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Deutsche Bahn

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Die Bahn lässt's krachen!

Die Deutsche Bahn ist ein Dienstleistungsunternehmen in Deutschland, das immer pünktlich ist. Leider befindet sich die Bahn und alles, was dazugehört, in einem zeitlichen Paralleluniversum, das immer der normalen Zeit hinterherhinkt (in diesem Paralleluniversum gilt die sog. "Traumzeit", nicht zu verwechseln mit der Raumzeit!). Ähnlich verhält es sich mit den Preisen der Deutschen Bahn, die ebenfalls nur in besagtem Paralleluniversum günstig sein können. Nur die Deutsche Bummelbahn fährt pünktlich, auch wenn die Deutsche Bahn die Existenz des Konkurrenzunternehmens bestreitet.

Nach einem tragischen Zwischenfall in den 70er Jahren verloren etliche Lokführer ihre Seele an den Bruder von Jessica Alba.
Um Ähnliches künftig zu vermeiden, ist seither das gesamte Bahnpersonal herz- und seelenlos und wird seit dem Jahre 2002 von Klonen der Firma "Deutsche Post World Net" bestückt. Dies erklärt auch die offensichtliche Ähnlichkeit von Post- und Bahnangestellten sowie die schwere Verständlichkeit der allgemeinen Bahnhofsdurchsage:

"Ding Dang Dong Dong! Die Schhhh-Bahn auf bauwau ??ei wird wögens döschnischn Döfööks uuu SSSS (starkes Rauschen) krppp krrrchhh... wiederhoule, die Bahn on Gloi... ns wegens döschnischen Defeks Schhhhh... (kein Plan, was jetzt los ist. Dann:) ... Fährgäste bitte von Gleis chrkh nach Glois zkrr ... on Gleis ei auf Gleis'r zchhkkrrr K'rrrrrrrr.. wechseln. Nachfolgende Züge könnten sich um fünf Minuten verspäten - Ende der Durchsage" (toll! Da weiß jeder, was er zu tun hat!)

Oftmals kann es auch zu Fällen kommen, bei denen sich ein Bahnkunde plötzlich auf den Boden schmeißt und verzweifelt brüllt: "AAH, DIESE STIMMEN, ICH HÖRE SCHON WIEDER DIESE STIMMEN, MACH, DASS DAS AUFHÖRT!"

In solchen Situationen ist der Bahnkunde auf sich alleine gestellt und kann keine weitere Hilfe erwarten.

Service[Bearbeiten]

Ein wichtiger Aspekt für die Deutsche Bahn AG ist der Service.
Als Fahrgast hat man es dann geschafft, wenn man morgens auf der Anzeigetafel begrüßt wird.

Die Deutsche Bahn schreibt Service ganz groß - und das nicht nur, weil es ein Substantiv ist. Alle Mitarbeiter werden in Höflichkeit und Nettigkeit eigens ausgebildet.

Die Deutsche Bahn hat eine ganz eigene zeitsparende Sprache entwickelt. So heißt es zum Beispiel nicht "Guten Tag, wie kann ich Ihnen helfen?", sondern "Was?" Auch die Bahnansagen sind entsprechend deutlich und zielorientiert gestaltet. So wird der Fahrgast immer über Ziele, Ausstiegsseiten und die nächsten Haltestellen informiert, sofern die von CIA und Helmut Kohl gezüchteten ansagenden Monster nicht gerade einen der Zwölflinge Kaczyński fressen. Gerne rülpsen diese auch mal, weshalb schon so mancher alte Mensch sein Hörgerät auf den Bahnsteig warf, das dann Bombenalarm auslöste. Im Sommer bietet die Bahn die Services "Sauna" und "Dampfsauna" ohne Aufpreis. Viele Bahnkunden wollen den Service aber nur in Anspruch nehmen, wenn es auch einen kostenlosen Aufguss gibt.

