Chili

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Chili ist ein rotes oder grünes, hin und wieder auch buntes "Etwas", welches unter der Mütze von Papa Schlumpf gezüchtet wird und dazu geeignet ist, dem durchschnittlichen Mitteleuropäer Demut vor der Natur zu lehren, wenn er während des Verzehrs das Gefühl vermittelt bekommt, eine nukleare Granate hätte seinen Verdauungstrakt heimgesucht.

Es wird in Dritte-Welt-Ländern wie Frankreich, Großbritannien oder Holland als Waschmittel für den Intimbereich verwendet. Auch als Zusatz für Augentropfen oder als Gleitcreme verwendbar. Um den Schein eines Lebensmittels zu wahren ist die Landläufig propagierte Meinung jedoch, dass es sich bei dem Pulver nicht um eine in vielen Ländern legale Droge handelt.

Erstsynthese[Bearbeiten]

Das erste Gramm Ur-Chili wurde von Madame Curry durch Auskochen von 125 Tonnen Pechblende auf dem heimischen Kohleofen hergestellt.

Klassifikation[Bearbeiten]

Dadurch, dass Papa Schlumpf keine Angaben zur Aufzucht macht und die genauen Inhaltsstoffe des Pulvers noch nicht eindeutig erforscht sind wird Chili momentan wie folgt klassifiziert:

1. Weenie-Chili[Bearbeiten]

Ein rotes Pulver, das mit Sicherheit nicht von Papa Schlumpf erzeugt wurde. Brennt nicht wirklich und ist entsprechend auch nicht scharf. Ausbleibender Kick; möglicherweise ist auch nur die Halbwertszeit um ein vielfaches überschritten oder es handelt sich – wie so oft – um das eingefärbte kostengünstigere Knochenpulver ausgestorbener Tierarten welches gänzlich geschmacklos ist.

Erhältlich ist dieses Chili z.B. in Prof KnoxFixFoxi's für Chili con Carne. Meist so unschädlich wie unwirksam.

Chiliislandpeppers.jpeg

2. Spicy Chili[Bearbeiten]

Ist die frei verkäufliche Variante einer homöopathischen Mischung aus echtem Chili und kostengünstigem Weenie-Chili. Die Aktivierung einiger Geschmacksnerven beim oralen Konsum lässt sich nicht mit Sicherheit ausschließen. Bei anderen Anwendungsarten (Waschmittel, Waschlösung, Spülung) sind große Mengen zur Erzielung des gewünschten Effektes zu verwenden. Die Wirkung auf Schleimhäute ist ein angenehmes Prickeln. Dies kann gegebenenfalls durch vorherige Reizung derselben mit anderen Mitteln verstärkt werden.

Auch hier ist von Papa Schlumpf's Chili nicht wirklich was zu finden.

3. Hot Chili[Bearbeiten]

Diese Variante ist nur in Feinkostläden erhältlich (oder für Reinigungszwecke in Drogerien). Oraler Konsum ist für geübte Personen unbedenklich mitunter auch langweilig. Bei Kleinkindern von Eltern nicht südlicher Herkunft ist die Wirkung vorher an unauffälliger Stelle auszuprobieren.

Der Anteil an Papa Schlumpf's Chili ist hier nahezu zufällig und kaum nachweisbar.

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4. Echtes Chili[Bearbeiten]

Diese Handelsklasse von Chili enthält zumindest Spurenweise den von Papa Schlumpf gezüchteten Chili (mind. 0.01% Vol). Hierdurch ist echtes Chili nicht in allen Ländern frei erhältlich, ein deutliches Süd-Nord-Gefälle ist zu verzeichnen. Während in den nördlichen Ländern (z.B. DDR, Russland, Arktis) der Besitz waffenscheinpflichtig ist, gehört es in südlichen Ländern wie Mexico, Spanien, Italien zum guten Umgangston und wird teilweise (z.B. in Texas) gegen nahezu jegliche Erkrankung medizinisch verordnet.

Brennt laut Frederik von Furz beim Konsum.

5. Richtiges Chili[Bearbeiten]

Diese Art von Chili besteht zu mindestens 1% Vol aus Papa Schlumpfs Chili. Gekennzeichnet ist diese Variante durch ein exzellentes dauerhaftes und intensives Brennen beim oralen Konsum und solange der Inhalt mit der Magenschleimhaut Kontakt hat. Kann bei der externen Anwendung sehr gut dazu verwendet werden, um das angenehme Prickeln des Spicy Chili vorbereitend zu ermöglichen.

In nördlichen Ländern strikt verboten, in südlichen Ländern als Insidertip bekannt. In Texas rezeptpflichtig.

6. (666) "Original Papa Schlumpf"[Bearbeiten]

Der Anteil von Papa Schlumpfs Züchtung beträgt mindestens 10%.

Durch die beschränkte Kapazität von Papa Schlumpfs Mütze jedoch nur selten und zu astronomischen Preisen und meist nur auf dem Schwarzmarkt erhältlich. Alternative Handelsbezeichnungen sind "Dreifachbrenner", "Instant Fire" oder "Stomachkiller". Wird für den Konsum etwa 1:1000 aufbereitet und brennt mit Sicherheit dreifach (Konsum, Beinhaltung, Sekretion).

