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Sturm auf die Bastille

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Eine überzeichnete Darstellung des Sturms auf die Bastille
Im rechten oberen Eck sind die Wölken des Wohlgefallen-Gases erkennbar

Der Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 gilt mit einer 9,2 auf der Richterskala als der folgenschwerste Angriff von Riesen-Stabschrecken auf eine westeuropäische Stadt. Man geht davon aus, dass sieben Menschen den Heuschrecken zum Opfer fielen, und Schäden von mehreren Millionen Franc anfielen. Die Herkunft der Insekten ist den Wissenschaftlern bis heute ein Rätsel, was eine Welle von Verschwörungstheorien und Weltuntergangsprohezeihungen auslöste.

Der Sturm[Bearbeiten]

Am 14. Juli 1789 um 13:11 mitteleuropäischer Zeitrechnung wurden die ersten Heuschrecken gesichtet. Zuerst boten sich den Einwohnern von Bastille eindrucksvolle Insekten-Formationen, welche mit sogenannten "jumelles" (auch Ferngläser genannt) beobachtet wurden. Wenige Minuten später verdunkelten die Schatten der Schrecken den Himmel über Bastille. Die Menschen versuchten zu fliehen, merkten jedoch, dass dies keinen Sinn hatte. Es hatte keinen Sinn, da Heuschrecken nur zur Brunft ihren vollkommenen Gefährlichkeitskoeffizienten ausbilden. Trotz dieser nicht herrschenden Gefahr brachen unter den Bürgern anarchische Verhältnisse aus. Folglich kam es zu brutalen Krawallen, in denen sieben Menschen ihr Leben verloren. Vier Stunden nach dem Beginn des Angriffs lösten sich die Insekten wortwörtlich in Wohlgefallen auf.

Ein Portrait einer Riesen-Stabschrecke.
Auffällig sind hier die gefährlichen Reißzähne.

Stadien[Bearbeiten]

Nach den Studien des berühmten Dr. Shirota von Yakult-Corp. werden Heuschrecken-Plagen - so auch der Sturm auf die Bastille - seit 1998 in drei Stadien gegliedert. In seinem 400-seitigen Sachbuch "'euschuecken", welches vollständig in Lautschrift verfasst wurde, berichtet Dr. Shirota ausführlich über diese Stadien. Hier in diesem Artikel werden seine Theorien natürlich nur verkürzt und in Leiseschrift wiedergegeben.

Stadium 1: Ansturm[Bearbeiten]

Die Insekten bestimmen einen Checkpoint etwa 500 Meter über ihrem Angriffsziel. Meist sind französische Städte von den Angriffen betroffen, da Insekten - ähnlich den Menschen - eine generelle Abneigung gegen Franzosen haben. Diese Abneigung ist genetisch bedingt, was dazu führt, dass selbst Franzosen und französische Insekten zu 40% eine Abneigung gegen sich selbst hegen. Beim Erreichen der Vollständigkeit der jeweiligen Insektenart wird die Stadt angegriffen.

Stadium 2: Das Erzeugen von Aufruhr[Bearbeiten]

Die Insekten sind bei derartigen Angriffen nicht gefährlich. Dennoch sind ihre Absichten alles andere als gut, denn sie versuchen Chaos in Form von Anarchie zu verrichten. Es wird auch nicht ausgeschlossen, dass die Insekten ein politisches Interesse an ihren Angriffszielen pflegen. Das würde bedeuten, dass die Tiere versuchen Verschwörungstheorien zu erschaffen, indem ihre Herkunft ungewiss bleibt. Diese Verschwörungstheorien würden den Sturz der Regierung bedeuten, was eine Machtübernahme durch eine Insekten-Art zur logischen Folge hätte.

