Rücksicht: Sogar dem rein zufällig anwesenden, erst elf Jahre alten Adolf Hitler (der schon da seinen Bart hatte) tritt er das Gesicht ein, parallel beleidigt er pausenlos Deutsche. Schließlich schafft er es zum Kaiser persönlich, tritt ihm den Säbel aus der Hand und verpasst ihm einen beherzten Faustschlag in seine Geschlechtsorgane. Inzwischen gelingt es, die Maschine zu reparieren und nachdem er den Kaiser weiter vermöbelt hat, wird Dien Vien Xau in seine Zeit zurückkatapultiert, wo er als der Mann gefeiert wird, der Kaiser Wilhelm in die Hoden boxte.

Filmkritik:
Mäßig inszenierter Amoklauf des gealterten Actionhelden Steven Seagal, der noch einmal einige seiner Parade-Gewalttätigkeiten zeigen darf. Prügelklamauk für Unverzagte.“ - Lexikon des Internationalen Films

Science Fiction[Bearbeiten]

Global Warming[Bearbeiten]

Heißes Plakat zu einem noch heißerem Streifen.

Stupidedia-Bewertung: 3starscontest.png

Regie: Roland Emmerich

Laufzeit: 1h 58min

Darsteller: Dennis Quaid, Kirsten Dunst, Dick Cheney, Jake Gyllenhaal

Originalsprache: Englisch

Produktionsland: Death Valley, Kalifornien

Altersfreigabe: FSK 12

Global Warming (Ursprünglicher Titel: Global Warming - jetzt wird durchgegart) ist der brandheiße inofizielle Nachfolger von The Day after Tomorrow. Dies liegt nicht an Rolands Einfallslosigkeit, sondern rührt daher, dass der zuletzt erschienene 10.000 B.C. ein "Mißerfolg auf ganzer Linie" war, wie sich Emmerich dazu äußerte. Er entschloss sich dazu, zur vorherigen Filmstruktur zurückzukehren um die Zuschauerzahlen wieder in die Höhe zu treiben. Paralellen zu The Day after Tomorrow lassen sich allerdings nur in der Handlung, in den Filmhöhepunkten und in der Besetzung feststellen. Somit wird auch für abwechslungsreiche Unterhaltung garantiert. Der neue geniale Einfall des Regisseurs bestand darin, selber im Film als Hauptdarsteller mitzuwirken. Durch sein blendendes Aussehen würde er sämtliche Generationen in die Kinos locken, so eine Aussage von ihm. Und schon nach kurzer Zeit hat er sich für den Löwenanteil von Haupt- und Nebenrollen eingeplant, die für ihn in Frage kommen.
So spielt er den einst verschollenen Patenonkel von Sam Hall (Jake Gyllenhaal) der ein anerkannter Klimaforscher ist. Er versucht die Öffentlichkeit vor drohenden Umweltkatastrophen zu warnen, doch seinen Argumenten wird kein Glauben geschenkt. Die ersten Anzeichen für die Gefahr äußerten sich in Form von Sandstürmen in Kanada, kochendem Regenwasser sowie bereits verzehrfertig gegarten Fischen im Atlantik. Des Weiteren sterben sämtliche Engländer an Hitzeschlag. Die einzige Möglichkeit zu überleben für Sam und seinen Patenonkel bestand darin, in einer langwierigen Wanderung durch die Wüste Amerika und durch den ausgetrockneten Ozean den Nordpol zu erreichen.

Filmkritik:
Bombastischer Katastrophenfilm mit umwelt-politischen Ambitionen, der die Stereotypen des Genres in eine geschickte Spannungsdramaturgie mit ausgeklügelten Trickeffekten und faszinierenden Bilderwelten einbindet.“ BILD-Zeitung

Videospielverfilung[Bearbeiten]

Bomberman - Der Film[Bearbeiten]

Allein das Filmplakat des Films zeugt von Bolls Arroganz und Überheblichkeit, sowie von seinem niederen Sinn für Humor.

