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The Legend of Zelda: Ocarina of Time

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Vorgeschichte[Bearbeiten]

Am Anfang war die Konsole. Dann kamen drei Göttinen namens Nin, Ten und Do und erschufen eine kantige, knallbunte und mit möglichst wenig Farbabstufungen versehene Welt. Warum sie das taten, bleibt ungewiss; vermutlich fanden sie einfach russische Männer mit kantigem Gesicht sexy. Nachdem sie die Welt erschaffen hatten, pflanzten sie eine Menge Gestrüpp hinein und setzten in dieses ganze Chaos dann Horden von merkwürdigen Lebensformen. Das Ganze nannten sie dann aus unerfindlichen Gründen Hyrule.

Als ihr Werk vollendet war, zogen sich die drei Göttinnen nach Japan zurück, bannten ihre Welt auf ein total unmodernes Spielmodul, klonten das einige tausend Mal und verkauften es auf der ganzen Welt. In der von ihnen erschaffenen Welt vergaßen sie jedoch etwas unheimlich Wichtiges: Das Triforce. Wer in den Besitz des Triforce gelangt, hat die Kontrolle über Nintendo und ist damit nur noch einen kurzen Schritt von der Weltherrschaft entfernt. Und hier beginnt die eigentliche Geschichte von Ocarina of Time.

Handlungsverlauf[Bearbeiten]

Im Wald[Bearbeiten]

Die Waldheinis lungern gerne an den unmöglichsten Stellen rum.

Die Geschichte beginnt mit einem kleinen Jungen namens Link (der heißt so, weil er Linkshänder ist. Oder Kommunist - die sind ja link, wie die Ratten. Oder sich zu Recht blöder anhört als Link. Oder alle drei Gründe treffen zu). Der wacht eines Morgens in seinem Heimatdorf Kokiri auf - wobei der Name Kokiri vermutlich auf einen missglückten Hahnenschrei zurückzuführen ist, was auch keinen wundert, denn in der Welt Hyrule gibt es ja auch massenhaft Hennen, die krähen, wenn man sie festhält, obwohl das ja eigentlich nur Hähne machen. Jedenfalls merkt Link, als er aufwacht, dass ein kleiner geflügelter Leuchtpunkt mit ihm sprechen will. Link denkt erst mal, dass er am letzten Abend wohl zuviel rotes Elixier gesoffen haben muss, aber dann fällt ihm ein, dass die anderen Waldheinis, die in Kokiri leben, ja auch so geflügelte Punkte haben... nur sprechen die nie.

Link will erst mal was frühstücken, und da ihm sein Brotmesser abhanden gekommen ist, macht er einen kurzen Abstecher in einen unheimlich geheimen Gang und schnappt sich das legendäre Kokiri-Schwert, auf das alle scharf sind. Damit lässt sich das Brot auch gut schneiden, nur leider ist danach der Teller ebenfalls zerschnitten. Der Tag fängt ja toll an, denkt sich Link und geht mal rüber zum Shop, wo er sieht, dass das Deku-Schild gerade im Sonderangebot ist. Da Link allerdings nie was Gescheites gelernt hat, muss er sich die paar Rubine für das Schild zusammenschnorren. Währenddessen kriegt er auch spitz, was der kleine Leuchtpunkt von ihm will: Entweder er tanzt sofort beim Dekubaum an (der das Wald-Arbeitsamt leitet), oder sein Arbeitslosengeld wird gekürzt.

Der Dekubaum meint zu Link: "Hey, da du grad nix zu tun hast, könntest du dich ja zur Abwechslung mal nützlich machen, indem du in mein Maul kriechst und das riesige Spinnenviech umbringst, dass sich in mir eingenistet hat!" Link denkt sich, naja, das kann ja wohl kaum schwerer sein als Brot zu schneiden, und nimmt den Auftrag an. Im Dekubaum findet er allerdings eine ganze Menge Spinnen: Die großen bösen Skulltulas, die hier bloß so abhängen, kleinere Exemplare von denen, die an den Wänden rumgammeln und deshalb Skullwandulas heißen (was für ein Wortspiel), und die dicken mit Gold überzogenen Viecher, die nicht etwa Skullgoldulas, sondern goldene Skulltulas heißen, obwohl sie doch an der Wand rumlungern und deshalb korrekterweise goldene Skullwandulas heißen müssten. Irgendwann findet Link dann jedenfalls die Riesenspinne und tötet sie mit einer Steinschleuder, weil er mal in irgendeinem uralten Wälzer gelesen hat, dass man das mit großen Viechern so macht.

Als Dank erzählt der Dekubaum Link, dass er ganz Hyrule vor dem Untergang bewahren darf. Dann schwallt er noch was von saurem Regen und dem hohen CO2-Ausstoß der Gerudo-Festung und nippelt ab. Link denkt sich "Scheiße, hab ich ja völlig umsonst den Kammerjäger gespielt", verpisst sich erst mal aus dem Wald und weil die geistig zurückgebliebenen Waldheinis natürlich noch nie etwas vom Treibhauseffekt gehört haben kommen sie auf den Trichter dass er den Baum getötet hat. Weil er ja auch einen Baum töten kann. Ist vermutlich auch nicht viel schwerer als Brot schneiden.


