Wittenberge

Aus Stupidedia, der sinnfreien Enzyklopädie!
Wechseln zu: Navigation, Suche

Wittenberge ist das größte Kaff im Landkreis Prignitz. In dieser Stadt leben rund 20.000 Einwohner, von denen die meisten arbeitslos oder Rentner sind.

Lage

Kein Mensch weiß, wo Wittenberge liegt, es wurde über die Jahre schlichtweg vergessen. Selbst die Eingeborenen finden den Weg nicht zurück. Dieses Phänomen nennt man "Auswanderung" und es betrifft vor allem junge Leute, da diese häufiger auf Reisen gehen. Junge Wittenbergerer(er) kehren erschreckend häufig nicht in ihre Heimatstadt zurück und versanden in den deutschen Städten. Wo sie schon mal dort sind, beginnen sie auch gleich, dort zu studieren und zu wohnen.

Geschichte

Der Name Wittenberge kommt aus dem Altdeutschen und bedeutet "Land der weißen Berge". Dies ist eine Metapher, gemeint sind damit die fetten Seekühe, die in allen Supermärkten die Kassen versperren und somit das verhindern, was man einen reibungslosen Ablauf nennt. Aber Wittenberge hatte auch gute Zeiten. Und zwar so um 4000 v. Chr., damals war die spießige Rentnermentalität in Wittenberge revolutionär und einmalig im Land. Das Volk erkannte die Vorteile einer Rentner-Communitas abseits des eigenen Alltags. Seitdem werden Rentner, mit all ihren lästigen Alzheimer-Erkrankungen und Arthritis-Beschwerden, extra nach Wittenberge gebracht, um sie möglichst weit weg aus der eigenen Wahrnehmung und dem schlechten Gewissen zu schaffen. Und so entwickelte sich abseits der arbeitenden, jungen Gesellschaft eine Parallelgesellschaft in Wittenberge, die im Durchschnitt 78 Jahre alt ist und Großteile ihres Tages damit verbringt, hinter Gardinen hervorzuspähen, über Ruhebelästigungen zu meckern und Kreuzworträtsel zu lösen. Bewohner unterhalb des Rentenalters gibt es vermutlich keine.

Wirtschaft

In den Zeiten der guten alten DDR gab es hier massig Industrie, z.B. eine Zellstoff-Fabrik. Am bekanntesten ist Wittenberge durch die Nähmaschinen der Marke Veritas geworden. Dieser Betrieb wurde von einem Singer (engl. für Sänger) gegründet. Da dieser aber so schlecht sang, vertrieben ihn die Wittenberger. Nach der Wende fand die Treuhand es doof, dass es nun auch im Osten eine Nähmaschinenfabrik gab und trieb die Wittenberger Fabrik in den Ruin. Jetzt gibt es immerhin eine Backup-Software namens Veritas.

Existenzgrundlage vieler ist das hierzulande sehr beliebte Flaschensammeln. Geht man als behaarter Wittenberger am Samstag- oder Sonntagmittag in den Clara-Zetkin-Park, so findet man Pfand im Wert von mindestens 10€, den Jugendliche am Vorabend vom stadteigenen Spielplatz fallen lassen haben. Geübte Augen erkennen aber schon von weitem das Glänzen einer Pfandflasche im Gebüsch und können gezielter vorgehen.

Jugendliche verdienen sich ihr Geld, indem sie die lokale Tageszeitung "Wochenspiegel" verteilen. Die Einheimischen lesen diese jedoch nicht mehr, weil die Geschichten in diesem Abfallprodukt ungefähr so interessant sind, wie eine Tüte Mehl, und so tiefgründig wie stilles Wasser, dass nicht tief sondern flach ist.

Sehenswürdigkeiten

Die hier genannten Orte sind keineswegs Sehenswürdigkeiten, es sind mehr Orte bei deren Anblick man nicht das Kotzen bekommt.

Durch zahlreiche und kostspielige Bemühungen ist es gelungen diesen Ort wieder in den Urzustand von 1945 zu verwandeln. Erwähnenswert ist die alte Ölmühle. Die ist inzwischen so alt und baufällig, dass da Operetten-Festspiele für Rentner stattfinden. Leider werden es immer weniger Besucher da die nachwachsende Generation bereits geflüchtet ist.

