Dicke Augen

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Dicke Augen (lt. Morbus optus; eng. Popeye): Krankheit die die fortschreitende Schwellung des Auges bis hin zum unvermeidlichen Platzen bezeichnet. Je nach Ursache beginnt die Krankheit meist einseitig, greift aber häufig auf das Partnerauge über. Die Erkrankung kann durchaus schubweise verlaufen. Männer sind wesentlich häufiger betroffen als Frauen.

Dicke Augen "Stadium 2": Gut zu erkennen ist eine gelbliche Verfärbung

Symptome[Bearbeiten]

Erste Anzeichen sind oft ein spürbares Ansteigen des Augeninnendrucks sowie eine zunehmende Hornhautverkrümmung. Da die Krankheit recht selten ist wird sie meist nur von Augenärzten erkannt. Andere Spezialisten wie Zahn- oder Tierärzte zucken bei Beschreibung der Symptome oft nur mit den Achseln. Erschwerend kommt hinzu, dass eine sichere Diagnose im Anfangsstadium nur durch Entnahme des betroffenen Auges möglich ist, wozu nur wenige Betroffene bereit sind.

Weitere Kennzeichen sind rote oder gelbliche, selten auch rot-gelb karierte Verfärbungen, welche unter UV-Licht leuchten. Die Betroffenen sind daher zu Beginn der Erkrankung häufig in Diskotheken anzutreffen. Während des weiteren Verlaufs kann es bereits zu Einrissen in der Hornhaut kommen, wodurch das bekannte Augenbluten entsteht.

Bei einem fortgeschrittenen Krankheitsbild ist das Dicke Auge bereits ohne digitale Bildbearbeitung von der Seite zu erkennen. Ohne Behandlung folgt nur wenige Wochen später das Endstadium: Das Dicke Auge platzt, was entweder blöd aussieht oder, sollte der Vorfall nach hinten losgehen, tödliche Folgen hat.

Ursache[Bearbeiten]

Dicke Augen sind der Schulmedizin seit Anbeginn der Zeit bekannt. Obwohl bereits im Jahr 50 nach Christi ein findiger Augenarzt das erste Dicke Auge entfernte, werden die Theorien über die Ursache bis heute heiß diskutiert. Am wahrscheinlichsten ist eine Stoffwechselstörung der Auslöser, aber auch eine Erbkrankheit ist möglich. Die Meinung des germanischen Gelehrten Apostropheles (1334 bis 1380), dass die häufige Teilnahme an ordinären Kneipenschlägereien die Hauptursache ist, konnte bisher nicht belegt werden, da er sich nach wie vor weigert, entsprechende wissenschaftliche Nachweise vorzulegen.

Jüngste Studien untersuchen einen möglichen Zusammenhang mit dem in weiten Teilen der Weltbevölkerung beliebten manuellen Verstellen des Iris-Durchmessers unter Einbeziehung der oberen Extremitätenausläufer (umgangssprachlich: Augenpopeln). Ergebnisse liegen jedoch noch nicht vor.

Verlauf[Bearbeiten]

Stadien[Bearbeiten]

Bereits vor 1745 wurde die Krankheit in mehrere Stadien eingeteilt. Da damals das gemeine Volk die komplizierten Fachbegriffe (1. Müngersdorfer Stadium, 2. Westfalenstadium, 3. Olympiastadium, 4.Stadium der Freundschaft) nicht nachvollziehen konnte, entschloss sich die Fachpresse dazu die Stadien einfach zu nummerieren und wie folgt einzuteilen:

