Hohenwestedt

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Hohenwestedt ist ein Ort im Zentrum des wahren Deutschland und nur 23,81 km von Schleswig-Holsteins Hauptstadt Wacken entfernt. Die Hohenwestedter sind davon überzeugt, dass östlich der Elbe Russland und südlich von ihr Bayern liegt (das bekanntermaßen weder zu Deutschland noch zu einem anderen Völker- oder Staatenbund gehört).

Geschichte

Im Jahre 1234 wurde Hohenwestedt erstmals urkundlich erwähnt. Nach einer Bestandsaufnahme der damaligen dänischen Regierungsbeamten zählte Hohenwestedt 12 Kneipen und 3 Freudenhäuser. Bemerkenswert bei nur 129 Einwohnern. Die zentrale Lage inmitten der norddeutschen Pampa verhalf Hohenwestedt schnell zu wirtschaflichem Auschwung und Wohlstand, insbesondere seitdem 1397 die ersten Marihuanapflanzen kultiviert wurden und über die Handelsrouten nach Amsterdam gelangten. Von dort begannen sie ihren Siegeszug um die ganze Welt.

Doch der Ort blieb nicht vom Unglück verschont. 1769 wurde er von einer Horde brutaler Nonnen auf ihrem Weg in den Vatikan überfallen. Sie vernichteten die gesamten Alkoholvorräte und brannten den halben Ort inklusive der Kirche nieder. Ihrer Anführerin, Ordensschwester Burglinde, ist ein Mahnmal im örtlichen Edeka-Markt an der Käsetheke gewidmet, das traditionell am Weltspartag durch den Ort getragen und vor dem Rathaus mit überreifen Zucchini verdroschen wird. Nachdem die Prostitution angesichts der schlechten Arbeitsmoral der Beamten 1820 verboten wurde, mussten viele Familien in Heimarbeit Schlagringe fertigen, um ihren Lebensstandard zu halten. 1873 ging die Eisenbahnlinie nach Neumünster, der Stadt mit der weltweit höchsten Dichte an Dönerbuden, und Heide in Betrieb.

Zu der von der Bevölkerung gewünschten Direktverbindung nach Bad Oldesloe kam es leider nie. 1933 erklärte Hohenwestedt seine Unabhängigkeit: „Wenn dies so einem untersetzten, hirnamputiertem Ösi gelingt, dann uns alle mal“, so der damalige Bürgermeister, der wenige Tage später eine Reise nach Auschwitz gewann, wo sich seine Spur verlor. Nach dem Krieg entwickelte sich der Ort prächtig. 1989 kam es allerdings zu einem Skandal, als DDR-Bürgern die Einreise verweigert wurde, mit der fadenscheinigen Begründung, dass deren Trabbis die EU-Abgasnormen nicht erfüllten. Auch nach der Euro-Umstellung 2002 konnten die Hohenwestedter sich nicht von der D-Mark trennen, genauswenig wie von den dänischen Kronen, den Gulden, der Reichsmark sowie bunten Kieseln und Kronkorken, die ihre Gültigkeit als Währung behalten durften.

Der Ort

Der Ort ist wunderschön hoch gelegen, was daran liegt, dass in Hohenwestedt als allererstes die U-Bahn entstand. Der Schutt, der beim Schaufeln der Schächte ausgehoben wurde, wurde über der U-Bahn selber aufgehäuft und kann heute als einzigartige Berglage bewundert werden. Leider unterlief den Architekten ein kleines Malheur: Die Schächte sind nicht mehr erreichbar. Schon seit Dekaden suchen renommierte Archäologen nach den Überresten der U-Bahn.

Weitere Attraktionen Hohenwestedts sind: ... und ... und außerdem wäre da noch Dings zu erwähnen. Aber diese Dinge muss man einfach selber erlebt haben. Sie lassen sich nicht beschreiben. Touristen wird empfohlen, einen Reiseführer mit sich zu führen, weil man sich in den verschnörkelten Gassen leicht verlaufen kann.

Bewohner

Hohenwestedt wird von geistig hochentwickelten Wesen bewohnt, die sich selber also „Hohenwestedter“ bezeichnen. Sie heben sich stark von den umliegenden Völkern ab. In welcher Form ist nicht bekannt, denn sie ist nicht zu erkennen. Die Hohenwestedter sind zwar ein grundsätzlich freundliches Volk, wegen ihrer innigen Verbundenheit zum Alkohol aber an Wochenenden nicht durchgehend ansprechbar. Man sollte ihnen das nicht verübeln.

Hohenwestedt wird in mehrere Teile unterteilt. Zum einen ist dort die normale Innenstadt, in der sich das friedliche Miteinander findet. Etwas bekannter ist das Ostviertel der Kieler Straße einschließlich der Tannenbergalle. Schöne Häuser und nette Menschen geben dort ihre wohlverdiente Rente aus.

Politisches

Patenstadt ist Bad Oldeslohe, das Hohenwestedts Kornversorgung sicherstellt. Ist der Korn gerade besonders günstig, was dem Hohenwestedt-Korn-Index (HoKoDAX) zu entnehmen ist, kommt es zu Verkehrschaos, Schlägereien oder auch Schießereien, da jeder seinen durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch von zwei Hektolitern im Monat decken muss. Die Preise sind derzeit mit ca. 3,69 € pro Flasche (im Angebot) ziemlich stabil. Bei hohen gesellschaftlichen Ereignissen wie der Hohenwestedt-Woche oder der Weihnachtsfeier im Altenheim kann es aber zu Engpässen und rapiden Preisanstiegen kommen.