Stupidedia-Bewertung: 1starscontest.png

Regie: Uwe Boll

Laufzeit: 1h 39min

Darsteller: Bomberman, Vin Diesel, Ralf Möller

Originalsprache: Deutsch

Produktionsland: Kanada, Deutschland

Altersfreigabe: FSK 18

Nach Tetris - Der Film meldet sich Boll mit einer neuen für ihn typischen Videospielverfilmung zurück, die vor Sex und Gewalt nur so strotzt und dabei harrsche Qualitätsmängel aufweist. Als Vorlage gilt dabei das Spiel Bomberman, da das Leben dessen gleichnamigen Helden auf möglichst niveaulose Art geschildert wird. Das blutrünstige Drama versucht dabei stets den Zuschauer zu schocken, indem unter anderem inzestuöse Liebesszenen zwischen den bombenwerfenden Terroristen, sowie der grausame Mord eines amerikanischen Spiele- und Waffenfanatikers an die Hauptcharaktere, weil er sich beim Zocken als totaler Noob erweist, dargestellt werden. Ebenfalls erwähnenswert ist die Rolle von Bolls persönlichem Freund Ralf Möller als unsprengbarer Mauerteil, der sogar John Waynes Rekord als größte Fehlbesetzung der Filmgeschichte in Dschinghis Khan gebrochen hat. Aus seinen älteren Filmen greift Boll dabei auch auf Schauspieler wie Der Lange (Der Tetrisstein brilliert im Gegensatz zu Möller in seiner Mauerposition) und Udo Kier zurück, die mittelmäßige Vertretung Hollywoods im Streifen übernimmt dabei die Power-Glatze Vin Diesel. Alles in allem kann man sagen, dass der Film grottenschecht und schlichter Trash ist, aber für Uwe Boll durchschittlichen Standards entspricht, denn schlechter als Postal kann ein Film ja kaum werden.

Filmkritik:
Aufgrund der scheinbar unendlichen Inkompetenz des Regisseurs schafft es keine einzige der [...] Szenen auf der Leinwand wirklich zu schocken. Aus Bomberman - Der Film wird wohl niemand wutentbrannt herausstürmen – und gerade das ist die größte Schwäche des Films. Denn statt den aufgebrachten Buhrufen des wütenden Pöbels wird Bomberman - Der Film wohl bestenfalls nur das eine oder andere mitleidige Gähnen ernten. - Filmstarts.de

Grand Theft Auto[Bearbeiten]

Carl in seiner Standardhaltung. Man beachte seine dicke Wumme, sowie seine doofen Ohren.

Stupidedia-Bewertung: 4starscontest.png

Regie: Michael Bay

Laufzeit: 4h 10min

Darsteller: Carl Johnson, Angela Merkel

Originalsprache: Hip-Hop-Slang

Produktionsland: United Ghetto of America

Altersfreigabe: FSK 21

Der Film Grand Theft Auto basiert auf den gleichnamigen Action-Videospielen GTA - Sankt Andreas und GTA - Weihnachtsdorf. Jedoch besticht dieser im Gegensatz zu den Spielen mit atemberaubenden Stunts à la "Wie überlebe ich im Auto einen Salto Mortale mit anschließender Exkursion in die nächstgelegene Tankstelle" oder "Wie stehle ich ein Kampfflugzeug aus einem Hochsicherheitstrakt ohne von den Grünen gesehen zu werden". Trotz dieser herausragenden Filmleistungen müssen jedoch grafisch qualitative 3D-Animationen größtenteils auf der Strecke bleiben. Auch bei den Dreharbeiten und der Hintergrundkulisse wurde extrem gespart. Die Lizenzgebühren und die Copyrights auf manchen Bestandteilen des Films waren einfach zu teuer um etwas besseres als einen weiteren Low-Budget-Streifen zu drehen. Die Handlung des Films besteht in der Fortsetzung des Lebens von Carl Johnson nach Sankt Andreas und vor Weihnachtsdorf. Der Film beschreibt somit die Grauzone zwischen den beiden Teilen, welche vor Blut und Gewalt nur so strotzen.
Der Hauptteil besteht im Ausbruch aus einem Gefängnis, in welches Carl nach der Ermordung des Bösewichts eingeliefert wurde.