Dicke Augen "Stadium 3", Übergang zu "Stadium 4": Der medizinisch geschulte Beobachter erkennt deutlich die geschwollenene Hornhaut, alle Nichtakademiker haben zumindest eine feine Kotzvorlage
Stadium Auswirkungen
Stadium 1
  • erhöhter Augeninnendruck
  • keine Schwellung der Hornhaut
  • Hornhaut stabil
Stadium 2
  • weiter erhöhter, schmerzender Augeninnendruck
  • leichte Schwellung der Hornhaut
  • Verfärbungen des Auges
  • erste Mikrorisse
Stadium 3
  • pochende Schmerzen im Auge
  • hervorgetretene Hornhaut
  • Augen "funkeln"
  • häufige Risse, Augenbluten
  • die Brille wird vom Auge immer wieder von der Nase gestoßen. Sie sollte vorsichtshalber mit einem um den Kopf gespannten Einmachgummiring befestigt werden, um Brillenläden nicht unnötig noch stärker zu mästen.
Stadium 4
  • Augen nicht mehr vorhanden

Begleiterscheinungen[Bearbeiten]

Diese Begleiterscheinungen werden oft durch ärztliche Behandlungen oder die Einnahme von Medikamenten hervorgerufen.

Behandlung[Bearbeiten]

Diagnose[Bearbeiten]

Die Früherkennung ist zur Zeit das zentrale diagnostische Problem, da zur sicheren Bestimmung der Krankheit das gesamte Auge entfernt werden muss. Bis zur Jahrtausendwende war es noch üblich, hierzu das betroffene Auge von vorne mit einem spitzen Gegenstand (vorzugsweise dem Schwert) zu fixieren, um es dann durch regelmäßigen Druck mit einem stumpfen Gegenstand (vorzugsweise dem Stein) auf den Hinterkopf zu entfernen.

Zum Glück für die Betroffenen gehört diese Methode der Vergangenheit an. Die moderne Robotertechnik ermöglicht es dem Augenarzt heute das Auge wesentlich schonender zu entfernen. Benötigt werden folgende Geräte, welche in jeder gut sortierten Praxis vorzufinden sind:

  • spitzer Gegenstand (vorzugsweise Skalpell oder Nadel)
  • stumpfer Gegenstand (vorzugsweise mit Titan beschichteter Metallquader)
  • High-Tech-Roboter, der dem Patienten das Auge durch regelmäßigen Druck auf den Hinterkopf schonend entfernt

Nachdem das Auge entnommen wurde, kann durch eine einfache Tastprobe (ähnlich dem Verhalten der gemeinen Hausfrau am Obstregal) die Diagnose "Dickes Auge" getroffen werden.

Möglichkeiten[Bearbeiten]

Zur Zeit gibt es nur zwei Behandlungsmöglichkeiten, mit der die Erkrankung bereits im 1. und 2. Stadium aufgehalten werden kann.

Punktieren[Bearbeiten]

Die Punktion ist die klassische Art der Behandlung. Nach dem das betroffene Auge mit gründlich mit Wasserstoffperoxid ausgespült worden ist (macht die Hornhaut weich und geschmeidig), wird das Auge mit Hilfe einer handelsüblichen Spritze punktiert, um die überschüssige Flüssigkeit abzusaugen.

Multiperforation[Bearbeiten]

Alte Augenarzt-Haudegen verwenden aber noch immer die Methode der Ahnen, die so genannte Multiperforation. Hierbei wird das erkrankte Objekt mit einem spitzen Gegenstand (siehe oben) an mindestens drei Stellen angebohrt. Pustet der Arzt nun in eine der Öffnungen, fließt die überflüssige Flüssigkeit an den anderen heraus. Aus hygienischen Gründen stirbt diese Methode aber wohl mit der derzeitigen Arztgeneration aus.

Abschrecken[Bearbeiten]

Moderne Zeiten führen zu modernen Behandlungen. Dank der Weltraumforschung konnte diese neuartige Behandlung umgesetzt werden: Durch den hohen Innendruck im betroffenen Auge steigt die Temperatur der darin befindlichen Flüssigkeit auf bis zu 96,8°F an. Daher hat es sich als hilfreich erwiesen, wenn der Augenarzt das Auge mit äußerster Vorsicht entfernt (selbstverständlich unter örtlicher Betäubung), und es mit flüssigen Stickstoff wieder auf eine normale Temperatur von ca. 36,1°C abkühlt. Durch den Schock der sofortigen Abkühlung beginnt das Auge zu weinen, die Flüssigkeit wird auf natürlichem Weg abgeleitet.

