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Diverses:Betrifft Ilmtalbrücke

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Garten Ilmtal.jpg
Wochenendgrundstück am Fuße der Ilmtalbrücke


Bauopfer

Menschenopfer

Herbert Schmatzner

Ilmenauer Straße 6

98704 Langewiesen

An

Eisenbahn-Bundesamt
Außenstelle Erfurt
Juri-Gagarin-Ring 114
99084 Erfurt

12. Mai 2015

Betrifft: Ilmtalbrücke

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wohne in Langewiesen im Thüringer Ilmkreis und habe ein Wochenendgrundstück an den Herrenteichen. Dieses liegt in unmittelbarer Nähe der Ilmtalbrücke - sozusagen zu deren „Füßen“. Diese Eisenbahnbrücke, deren Grundkonstruktion augenscheinlich schon seit einigen Jahren fertiggestellt scheint, soll meinen Informationen zufolge nach mehrjähriger Bauzeit der ICE-Neubaustrecke Erfurt-Nürnberg innerhalb der kommenden drei bis vier Jahre in Betrieb gehen. Nachdem ja das ganze Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nummer 8 schon durch diverse Baustopps recht überfällig zu sein scheint, sieht der aktuelle Stand des Baufortschritts recht vielversprechend aus.

Sie können sich sicher vorstellen, dass das Wachsen eines solchen Jahrhundertbauwerkes im direkten Umfeld bei den Anwohnern auf reges Interesse trifft und durchaus vielschichtige Empfindungen auslösen kann. Und auch wenn ich selber dem Gesamtanliegen eher gleichgültig bis wohlwollend gegenüberstehe, kann ich mich dann doch einiger Bedenken nicht erwehren. Die wirtschaftlichen Umbrüche nach der Wiedervereinigung haben ja nicht nur die Thüringer sondern fast die gesamte ostdeutsche Bevölkerung in Reisende und Arbeitslose aufgeteilt. Die einen sind auf das Auto angewiesen und die anderen sitzen eh nur daheim. Abgesehen davon beschränken sich die Haltepunkte der ICE-Strecken auf die größten und wirtschaftlich bedeutendsten Großstädte, sodass ich selbst eher nicht als Bahnkunde infrage komme. Natürlich weiß ich nichts darüber, ob es auch hier Schwierigkeiten mit der Zulassung des Systems der Festen Fahrbahn gibt, wie es gerade auf dem Streckenabschnitt Halle-Erfurt der Fall ist. Aber nachdem der erste Spatenstich ja schon vor fast zehn Jahren erfolgt ist und mittlerweile an Gleisen und Oberleitung gearbeitet wird, besteht ja wohl eine realistische Aussicht darauf, dass irgendwann innerhalb der nächsten Jahre der Zugbetrieb aufgenommen wird.

Aus früheren Erzählungen älterer Familienmitglieder und auch von Bekannten weiß ich, dass man früher bei großen Bauwerken und insbesondere bei Brücken häufig dafür gesorgt hat, dass die Haltbarkeit und Standfestigkeit der Bauwerke durch geistlichen Beistand und in besonderen Fällen auch durch Tier- oder Menschenopfer untermauert wurde. Im Mittelalter hat man beispielsweise in Vacha/ Rhön (ebenfalls Thüringen) Schwierigkeiten bei der Reparatur der dortigen Werrabrücke gehabt, die aufgrund eines schweren Hochwassers schwere Beschädigungen erlitten hatte. Einer der gemauerten Pfeiler der Sandsteinbrücke wurde immer wieder durch die Wasserkraft weggerissen - kurz bevor er fertiggestellt werden konnte. In ihrer Verzweiflung ging die damalige Bauleitung zum örtlichen Pfarrer und bat um Hilfe. Der Geistliche hatte einen helfenden Ratschlag parat. Eine arme Sünderin mit einem unehelichen Kind wurde davon überzeugt, dass sie mit der Opferung ihres bemitleidenswerten Mädchens einen Dienst an der Gemeinde tun könnte während sie sich gleichzeitig von ihren Sünden reinwaschen und sich im selben Zug des unseligen Bastards entledigen könnte. Die arme verzweifelte Mutter sah sich damals wohl auch wegen der kirchlichen Autorität und dem hohen gesellschaftlichen Stellenwert der Angelegenheit dermaßen unter Druck, dass sie schließlich einwilligte, ihre Tochter als Bauopfer herzugeben. Das arme Kind knabberte an einer Semmel und rief der Mutter aus seinem immer kleiner werdenden Mauerloch zu: Mütterchen, jetzt sehe ich dich noch ganz. Mütterchen, jetzt sehe ich dich noch halb. Jetzt sehe ich dich noch ein kleines bisschen. Als es dann sagte: Ach Mütterchen, jetzt sehe ich dich gar nicht mehr., passte der Steinmetz den letzten Stein ein und man hörte das Mädchen nichts mehr sagen. Die Mutter wurde zwar ohne ihr Kind zeitlebens nicht mehr froh, doch die Brücke hielt. Sie steht sogar noch immer. Offenbar haben solche Maßnahmen also entgegen der momentan vorherrschenden offiziellen Meinung eine gewisse Wirkung. Und der Kollateralschaden ist ja vergleichsweise gering.

