Und

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Und ist eine Konjunktion, die eingesetzt wird, um zwei (oder mehr) Begriffe oder komplexe Ausdrücke semantischer oder logischer Äquivalenz zu verbunden.

„Und“ in der Sprache[Bearbeiten]

In der Sprache dient und als Bindewort. Zuweilen wird es zur Aneinanderreihung von Ausdrücken gebraucht, wobei dies im intellektuellen gesellschaftlichen Kontext zumeist so wirkt, als wolle der Sprecher seine eigene Kompetenz indirekt in Frage stellen. Und wird auch gerne in Verbindung mit dem in höheren Gesellschaftsschichten sehr populären Begriff äh (siehe auch Edmund Stoiber) gebraucht und eignet sich zudem hervorragend als Satzabschluss bei völliger Ahnungslosigkeit. Man kann und ebenso einsetzen, um an einen missverständlichen bzw. peinlichen Ausspruch etwas anzuhängen, was die Situation halbwegs rettet – oder auch nicht.

Etymologische Herkunft[Bearbeiten]

„Und“
in seltsamen fremden Sprachen
Latein et, -que („und vieles andere“)
Altgrieschich και
Baskisch eta
Russisch и
Schwedisch och
Arabisch و
Kölsch un
Kisuaheli bamm
Mangulanisch Joooha (Westlicher Dialekt); Jooha (Östlicher Dialekt); Joha (Südlicher Dialekt); Yoha (Platt-Mangulanisch)
Kärntnerisch und , Und , unD , uNd, uund
Finnisch ja
Klingonisch 'ej, je („auch“)

Das Wort endstand aus dem Ausdruck „Verbundenheit“. Somit ist auch klar, woher der Sinn des Verbindens kommt: Das Wort und verbindet im Wort „Verbundenheit“ die Ausdrücke „Verb“ und „enheit“. Der natürliche Feind des Wortes und ist der Beistrich (gemeinhin als „Komma“ bekannt), der sich gerne dahin setzt, wo eigentlich ein Und hingehört. Trotzdem ist das Wörtchen und nicht vom Aussterben bedroht, denn die Mehrzahl der Menschen hat mit Kommasetzung nix am Hut – schon gar nicht in der gesprochenen Sprache.

Theologische Herkunft[Bearbeiten]

Bereits am Anfang der Menschheit fühlte sich Adam im Paradies sexuell nicht befriedigt, weshalb er Gott um eine unterhalb der Lenden kompatible Gefährtin bat sowie eine qualitativ höherwertige Gesellschaft als das bis dato in Frage kommende Hängebauchschwein oder das Riesenrhinozeros. Gott konnte Adam keine Bitte ausschlagen und schuf mit Eva gleichzeitig das Ur-Bindewort, indem er Adam und Eva ehelich verband.
In dieser Hinsicht unterscheidet sich die Religion Jehovas von der Allahs, denn dieser schuf das Ur-Adverb auch. Jehova gönnte seinem Adam im Paradies auf Erden lediglich eine Frau, die beim ersten Kochen zudem noch kläglich versagte, weil sie ihrem Mann Hehlerware in Form eines verbotenen Apfels darbot. Allah hingegen beschert seinen männlichen Gläubigen im himmlischen Paradies gleich 70 Jungfrauen, die nicht mittels dem Ur-Bindewort und an ihm haften, sondern durch das Ur-Adverb auch nacheinander oder gleichzeitig zum Zeitvertreib geordert werden können.

Komposita mit „und“ (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Hund: Legt nahe, dass und ein Hund ohne Haar ist.
  • Underberg: Sinnlose Aneinanderreihung von „Und“, „er“ und „Berg
  • fundiert: Kurzform von „follkommen und blasiert“
  • undemokratisch: Hat was mit der Herrschaft der Emos zu tun.
  • undramatisch: aus der Magarinewerbung
  • Schund: Lässt vermuten, dass der Sprecher mehr als „Scheiße“ sagen will.

Auch im Englischen wird das deutsche Und gerne in Komposita wie soundstudio oder quarterpounder eingebastelt. Weithin bekannt sind die gemischtsprachigen Wortverbindungen aus dem Film „Round Midnight“ sowie den Spielen „Need for Speed Undercover“ und „Need for Speed Underground“.

„Und“ als Emotion[Bearbeiten]

Der Mensch erkannte schnell, dass sich jenes Bindewort immer dann ausgezeichnet verwenden ließ, wenn man in seiner Gier mehr wollte, als einem eigentlich zustand. So gab es bald Kartoffel und Kraut, Äpfel und Birnen, Pommes und Fritz oder Bier und Wein. Ob das Bindewort alleine für die Hungersnöte und die gesellschaftliche Verelendung im Industriezeitalter des späten 19. Jahrhunderts ursächlich war, ist noch nicht bewiesen.
Ohne das Und gäbe es zudem nicht Samson und Delilah, Tristan und Isolde, Romeo und Julia, sondern nur einen langhaarigen Häftling namens Samson Delilah, einen Richard Wagner, der für den gescheiterten Hochzeitslader Tristan Isolde eine Oper hätte schreiben müssen sowie den veronesischen Pizzaboten Romeo Julia. Erfolgreich hingegen konnte ein gewisser Hansdampf in allen Gassen das Bindewort in seinem Namen vermeiden, was ihn sonst zu einem trunksüchtigen „Johannes und Dampf“ gemacht hätte, der nur in Verbindung mit einem gehörigen „Dampf“, sprich Vollrausch, in Erinnerung geblieben wäre.