Internetportal[Bearbeiten]

Wie jedes andere große Unternehmen hat sich die Bahn auf das Internet eingeschossen. So können die Kunden jetzt auch online geärgert werden. Theoretische Direktverbindungen von einem Nachbarort zum anderen werden mit durchschnittlich 15 Mal Umsteigen belohnt. Wobei davon eine Strecke von zwei km in zwei Minuten zu Fuß zurückzulegen ist und der zu erreichende Zug dann auch früher abfährt. Der Name des Internetportals wurde lange diskutiert, er sollte schließlich alle Eigenschaften des Unternehmens enthalten. Letztendlich wurde mit zehn von neun Stimmen bahn.de gewählt. Der eingefügte Punkt und der Buchstabe H sollen den erdachten Begriff geschickt verdecken.

Preise[Bearbeiten]

Die Wellness-Bahn: Deutscher Entschleunigungsmeister

Bei diesen Preisen lohnt es sich, auf das Auto zu verzichten. Rechenbeispiel: Hin und zurück in die Stadt kostet nur 2 × 29 = 58 Euro. Wenn man jedoch seinen 3.000-Liter-Tank voll macht, bezahlt man mindestens 3.600 Euro. Unterm Strich ist Bahnfahren also um 84 Prozent günstiger.

Damit sich niemand beschweren kann, dass die Bahn Wucher oder Abzocke betreibt, hat Meister Schaafsstachel (Rüdiger Grube) nun die Preispolitik offen gelegt. Der Fahrpreis ist von folgenden Faktoren abhängig:

[Anzahl der km der Wegstrecke] × 0,50 Euro + Anzahl der Minuten der Verspätung × 20 + Taschengeldzulage – Steuerersparnis + einmalige (in Wirklichkeit wiederholende) Nebenkosten = Grundpreis

Wie man deutlich erkennen kann, hat die Bahn Ihre Serviceleistung "Verspätung" nun mit in die Kalkulation aufgenommen. Der Grundpreis wird dann noch von der Wetterlage, der BahnCard, sowie dem aktuellen Preis für Schuhcreme in Lampukistan beeinflusst.

Verspätungen[Bearbeiten]

Verspätungen und Ausfälle sind Standard. Aber es ist ja ohnehin der Weg das Ziel. Und je mehr Zeit man auf der Reise mit interessanten Menschen verbringt, desto höher ist der Mehrwert, den man für das Bisschen Fahrpreis erhält. Und je volle Verspätungsstunde gibt es noch einen halben Liter Mineralwasser und einen Bahngutschein obendrauf. Was will man mehr?!

Personal[Bearbeiten]

Vorstandsvorsitzende (Auswahl)[Bearbeiten]

Hauptartikel: Bahnchef

  • Rüdiger Grube (Obstbauer aus Moorburg), wer ihn angräbt, fällt selbst hinein.
  • Gerd Brecht (nicht zu verwechseln mit Bert Brecht).
  • Dr. Volker Kefer (geb. Lügner), hochgelogen vom ewigen Bühnendarsteller aus Kafkas "Verwandlung". Musste im Jahr 2013 Teile seiner Supermacht abtreten. Im Falle, dass sich kein Abnehmer findet, hat Hartmut Mehdorn zugesagt.
  • Hartmut Mehdorn: schon zu Lebzeiten eine Legende, aber er strebte nach (noch) Höherem. Wo andere sich im Alter eine Modelleisenbahn zulegen, baute Mehdorn eigenhändig den bestgeplanten Flughafen der Welt.
  • Ronald Pofalla sitzt derzeit (2017) anscheinend nur auf einem Versorgungsposten für Altpolitiker, intrigiert und meuchelt aber kräftig im Geheimem, so dass er seine Machtposition immer weiter ausbauen kann. Mit dem Fall von Grube ist er fast am Ziel, danach kann er Stuttgart 21 für beendet erklären, um hernach als größter Bahnchef aller Zeiten in die Geschichte einzugehen.