Aber ich schreibe Ihnen diesen Brief nicht, um Sie mit Anekdoten zu langweilen. Dieses Beispiel soll nur die Thematik veranschaulichen. Meine konkreten Fragen an Sie lauten daher: Wurden ähnliche Maßnahmen auch beim Bau der Ilmtalbrücke berücksichtigt? Wurde der Bau etwa gesegnet - und wenn ja, dann von Priestern welcher Konfessionen? Wurden Tiere oder Menschen geopfert, um den dauerhaften Erhalt der Brücke zu gewährleisten oder ihre Festigkeit durch Gotteshilfe zu stützen? Außerdem interessiert mich: Gab es möglicherweise sogar Schwierigkeiten bei der Fertigstellung der Brücke, die erst nach der Opferung unschuldigen Lebens oder ähnlichen Zaubers - wie Voodoo oder Feng Shui - überwunden werden konnten?

Ich mache mir angesichts der monströsen Erscheinung des Bauwerkes ernsthafte Sorgen, dass die größte Brücke Thüringens eventuell spontan einstürzen und mich oder meine Familienmitglieder unter sich begraben könnte. Oder dass ein ICE von ihr herab und in mein Wochenendgrundstück stürzen könnte, während ich dort friedlich mit meiner Familie bei Kaffee und Kuchen sitze. Immerhin war bislang kaum Gefahr von oben zu befürchten. Von Flugzeugabstürzen, explodierenden Zeppelinen oder angreifenden Rotmilanen sei hier einmal abgesehen. Ein riesiger Haufen Betonschutt oder ein Eisenbahnzug in meinem bescheidenen Gartenhaus wäre wirklich eine ärgerliche Sache für mich - erst recht, wenn ich gerade selbst im Haus wäre. Von etwaigen zerschellten Zugreisenden in meinen Beeten will ich gar nicht reden.

Über eine baldige klärende Antwort würde ich mich sehr freuen.


Mit freundlichen Grüßen

Herbert Schmatzner
Langewiesen


* * *
















Ilmtalbruecke.jpg
Ilmtalbrücke

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Eisenbahn-Bundesamt

Abteilung Öffentlichkeitsarbeit
Heinemannstraße 6

53175 Bonn

An

Herbert Schmatzner

Ilmenauer Straße 6
98704 Langewiesen

22. Mai 2015

Betr.: Ilmtalbücke


Sehr geehrter Herr Schmatzner,

Ihr Schreiben vom 12. Mai 2015 haben wir über unsere Hauspost von den Erfurter Kollegen erhalten und mit großem Interesse gelesen. Ihre Sorgen nehmen wir selbstverständlich sehr ernst.

Wir können Ihnen jedoch versichern, dass wir als Prüfinstitution alles in unserer Macht stehende unternehmen werden, damit die gesamte Strecke sowie sämtliche Bauwerke hochgradig sicher sind und natürlich auch der zukünftige Eisenbahnregelbetrieb so reibungslos und komfortabel wie möglich vonstatten geht. Das gilt sowohl für die Reisenden als auch für die betroffenen Mitarbeiter. Und selbstverständlich ist es uns bei all unseren Unternehmungen auch immer ein besonderes Anliegen, die Störungen Dritter so gering wie möglich zu halten. Selbstverständlich ist uns bewusst, dass es immer Verbesserungspotential gibt und dass es zum Beispiel angesichts funktionsuntüchtiger Klimaanlagen oder streikbedingter Fahrplanausfälle bei der Bahn durchaus einige Unsicherheitsfaktoren gibt, die trotz aller Vorschriften und trotz aller Planung die Funktionalität des hochkomplexen Unternehmens „Eisenbahnbetrieb“ beeinträchtigen können. Die Restrisiken werden dann auch mit verschiedenen, den Störungen angepassten Mitteln bekämpft. Dazu gehört beispielsweise auch, dass keine Fahrbahnsysteme in Betrieb gehen, für die es keine ordnungsgemäße Zulassung gibt.

