Ostern

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Zu Ostern wird wieder gefärbt.

Der Ostern ist eine mittlerweile ausgestorbene Filmgattung aus der guten alten DDR, die ein konkurrierendes Gegenstück zum Western darstellte, international aber vollkommen zu Unrecht ignoriert wurde. Während der Wunsch "Frohe Ostern" zumindest zeitweise in Gebrauch ist, bleibt der Wunsch nach "Traurigen Western" in der Regel unerfüllt. Eine Ausnahme stellt der Film über Ostern im Jahre 2013 dar, der die Ereignisse dokumentiert, als in Zypern ein Krieg ausbrach. Hauptdarsteller war der pensionierte General Wolfgang Schäuble, der einen Finanzminister spielt.

Szene aus dem Film "Kriegsausbruch in Zypern"

Wortherkunft[Bearbeiten]

Das Wort Ostern leitet sich aus dem Emblen der DDR-Filmindustrie ab, dass wie ein O geformt war und in der Mitte einen Stern besaß (der so genannte O-Stern). Als Vorbild für diese mutige Wortschöpfung diente das Emblem der US-Filmindustrie - ein zum W geformter Stern -, woher sich im Übrigen auch der Name Western ableitet (der so genannte W-Stern). Der A-Stern kann dagegen in freier Wildbahn beobachtet werden.

Konzept[Bearbeiten]

Der Inhalt eines Osterns ist weitgehend einfach ge°°°° und in seiner Grundstruktur dem des Westerns nicht unähnlich: kahlköpfige sowjetische Kuhtreiber mit bösem Blick jagen einander in nachgebauten alten FIATs bei Regenwetter und Eiseskälte. Während sie durch ihre schlechten Zähne Flüche und Machorkaqualm ausstoßen, rotten sie nebenbei die Ureinwohner mehrerer abtrünniger Satellitenstaaten aus und tauschen heimlich US-Dollar. Zum Schluss siegt immer die gute Mutter Partei, und alle Darsteller stellen sich in einer Reihe auf und singen 东方红.

Berühmte Ostern-Filme[Bearbeiten]

  • Eine Hand für's Rubbeln
  • Spiel mir das Lied der Eieruhr
  • Die glorreichen dreiundsiebzig
  • Der durch den Vodka tanzt
  • Nicht ohne meine Eier!
  • Krieg der Eier
  • 20 Eiersteigen ostwärts
  • Kein Land für faule Eier
  • Zwei eigelbe Halunken
  • Eidotter pflastern seinen Weg