Zugführer[Bearbeiten]

Es ist ja nicht so, dass die Bahn gar keine neuen Zugführer einstellen würde...

Nicht zu verwechseln mit dem Lokführer. Der Zugführer versteckt sich meistens im Dienstabteil und lässt die Fahrgäste vor jedem Bahnhof an seinen atemberaubenden Englischkenntnissen teilhaben ("Sänk juuu fooor träwellink wisss Deutsche Bahn" oder auch "Plieeese exit siiiee träjn on seee reit händ seit"). Vor Abfahrt des Zuges sorgt er dafür, dass die Türen frühzeitig zugehen und mindestens ein Fahrgast mit schwerem Koffer nicht mehr in den Zug hinein kommt, weil er mit einer Trillerpfeife die Macht besitzt. Da er sich vorher mit dem Lokführer abspricht, fährt dieser auch sofort los. Nach den meisten Bahnhöfen kommt er aus dem Abteil raus und weist jeden Fahrgast freundlich in obengenannter zeitsparender Sprache darauf hin, dass er gerne die Fahrkarten kontrollieren möchte ("FAHRKARTEN!"). Lediglich Reisende ohne, oder mit der falschen Fahrkarte können ein paar mehr Worte entlocken, da der Zugführer dann zu seiner Freude eine Fahrpreisnacherhebung schreiben kann.

Lokführer[Bearbeiten]

Gerüchten zufolge soll die DB auch Lokführer besitzen. Diese höchst öffentlichkeitsscheuen Zeitgenossen verschanzen sich allerdings gern im ICE hinter Milchglas. Dafür sind die Lokführer natürlich auch die besten der Welt. Weil die Lokführer so perfekte Könner ihres Fachs sind, bekommen sie von der Deutschen Bahn auch dementsprechend sehr viel Geld wie alle anderen Mitarbeiter, abgesehen von der Führungsetage, auch.

Gerne betreibt der Lokführer mit seinen Fahrgästen auch Sport: Wenn sich Fahrgäste relativ weit hinten am Bahnsteig eingeordnet haben, hält er ganz vorne. Und umgekehrt. Damit diese auch mal laufen müssen. Wenn sich dann tatsächlich mal ein Fahrgast aufregt und fragt, was das soll, sagt er: "Einstieg gemäß Haltetafel". Da weiß ja eh keiner, was damit gemeint ist. Das weiß ja nicht mal er. Gerüchten zufolge wird die Stelle durch geheime Rituale unter Beschwörung der Dämonen Indusi und INA ermittelt.

Außerdem beliebte Freizeitbeschäftigung bei Lokführern ist Streiken. Obwohl sie im Grunde genommen nur ein paar Hebel und Knöpfe betätigen müssen, fordern die armen Zeitgenossen jeden Tag aufs Neue mehr Lohn für ihre harte Arbeit. Und, oh Wunder, dies dürfte der Grund für die Verspätungen der Bahn sein. Echt schockierend!

Lokführer haben es schwer. Einst vom Lenkrad beraubt, sind sie gezwungen, auf Schienen in Richtungen zu fahren, die andere in Stellwerken vorgeben. Modernste Technik beraubt sie seit Jahren ihrer Betätigung und lässt den Zug allein fahren. Nur die sportliche Betätigung durch Drücken des Buzzers hält einigermaßen fit.

