Lütjensee

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Optische Enttäuschung
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Selbst gemaltes Wappen (von Lütjensee)

Lütjensee (plattdeutsch für "kleiner See") ist ein mittel groß-kleiner Ort, der so irgendwo auf halber Strecke zwischen Hamburg und Lübeck in west-östlicher Richtung ungefähr vielleicht bei Ahrensburg (das auch irgendwo zwischen Hamburg und Lübeck liegt) liegt. In grauer Vorzeit besaß dieser Ort sogar den Titel Luftkurort. Allerdings wurden die Stapelfelder neidisch und bauten einen Föhn und eine Müllverbrennung und pusten seitdem Neid und Fürze nach Lütjensee.

Name

Lütjensee, von der Gemeindeverwaltung auch großspurig "Die-Drei-Seen Gemeinde" genannt, ist nach einem der größeren Seen in der Umgebung benannt. Der echte Lütjensee ist ein von Blaualgen verseuchtes und mit Unrat behaftetes Fischzuchtgewässer, welches von einem der zwei Restaurants am Ufer bewirtschaftet wird.

Sehenswürdigkeiten

Entgegen aller Erwartungen, ist dieser Ort interessanter als mach anderer. Hier gibt es: 1 Bäcker, 3 Tankstellen, 1 Friseur, 1 Penny, 1 Schrottplatz, 3 Restaurants, 1 Grundschule, etc.

Wasserlöcher

Davon hat dieser Ort gleich drei, den Großensee (heißt so, weil er groß ist), der Mönchsteich (ist eine Mogelpackung, weil er von Mönchen angelegt und nur 2,75 m tief ist) und der Lütjensee (die Fischpampe).

Großensee

Der größte See, der eigentlich der Gemeinde Großensee gehört. Das stört die Großenseer aber nicht dabei, den Lütjenseeern die Müllentsorgung an den Uferwegen zuschieben zu wollen. Er (der See) ist sehr sauber und klar und an der tiefsten Stelle ca. 17 m tief. Deshalb wird er auch gern als Toilette für lärmenden Nachwuchs, Hunde & Pferde genutzt. Der Nordstrand (gehört zu Lütjensee) wird gerne als Grillwiese oder Location für Saufgelage genutzt. Dementsprechend sieht es dort aus. Auf den ersten Blick ähnelt der Strand den schwarzen Vulkanstränden der Kanaren, auf den zweiten Blick einer Disko um 05:00 Uhr am Samstagmorgen. Der Sand ist nicht aufgrund vulkanischer Aktivitäten schwarz (wir sind doch nicht in der Eifel!), sondern dank der emsigen Bemühungen von Scharen grillwütiger Mitmenschen. Garniert wird das ganze mit einem bunten Salat aus Kippen aller Marken und so vielen verschiedenen Kronkorken, wie man sie sonst nur im nahegelegenen Getränkemarkt findet. Ansonsten wird der See zum Angeln, Schwimmen, Anglotzen, drin Ertrinken, andere Ertränken und zur Zwischenlagerung hochradioaktiver Materialen und Leichen genutzt.

Mönchsteich

Der Mönchsteich ist ein Teich, der als Fischzuchtgewässer von Mönchen angelegt wurde. Er weist an der tiefsten Stelle eine rekordverdächtige Tiefe von legendären 2,75m auf. Da jedoch hier aquatische Massentierhaltung betrieben wird, ist der Seegrund regelmäßig mit einer meterdicken Faulschlammschicht bedeckt. Deshalb kommt der Besitzer immer wieder auf die geniale Idee, den Faulschlamm auszutrocknen. Dazu wird das Wehr geöffnet und der See (oder Teich) abgelassen. Doch da der Faulschlamm nicht aufgibt, bleibt er am Seegrund zurück und lockt ahnungslose Spaziergänger auf die scheinbar trockene Fläche. Schätzungen des Autors zufolge, sind schon ca. die Hälfte der Dorfbewohner spurlos im stinkenden Treibsand des Sees verschwunden und wurden vom lokalen Seeungeheuer verspeist.

