Archlord

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Archlord (oder auch Arschlord, Buglord und Laglord genannt) ist ein "Free-to-Play" Massen-Mehrspieler-Online-Rollenspiel (ein sogenanntes MMORPG) der Firma Kotmasters (nicht zu verwechseln mit Codemasters). Die Firma Lagzen (nicht zu verwechseln mit Webzen) übernahm im Oktober 2009 ArchLord gegen ein kleines Bestechungsgeld von Kotmasters, weil die sich nicht mehr länger damit rumplagen wollten.

Allgemein[Bearbeiten]

Spielkonzept[Bearbeiten]

Das Konzept des Spieles funktioniert wie folgt: Man muss Monster töten, die unvorstellbar hässlich sind (und dumm noch dazu). Sind diese erst einmal dem verpixelten Erboden gleich gemacht, sucht man sich die nächsten Monster. Hat man diese Prozedur circa vier Fantastillionen mal wiederholt hat man Level 99 erreicht (Das Endlevel ist 100, nur leider kann man es nicht erreichen).

Des Weiteren gibt es sogenannte Quests. Deren Inhalt ist es: Renne von Person A zu Person B. Renne anschließend von Person B zurück zu Person A. Zwischendurch muss man eventuell Gegenstände, wie zum Beispiel die heilige Riechwurst noch bei Person C abliefern. Dieses Konzept wird dann während des Spiels ca. sechzigtausendreiundvierzighundertneunundzwanzigmillionen mal wiederholt. Jedes mal werden jedoch die Quests von den Fans mit großer Begeisterung entgegengenommen.

Des Weiteren wird einmal im Monat ein Spieler zum Gaylord Archlord gekrönt. Er herrscht somit über die phänomenal große Welt von Chantra und somit über die darin lebenden vier bis fünf Spieler. Samstags teilweise sogar sechs, aber nur wenn Samstag und Donnerstag nicht auf den selben Tag fallen.

Gildensystem[Bearbeiten]

Gilden, oder auch Clans genannt, sind Gruppierungen verschiedenster Arten von Spielern. Diese beinhalten größtenteils die Noob's, die Vollnoob's und die dämlichen Vollnoob's. In seltensten Fällen tauchen sogar die extrem dämlichen verskillten Vollnoobs auf.

Ein großes Problem im Gildenchat ist die Kommunikation. Denn größtenteils können die Spieler nicht richtig lesen und schreiben. Ihr Wortschatz beschränkt sich meist auf dummen Fäkalmüll. Sie beleidigen in fast unverständlichem Wirrwarr aus Schimpfwörtern die verbündeten Spieler und deren Familien (mit Vorliebe Omas und Mütter). Außerdem töten sie gerne andere Gildenmitglieder, lachen diese anschließend aus, werden dann von höheren Spielern abgemurkst und lachen sich schließlich selber aus.

Seit einiger Zeit steht nun fest, dass es in ArchLord mehr Gilden als Spieler gibt.

Bündnisse[Bearbeiten]

Nachdem man eine Gilde gegründet hat und stolze zwanzig(!) aktive Vollnoobs gefunden hat, die so dumm waren, einer Gilde beizutreten, kann man ein Bündnis mit einer anderen Vollnoob-Gilde eingehen.

In diesem Fall chattet man den Gildendiktator Gildenadministrator Gildenmeister an, mit der typische Begrüßung von Archlord: "Na, schön gehackt?" Dann fragt man in der typischen Fäkalsprache von Archlord, ob man ein Bündnis eingehen möchte. Den Rest macht er.

Items[Bearbeiten]

Während des Spielverlaufes wird man mit zahlreichen Gegenständen, den sogenannten Items konfrontiert. 98% davon sind jedoch absolut unbrauchbar. Die verbleibenden 2% sind zwar nützlich, aber leider hässlich wie die Nacht.

Die Items bewahrt man im Inventar, einer Art Rucksack, auf. Dort ist sogar Platz für ein Pferd, einen Löwen und ein Nashorn.

Unique Ringe und Necklaces[Bearbeiten]

Diese droppt man bei den sogenannten Elite und Elemental Mobs, welche im Gegensatz zu normalen Monstern den ca. dreitausendfachen Schaden machen. Hat man dann tatsächlich ein solches seltenes Item gedroppt (die Wahrscheinlichkeit liegt bei unter 0%) ist man übelst der Pro und kann bei den anderen angeben.

Potions[Bearbeiten]

Potions sind Tränke die einem am Leben erhalten bzw. Kraft für Skills verleihen. Potions, besonders die pinkfarbenen, werden von den Spielern verehrt:

"Wer die Potion nicht ehrt, ist das Gold nicht wert! Potion, oh Potion, du schenktest uns das Leben! Gepriesen seiest du!"

Probleme des Spiels[Bearbeiten]

Der größte Bug der Welt[Bearbeiten]

Im Endeffekt hat man sich darauf geeinigt, dass es in Archlord eigentlich nur einen einzigen Bug gibt, und das ist das Spiel selbst. Von Fans werden diese Bugs als "Features" bezeichnet, denn diese sind es, die das Spiel abwechslungsreich und vielseitig machen. Kotmasters denkt sich täglich neue Bugs aus, die beim nächsten Patch mit eingebaut werden.

Lags[Bearbeiten]

Ein weiterer großer Bestandteil sind die Lags, die "Hänger" im Spiel. Sie treten jeweils immer während des Levelns auf. Laut Kotmasters ist dies jedoch nur eine mit Absicht eingebaute Diashow der schönsten Momente kurz bevor man dann nämlich stirbt.