Schaffner[Bearbeiten]

Schaffner (neuerdings: Zugbegleiter da früher ein Schaffner etwas geschafft hat, heute jedoch den Zug nur noch begleitet) sind die Mitarbeiter der DB, die für die Einhaltung der Bestimmungen der DB zuständig sind. Sie kontrollieren die Fahrgäste und sorgen dafür, dass nicht zahlungsfähige Fahrgäste, wie zum Beispiel Rentner, Kinder unter zehn Jahren, Arbeitslose, Ausländer, Inländer, Studenten, sowie Ossis, Südis, Nordis und Wessis umgehend aus dem Zug geschmissen werden, obwohl bewiesen wurde, dass die Bahn auch ohne Bezahlung fährt. Schaffner werden bis zu 1,50 Meter groß und verlieren im zarten Alter von 16 ihre Haare, jedoch gehören sie nicht, wie allgemein vermutet, zu den Liliputanern. In der Balzzeit kämpfen die Schaffner gegeneinander, der Sieger wird als Zugführer (Alphamännchen, s.o.) bezeichnet und trägt eine rote Banderole. Von der Fortpflanzung der Schaffner ist sonst wenig bekannt.

Schaffner sind im Allgemeinen griesgrämig und unserer Sprache nur zum Teil mächtig. Ihr Wortschatz ist sehr gering:

  • "Fahrkarten!"
  • "Was?"
  • "Ihre gültige Fahrkarte!"
  • "Ich hab zu tun!"
  • "Fahrschein..."
  • "Das kostet Sie 60 Euro..."
  • "Ich hole die Polizei..."
  • "Sie haben den falschen Fahrschein! 60 Euro!"
  • "Der Fahrschein ist abgelaufen! 60 Euro!"
  • "Der Fahrschein ist nicht gültig! 60 Euro!"
  • "Du hast ein Schülerticket, dann brauch ich: Personalausweis, Schulnachweis, Klassenfoto, Essensmarke, Geburtsurkunde, Füller, Schulranzen, Zeugnis und Pausenbrot! 60 Euro!"
  • "Ihre BahnCard gilt nicht auf Streckenabschnitt 1, 5, 6 und 11 dieser Zugverbindung. Das macht dann 60 Euro!"
  • "Der Zug verspätet sich nicht, Ihre Uhr geht falsch. 60 Euro!"
  • "Der Service hier ist nicht mies, Sie haben nur zu hohe Ansprüche. 60 Euro!"
  • "Der Fahrkartenautomat von Ihrer Haltestelle ist nicht kaputt. Wurde erst letzten Monat repariert. 60 Euro!"
  • "Die Nummer auf Ihrem Fahrschein ist unscharf! 60 Euro!"
  • "Auf Ihrem Fahrschein ist ein Krümel! 60 Euro!"
  • "Füße von den Sitzen! 60 Euro!"
  • "Darüber kann ich Ihnen keine Auskunft geben! 60 Euro!"
  • "Glauben Sie mir, ich weiß hier genau so wenig wie Sie Bescheid! Möchten Sie 60 Euro haben?"
  • "Ihre Klamotten gefallen mir nicht! 60 Euro!"
  • "Sie haben ein Ticket nach Heidelberg, aber dieses gilt nicht in den Tarifabschnitten 83, 92, 110, 103, 273! Das macht dann 60 Euro."
  • "Ihr Ticket war in Ihrer Hosentasche! 60 Euro!"
  • "Sie haben ein Ticket. Das macht 60 Euro."
  • "Du bist arbeitslos. 60 Euro, bitte."
  • "Ich habe Durchfall. 60 Euro!"
  • "Alle Anschlusszüge werden nicht erreicht. 60 Euro!"
  • "Ihr zwei braucht noch ein Ticket, das macht für dich 7,00 Euro und für dich 9,90 Euro. Was denn? Die Nachfrage ist plötzlich gestiegen, hier haben's alle gesehen."
  • "Lalalalala (Schaffner hält sich die Ohren zu) 60 Euro von jedem! Lalalalala."
  • "Der Bahnhof in dem sie eingestiegen sind ist Sonntags ungültig! 60 Euro!."
  • "Was ??? Sie haben den Anschlusszug ohne Verspätung erreicht ? 60 Euro!."
  • "Dies ist ein Automatenticket 60 Euro!."

Die Angabe "40 Euro" wird offiziell seit dem 01.07.2015 durch die Angabe "60 Euro" ersetzt.