Der Besitz von (666) "Original Papa Schlumpf" steht in nördlichen Ländern unter Todesstrafe, in südlichen Ländern gilt es als Symbol des Wohlstands, eine – wenn auch nur geringe – Menge davon zu besitzen. In Texas gerät man indessen unter konkreten Verdacht ein Terrorist zu sein und die innere Sicherheit zu gefährden, Besitzer aus anderen Ländern werden von Texanern z.B. als Kolumbianischer Drogenboss eingestuft.

Höhere Güteklassen (>15% Vol) werden nicht mehr als Dreifachbrenner sondern als Dauerbrenner bezeichnet da nicht mehr unterschieden werden kann wo das Brennen auftritt (ganzkörperliche Schmerzen).

7. Chili - das Society-Magazin[Bearbeiten]

Die unglaublich schlechteste Society-Sendung, die der ORF (Österreichischer Rundfunk) ausstrahlt. Warum diese Deppen die Programmverantwortlichen den Moderator Dominik "Hampl" Heinzl kaufen mussten, bleibt ein Rätsel (vermutet wird jedoch der Quotendruck). Viele kennen die Sendung auch unter dem Namen "Paprika" mit dem weltberühmten Moderator "Heinz". Böse Zungen behaupten, es wäre Heinz Fischer, der österreichische Bundespräsident - "Bitte, Danke!". Ist auch ganz logisch: Wer überall seinen (roten) Senf (im Sinne von Meinung) dazugibt, braucht sich nicht wundern, wenn keiner mehr mit einem sprechen will oder im Extremfall jemand (Sido) dem Kundtuenden eine aufs Maul haut.

8. C-H-I-L-L-I[Bearbeiten]

(Cant Hide Its Ludicrously & Longlastingly Incinerating)
Besteht zu 100% aus Papa Schlumpfs Züchtung. Ein Besitzer ist – außer Papa Schlumpf – nicht mehr bekannt. Die Kosten sind theoretisch kosmisch (also deutlich mehr als astronomisch) hoch. Ein Markt hierfür existiert nur theoretisch, da keine Person bekannt ist die genug Geld besitzt um es zu kaufen.

Die Besonderheit an diesem Stoff ist, dass die Effizienz exponentiell zur Reinheit des Stoffes ansteigt. Einer Hochrechnung zufolge ist ein Hundertstel eines C-H-I-L-L-I-Moleküls theoretisch in der Lage die ganze Welt scharf zu machen. Der physikalische Kontakt ohne umfangreiche Schutzmaßnahmen ist unmittelbar letal, beim Betrachten des Stoffes ist mit Erblindung zu rechnen. Wie Papa Schlumpf das aushält ist noch nicht bekannt.

In nördlichen Ländern wird die blanke Kenntnis dieses Stoffes mit dem unmittelbaren Tod ohne Verhandlung bestraft, in allen anderen Ländern wird die Existenz bestritten und ins Reich der Märchen und Sagen verlegt. Auch außerhalb von Texas ist man zweifelsohne ein Terrorist, Staats- und Weltfeind wenn man diesen Stoff besitzt.

Es existieren einige Thesen und Modelle der modernen Physik wonach sich C-H-I-L-L-I als Antrieb für interstellare Flüge eignen könnte. Aus theologischer Sicht stellt C-H-I-L-L-I die einzig bekannte Verkörperung Satans dar, die auch mit materiellen Wissenschaften nachweisbar wäre (der endgültige Nachweis scheitert bislang nur daran, dass kein Besitzer ausgemacht werden kann). Hierdurch wäre dann endgültig bewiesen, dass es einen Satan gibt (der Gottesnachweis stünde immer noch aus).

Bekämpfung[Bearbeiten]

Von einem reflexartigen Griff zum Wasserglas nach Chiligenuss ist dringend abzuraten, da dies lediglich dazu führt, dass das Gefühl der auf der Zunge explodierten Rohrbombe durch ein für Umstehende unverständlich klingendes Wimmern ergänzt wird.

Nationalgericht[Bearbeiten]

Chili ist Grundnahrung der Mexikaner (das sind die, die alberne Hüte tragen, dafür aber verdammt gut Fußball spielen) und sorgt bei Touristen dafür, dass die Rache eines gewissen "Montezuma" das Risiko einer explodierenden Kloschüssel birgt.

Unbestätigten Gerüchten zufolge ist Chili zudem eine der Lieblingsspeisen von Keith Richards, was erklären könnte, warum er mit konventionellen Waffen nicht zu töten ist.

Er lässt sich den Chilisaft in die Augen tröpfeln und kann 20 Chilischoten in nur fünf Minuten essen, ohne eine Miene dabei zu verziehen. Vermutlich deshalb, weil seine Geschmackszellen schon überlastet sind. Es ist aber auch möglich, dass nur der Eindruck entsteht, er würde keine Miene verziehen, weil er sowieso immer so aussieht wie jemand, der gerade 20 Chilischoten gegessen hat.

Chili-Kult[Bearbeiten]

Auf der Chiliinsel schafft man es nicht nur, massenhaft Chilis zu verschlingen, sondern dabei auch noch zu chillen.

Trivia[Bearbeiten]

  • Oft das letzte Mal, dass jemand behauptet: "Och, ich esse gerne scharf..."
  • Chili ist der zweite Spitzname jedes schielenden Brillenträgers
  • Otto Chili ist bei weitem nicht so scharfsinnig wie sein Namensvetter
  • Chili ist ein schöner Begriff, wenn es darum geht, auf Fotos zu lachen