1 x 1 Silberauszeichnung von Hirsy

Aubergine

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Gestapelt wie Seebarsche auf dem Fischmarkt...Auberginen.

Die Aubergine (wird auch Solanum melongena genannt). Phonetisch liegt ihr Ursprung in Frankreich, unweit von Guinguette, etwas westlich des Brasserie-Massives. Ihr lateinischer Name weist allerdings darauf hin, dass Frankreich, neben der zufälligen sprachlichen Sakrosanz, nichts mit der Aubergine zu tun hat (erst Recht nicht mit Kohlrabi). Der folgende Artikel lässt die phonetischen Wurzeln folgerichtig auch außer acht und erzählt statt dessen die erstaunliche Geschichte der Aubergine aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Was ist das? Definum simplex[Bearbeiten]

Das grausame Los der Auberginen...

Die Aubergine kommt heutzutage häufig nur auf dem Feld oder auf dem Teller vor, denn sowohl der Strauch als auch die Frucht werden Aubergine genannt. Das Los der Frucht ist grauenvoll: Achtlos wird dieses dunkelviolette Gemüse -mehr oder weniger zu Tode gekocht- zu Fleisch mit Reis oder zu fish and chips serviert, als Auberginenauflauf oral verzehrt oder als Aubergineneinlauf rektalseits verabreicht (Ja! Der Autor nutzt hier offenbar das Stilmittel der Erhöhung um den verachtenswerten Umgang mit diesem "Gottesgeschöpf" anzuprangern!). Die Menschheit geht so liederlich mit der Aubergine um, dass die meisten nicht einmal gemerkt haben, dass die Frucht gar kein Gemüse ist, sondern eine Beere! Die Aubergine ist ein Nachtschattengewächs und das ist auch gut so! Als länglich plumpes Gemüse hat die Frucht Form und Farbe eines Totschlägers, doch nicht seine Konsistenz. Sie ist je nach Reifegrad fest oder matschig, aber nie hart. Manche sehen dennoch in der Aubergine ein anderes Symbol und es ist nicht auszuschließen, dass dieses unschuldige Gemüse auch manchmal so verwendet wird.

Zweckentfremdung? Wir wollen es gar nicht wissen...

Sehen wir uns die Aubergine etwas genauer an: Wie der Mensch, besteht die Frucht zu mehr als 90% aus Wasser. Eine weitere Parallele zu gut 50% der Menschheit ist (ihr werdet ahnen was kommt...), dass an dem stelzenartigen Geäst der Aubergine die runden bis länglichen Früchte bammeln. Nicht umsonst wird die Aubergine auch Eierbaum genannt.

Woher kommt die Aubergine? Definum evolutionare[Bearbeiten]

Bereits im Pleistozän, so besagt die naturwissenschaftliche Entwicklungstheorie, ging eine vewirrte Ente eine Symbiose mit den Affen ein. Was das mit der Aubergine zu tun hat, wird bald deutlich. Im vorderen Teil von Asien waren die Bäume von Affen bevölkert und der Boden von entenähnlichen Vögeln. Nun weiß ein jeder, wohin das geführt hat. Zu einer schier grenzenlosen Steppe, der Tundra. Wie aber ist es dazu gekommen? Die Bäume boten den Affen eine reiche Nahrungsfülle und Schutz vor dem Säbelzahntiger. Die Enten bevölkerten den Boden, fraßen die herabfallenden Früchte, sofern die Affen sie nicht bereits vertilgt hatten und flatterten bei Gefahr dem Säbelzahntiger davon. Über Jahrzehnte ging das so, bis letztendlich der Säbelzahntiger mangels Nahrungsangebot ausstarb. Und die Bäume auch, weil sie sich nicht fortpflanzen konnten. Durch eine Laune der Natur entwuchsen aber irgendwann zuvor aus Baumsamen verkümmerte Sträucher. (Vermutlich hatte ein Affe eine Frucht gefressen, war gerade dabei die Überreste auszuscheiden und wurde zufällig vom Blitz getroffen. Aus dieser Zeit resultierte anscheinend nicht nur der Fluch: "Soll Dich der Blitz beim Scheißen treffen!", sondern auch eine Mutation: Die derart gegrillten Samenüberreste brachten nur noch verkümertes Gestrüpp hervor. So funktioniert der Darwinismus.) Diese Sträucher waren von den Affen nicht zu erklimmen, weil letztere zu schwer waren. Dennoch wuchsen die Früchte so hoch an den Sträuchern, dass die Enten sie nicht erreichen konnten. Der kümmerliche Holzwuchs führte gleichzeitig dazu, dass die ganze Energie in die Früchte ging und so reiften seitdem dicke bis länglich dicke Dinger an dem mickrigen Gestrüpp.