Bots[Bearbeiten]

Laut einer Ingame-Umfrage sind 102% aller Spieler in Wahrheit Bots. Die sogenannten Bot-Programme ermöglichen es den Spielablauf vollkommen automatisiert zu tätigen. Man spielt also das Spiel, ohne es zu spielen. Das dabei erfarmte Gold wird dann bei ebay verkauft. Die Botuser kaufen es sich dann gegenseitig ab.

PK's[Bearbeiten]

PK's sind Primitive Kackstelzen, deren einzige Lebenserfüllung darin besteht, anderen Spielern den Spot zu klauen und sie zu töten. Anstatt jedoch den gewonnenen Spot anschließend auch zu nutzen, suchen sie sich den nächsten.

Ein PK urteilt nach dem ruhmreichen Sieg stets über den Gegenspieler und demonstriert ihm seinen abgruntiven Menschenhass durch meist unfreiwillig komische Äußerungen. Unter anderem wird der Gegenspieler dann schon mal als "Homo-Fürst", "Analsonde", "Fäkalpriester", "Pissnelke", "Arschkrampe" "Du Rainer" "Du sozialinkompententes Waldschwein", etc. beleidigt. In diesen Situationen ist es hilfreich darüber nachzudenken, professionelle psychiologische Beratung in Anspruch zu nehmen.

CC[Bearbeiten]

CC (=Chantra Credits) sind eine zum Gold separat existierende Ingame-Währung die gegen echtes Geld erhältlich ist. CC sind nicht nur maßlos überteuert, nein, sie sind wie sicher bereits vermutet auch vollkommen nutzlos. So kann man beispielsweise eine kleine dicke hässliche Miniaturkuh mit fetten Eutern im sogenannten Chantra-Shop erwerben, die einem dann Tag für Tag hinterherrennt. Leider kann man sie nicht quälen, erstechen, aufschlitzen, erschießen, erwürgen oder sprengen. Besagte Euterkuh soll laut einer Befragung der Spieler für die weltweite Finanzkrise verantwortlich sein.

BK's[Bearbeiten]

Einmal wöchentlich findet der sogenannte BK statt (umgangssprachlich Blöde Kacke). Ein BK ist ein Burgenkampf, bei dem je mehrere verteidigende und angreifende Gilden gegeneinander kämpfen. Dabei ist es keine Seltenheit, dass Angreifer und Verteidiger die besten Kumpels sind, und sich beim Einnehmen gegenseitig behilflich sind.

Mit riesigen Utensilien wie Katapulten und fetten Monstern wird jedes mal auf die Burgmauern eingedroschen. Doch seit Jahren nahm keine der Burgen davon bisher sichtbaren Schaden. Spieler sind über dieses grafische Desaster empört, laut Kotmasters jedoch musste dies so programmiert werden, da die Burgen unter Denkmalschutz stehen.

Accountsperrungen[Bearbeiten]

Regelmäßig benutzen Angestellte von Kotmasters (dieses System wurde von Lagzen übernommen) ihren Verbannungszufallsgenerator. Dieser Verbannungszufallsgenerator wählt mehrmals täglich Spieler aus, die dann eine permanente Sperrung ihres Accounts bekommen. Dies soll nicht nur zur Belustigung der unbeschäftigten Mitarbeiter dienen, sondern auch das Spielerlebnis steigern. Seit geraumer Zeit gibt es jedoch keine Angestellten mehr für Archlord. Leider hat man vor zwölf Jahren vergessen den Verbannungszufallsgenerator auszuschalten. Laut Kotmasters hat man jedoch nur versäumt den Off-Schalter einzubauen.

Geschichtliche Hintergründe[Bearbeiten]

Schon im letzten Jahrhundert dachte man darüber nach, die Server für Archlord für immer herunterzufahren. Aber keiner der Mitarbeiter von Kotmasters traute sich in den Keller. Ende der 90ger Jahre vergaß man dann die Server komplett. Gerüchten zufolge interessieren sich nun einige antike Museen für die Server.

Lagzen übernahm im Oktober 2009 ArchLord widerwillig gegen ein kleines Bestechungsgeld von geschätzten vier Milliarden US-Dollar. Man habe keine Lust mehr sich mit diesem dummen Fäkalmüll rumzuplagen, ließen die Zuständigen von Kotmasters verlauten.

Mitarbeiter von Lagzen spielten nach der Übernahme sogar kurzzeitig mit dem Gedanken endlich einen Kundensupport einzuführen, ließen es dann jedoch wegen Personalmangel bleiben. Man brauche jeden Mann zur Erforschung des Spiels um den eigentlichen Sinn zu verstehen, hieß es. Nach einigen Wochen Spielzeit und somit zahlreichen Kündigungen, Arbeitsunfällen und Psychiatrieaufenthalten der Angestellten blieb Lagzen nichts anderes übrig als die Server von Archlord im Südpazifik zu versenken. Doch das Spiel läuft nach wie vor. "ArchLord ist wie ein Kaugummi, egal wie lange man kaut... ach, was solls!" sagte der letzte überlebende Mitarbeiter von Lagzen kurz bevor er gegen eine Betonwand rannte.

Werbung[Bearbeiten]

Archlord wurde durch den folgenden bekannten Werbeslogan (irgentwann, als die Welt noch einfacher war) deutlich populärer:

"Du Papa, ich kenn welche, die farmen über 100 mio Gold am Tag!"

"Sind doch Cheater!"

"Und einer, der ist Level 50 und knallt 70ger weg!"

"Auch Cheater!"

"Papa, wenn ich groß bin will ich auch mal Cheater werden!"

Archlord - gibt Cheatern ein Zuhause.