Eine Segnung oder Weihung des von Ihnen genannten Bauwerkes ist bislang nicht erfolgt. Allerdings wird bei der Planung der Eröffnungsfeierlichkeiten anlässlich der Inbetriebnahme des Bauabschnitts die Einladung von Geistlichen eingeplant. Traditionell wird hier die katholische und die evangelische Kirche berücksichtigt, da in Thüringen andere Glaubensgemeinschaften bisher nur sehr marginal beheimatet sind. Im Zuge der modernen gesellschaftlichen Entwicklung und der Überregionalität der gesamten Strecke - wenngleich sie hauptsächlich überwiegend christlich geprägte Gebiete verbindet - ist es aber nicht völlig auszuschließen, dass beispielsweise auch jüdische, muslimische oder buddhistische Segensspender zum Einsatz kommen. Wir werden sehen, was die Zeit und die deutsche Einwanderungs- und Integrationspolitik bis zur Inbetriebnahme noch für Veränderungen mit sich bringen.

Von Tier- oder Menschenopfern ist man in der Praxis der Errichtung von Eisenbahnverbindungen heute generell abgekommen. Auch andere Verkehrswegeerrichter oder Baugewerke machen von dieser eher überholten „Absicherungstechnik“ grundsätzlich keinen Gebrauch mehr. Zumindest ist das in Deutschland und auch in weiten Teilen Europas der Fall. An die Stelle solcher Praktiken sind heute allgemein verbindliche Bauvorschriften und ein hoher Ausbildungsstandard von Entscheidungsträgern und Bauausführenden getreten.

Dennoch sind diesem Bau bedauernswerter Weise bereits zwei Menschenleben zum Opfer gefallen. Trotz aller wissenschaftlich entwickelter Schutzmechanismen, die auch die Bemühungen um den Arbeitsschutz während der Bauarbeiten einschließen, kommt es leider immer wieder zu Arbeitsunfällen. Auch der Bau der Ilmtalbrücke macht da unglücklicherweise keine Ausnahme. Im September 2008 verunfallte bei Bewehrungsarbeiten an der Ilmtalbrücke ein Betonbauer tödlich als er von einem herab fallenden Stahlträger getroffen wurde. Drei weitere Arbeiter wurden verletzt. Das zur Unfallstelle gerufene Rettungsfahrzeug überfuhr zu allem Überfluss in Langewiesen den Fahrer eines Elektrorollers, der ebenfalls seinen Verletzungen erlag.

Sie fragten auch nach Schwierigkeiten beim Bau. Verständlicherweise gibt es bei so großen Projekten auch immer gewisse Widrigkeiten, denen sich die Bauherren gegenüber sehen. Auch in diesem Fall gab es tatsächlich einen gravierenden Zwischenfall, der den Beteiligten zur Sorge gereichte. Im Jahre 2010 stürzte ein über zehn Kubikmeter großer Betonbrocken zu Boden, der aus der Bodenplatte der Brücke herausgeplatzt war. Die Ursache wurde anhand eines Modells herausgefunden und beseitigt, die Schadstelle fachgerecht repariert. Weitere Abplatzungen größerer Teile sollten also für die nächsten Jahrzehnte ausgeschlossen sein, solange keine außerplanmäßigen mechanischen Einflüsse erfolgen. Gegen Zusammenstöße mit größeren Fluggeräten gibt es verständlicherweise nicht viele wirksame bauliche Maßnahmen, sodass man sich bezüglich solcher Bedrohungen nie vollständig absichern kann. Doch zumindest wurden aus architektonischer Sicht bereits Vorkehrungen getroffen, die es Flugobjekten bis zu einer gewissen Größe ermöglichen, die Brücke im Notfall auch zu unterfliegen. Dazu gibt es mehrere große Rundbögen. Die mögliche Spannweite für solche Durchflüge reicht dabei bis zu ca. 100 Meter in einer Flughöhe von ca. 20 Metern. Das schließt sowohl kleinere Verkehrsflugzeuge als auch Hubschrauber sowie Flugdrachen mit ein.

