Guyana

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Destructive People's Temple Republic of Guyana
Destruktive Volkstempelrepublik Guyana

GuyanaFlagge.png

Wahlspruch: "Live and let die!"

Amtssprache Englisch
Hauptstadt Jonestown
Staatsform Spirituelle Utopie
Staatsgründung 1974
Fläche Einige, von Zäunen umgebene Quadratkilometer Dschungel
Einwohnerzahl So gut wie keine mehr
Währung Guyanesische Inflationsmark
Zeitzone 08:31 Uhr abends
Nationalhymne Näher, mein Gott, zu dir!
Nationalfeiertag 18. November
Kfz-Kennzeichen GUY
Internet-TLD .gy

Die Destruktive Volksrepublik von Guyana war ein vom heiligen Priester Jim Jones gegründeter und regierter, fortschrittarischer Urwaldstaat in Südamerika, bis die gesamte Bevölkerung 1978 entkörperlicht wurde.

Geographie[Bearbeiten]

Guyana liegt am Atlantik und grenzt an Venezuela, Brasilien und Surinam. Das ganze Land besteht aus Regenwald und gliedert sich in vier Distrikte: Jonestown, Neu-Deutschland, Laurasien und Guyana-Süd. Die einzige Sehenswürdigkeit, gleichzeitig die einzige Stadt und Hauptstadt ist Jonestown, die Jim Jones in seiner absoluten Bescheidenheit nach sich selbst benannte. Dort finden sich eine Reihe exzellenter Bracken, Bauruinen und das einzige, dort jemals fertiggestellte Gebäude: Der Hauptsitz der "Jim Jones' Beverage Corp.®".

Geschichte[Bearbeiten]

1815 gewann der fette König Georg IV. das Gebiet des heutigen Guyana bei einem Preisausschreiben in Wien und karrte einige Afrikaner da rüber, um das Gebiet für den ertragreichen Pauschaltourismus auszubauen, den die Spanier und Portugiesen bereits seit Jahrhunderten sehr erfolgreich in Südamerika betrieben. Das Projekt war ein Desaster. Statt ein Touristenparadies zu schaffen, erwies sich Britisch-Guyana nach zwei Generationen Arbeit als gefährliche Kostenfalle. Die Rettung kam endich 1974 in Gestalt des visionären Propheten Jim Jones, der das Land für 15 Dollar und einen Gutschein für 6er Chicken McNuggets bei McDonald's kaufte. Aus Britisch-Guyana wurde Nurnoch-Guyana. Hintergrund des, auf den ersten Blick für Jones eher negativ ausgehenden Geschäftes war, dass er plante, auf dem Grund seiner Neuerwerbung eine friedliche Gemeinschaft zu gründen, in der Toleranz und Freiheit die oberste Priorität hatten. Vorerst. Glücklicherweise hatte er schon von zehn Jahren in der DDR mehrere Kilometer Maschendrahtzaun, Stracheldraht und Selbstschussanlagen bestellt, so das sie zum richtigen Zeitpunkt geliefert wurden. Jones scharrte in Doofistanien Jünger um sich. Die lud er nach Guyana ein, um dort seine Festung des Todes zu errichten, denn Jones träumte schon immer davon, ein James-Bond-Bösewicht mit eigenem Geheimversteck zu sein. Zunächst entstand eine Barrackensiedlung, Jonestown, von der aus die weiteren Bauarbeiten koordiniert werden sollten und wo die glücklichen Arbeiter ihre halbe Stunde täglichen Schlafes bekamen. Für Unterhaltung sorgte das stadtweite Jonestown Broadcast System (JBS). Dabei handelte es sich um ein Netzwerk aus Lautsprechern, die auf jeder Straße, an jeder Ecke, in jedem Scheißhaus aufgestellt und von überall aus hörbar waren. Die einzige Sendung des JBS war Jim Jones talks frequently. Im Großen und Ganzen handelte es sich dabei um Jim Jones, der ununterbrochen seine Propaganda unters Volk mischte. Doch der Traum von der eigenen Todesfestung war für Jones bald ausgeträumt. Am 17. November 1978 traf ein gewisser "Leo" von der Bauaufsichtsbehörde ein, um die Arbeiten an den der Festung des Todes auf ihre Gesetzmäßigkeit zu überprüfen. Er stellte entsetzt fest, dass die Arbeiter wie Sklaven in schlechtesten Verhältnissen lebten und keinen Kontakt zur Außenwelt hatten. Daraufhin wurde er von Jones erschossen. Als Jones klar wurde, dass bald ein größere Zahl Sicherheitskräfte auftauchen würden, denen sein unterentwickeltes Dschungelcamp nicht standhalten könnte, verteilte er am 18. November an alle seine Anhänger gratis eine Flasche "Jim Jones' Fruity Poison®", damit hinterher keiner sagen konnte, eine Bauaufsichtsbehörde hätte es geschafft, seine Anhänger zu töten (was verständlicherweise ziemlich peinlich gewesen wäre). Die eintreffenden Sicherheitskräfte der Behörde fanden nur noch einen phänomenalen Leichenberg vor. Jones selbst hatte sich ein Jetpack umgeschnallt und verschwand vor ihren Augen und mit den Worten "Ihr denkt vielleicht, ihr wärt besonders toll, aber das seid ihr nicht!" in den Himmel.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Wirtschaft ging nach der Gründung des Territoriums im Jahr 1815 steig bergab. Lediglich der Verkauf von überschüssigen, schwarzen Arbeitskräften in andere Länder ermöglichte das Fortbestehen der Kolonie. Von 1872 bis 1910 wurden große Anstrengungen unternommen, Britisch-Guyana mit einer ähnlich guten Infrastruktur zu versehen wie das Mutterland. Es wurden Schienen von Norden nach Süden nach Westen nach Osten und wieder nach Norden verlegt. Dies schuf eine große Zahl von Arbeitsplätzen