Bahn fahren[Bearbeiten]

Damit man weiß, wo man hingehört.

Für das Fahren mit der Bahn gibt es eine Reihe von schrecklichen Maßregeln und Richtlinien, die in der modernen Beförderungsurkunde von 1277 stehen, für die der sogenannte "Gast" (offizieller Begriff: Selbstverladender Beförderungsfall ohne Sitzplatzanspruch; Bahnjargon: Feind) eine Reihe von Kniffen und Ritualen befolgen muss, wenn er nicht bei laufender Fahrt durch die Fahrgasttoilette gespült werden soll (Bahnjargon: ins Loch werfen).

1. Sitze dürfen nur das Oberbein berühren! Wer nicht den ganzen Tag barfuß durch die verregnete Innenstadt läuft, darf auf keinen Fall die bequemen Sessel der Viehgastwagen als Beinablage verwenden. Schmutzige Straßenschuhe sind fehl am Platze dort, wo vielleicht jemand mit Keimphobie, Klaustrophobie oder ansteckender Gonorrhö noch Platz nehmen möchte! Erfährt der Zugführer von einer unerlaubten Beinablage, werden dem Kontravenienten 50 Euro + Trinkgeld und beide Beine abgenommen. Auf diese Regelung sind die weltweit ersten Paralympics zurückzuführen.

2. Treppen sind keine Sitzplätze! Da die Bahn irgendwann im Kaiserreich so etwas wie Brandschutzbestimmungen aufgedrückt bekommen hat, nach denen das Fahrzeug mindestens zwei Feuertreppen besitzen sollte, hat sich das pragmatische und übervorsichtige Unternehmen gedacht, der Einfachheit halber ausschließlich Feuerschutztreppen in seine Züge einzubauen. Dabei handelt es sich um handelsübliche Treppen, die freundlichen Zugführern bei Schusswechseln mit ungehaltenen Fahrgästen Feuerschutz bieten. Feinde dürfen sich auf den Treppen nicht niederlassen, sie nicht berühren und nicht ansehen. Da bockige Treppensitzer im Brandfall selbstverständlich auf den Treppen sitzen bleiben und anderen Fahrgästen den Ausstieg versperren, werden Kontravenienten in den sogenannten Behälter für Sitzplatzlose (Fahrradabteil) gesperrt. Dort werden sie auf grausame Art zu Tode gefoltert.

3. Die erste Klasse ist für den Zugführer! Da die machtlose Bahngewerkschaft mehr Raum für Demonstrationen forderte, hat die Bahn in den Zügen besondere Abteile zur Beförderung ihrer Mitarbeiter geschaffen. Ein fataler Fehler, denn statt zu deeskalieren, hat die Bahnführung übersehen, dass Demonstrationen meist vor den Zügen stattfanden. Künftig fuhr also nur der Zugführer, der neben seiner Kammer hier einen sicheren Rückzugsort hatte in diesen Abteilen. Da nun regelmäßig Feinde versuchten, dort einzudringen, hat man sich von Seiten der Bahnverfassungskommission einfallen lassen, diese Abteile "erste Klasse" zu nennen. Dort durften nur Kriegsversehrte, stinkreiche Säcke, Hans Sarpei, Leute, die so doof sind, für Ohrensessel ein Schweinegeld zu blechen, Bundestagsabgeordnete (werden umsonst befördert) und natürlich bessere Menschen mitfahren. Da nun Invaliden gestorben sind, Stinkreiche ihren Jet für Kurzstrecken nehmen, Hans Sarpei sein eigenes Schienenetz verlegt und der doofe Mensch sich in einen sog. "Wutbürger" verwandelt hat, bleiben die Abteile den Zugführern - eben den besseren Menschen - vorbehalten. Kontravenienten werden so lange verständnislos angeschaut, bis sie sich zu Tode schämen.