Lütjensee

Der Lütjensee ist ein natürlicher See, der allerdings ein Stück kleiner ist als der Großensee. Dieser See wird allerdings durch ein Übermaß an Fischen regelmäßig zur Blaualgensuppe transformiert, nicht, wie zuerst gedacht durch den Eintrag hochgiftiger Fäkalien (= Sche*ße)von städtischen Badegästen. Den Fisch aus diesem, an den Kraftwerksee aus Springfield erinnernden See kann man im ****** (Name vom Autor geändert) "genießen". In Wahrheit riecht es da (und bei allen anderen Lokalen) nach immer derselben Tütensuppe, das merken die Städter aber nicht, sie kommen ja nur am Wochenende.

Gebäude

Da dieser Ort auf eine unfassbar lange (und langweilige) Geschichte (mehr dazu weiter unten) zurückblicken kann, wimmelt es hier von nicht wirklich alt-ehrwürdigen Bauten und Touristenattraktionen. Folgendes hat Lütjensee im Angebot:

Alter Bauernhof

Dieses alte (und verfallene) Bauernhaus ist von der Trittauer Straße aus zu "bewundern". Doch meist ist es in den Übelkeit erregenden Ausdünstungen eines alten Treckers eingehüllt, der durch die Subventionen vom Land am Leben gehalten wird. Die Subventionen sind für das Haus gedacht, dass sieht aber trotzdem nach einer Eiterbeule in Immobilienform aus.

Dorfkirche

Der Kirchturm wurde aus unheimlich hässlichen Gelbklinkern zusammengeschustert und weckt jedes Wochenende die genervten Dorfbewohner. Das Kirchengebäude ist einem Schiff nachempfunden, hierdrin wird einem aber nicht so schlecht wie in einem Schiff. Manche Leute führen dies als Gottesbeweis an. Allerdings scheint es sich hier um ein klassisches Viertel von Langschläfern und Atheisten zu handeln, die Gottesdienste sind nie wirklich gut besucht.

Andere Sehenswürdigkeiten

Schrottplatz

Dieser Ursprung feuchter Messiträume liegt eigentlich vielleicht irgendwie in Dwerkaten (die Nachbar-Kuhbläke), wird vom Autor aber aus geographischen Gründen zu Lütjensee gezählt. Der Schrottplatz liegt wunderbar leicht erreichbar an der B 404, Entsorgung aus fahrenden Autos von der B 404 aus sind aber strengstens verboten! Allerdings trägt dieser Standort zur Attraktivität des Ortes bei, da hier sogenannte "Wertstoffe" in rauhen Mengen gehortet werden. Mit den Gewinnen aus all diesen Wertstoffen könnte man Griechenland retten und den Welthunger stoppen, allerdings müsste man dafür an den Trollwächtern vorbei und daran sind alle tapferen Recken und Spartaner kläglich gescheitert. (Der Autor vermutet, das die Trolle irgendwann an Herzversagen aufgrund von Fettleibigkeit sterben werden, dass könnte aber noch dauern.)

Schlaglöcher & Spurrillen

Auch im Norddeutschen Flachland kann der geneigte Bergfreund seiner Wanderleidenschaft nachgehen, er muss dafür lediglich sein Auto verlassen und befindet sich umgehend in zerklüfteten Asphaltlandschaften mit wundervollen Panoramen auf tiefe Täler und ausgedehnte Geröllhalden. Als Auswärtiger braucht man sich keine Sorgen zu machen, die Einstiege in diese Landschaften zu verpassen, man wird durch das Codewort "Straßenschäden" auf gut sichtbaren Schildern direkt in die Wildnis geleitet.