Bezüglich des Kindsopfers in der Vachaer Werrabrücke hatten Sie allerdings nur bedingt recht. Die Wirksamkeit der erhofften Schutzfunktion hielt nämlich meinen Recherchen zufolge nur rund dreihundert Jahre. Dann wurde die Brücke im Dreißigjährigen Krieg stark beschädigt. Später gab es immer wieder Reparaturen nach Teileinstürzen und im Zweiten Weltkrieg wurden zwei Bögen gesprengt, die erst Jahre später wieder repariert wurden. Wieviele Flüchtlinge in der Zeit der deutschen Teilung beim versuchten Grenzübertritt im Bereich der Werrabrücke umkamen, kann lediglich erahnt werden. Immerhin war sie damals gesperrt und lag mitten im Grenzgebiet. Und dennoch hielten auch diese Opfer den Verfall des Bauwerkes nicht auf. Zuletzt zwischen 1993 und 1994 musste die heute als Baudenkmal geltende Sandsteinbogenbrücke restauriert werden. Man kann also sehen, dass Menschenopfer wahrlich kein Allheilmittel sind. Ihre Wirksamkeit ist also aus heutiger Sicht anzuzweifeln und ausbleibende Bauschäden nicht allein auf mangelnde Beopferung zurückzuführen.

Vielen Dank für Ihr Interesse und die Anregungen. Ich hoffe, dass ich Ihnen einen Teil Ihrer Sorgen nehmen konnte und wünsche Ihnen viel Glück und ein gesundes Leben im Schatten der größten Brücke Thüringens.


Mit freundlichen Grüßen

Max Huckebein
Pressesprecher


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Vacha Werrabruecke.jpg
Werrabrücke in Vacha



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Herbert Schmatzner

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98704 Langewiesen

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Eisenbahn-Bundesamt
Abteilung Öffentlichkeitsarbeit
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30. Mai 2015

Betr.: Ilmtalbücke

Sehr geehrter Herr Huckebein,

vielen Dank für Ihre schnelle und ausführliche Antwort. Sie haben natürlich recht, wenn Sie schreiben, dass die Werrabrücke in Vacha auch keine Ewigkeit in bestem Zustand überdauert hat. Aber dafür, dass es sich größtenteils um Flickwerk gehandelt hatte, hielt sie nach der Sache mit dem Kind ja doch für eine relativ lange Zeitspanne. Dass nach dreihundert Jahren ein Betonbauwerk wie die Ilmtalbrücke noch steht, über das regelmäßig Züge fahren werden, daran glauben Sie sicher genauso wenig wie ich. Vor diesem Hintergrund halte ich zwei Menschenopfer für absolut hinreichend. Da mache ich mir vorerst keine weiteren Sorgen über die Haltbarkeit. Zumindest um mich, meine Kinder und um meine Enkel muss ich mir jetzt keine Sorgen mehr machen. An die Opfer denke ich dabei natürlich mit Dankbarkeit und Demut. Die Angehörigen haben selbstverständlich mein Mitgefühl. Sicherlich sind die Familien von Montagearbeitern mit der Abwesenheit des Familienvaters vertraut. Dennoch fehlt Frau und Kindern nun neben den gelegentlichen Heimatbesuchen auch das Einkommen des Arbeiters. Ein Trost kann aber die aufopfernde Funktion sein, die man als Menschenopfer hat und mit der die bösen Geister besänftigt werden.
Und meiner Meinung nach haben Elektroroller eh keine Zukunft. Zumindest auf der Landstraße haben diese Verkehrshindernisse einfach nichts zu suchen.

Überaus wissenswert fand ich übrigens, dass offenbar selbst afrikanische Magie bei der Fehlersuche und Schadensbegrenzung eingesetzt wird. Von einem Brückenmodell, das als Voodoo-Puppe fungiert, hatte ich bisher noch nichts gehört. Desto beruhigender ist es für mich, dass auch vor ungewöhnlichen Wegen nicht zurückgeschreckt wird, um eine gewisse Dauerhaftigkeit des Bauwerkes zu gewährleisten. Daran kann man sehen: Integration funktioniert offenbar in beide Richtungen und birgt Chancen für alle beteiligten. Solche Lösungen sollten auch in anderen Bereichen unserer Gesellschaft beispielgebend sein.

Dass sogar die Lehren des chinesischen Feng Shui berücksichtigt wurden indem man Durchflugschneisen für fliegende Drachen und böse Geister eingebaut hat, überzeugt mich vollends von der ganzheitlichen Störfallvermeidungstaktik, die hier offenbar angewandt wurde. Mein Kompliment dafür!

Machen Sie weiter so! Ich als sogenannter Dritter habe vollstes Vertrauen in Ihre Urteilskraft und Ihre Fachkompetenz.


Mit freundlichen Grüßen

Herbert Schmatzner


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