4. Die "Kommst du nicht, komm ich"-Regel. Züge sind scheue Wesen. Da in einigen Teilen des Landes deren Höfe jedoch voll von vorwurfsvoll glotzenden potentiellen Feinden sind, die prinzipiell schon auf den Einfahrenden warten, haben Züge oft keine Lust, in den Bahnhof einzufahren. Durch die flexiblen Fahrzeiten kann sich der Fahrgast nur an die Regel halten: Der Zug kommt immer dann, wenn man nicht am Bahnsteig ist. Kontravenienten werden mit Wartezeiten von ein bis zwei Jahren Verspätung ohne Bewährung bestraft.

5. Bitte von den Türen zurücktreten! Bahntüren sind gefährlich. Sie hassen nichts mehr, als sich für Fahrgäste öffnen zu müssen. Häufig zeigt sich ihre widerborstige Natur darin, dass sie sich noch während des Einsteigens der Fahrgäste schließen und immer wieder versuchen, kleine Grüppchen von der Herde zu spalten, damit sie demotiviert abziehen. Es gelingt selten. Wird ein Fahrgast durch die aggressive Art der Türen gereizt, kann es zu einer Schlägerei kommen und der Zug wird nicht abfahren. Die Regel gilt nicht für den Winter, wenn verantwortungsvolle Feinde meinen, ihre Mitfahrgäste mit frischer -10 °C warmer Ostluft verwöhnen zu müssen. Gegen so viel Menschlichkeit kann auch ein Zugführer nichts ausrichten. Kontravenienten werden in der Regel mit einem Diné mit dem Zugführer bestraft.

Sicherheitshinweise für den Fahrgast in leicht verständlicher Bildersprache. Hier: "Wenn du trotz Schieflage die Flasche gerade hältst, darfst du ruhig aus dem Rahmen fallen, denn der Hausgeist fängt dich auf."
... und so fährt man Bahn, wenn man alles richtig gemacht hat.

6. Rechtzeitig Sitzplätze reservieren! Vorsicht, Falle! An Feiertagen werden die Fernzüge der Bahn gut besucht. Da die Züge aber ohnehin viel zu lang und die ganzen Menschen bei den täglichen fahrenden Gästen (Bahnjargon: Pendlerabschaum) in den Fernzügen vollkommen überflüssige und lästige Mehreinnahmen sind, hat die Bahn sog. Sitzplatzreservierungen eingeführt. Weil es grundsätzlich einige Fahrgäste nicht für nötig halten, sich für ein schlappes Hartz-IV-Tagesgehalt bei einer achtstündigen Fahrt von München nach Ulm einen Sitzplatz neben einem schreienden, nervenden Balg oder einem Death-Metal-Spezialisten zu sichern, der einem auf der Fahrt seine liebste Hitparade präsentiert, kommt es regelmäßig zu Streits und bösen Blicken zwischen den reservierten und den nicht so reservierten Fahrgästen. Das ist durchaus gewollt, um die Herde auszudünnen. Bahnexperten haben herausgefunden, dass Leute die auf dem Gang stehen, die Züge in der Regel schneller wieder verlassen als sitzende Feinde. Um jede Eskalation zu vermeiden, sollten Fahrgäste unbedingt beim Einstieg eine unauffällige Smiley-Maske tragen und sich nach Fahrtbeginn auf eine der geräumigen und leisen Toiletten (Bahnjargon: Loch) begeben. Nur so kann das Ziel (Bahnjargon: Hoffnungslosigkeit) auf der nicht enden wollenden Odyssee (Bahnjargon: gerader Weg) erreicht.

