1 x 1 Goldauszeichnung von Hochnebel

Bahn Kart 64

Aus Stupidedia, der sinnfreien Enzyklopädie!
Wechseln zu: Navigation, Suche
Bahn Kart 64.jpg

Bahn Kart 64, nicht zu verwechseln mit der nutzlosen Plastikkarte, ist ein Racing-Spiel von Nintendo für den GBA, den Nintendo 128 und die Wii, welches in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn AG entwickelt, wiederaufgerollt und 2007 veröffentlicht wurde. Es verkaufte sich bislang 25 Mal.

Das Spiel[Bearbeiten]

Das Design ähnelt fatal einem sehr ähnlich klingenden und sehr erfolgreichen Spiel von Nintendo - das waren allerdings auch schon alle Gemeinsamkeiten.
Im Spiel geht es darum, als Lokführer einen Zug entgleisen zu lassen, sich mit funkensprühenden Rädern davonzumachen und anschließend zusammen mit ein paar Freunden Rennen auf seltsam bunten Strecken zu fahren. Da der Zug natürlich ohne Gleise jederzeit umkippen kann, ist ein besonders hohes Maß an Steuerungsfestigkeit für dieses Spiel erforderlich. Auch passieren oft unvorhergesehene Dinge, da Zugräder und blanker Asphalt sich nicht unbedingt gut vertragen.

Rennzüge[Bearbeiten]

Auswahlmenü; hier gerade beim ICE.
  • ICE: Erreicht problemlos auch außerhalb der Gleise 1000 km/h. Allerdings sollte man ihn nur auf schnurgeraden Strecken einsetzen, da Kurven absolut nicht gehen. Und auch Bremsen ist manchmal schwierig, ebenso wie die Klimaanlage bei über 40 Grad.
  • Güterzug: Schafft nicht mal bei einer 90 Grad-Senke die 80 km/h, hält allerdings eine Menge Schaden aus und kann Gegner per Kollision oft von der Strecke rammen oder zumindest umkippen, was dem Ausscheiden gleichkommt. (Viel Spaß beim Aufrichten.) Bremsen sollte man mit diesem Zug erst recht nicht, es schadet dem Räderwerk und nützt nicht das Geringste.
  • Dampflok: Große Überraschung: Auch hier sollte man beim Bremsen den Hebel besser ein paar Städte vorher umlegen, wenn man den Bahnhof nicht liegenlassen will. Auch benötigt dieser Zug Kohleeinheiten, die aber meist auf der Strecke rumliegen. Warum, weiß keiner. - Vorteil: Aufgrund des alten Ambientes bekommen Lokführer mit einer Dampflok meist die besten Items.
  • Atomzug: Wird mit einem Minimeiler betrieben, heißt meistens C.A.S.T.O.R. oder ähnlich, fährt sehr schnell und bekommt dank Elektronik auch viele Kurven hingebogen. Auch das Bremsen soll funktionieren. Nachteil: Explodierende Atomzüge wirken sich oft nachteilig auf die Plazierung aller Teilnehmer aus. Außerdem werden viele Atomzüge auf der Strecke oft von vermummten Nazis mit Knüppeln attackiert. In dieser Situation wird oft der chinesische Lokführer Strah-lung zitiert: "Augen zu, und dulch!"
  • Chemiezug: Hat oft giftige Abfälle geladen und ist meist genauso rostig wie der Güterzug. Als solcher ist er scheiße zu fahren, scheiße zu lenken, unmöglich zu bremsen, wird oft von Anti-Atom-Nazis angegriffen und explodiert bei Berührung. - Der einzige Grund, das Teil überhaupt zu fahren, ist die Tatsache, dass ein 1. Platz mit dem Chemiezug sofort sämtliche Strecken und Bonuszüge freischaltet.
  • Star Trek-Zug: Kann mit Phasern auf Gegner feuern und Warp 9,9 erreichen. Bis seine Systeme hochgefahren sind, ist das Rennen allerdings grundsätzlich vorbei.
  • Drasine: Langsamer als ein Ruderboot, aber immerhin umweltfreundlich.