Jim Jones' Beverage Corp.®[Bearbeiten]

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Die Jim Jones' Beverage Corp.® wurde 1956 vom Gottkaiser Jim Jones höchst persönlich gegründet. Die zündende Idee kam ihm, als er nach einem Selbstmordversuch feststellte, dass Zyankali sehr unangenehm schmeckt (Wer es nicht glaubt, soll es selbst ausprobieren!). Er experimentierte damit, Zyankali mit verschiedenen Fruchtsäften zu mischen, um den Abtritt angenehmer zu machen. Im Amerika der Atomkriegs-Angst und Kommunismus-Paranoia so ein Produkt DIE Marktlücke des Jahrzehnts. Jones' fruchtige Gifte entwickelten sich bis Ende der 50er Jahre zum drittbeliebtesten Selbstmordinstrument der USA, nach der automatischen Flinte und der Golden Gate Bridge. Zunächst hatte die Firma ihren Hauptsitz in Indianapolis, zog in den folgenden Jahren aber immer wieder um, unter anderem nach San Fransisco oder in ein Kuhdorf namens Ukiah. Auf diese Weise zog er Arbeiter aus vielen verschiedenen Orten, Schichten, Ethnien und Religionszugehörigkeiten an. Die vielen unterschiedlichen Meinungen und Geschmäcker ermöglichten es der Firma, über die Jahre eine breite Produktpallete zu kreieren, in der für jeden Unter-, Mittel- oder Oberschichtler was dabei ist.
Im Laufe ihrer Geschichte stellte die Jim Jones' Beverage Corp.® folgende Produkte her:

  • Jim Jones' Fruity Poison® (seit 1956) in den Geschmacksrichtungen
    • Apfel
    • Banane
    • Sauerkirsche
    • Kotzfrucht
    • Sternfrucht-Avocado-Melone
  • Jim Jones' Fruity Rascist Poison® (1957-1964), zwei Sorten
    • Jim Jones' Frutiy Rascist Poison: White Edition®, nur für Weiße erhältlich
    • Jim Jones' Fruity Rascist Poison: Black Edition®, enthielt meist nur grob zermahlene Ratten und mit Wasser verdünntes Hundefutter
  • Jim Jones' Fruity Poison light® (seit 1960)
  • Jim Jones' Space-Age Poison® (Juli bis September 1969), billiges Werbeprodukt für die NASA
  • Jim Jones' McPoison® (seit 1972), exklusiv für den Verkauf bei McDonald's vorgesehen

1974 verlegte Jones die gesamte Produktion nach Jonestown, Guyana, um gleichzeitig den Bau seiner Festung des Todes und die Herstellung des Fruity Poison® überwachen konnte. Von hier aus trat das Getränk seinen Siegeszug an. Es wurde bis 1990 in alle Ländern der westlichen Welt vertrieben und nach dem Fall des Kommunismus auch in alle anderen (außer Nordkorea, obwohl die Menschen es da wohl am nötigsten hätten).

Politk[Bearbeiten]

Guyana folgt dem nordkoreanischen Beipspiel, nachdem der Staatsgründer auch über seinen Tod hinaus alle Regierungsgewalt hat. Jim Jones starb 2005 in einem Altersheim in Luzern, Schweiz, an einem Schlaganfall. Bei seltenen diplomatischen Anlässen wird daher seine konservierte Leiche an Ort und Stelle gebracht. Faktisches Staatsoberhaupt ist aber nicht mehr der Heilige Gottkaiser, sondern der Vorstandsvorsitzende von Jim Jones Beverage Corp. Zur Zeit ist dies Wiktor Janukowytsch, der zuhause ohnehin nichts mehr zu tun hatte. Seit 1996 ist Guyana Mitglied des südamerikanischen Mächtepaktes.

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Land in Sicht!!!