In fortgeschrittenen Stadien sind diese Möglichkeiten leider nicht mehr anwendbar. Der Arzt kann die lebensgefährliche Situation nur noch durch die sofortige Entfernung des Auges und dessen Weitergabe an den nächstbesten Sprengmeister entschärfen.

Auge eines Patienten nach der Punktion durch Multiperforation. Man sieht deutlich das man von der Erkrankung nichts mehr sieht

Korrektur[Bearbeiten]

Sonnenbrille[Bearbeiten]

Da Betroffene häufig unter dem Spott der Gesellschaft leiden, empfiehlt es sich den örtlichen Sonnenbrillenfachverkäufer aufzusuchen und eine Sonnenbrille zu erstehen. Durch verdunkelte Gläser lassen sich die in den Stadien 1 bis 3 auftretenden Symptome leicht kaschieren. Hat die Krankheit schon das 4. Stadium erreicht, dient die Brille meist dazu, das persönliche Umfeld vor plötzlich auftretendem Brechreiz zu schützen. Es gibt Sonnenbrillen mit extra langen Bügeln, um das Anstoßen des Augapfels ans Glas zu verhindern.

Augenklappe[Bearbeiten]

Neben der Sonnenbrille ist die Augenklappe das älteste und häufigste Korrekturmittel. Die Wirkung ist ähnelt der der Sonnenbrille, jedoch kann hier gerade bei männlichen Betroffenen zusätzlich ein verwegener Piraten-Effekt erzielt werden. Betroffene sollten jedoch bedenken, das dieser Effekt bei beidseitigen "Dicken Augen" ins Gegenteil umschlagen kann.

Farbige Kontaktlinsen[Bearbeiten]

Kontaktlinsen sind im Anfangstadium sehr beliebt, da die Sonnenbrille nachts nur ungern genutzt wird. Im Endstadium jedoch verhältnismäßig unnütz.

Transplantation[Bearbeiten]

"Wenn alles nichts mehr hilft, hilft nur noch der Schrottplatz", Uwe Ludolf (Philosoph und Schrotthändler). Dieses Zitat wirkt platt, trifft jedoch den Kern der Sache. Wurden die oben genannten Möglichkeiten ergebnislos ausgeschöpft oder musste das Auge bereits entfernt werden, bleibt als letztes medizinisches Mittel die Transplantation.

Bei der Augentransplantation wird das Auge (sofern noch nicht geschehen) wie zuvor erläutert entfernt und durch ein gesundes Exemplar ersetzt. Spenderorgane sind dank der Bemühungen marodierender Leichenfledderer und semi-professioneller Organhändler leicht über Ebay zu erwerben. Zu Zeit floriert auch der private Gebrauchtaugenmarkt, da die Menschen immer öfter die Augen vor den Problemen der Welt verschließen und diese daher meist preiswert abgeben.

Alternativen[Bearbeiten]

Zwar gibt es alternative Heilmethoden, diese werden jedoch nicht von den gesetzlichen Kassen übernommen. Das bekannteste Beispiel ist das alte Hausmittel "Ignorieren"
Von Laserbehandlungen ist ausdrücklich abzuraten, da diese die Temperatur im Auge weiter ansteigen lassen und somit die Symptome verstärken.

Prophylaxe[Bearbeiten]

Da die eigentliche Ursache noch nicht hinreichend erforscht wurde, ist es kaum möglich, sich aktiv gegen eine Erkrankung zu schützen. Die WHO empfiehlt jedoch sich viel an der frischen Luft zu bewegen, Sport zu treiben, viel zu trinken, nicht zu rauchen, dem Alkohol zu entsagen und mindestens einmal im Jahr den Geschlechtsakt durchzuführen
Langzeitstudien zeigen auch, dass das Meiden von Kneipenschlägereien und das Unterlassen des Augenpopelns das Risiko zu erkranken deutlich mindert.