Stadium 3: Das Verschwinden[Bearbeiten]

Ein gewöhnlicher Angriff dauert etwa drei Stunden, und wird mit dem Verschwinden der Angreifer beendet. Dieses Verschwinden wurde nie wirklich dokumentiert, da sich die Insekten in Wohlgefallen-Gas (F2H4N6,2Ar0) auflösen. Dieses Wohlgefallen-Gas trägt seinen Namen aufgrund seiner stark narkotisierenden Wirkung. Durch die Inhalation dieses Gases beim Verschwinden der Insekten wird es den Betroffenen unmöglich gemacht den Vorfall genau zu beobachten.

Interviews[Bearbeiten]

Im Anschluss an den Angriff versuchten italienische Journalisten die Bürger von Bastille zu interviewen. Da Französisch eine äußerst komplizierte und verzwickte Sprache ist, wurden die Interviews in gebrochenem Englisch durchgeführt. Einige Zitate gingen in die Geschichte ein.

"Wéll, you knôw, it are aftérfullpullable, that le insects ættack us, wé ære horribilé peuple."

Übersetzung: "Naja, du weißt, es bist nachvollziehbar, dass das Insekten angreifen uns, wir bist schreckliches Volk."

Dieses Zitat eines französischen Bauers verdeutlicht den Zweifel der Franzosen an ihrer eigenen Politik und ihrem weltweiten Ruf und gilt heute als Sinnbild für die Verzweiflung, der die Menschen während dem Angriff übermannte.

"Oui, ôui, it is not le insects' fæult and it is not ôurs. It is le gôuvernement! No pôwer le gôuvérnement!"

Übersetzung: "Ja, ja, es ist nicht das Insektens Schuld und es ist nicht unsere. Es ist das Regierung! Keine Kraft das Regierung!"

Ein besorgter Bürger ruft zum Sturz der Regierung auf, da er die Staatsoberhäuptlinge beschuldigt die Angriffe provoziert zu haben. Hunderte folgten seinem Aufruf und führten eine gewaltbereite Demonstration gegen den Staat.

Vom Camorra-Verlag wurde 2004 ein Sammelband mit den historisch wertvollsten Zitaten veröffentlicht.

Schaden[Bearbeiten]

Die menschlichen Verluste des Sturms auf die Bastille beschränkten sich nach offiziellen Zählungen auf sieben Opfer, wobei diese nur indirekt auf den Heuschrecken-Angriff zurückzuführen sind. Fünf dieser Opfer wurden in Krawallen getötet, einer starb an Leukämie und ein weiterer wurde von einer Herde Wildpferde - 50 Kilometer außerhalb der Stadt - zu Tode getrampelt.

Überraschend groß war der Sachschaden, der von den Riesen-Stabschrecken produziert wurde. Mehrere Millionen Franc wurde vom Staat für die Renovierung der Stadt Bastille bereitgestellt. Ein Teil dieses Geldes wurde für die Wiedererrichtung der Bastiller Brücke verwendet, die, laut Aussagen von Jean Cránquel, dem damaligen Bürgermeister von Bastille, mutwillig von Heuschrecken zerstört wurde. Der Rest der Spenden wurde für die Reinigung von Cránquels Swimming Pool verwendet, da dieser, laut seinen Aussagen, mutwillig von den Heuschrecken benützt und verschmutzt wurde. Ein Teil der Bevölkerung wollte diesen Aussagen keinen Glauben schenken und verschwor sich gegen ihr Oberhaupt. Die kuriose Verschwendung der staatlichen Hilfe war die Basis für viele Verschwörungstheorien.

Richter-Skala[Bearbeiten]

Die Richter-Skala ist das bis heute einzige objektive und faire Wertungssystem von Insekten-Angriffen. Im Prinzip werden alle Richter der Stadt gefragt, welche Note sie dem jeweiligen Insektenangriff geben würden. Die jeweilige Wertung muss ganzzahlig sein und sich im Raum zwischen 0 (="Welcher Insektenangriff?!") und 10 (="Insekten-Apokalypse!") bewegen.

Eine schematische Darstellung der Bewertung des Sturm auf die Bastille. Richter Nummer vier vergibt eine 10.