Filmkritik:
Hektisches Kampfspektakel nach einem Computerspiel. Triviale Actionkost in der Tradition marcheistationistischen Kommerzkinos, die an ihrer kaltschnäuzigen Mechatronik entgegengesetzt wird. - Bild-Zeitung

Zeichentrick / Animation[Bearbeiten]

Kamelopedia's Nightmare Before Christmas[Bearbeiten]

Das Filmplakat zu Kamelopedia's Nightmare Before Christmas

Stupidedia-Bewertung: 4starscontest.png

Regie: Tim Burton

Laufzeit: 73min

Synchronstimmen: Johnny Depp, Jack Nicholson, Stephan Hawking

Originalsprache: Kamelisch

Produktionsland: USA, Opedia

Altersfreigabe: FSK 16

Kamelopedia's Nightmare Before Christmas ist eine Gemeinschaftsproduktion der Kamelopedia und der Disney Studios. Ursprünglich als Werbefilm gedacht, weist der Film eine hohe Quote an Kamelwitzen auf und wird für den Zuschauer nach nur einer halben Stunde monoton und langweilig. Durch den übertriebenen Einsatz von Kamelen schafft es Regisseur Burton als Erster überhaupt einen Kinderfilm mit einer Freigabe ab 16 Jahren herauszubringen, da die FSK davon ausgeht, dass die Kamele einem jungen Publikum Angst machen und viele Zuschauer sogar verstören könnten. Die Animation mit Puppen sowie die für Burton typische Ironie im Film sind jedoch nahezu perfekt gelungen, der Auftritt von Jean-Luc Picard verleiht dem Beginn und dem Ende des Films eine besondere Note, sodass der Film sich sogar Chancen auf einen Oscar erhoffen kann. Die Moral am Ende des Films ist, dass man nicht etwas vorgeben soll was man nicht ist, und lieber immer das tun sollte, was man am besten kann.

Filmkritik:
Ich versuche, mich an einen Zeichentrickfilm von Disney zu erinnern, der derart düster und zynisch ist, wie dieser hier. Mir fällt keiner ein. - New York Times

Siehe Hauptartikel: Kamelopedia's Nightmare Before Christmas

Toy Story 3[Bearbeiten]

Das offizielle Plakat zum Film präsentiert die im Film verwendete neue Form der Animation.

Stupidedia-Bewertung: 5stars.png 5stars.png

Regie: Der Pixxar

Laufzeit: 1h 29min

Synchronsprecher: Tom Hanks, Tim Allen, Bruce Willis

Originalsprache: Nervige Kinderstimmen

Produktionsland: USA

Altersfreigabe: FSK o. A.

Pixar setzt Toy Story mit einem weiteren Meisterwerk fort. Mittlerweile sind mehrere Jahre vergangen und Andy ist ein fetter, verkommener Teenager, der nur mit virtuellen Figuren an PC und Spielekonsolen spielt und seine alten Freunde längst vergessen hat. Woody, Buzz und Charlie Naseweis (Das ist diese Kartoffel da) wollen sich nicht länger mit ansehen, wie sie verstauben, während Andy sie für Egoshooter und Welt aus Apfelsaft vernachlässigt. Kurzerhand brechen sie auf zu einem neuen Abenteuer: Im Wagen des Pizzalieferdienstes machen sie sich auf zu der Firma eines Computerspieleentwicklers, um ihr eigenes Videospiel durchzusetzen. Ihre angestrebten Kollegen halten das allerdings für keine gute Idee, da sie befürchten, ihre Spiele würden dann in den Regalen verstauben. Sie versuchen mit allen Mitteln, das Vorhaben von Woody und seinen Freunden zu durchkreuzen und schrecken dabei auch nicht vor dem Gebrauch von Gewehren, Rennboliden und Daddelmusik zurück.
Wieder einmal haben die Macher von Pixar viel Liebe in ihren neuesten Streifen investiert. Hier erreichen nämlich sowohl Animationstechnik als auch gepflegte Familienunterhaltung einen neuen Meilenstein. Das Spielzeug sieht unglaublich echt aus, die Stimme von Bruce Willis verleiht der Actionfigur des Monster Thief gewaltig an Authenzität. Für die gewohnte Atmosphäre sorgt der Soundtrack eines Randy Newman mit seinem unvergleichlichen Gegröle. Alles in allem ein nahezu perfekter Kinderfilm, der wie schon zuvor auch Filme wie WALL-E mit bissiger Gesellschaftskritik zu überzeugen weiß. Negative Kritiken gab es eigentlich nur von irgendwelchen fetten Gamern, denen die stereotype Darstellung der Zocker missfiel.