Geschichte

Die Geschichte Lütjensees begann, als vor irgendwie ca. 750 Jahren ein Typ einem anderen Typ den Ort bei einem Trinkspiel abluchste. (oder so in der Art...) Anschließend benannte man die Kirche nach diesem Typen und es folgten Jahrhunderte von Schnarchalarm und Langeweile. Irgendwann hatten auch noch Mönche, denen das Beten wohl langweilig geworden war, den Mönchsteich ausgegraben.

Traditionen

Aufgrund des Mangels von sinnvollen Tätigkeiten und spannenden Ereignissen begannen die Dörfler dann typischen Dörflertätigkeiten nachzugehen. Dazu zählen, das Küheschubsen, Dorfeste aka Saufgelage, Vereinsveranstaltungen aka Saufgelage, Treckerschrauben aka staatlich legalisierte Luftverschmutzung und das beliebte Sonntagsfahren.

Küheschubsen

Das Küheschubsen hat in vielen ländlichen Regionen jahrhundertelange Tradition. Junge (und Junggebliebene) halbstarke Bauernlümmel wollen beim Umschubsen schlafender Hornträgern aus der Familie der Paarhufer einen der wenigen paarungswilligen weiblichen Landmenschen beeindrucken, die noch nicht in panischer Flucht vor der Langeweile geflohen sind. Teils wird das Küheschubsen auch als Mutprobe oder als Zeitvertreib betrieben, allerdings müssen die Bauernlümmel flink zu Fuß sein, wenn sie nicht von wütenden mistgabelschwingenden Bauern erlegt und als Trophäe über dem Kamin landen wollen.

Dorffeste & Vereinsveranstaltungen

Auch die Saufgelage mit diversen Decknamen blicken in Dörfern auf eine lange intensiv gelebte Tradition zurück. Die meisten Parteien veranstalten regelmäßig Saufgelage um das Wahlvieh bei der Stange zu halten und weiter auf Kosten des Staates Sessel und Sofas mit Methan basierten Einschusslöchern versehen zu können.

Treckerschrauben

Aufgrund mangelnder Arbeit in den Wintermonaten fangen viele Bauern an ihre uralten Trecker zu frisieren und diese stinkenden Dinosaurier anschließend auf die Schlaglochwüsten und Feldwege loszulassen. Das endet meist damit, dass diese Gefährte mit annähernd Schneckentempo in der Straßenmitte entlang kriechen und mit ihrem infernalischem Lärm die Hupen der Menschen hinter ihnen übertönen. So muss der Normalbürger dann von Lichtgeschwindigkeit auf Schnecke abbremsen. Des Weiteren vergasen die Trecker aufgrund mangelnder ASU effektiv jedes Leben am Wegesrand und eventuelle Passanten, die es nicht rechtzeitig geschafft haben in den Knick auszuweichen.

Sonntagsfahren

Da es in der Region relativ viele Altenheime gibt, kommen viele dieser alten Mitbürger auf die Idee ihre alten verrosteten Kisten aus allerlei Löchern zu holen und blockieren effektiver als ein mittelschwerer Erdrutsch die Straßen und machen den Bürger mit Terminen das Leben schwer. Und das macht denen auch noch Spaß! Doch wenn man bedenkt an welch grotesk gigantisch großer Langeweile alte Meschen in Heimen leiden, verzeiht man ihnen das bisschen Bosheit.

Sicherheit

Im Allgemeinen ist es für unbewaffnete Normalbürger ohne bewaffnete Eskorte einigermaßen sicher. Zumindest solange, wie sich der erkundungsfreudige Tourist vom zombieverseuchten Friedhof, dem fischmenschenverseuchten Quecksilbersee in der ortseigenen Area 52, den Waldschraten und den von Putin ausgebildeten Robosuperlaseraugenflugpferden fernhält. Allerdings sollte man sich nicht allzu lange ohne Strahlenschutzanzug im Freien aufhalten, ansonsten könnte man auf die Idee kommen tatsächlich in Lütjensee zu bleiben und sich häuslich niederzulassen.