Nach dem Sturm auf die Bastille wurden alle fünf Richter der Stadt gefragt, welche Wertung diese Attacke verdiente. Ein Richter entschied sich für eine 10, die restlichen vier vergaben eine 9 (="Fast Insekten-Apokalypse!"). Man berechnete den Durchschnitt und erhielt eine 9,2 auf der Richter-Skala. Dies war bei weitem die höchste Note, die einer französischen Stadt nach einem Insekten-Angriff verliehen wurde. Zurückzuführen ist dieser Schnitt eventuell auch auf die hohen Spendengelder, die Bastille erhielt, allerdings durften sich die Richter, aufgrund ihrer juristischen Schweigepflicht, nicht zu ihrer Benotung äußern.

Verschwörungtheorien[Bearbeiten]

Aufgrund des überraschenden Angriffs wurden die Bürger Bastilles misstrauisch. Die Bevölkerung splitterte sich in radikale Gruppierungen auf, die jeweils eine Theorie vertreten, die den Sturm auf die Bastille erklären soll. Bereits wenige Jahre nach dem Angriff der Riesen-Stabschrecken engagierten sich die jeweiligen Vertreter der Verschwörungstheorien auch auf politischer Ebene. Nach Ablauf der Amtsperiode des Bürgermeisters Jean Cránquel im Jahre 1792 übernahm die OMV die Regierung der Stadt Bastille. Die beiden Großparteien (OMV, JVA) versuchten anschließend auch national Fuß zu fassen, allerdings gelang dies erst 2004 durch Nicolas Sarkozy.

Cránquel-Theorie[Bearbeiten]

Die Vertreter der (Jean) Cránquel-Theorie gelten als Gründer der OMV (optimistische Modalverben). Die Cránquel-Theorie besagt, dass der Bürgermeister Jean Cránquel den Sturm der Bastille provoziert hat, indem er nachts die Gebäude seiner Stadt mit Sexualpheromonen verschiedener Insekten besprüht hat. Diese Pheromone lockten schließlich die Heuschrecken an. Allerdings soll diese Provokation nur die Basis seines teuflischen Plans gewesen sein. Des weiteren soll Cránquel die fünf Richter Bastilles mit Spendengeldern bestochen haben, um die Benotung der Richter-Skala zu fälschen. Diese hohe Benotung des Sturms auf die Bastille sollte wiederum seine Stadt populärer machen. Er soll so versucht haben mehr Touristen nach Bastille zu locken. Dies geschah jedoch nie.

Dr. Werner Best (um 1914)

Dr. Best-Theorie[Bearbeiten]

Die Dr. Best-Theorie basiert auf physikalischen Gesetzen und gilt als Pionier der JVA (jonglierende Volksattribute). Im Grunde besagt diese Theorie, dass der nullprozentige Argon-Anteil im Wohlgefallen-Gas (F2H4N6,2Ar0) der Grund des Verschwindens der Insekten ist. Dabei wird nicht bedacht, dass das Gas erst nach beziehungsweise während dem Verschwinden austritt. Allerdings würde diese Theorie, vom rein physikalischen Standpunkt betrachtet, plausibel sein, da das Wohlgefallen-Gas mit Sonnenlicht (H11) sehr stark reagiert.

F2H4N6,2Ar0 + H11 → H15F2N6,2 + Ar0

Da Argon in dieser Gleichung ein ungebundenes Edelgas ist, entsteht eine optische Täuschung, die die Heuschrecken verschwinden lässt. Diese optische Täuschung erinnert stark an den Zahnbürsten-Versuch von Dr. Best. Dank dieser Ähnlichkeit trägt diese Theorie heute den Namen des berühmten Doktors.

Literatur[Bearbeiten]

  • Dr. Shirota: 'euschuecken (1998)
  • Peter Calamari und andere italienische Autoren: Parcheggio, e tu? (2004) - Ein Sammelband der geführten Interviews nach dem Sturm auf die Bastille
  • Dan Brown: Ataque (gestern) - Ein spannungsgeladener Thriller über den Angriff der Killerheuschrecken.