Sklaverei

Aus Stupidedia, der sinnfreien Enzyklopädie!
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hier geht das also los...

Die Sklaverei; bezeichnet das organisierte Netzwerk zur Schaffung und Wahrung von Profit, Wohlstand und Besitz zum Wohle der Sklavenhalter. Die Sklaverei wurde eingeführt, um Sklaven heranzubilden, sie zu führen und ihnen ein Vorbild zu geben. In der heutigen Zeit wäre die Abschaffung der Sklaverei unrentabel. Das einzige Recht der Sklaven ist das Recht auf Arbeit. Es darf ihnen nicht genommen werden.

Bausklaven[Bearbeiten]

Rentnersklaverei, auch so eine Variante

Auf dem sog. Russen- bzw. Polenstrich kann man sich die Jungs mieten (kaufen wäre zu teuer), die einem die Wohnung plätteln, fliesen und schwarz streichen.

Sklaverei zum Wohle der Liebe[Bearbeiten]

Zur Verbesserung der Liebe greift man in der hektischen Gesellschaft heute auf Sexsklaven aus dem Ostblock zurück. Werden deren Dienste nicht mehr benötigt, kann man sie bequem durch die Polizei abholen und zurückschicken lassen.

Methode im Computer-Zeitalter um die Mitarbeiter zu motivieren[Bearbeiten]

So monoton das Tagwerk des Sklaven im Allgemeinen ist, so vielfältig sind die Methoden zu seiner Motivationssteigerung. Meist sind diese so marginal, dass sie nicht wahrgenommen werden. Es kann aber vorkommen, das ein Fehlen Unlust, Antriebslosigkeit, Krankenstand oder ähnliches hervor ruft. Daher ist jedem Manager anzuraten, Sklaverei einzuführen oder falls schon vorhanden die Palette der eingesetzten Methoden zu erweitern, deren Einsätze auszuweiten und bestehende verstärkt durchzusetzen.

Beispiele[Bearbeiten]

  • Abgabetermine nach vorne verlegen. Dies ist besonders wirksam, wenn man bei der Planung von unrealistischen Voraussetzungen ausgegangen ist.
  • Zugesagte Urlaube kurzfristig absagen, weil ein Kunde seine Meinung geändert hat und das bis jetzt bestehende Konzept über den Haufen wirft.
  • Wochenenden durcharbeiten um den vom Chef festgelegt und vorgezogenen Termin einzuhalten.
  • Änderung der [Vorgaben kurzfristig vor dem Abgabetermin, so das die bis jetzt erreichten Ziele zunichte gemacht werden.
    (Dies muss nicht unbedingt vor dem Abgabetermin geschehen, auch nach einem arbeitsreichen Wochenende oder einem Bürourlaub hilft es die Mitarbeiter bei Laune zu halten und in eine lockere Stimmung zu versetzen.)
  • Hinauszögern von Gehaltserhöhungen mit leeren Versprechungen von Prämien am Ende des Jahres.
  • Cheffes Gehaltsvorstellungen durchsetzen

Neue Formen[Bearbeiten]

Demnächst dürfen nur noch junge Frauen zu Sklavinnen werden

Mit der Einführung der Krankenversicherungspflicht in Deutschland ist es den Piefkes gelungen die Leibeigenschaft wieder herbeizureformieren. Die Pflicht zur Zahlung von und Beitragen im mittleren dreisteligen Eurobereich wird dazu führen das Geringverdiener, selbständige Kleinunternehmer und Freiberufler sich verschulden müssen oder gezwungen werden über 1-Euro-Jobs Frondienste zu leisten um die Tribute an AOK oder andere Geldakkumulatoren bezahlen zu können.

Moralische Bewertung[Bearbeiten]

Wie schon erwähnt haben Sklaven ein Recht auf Arbeit. Damit sind sie deutlich gegenüber dem normalen Arbeitnehmer im Vorteil. Darüber hinaus können sie nicht entlassen werden – Sklaven müssen verkauft werden. Angesichts der aktuellen Finanzkrise kann sich jedoch kaum noch jemand Sklaven leisten, zumal die Kreditinstitute auch bei Sklaven-Anschaffungskrediten klemmen. Während das halbe Land vor möglichen Entlassungen zittert, müssen sich die Sklaven diesbezüglich keine Sorgen machen. Insbesondere linke Parteien fordern deshalb eine Abschaffung der Sklaverei, während der Dachverband deutscher Sklavenverbände dies als pure Neiddebatte bezeichnet.

Ökonomische Bewertung[Bearbeiten]

Es ist ein weit verbreiteter Trugschluss, Sklavenarbeit würde nix kosten. Vielmehr sind hier die Anschaffungskosten nebst Kapitalkosten auf die Nutzungsdauer zu verteilen, wobei in der Literatur umstritten ist, ob dies linear oder degressiv zu erfolgen hat. Insbesondere die fiskalischen Abschreibungssätze stehen hier in der Kritik, da sie das Nachlassen der Arbeitsleistung mit zunehmender Nutzungsdauer nur unzureichend berücksichtigen. Immer wieder wird eine Einführung der Sklavensteuer gefordert, was jedoch von den ohnehin schon durch hohe Kosten gebeutelten Sklavenhaltern mit dem Hinweis auf drohende Wertverluste zurückgewiesen wird.