Gesellt sich zum Bindewort ein Fragezeichen (und?), so befällt den Faulen, Ahnungs- oder Antriebslosen sogleich ein unangenehmes Gefühl drängender Forderung. In Panik werden schnelle Antworten gesucht, hastig Pläne geschmiedet oder unschuldige Schuldige ausgemacht. Solcherart Ergebnisse fließen erfolgreich in Finanz- oder Immobilienblasen ein sowie in Management- oder Finanzierungskonzepte. Des Erwartenden Erwartungen werden dabei erwartungsgemäß sowie keinesfalls unerwartet vielfach nicht erfüllt, weshalb das Bindewort und in Verbindung mit dem Fragezeichen, wie zu erwarten, eher zu meiden ist.
Das bei Meinungsverschiedenheiten provokativ ausgesprochene und hingegen sollte dem Gegenüber nur entgegen geschleudert werden, wenn auch eine gewisse körperliche Robustheit vorhanden ist. Allzu sensible Muskelprotze könnten dies nämlich als Aufforderung auffassen, Zähne und Nasenbein zu deformieren.

Vielfach wird das Bindewort als Ausdruck der Hoffnung eingesetzt, dass die damit verknüpften Dinge oder Personen auch den Inbegriff der Verbundenheit darstellen mögen. Gerade bei Mann und Frau wird diese Hoffnung auf eine gemeinschaftliche, liebevolle Verbindung oftmals ad absurdum geführt. Die hier unterschwellig vorhandene Furcht vor Identitätsverlust wird vielfach schon bei der Familiennamenswahl offenbar, wenn beispielsweise die Frau ihrem Namen den ihres Mannes nicht mit einem und hinzufügt, sondern mit der Verwendung des Bindestrichs bereits eine streichende, eheannulierende Komponente einbringt.
Ähnlich hoffnungsträchtige Bindeworteinsätze erkennt man in den Begriffen Ost- und Westdeutschland oder Bosnien und Herzegowina, welche die Erwartungshaltung einer erfolgreichen Verbindung noch nicht erfüllt haben. Bei den Bundesländern Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen oder Schleswig-Holstein wurde von Anfang an keine freundschaftliche Verbindung erwartet, so dass man statt das Bindeworts zu bemühen gleich den passenden Strich zog.

„Und“ in Politik und Gesellschaft[Bearbeiten]

In der Politik konnte das Bindewort ganze Eroberungs- und Kolonialisierungsprogramme ausdrücken. So galten bald der Kopf des Gegners und der Besitz seiner Frau als erstrebenswert. Österreich und Ungarn, Großbritannien und Nordirland sind hier nur als wenige Beispiele monarchistischer Machtbestrebungen unter vielen anzuführen, die aus Vorgartenkönigreichen eine Weltmacht etablieren wollten. Kleinere Gaufürsten hingegen tendierten im Rahmen von identitätszerstörenden Gebietsreformen eher zum Konkurrenten des Bindeworts, dem Bindestrich. Städte wie Villingen-Schwenningen oder Castrop-Rauxel zeigen im Namensbild bereits ihre Beliebigkeit kurz vor dem gänzlichen Wegstreichen.

Ohne das Wort und wäre zudem die Französische Revolution im Egoismus erstickt, wenn man nur „Freiheit, Gleichheit“ gefordert hätte. Mit dem Zusatz „und Brüderlichkeit“ entstanden erst die sozial wertvollen und gemütlichen Nachmittagskränzchen am Richtplatz vor den herabfallenden Köpfen bei der Guillotine.
Die Urväter des Nachkriegsdeutschlands litten besonders unter dem Fehlen solcher Brüderlichkeit; standen doch sämtliche Nachbarn mit grimmigen Gesichtern an den Grenzen, die sie zuvor großzügig innerhalb des damaligen Deutschen Reichs verlegten. Aus dieser Ohnmacht und Einsamkeit heraus wurde in der Parole „Einigkeit und Recht und Freiheit“ gleich eine ganze Bindewortkaskade losgetreten, die 1945 bereits die Wiedervereinigung von 1989 vorwegnahm.
Die Vervielfachung des und (und, und, und, und …) im Sinne des „Immer-mehr!“ des Wirtschaftssystems im neoliberalen Prächaotismus des 21. Jahrhunderts gilt als ursächlich für die globale Steigerung der Millionärsdichte proportional zur Hungerrate.