Bonuszug[Bearbeiten]

  • Magnetschwebebahn: Extrem wendig, umweltfreundlich und bremsstark sowieso. Kann ohne Schienen nur leider nicht fahren.

Items[Bearbeiten]

Nätürlich gibt es auch in diesem Spiel Items! Es gibt in jedem Spiel Items!
(Außer natürlich in solch humorlosen Werken wie Wikipedia - Das Spiel zur Enzyklopädie, oder Wikipedia II - Relevance strikes back!.)

Eine kleine Auswahl:

  • Turboboost: Das ultimative Item-Klischee! ICEs können damit James Bond-like sogar über Sprungrampen fahren. Wer allerdings während eines Boosts bremsen will, fährt eher noch schneller.
  • Feuerräder: Die Funken, die aus den Rädern beim Fahren entspringen, verwandeln sich für einige Sekunden in Feuerstöße, die nebenher fahrende Züge verbrennen. Besonders gut gegen Atomzüge einsetzbar, denn wenn deren Meiler getroffen wird... BÄM!
  • Strahlende Gesichter: Mit diesem gefährlichen Item erhält der Zug ein hochaktiv geladenes Fass. Er kann es zu einem beliebigen Zeitpunkt abwerfen. Chemiezüge und Atomzüge bekommen dieses Item einmal am Start umsonst. Wer über dieses Fass fährt, muss sich über seine Kündigung keine Sorgen mehr machen.
  • Schutzschild: Bringt nicht wirklich was, sieht aber geil aus.
  • Smartbombe: Gibt es in diesem Spiel nicht.
  • Schockwelle: Die stärkste Waffe des Spiels setzt alle Schienen unter Strom, was bei allen Loks (außer der des Spielers) zu kurzfristigem Triebwerksversagen führt. - Aber leider fahren die Züge ja gar nicht auf Schienen.
  • Raketenantrieb: Hey, damit kann man Güterzüge einfach plattrollen!

Strecken[Bearbeiten]

Viele der Strecken wurden aus dem o.g. ähnlich klingenden Spiel von Nintendo geklaut. So gibt es 4x4 Strecken, die allesamt in GrandPrixes durchfahren werden müssen. Die allerletzte Strecke (den berühmten Regenbogenboulevard) hat dabei noch keiner geschafft. - Wieso? Versuchen sie mal, mit ihrem 400 Meter langen und 500 Tonnen schweren ICE Haarnadelkurven zu fahren oder Loopings zu drehen! Viel Spaß!

Schienenmodus[Bearbeiten]

Hier finden die Rennen auf herkömmlichen Bahngleisen und von Bahnhof zu Bahnhof statt, was natürlich mit sich bringt, dass man früher oder später einen anderen Zug rammen wird. Wer am längsten überlebt, ist Sieger.

Geheimer Modus[Bearbeiten]

In diesem Spielmodus ist es das Ziel, mit einem schwer gepanzerten Zug auf oder quer durch Bahnstrecken zu fahren und dabei möglichst viel Schaden anzurichten. Kaputte Signallampen, umgefahrene Bäume, beschädigte Weichen und andere kleine Sachbeschädigungen (Schranken abreißen ist besonders lustig) bringen normale Punkte, getötete Menschen das Doppelte. Wenn man durch einen anderen Zug hindurchfährt, ihn umstößt oder gar zum Entgleisen bringt, erhält man für jede dadurch getötete Person vierfache Punkte. Bonuspunkte, wenn der umkippende Zug einen anderen mitreißt oder dabei mehr als 50% des Inventars zerstört wird.
Allerdings nimmt auch der eigene Zug dabei Schaden, weswegen spätestens nach der zweiten Frontalkollision Schluss ist.
Dieser Modus ist so gut versteckt, dass er noch nie entdeckt wurde. Was auch ganz gut ist, da die USK das Spiel ansonsten wohl erst ab 50 freigegeben hätte.

Trivia[Bearbeiten]

Für Besitzer der BahnCard gilt als Sonderangebot von Nintendo beim Kauf des Spiels ein besonderer Tarif, der aber nach dem Einsetzen in diverse Formeln eher noch teurer ist als der ursprüngliche Preis. Wie bei der echten Bahn.

DBB-Logo.PNG
Einmaliger Service