Woher kommen wir? Definum genesium[Bearbeiten]

Gott mit Aubergine.

Eine andere Ursprungstheorie ist der Redaktion deiner Lieblingsenzyklopedie beim Studium des Buches der Bücher aufgefallen;... denn da steht geschrieben: Die Erde war wüst und wirr und die Urflut war finster, sodass Gott, der schon alt war und nicht mehr gut sehen konnte, beinahe hineingetreten wäre (in die Urflut). Und so sah Gott, dass Licht doch gut wäre und er schuf den Tag. Da er aber etwas oberflächlich war, ließ er einen Rest von Finsternis übrig und als er das erkannte, nannte er diese verbliebene Finsternis Nacht und tat so, als wenn es Absicht gewesen wäre. Gott entwickelte in den folgenden Tagen allerlei Pflanzen, Tiere und letztendlich sogar Menschen. Am Ende des sechsten Tages merkte er, dass er für die Nacht noch gar nichts gemacht hatte und zauberte eilig ein paar Nachtschattengewächse, den Mond und den nächtlichen Harndrang für Männer ab 50 herbei. Die Krone der Nachtschattengewächse war aber die Aubergine, denn ihr Name ist gleichzeitig der des Strauches und der Frucht sowie der Nachname Gottes, denn Gott Aubergine war phantasielos. Zugegeben, er hatte sich schon hunderte und hunderttausende Namen ausgedacht (Du da, Du heißest Adam. Und Du, mit dem langen Schwanz, Du heißest John Holmes Velociraptor.. so ging es in einer Tour sechs Tage lang...) und am Abend des sechsten Tages hatte er einfach keine Ideen mehr und ihm fiel nur noch sein eigener Name ein... Aber in die Frucht der Aubergine da packte er die Urflut, aufdass er im Dunklen nicht mehr hineintrete...
Erstaunlich... aber wahr. Genau so wäre es in der allseits anerkannten Übersetzung von Martin Luther zu lesen gewesen, wenn Luther nicht ein paar Bibel-Blätter mit leeren Rückseiten -in Ermangelung von Papier- für seine Thesen verwendet hätte, und welche er zu Wittenberge an die Kirchtür nagelte. So aber haben eifrige Bibelforscher Blatt für Blatt zusammengetragen, analysiert und neu zusammengesetzt.

Was sagen die Experten? Definum finalis[Bearbeiten]

Wie immer, liegt die Wahrheit hinter der Wahrheit und es lohnt sich, die scheinbar widersprüchlichen Thesen genau zu durchleuchten und Überschneidungen und Deckungsgleichheiten in Korrelation zueinander zu setzen: Die Naturwissenschaftler sehen die Aubergine als Folge einer Bestenauslese: Die Pflanzen, die sich der feindlichen Umgebung am besten angepasst hatten, überleben letztendlich. Die neowissenschaftliche Forschung belegt dabei eindeutig, dass es zwischen Mensch und Aubergine auffällige Parallelen gibt. Und auch die Spiritisten unter uns werden nicht bestreiten wollen, dass Gott die Aubergine UND den Menschen geschaffen hat.

Was gibts heut zu essen? Auberginenauflauf...

Und genau diese Übereinstimmungen der drei Forschungsrichtungen lassen nur folgenden Schluss zu: Der Allmächtige, wer sonst, krönte sein eigenes Werk am sechsten Tage mit den Besten! Mit Adam, den er nach seinem Ebenbild geschaffen hatte und mit einem Klon von Adam aus dessen Rippe: Eva! Und als es zum Schluss des sechsten Tages dämmerte, dämmerte es auch Gott, dass er nichts für die Nacht geschaffen hatte und dass Adam und Eva außerdem irgendwie zu gleich aussahen. Also fummelte er an Eva noch etwas ab und machte aus Evas' Skrotum und Stengel ein Nachtschattengewächs, die Aubergine!!! Optischen Parallelen sind ja nicht zu leugnen. Skrotum und Stengel waren für Eva ab sofort überflüssig, sollte sie doch künftig ab und an, vorzüglich nachts, Adams’ mitbenutzen. Auch das wird so mancher schon selbst erlebt haben, was als Beweis der Theorie gelten muss. Und die Existenz von Gott Aubergine ist auch bewiesen (siehe Foto oben). Für sowas muss man in Russland übrigens ins Arbeitslager. Die Aubergine landete indes durch einen heiligen transformativen Blitzeinschlag in Asien, ob mit Umweg über den Verdauungstrakt des Affen oder nicht, mag der göttlichen Laune überlassen bleiben.
Das ist die Wahrheit!