7. Partielle Katatonie ist beim Bahnfahren nicht Bedingung, aber es erleichtert die Sache ungemein. Sobald der erfahrene Fahrgast seinen Platz gefunden hat, verfällt er in einer Art Schockstarre. Nach außen fällt das kaum auf, denn er ist nach wie vor zu alltäglichen Handlungen in der Lage. Nur blendet er in seiner Wahrnehmung sämtliche Unannehmlichkeiten die Bahn betreffend aus und reagiert auch nicht darauf - er weiß, dass er es nicht ändern kann. Unerfahrene Fahrgäste, dieser mentalen Glanzleistung noch nicht fähig, sind leicht an ihrem Genörgel und im Extremfall Gebrülle zu erkennen. Durch die lautstarken Beschwerden aus der Katatonie erwachende Fahrgäste stimmen nicht etwa ein, sondern neigen dazu, diesen Neuling zu lynchen. Schließlich ist er daran schuld, dass sie sich ihrer aussichtslosen Lage (wieder) bewusst werden.

BahnCard[Bearbeiten]

Ein offensichtlich eher weniger nützliches Modell.

Einzige Möglichkeit, bei der Bahn zu sparen, ist es, eine teure Plastikkarte zu kaufen, die dann auf den Fahrpreis 25 bis 50 Prozent Rabatt gewähren soll. Die relative Ersparnis wurde allerdings von der Bahn bereits zuvor auf den Preis aufgeschlagen, sodass man das Jahresabo der Karte völlig umsonst gekauft hat.

Mit der BahnCard ist es dem Fahrgast allerdings möglich, mehr Service zu bekommen als der "Nicht-Bahncardler". Unter anderem kann man eine längere Konversation mit dem Schaffner führen als sonst:

Schaffner: Fahrschein!
Sie: Hier, bitte schön.
Schaffner: BahnCard-Kunde? Zeigen's her!
Sie: Hier.
Schaffner versucht, BahnCard mit dem bahntypischen Aldi-PDA einzulesen
Schaffner: Die kann nich' gelesen werden. Abgelaufen!
Sie: Das kann aber nicht sein, habe ich erst vor zwei Wochen zugeschickt bekommen.
Schaffner: Kann ich aber nich' einlesen. 60 Euro!


In Afghanistan, Usbekistan, Absurdistan und Woistan reist man am besten mit der TalibahnCard, der muslimischen Ausgabe der BahnCard!

Gebäude[Bearbeiten]

Die Züge der Deutschen Bahn hielten in früheren Jahren an eigens zu diesem Zweck errichteten Gebäuden, Bahnhöfe genannt. Die heutzutage völlig überdimensioniert wirkenden Empfangsgebäude waren bis in das 20. Jahrhundert hinein vielerorts - gerade in ländlichen Gebieten - die ersten jedermann zugänglichen Bordelle, so dass es zur Ansiedlung ganzer Ortschaften um die Bahnhöfe herum kam. In den Großstädten kam es andererseits zu starker Konkurrenz aus den (daher so genannten) Bahnhofsvierteln, so dass die Gebäude oft in Einkaufzentren umgewandelt wurden. In den letzten Jahren ist der Deutschen Bahn die Unterhaltung dieser Bahnhöfe allerdings zu teuer geworden. Deshalb beschloss der ehemalige Chef der Bahn, der Maschinenbauingenieur und damalige Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Hartmut Jähzorn, viele Bahnhöfe zu verkaufen und dafür nur noch einen einzigen, großen Bahnhof in Berlin zu unterhalten.

So wurde an der gleichen Stelle, an der jetzt der Berliner Hauptbahnhof steht, der Lehrter Stadtbahnhof abgerissen, obwohl dieser unter Denkmalschutz stand, und 1987 für umgerechnet zehn Millionen Euro renoviert worden war. Der neue Hauptbahnhof sieht sehr schön aus und hat nur 700 Millionen Euro gekostet. Es ist meist ein wenig kalt und windig darin, und sehr laut.