Filmkritik:
Pixars große und überraschende Familienunterhaltung setzt der Toy-Story-Reihe mit einer zärtlichen Fortsetzung ein Denkmal. Wie in Wall.E - Der Letzte räumt die Erde auf spürt man auch hier den epischen Geist von Charlie Chaplins großen Komödien und darf sich davon verzaubern lassen. - Moviemaze

Walt Disney's Die Vögel[Bearbeiten]

Disneys neueste Animationstechniken lassen die animierten Vögel unglaublich echt aussehen, ebenso wird für ein atemberaubendes Panorama gesorgt.

Stupidedia-Bewertung: 5stars.png 4starscontest.png

Regie: Walt Disney

Laufzeit: 1h 51min

Synchronsprecher: Russell Crowe, Steven Seagull, Gregory Peck

Originalsprache: Englisch, Vogelzwitschern, Schreie

Produktionsland: USA

Altersfreigabe: FSK o. A.

Der kleine Alfred hat panische Angst vor Vögel und ist deshalb gar nicht glücklich, als er seine Sommerferien bei seinem Onkel Mitch Brenner in Bodega Bay an der Westküste verbringen soll. Denn die Stadt ist vor allem für ihre zahlreichen Möwen bekannt, die stets den Kontakt zu den Menschen suchen und dort friedlich mit ihnen leben. Langsam fängt Alfred an sich an die vielen Vögel zu gewöhnen und tatsächlich gelingt es ihm fast seine Ängste zu überwinden. Auf der Geburtstagsfeier seiner Cousine kommt es zum Angriff eines ganzen Vogelschwarms, der seine Suche nach Menschenkontakt ein wenig zu ernst nimmt und anfängt ein paar Kindern die Augen auszupicken. Alfred fühlt sich in seinen Ängsten bestätigt und flieht von der Feier, dabei gerät er an den bösen, bösen Magier Vincent Raven und seinen Raben Korax, der heimlich die Vögel verzaubert hat, sodass sie anfangen, die Menschen anzugreifen. Alfred überwindet seine Angst und überzeugt die Vögel, Raven anzugreifen, der in einen Kessel Säure fällt und sich einfach auflöst. Der Bann scheint aber dennoch noch nicht gebrochen zu sein, weshalb Alfred den Einwohnern von Bodega Bay verspricht, nach einem guten Zauberer zu suchen, der in ihre Stadt kommt, um sie von ihrem Fluch zu befreien. Er lässt sich von seiner Mutter abholen und es bildet sich ihnen ein apokalyptisches Bild: Die gesamte Landschaft ist voll von abertausenden wartenden Vögeln. Langsam fahren sie einem ungewissen Ende entgegen, auf dem Heimweg wird allerdings Alfreds Mutter bei einer Rast in einem Motel unter der Dusche von einem gewissen Norman Bates getötet. Alfred flieht vor dem schizophrenen Motelbetreiber und findet sich plötzlich mitten in Arizona wieder, wo ganz auf sich allein gestellt die Suche nach dem Zauberer für Bodega Bay beginnt.

Filmkritik:
Über das Thema des Films von Alfred Hitchcok hinaus wurde die Fabel zu einer hintergründigen Vision von Weltuntergangsstimmung ausgeweitet. Walt Disney setzte die Story in ebenso bunte wie beklemmende Bildfolgen um. - Lexikon des Internationalen Films