„Und“ in der Philosophie[Bearbeiten]

Der Mensch kämpft stets gegen die natürliche Entropie an, die aus Ordnung deterministisches Chaos schaffen will. Daraus resultiert sein Streben nach Perfektion und Harmonie, das auch eine Wiederherstellung der tief im Unterbewusstsein erwünschten Verbindung zum Göttlichen beinhaltet. Er erkennt aber seine Unvollkommenheit und versucht, diese durch eine ambivalente Haltung zu kompensieren. Dabei ist das Bindewort und entscheidend, da es unvollkommene Gedankengänge hin zur Perfektion ergänzen kann. Der Versuch, das harmonische Element im menschlichen Dasein zu verstärken, gebiert die Sehnsucht nach der Verwirklichung des und zwischen den damit verbundenen Dingen oder Geschöpfen.
In diesem Sinne kann das einfache Wort und als die allumfassende Sehnsucht des Menschen nach dem Göttlichen betrachtet werden. Der im Paradies durch den Sündenfall entstandene Bruch mit diesem fundamentalen Prinzip erfährt Heilung durch das trostvolle Bindewort und, welches in seiner universalen Spannbreite zwischen Gott und Mensch, aber auch zwischen Arsch und Friedrich schwankt.

„Und“ anderswo[Bearbeiten]

Das mathematische „+“[Bearbeiten]

In der Mathematik ist - wie üblich - alles anders und und ist keine Konjunktion, sondern dient der Addition. Weil Mathematiker grundsätzlich Schwierigkeiten mit langen, komplizierten Wörtern haben, ersetzten sie das unaussprechliche Und durch das einfache Zeichen +. Das sogenannte Plus-Rechnen gilt als eine der komplexesten mathematischen Operationen überhaupt und soll daher an dieser Stelle nicht näher erläutert werden.

Das logische „∧“[Bearbeiten]

Auch die Logik fand das Und prima und hat es als eines ihrer vielen logischen Partikel annektiert. Um ein ästhetisch ansprechendes Zeichen zu erhalten, nahmen die Logiker einfach den ersten Buchstaben des Wortes und, stellten ihn auf den Kopf (logisch!) und bügelten die Flanken glatt. So entstand das Verknüpfungszeichen .
Das einfachste, aber nicht minder wichtige Gesetz mit der Konjunktion ist
A\land A=A.
Dieser simple und sofort einsichtige Sachverhalt benötigt eine wichtig klingende Bezeichnung und wird folglich als „Idempotenz“ bezeichnet, was soviel bedeutet wie „Zeugungsfähigkeit desselben“. - Nicht logisch, aber dafür Latein.

Das kaufmännische „&“[Bearbeiten]

Wenn Kaufmänner versuchen zu schreiben...

Da die Kaufmänner den Mathemathikern und den Logikern nicht nachstehen wollten, sahen auch sie sich bemüßigt, ein eigenes Zeichen für das Wort und zu kreieren. Um ihre gehobene Bildung hervorzuheben, griffen sie nicht auf das abgegriffene und, sondern auf das lateinische et zurück und schufen daraus das kaufmännische Zeichen &. Dieses ist jedoch keineswegs des Resultat ausgereifter Überlegungen, sondern entstand aus einem Unfall bzw. der schludrigen Handschrift, die Kaufmänner mit Ärzten gemeinsam haben (siehe Grafik). Die englische Bezeichnung Ampersand (aus „and per se and“) ist darauf zurückzuführen, dass die Briten mit ihrer Aussprache ähnlich umgehen wie Kaufmänner und Ärzte mit ihrer Handschrift.

Die Programmierer, die bekanntlich Tastatur und Drucker anstelle einer Handschrift haben, waren sowohl von dem Et-Zeichen als auch von der Bezeichnung „Ampersand“ dermaßen begeistert, dass sie beides sofort annektierten und das & in viele ihrer Sprachen einbastelten - natürlich jedes Mal mit einer anderen Bedeutung.

Kurioses & Un(d)geklärtes[Bearbeiten]

  • UND ist der IATA-Code für den Flughafen Kunduz in Afghanistan - wahrscheinlich waren die Ks alle...
  • Sagt der Schildmeister zum Lehrling bezogen auf das Schild 'Meier und Söhne': „Der Abstand zwischen Meier und und und und und Söhne muss gleich sein sein!“
  • Und ist entgegen der Meinung unzähliger Forscher kein Hund ohne Haar.
  • Es ist unter Mathematikern immer noch ungeklärt, ob der Ausdruck
{\frac  {{\frac  {1\land 2\lor 3}{4\cdot 2\land 0.1337}}={\sqrt[ {13}]{37}}\land n^{2}\lor -x^{{32}}}{-3\cdot n^{2}\left(x^{3}+f\right)}}
wahr oder falsch ist, was auf die nicht vorhandene binäre und hexale Äquivalenz der Wurzel zum 16-fachen Quadrat von -x zurückzuführen ist und...