Und wenn es zu windig wird, so wie am 18. Januar 2007, dann kann es passieren, dass große und ziemlich schwere Teile von der Bahnhofsfassade herunterfallen und Treppenstufen beschädigen. Danach kann man den Bahnhof eine Weile lang nicht benutzen. Macht aber nichts, denn bei der sich in dieser Situation ausbreitenden Panik laufen sowieso alle Reisenden so schnell wie möglich in irgendeine Richtung, Hauptsache, sie führt vom Bahnhof weg.

Unternehmen Zukunft - "leckere" Bahnhöfe sind unsere Devise. [ [1] ]

Standardverspätung der Bahn.

Streckennetz[Bearbeiten]

Hauptaufgabe der DB Netzrückbau & Grünflächenbewirtschaftung (kurz: DB Netz) ist es, die aufgeschlossenen Eisenlagerstätten in Deutschland zu erkunden und abzubauen, was gerade in Zeiten hoher Metallpreise intensiv betrieben wird. Die Renaturierung soll in Form von Fahrradwanderwegen geschehen. Funktionale Lücken und Engstellen im Restnetz können gegen kleines Entgelt (eine Million € pro Weiche) behoben werden. Weitere Aufgaben sind das Konservieren antiker Stellwerke im funktionsfähigen Zustand, das Einrichten von Langsamfahrstellen (oder gleich eines Schienenersatzverkehrs) anstelle von Reparaturen sowie die Aufzucht von Bäumen neben den Gleisen.

Habitat[Bearbeiten]

In Folge des genannten Abbaus kam es flächenhaft zur Ansiedelung seltener Arten, z.B. der Betula Ferroviae (Rostbirke) oder Lacerta Occulta Stuttgartiensis (Streckenläufereidechse). Es gab auch negative Folgen: Wegen des Aussterbens der Wirtstierart Magistrulus Signorum (Stellwerksmolch) in vielen Biotopen ging auch der Bestand an Felis Portae Urbis (Bahnhofskatze) stark zurück. Vermutlich hierdurch kommt es immer wieder zu Plagen der Art Rattus Orbitae (Reisezugratte, eine Unterart der Wanderratte), was wiederum die Bestände der Nutzpflanzen Telegraphicus Lucifer (Dreifarbige Lichtliane) und Telegraphicus Semaphoris (Vierbegriffige Strangstaude) stark beeinträchtigen kann.
Große Herden von Hospes Desperatus (gemeiner Kofferschieber) ziehen durch die Lande auf der Suche nach Futter und Unterschlupf. Diese werden begleitet durch kleine Gruppen ihrer Fressfeinde Servus Locomotivarum (Zugspitzmaus) und Procurator Pecuniae Parvus (Kleiner Blauer Taschengucker). Über den Niederungen der Herdentiere, am obersten Ende der Nahrungskette, entfaltet der Capitalissimus Prostates Ignorans (Präsidialer Popanz) seine Schwingen, begleitet von seinem Gefiederpfleger Faciem Videre Impotens (Grienender Rautenrutscher).

(Die 'wissenschaftlichen' Namen werden hier erklärt.)

Das liebe Geld[Bearbeiten]

Deutschland leistet sich mit der Eisenbahn, speziell den besonders schnellen Zügen, ein sauteures Hobby, welches gegenüber anderen Ländern als Statussymbol dient. Dieses soll den Verkauf von superteuren Hochgeschwindigkeitszügen ins Ausland fördern. Leider hatten alle umliegenden Länder die gleiche Idee, so dass jedes Land mit den eigenen Zügen fahren muss, und das ist in Deutschland nun mal der ICE.
Aber solange es die Eisenbahn noch gibt, sollte man sie nutzen, das Reisen damit ist sehr angenehm. Man lernt Leute kennen (wenn man will), kann beim Essen ganz entspannt die Landschaft beobachten, und für Abenteuer und Nervenkitzel sorgt die DB auch noch. Die Fahrkarten sind auch recht preiswert, wenn man drei Monate im voraus einen Zug am Mittwoch um 5:30 Uhr bucht.

Zukunftsprojekte[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

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