Wittenberger haben Eier. Und einen Bahnhof: Dort wurde Ex-Kanzler Schröder auch sogleich mit jenen begrüßt. Auf diese weise drückt man ja gerne seine Bewunderung aus. Damit die Wittenberger was zu arbeiten haben, wurde der Bahnhof komplett umgebaut. Jetzt gibt es zwei Fluchtwege für die Demonstranten. Aber Politiker sind irgendwie seltener zu Besuch als sonst.

Unbedingt ansehen sollte man sich den Stern. Dieser ist inzwischen Rund, da auch die Wittenberger so exotische Schmankerls wie den Kreisverkehr oder "das Rad" für sich entdeckt haben. Einheimische berichten seit der verkreiselung des Sterns auch von gelegentlichem Auftauchen sogenannter Autos. Vom Stern aus ist es nicht mehr weit zur sogenannten "Alten Burg",die als gewöhnliches Haus getarnt ist.

Einkaufs- und Party-Meile Nr. 1 ist die Bahnstraße. Hier kann man shoppen, ohne gesehen zu werden, weil ja keiner da ist der Dich sehen kann. Von den leerstehenden Geschäftshäusern darf man sich nicht abschrecken lassen. Nur ein Stück weiter steht ein Mann mit einem Leierkasten und macht Musik für die Säufer auf der Parkbank. Oder man geht ins Kulturhaus und bewundert ein paar abgewrackte Volksmusik-Stars.

Ein riesiges Ereignis für die Wittenberger ist das vierteljährliche Kommen der infantilen Marktschreier. In dieser beschaulichen Akustik fühlt sich jeder deutsche gleich wie zu Hause.

In Wittenberge gibt es eine Tivolistraße. Hier betrieb die Computerfirma IBM noch bis zum Zweiten Weltkrieg ein Vergnügungslokal. Heutzutage ist in der Tivolistraße eine Pension die sich Ortsansässige nehmen um Urlaub zu machen.

Zu empfehlen sei auch die Besichtigung ist der Elbe, - bevor sie zuwuchert. Derzeit verhindern dies nur tschechische Schrotthändler, die mit ihren Schiffen die Sandbänke zum Ankern benutzen. Bei der Ausbesserung der alten Eisenbahnbrücke, die über den Fluss führt, wurde darauf geachtet, dass kein neuer Anstrich die Brücke zu schwer macht und vielleicht auch noch die letzten Mutigen vor einer Begehung abschreckt.

Wittenberge ist wegen seines postapokalyptischen Baustils außerdem als Filmkulisse für DDR- oder Zweiter-Weltkriegs-Filme sehr beliebt. Euphorisch wartet man hier bereits auf Taratantino, der seinen neuesten Streifen hier drehen möchte. Der Titel des Filmes, so munkelt man: "Kill Bill vs 18000 Rentner die ihm seine Laune daran nehmen irgendetwas zu machen".

Aber auch das Rathaus ist bewundernswert ist, weil man hier Dilettantismus bei der Arbeit sehen kann. Aber auch weil man hier das beste chinesische Essen der Stadt bekommt.

Menschen

Die gibt es auch in Wittenberge. Sie sind sehr schüchtern und sagen einem nie, welche Probleme sie haben. Stattdessen schreiben sie anonyme Drohbriefe, zerstechen Autoreifen oder treten Rückspiegel ab. Trotz allem dem ein Lob an der dort Arbeitenden Minderheit die noch weniger als ein Hartz-IV-Empfänger zum Leben haben.Prima,weiter so ihr Sozial-Schmarotzer.

Wittenberge hat eine relative Bevölkerungsmehrheit von Rentnern mit 89%, der Rest bezieht sich auf Hartz-IV-Empfänger und solche, die es werden wollen. Nur die obercoolen Leute wohnen in Nebendörfen wie Bentwisch und Breese *hust*.

Soziales Leben

Hauptsächlich vorm ehemaligen Nessler (auf ~der~ Bank), im Park, auf der sogenannten "Skaterplatz" (ita) in Nord und in der Nähe des Rathauses (aufgrund der Ausstrahlung von Autorität).