Schloss Hyrule und der Todesberg[Bearbeiten]

Es wird Zeit für Link, Prinzessin Zelda aufzusuchen, die ihm schon in mehreren Träumen erschienen ist - und das waren seriöse Träume. Jedenfalls kommt er auf dem Weg dahin beim Marktplatz vorbei, wo es unheimlich viele Leute gibt, die eine Menge Dinge zu erzählen haben - nur leider bringen diese Dinge Link in der Regel keinen Schritt weiter. Da er schon tarngrün angezogen ist, macht es ihm keine Mühe, unbemerkt an den schlafenden Wachen beim Burghof vorbeizuhuschen, durch die Kanalisation zu kriechen, die Anschleichübung von Apahatchi zu meistern, noch ein paar Wachen auszutricksen und schließlich die Prinzessin zu finden. Die erzählt ihm dann erst mal eine ewig lange Geschichte, die so todlangweilig ist, dass Link in Gedanken währenddessen einen Heben geht, sich überlegt ob sie nackt wohl genauso eckig aussehen würde und nachher nur einmal "Ja" sagt, als sie ihn fragt, ob er die Geschichte verstanden hat.

Statuen sind mit Abstand die interessantesten Gesprächspartner. Zitat: Es ist verboten, die Kisten beim Schatzkistenpoker als Toiletten zu benutzen.

Nach dem Gespräch mit der Prinzessin ist Link natürlich voll scharf auf sie und beschließt, den Goronen einen Diamanten abzuluchsen, um Zelda damit ins Bett zu kriegen(Als ob sie nicht schon genug davon hätte). Aber zunächst mal treibt er sich noch ein bisschen auf dem Marktplatz rum, denn schließlich kann man hier eine Menge Herzteile einsammeln. Link ist nämlich kein Mensch, sondern ein Hylianer, und Hylianer haben ja bekanntlich Multi-Core-Kreislaufsysteme, bei denen man beliebig viele Herzen dazuschalten kann, damit der Blutkreislauf besser funktioniert. Das macht man auf zwei Arten: Entweder sammelt man 4 Herzteile und klebt die mit Tesa zusammen, oder man reißt den Endbossen die Herzen raus und benutzt die dann. Oder Beides. Link macht beides, und bekommt so relativ schnell eine unheimlich große Anzahl an Herzen.

Auf dem Weg zu den Goronen kommt Link zwangsläufig in Kakariko vorbei, bei dessen Namensgebung wohl ebenfalls ein Hahn mit Frosch im Hals maßgeblich beteiligt war. In Kakariko gibt es eine Mühle, die das Wasser aus dem Brunnen pumpt, damit Link danach runtersteigen und sich das Auge der Wahrheit krallen kann. Es wäre wohl effizienter gewesen, wenn man eine Mühle gebaut hätte, die das Auge der Wahrheit aus dem Brunnen pumpt - aber die Erbauer Kakarikos sind alle fett und blöd, also darf man von denen auch nicht zu viel erwarten. Obwohl das Dorf erst vor Kurzem gegründet wurde, gibts auf dem Friedhof schon ziemlich viele Grabsteine - soviel zum Thema Bausicherheit.

Eine junge, gutaussehende, aber für das weitere Geschehen leider völlig unwichtige Frau bittet Link, ihre krähenden Hennen einzusammeln, weil sie selbst gegen Hühnerkacke allergisch ist und die Viecher immer genau dann ihre Notdurft verrichten, wenn man sie sich über den Kopf hält - das hätte sie Link vielleicht vorher sagen sollen... Nach einem kurzen Bad reist Link weiter auf den Todesberg zu den Goronen, das sind große, steinefressende Viecher, die aber wirklich gar nichts mit den Typen aus die unendliche Geschichte zu tun haben. Diese Goronen haben Probleme mit großmäuligen möchtegern-Krokodilen, und weil sie zu sehr an ihrem Leben hängen, schicken sie das Kind mit schlechter Bewaffnung und Ausrüstung an die Front in der Dodongo-Höhle. In Afrika dürfte man sowas nicht machen.

Abgesehen von ein paar feuerspeienden Viechern ist die Dodongo-Höhle eigentlich relativ langweilig. Irgenwo tief drinnen findet Link eine Erdnusspackung mit der Aufschrift Achtung: Kann Spuren von Sprengstoff enthalten. Darin befinden sich allerdings nur ein paar Erdnüsse. Da die Aufschrift Link aber Angst gemacht hat, füttert er damit erst mal einen Riesen-Dodongo, der gerade des Weges kommt, und zu testen, ob die Nüsse wirklich harmlos sind. Wie sich herausstellt sind sie es nicht, denn der Riesen-Dodongo stirbt an multiplen Explosionen in seinem Magen. Praktisch, denkt sich Link und geht zum Goronenkönig, um sich seine Belohnung - den roten Rubin - abzuholen.

Die Zora-Prinzessin[Bearbeiten]

Zurück auf Schloss Hyrule zeigt Link Zelda stolz den glänzenden Stein. Die meint daraufhin, dass er die Zora-Prinzessin, welche eine Prinzessin-Spielkameradin war, doch abholen könnte. Link macht sich natürlich sofort auf den Weg ins Zora-Reich - ein langer und beschwerlicher Weg, bei dem ihm mal wieder eine dieser krähenden Hennen über den Weg läuft und hässliche Wasserwesen ihn mit Popcorn bespucken.

Dort angekommen, erzählt ihm der König, dass die Prinzessin beim Füttern des Hausorkas der Zoras verschollen ist und keiner eine Ahnung hat, wo sie steckt. Wie blöd kann man eigentlich sein, denkt sich Link und fälscht schnell eine Flaschenpost, um damit dem König zu beweisen, dass der Orka die Prinzessin gefressen hat. Er hätte natürlich auch die Tauchübungen absolvieren können, um anschließend die echte Flaschenpost vom Grund des Hylia-Sees zu bergen, aber er hatte Schiss davor, vom Wasserfall runterzuspringen; außerdem bekommt er später ja sowieso Eisenschuhe und kann tauchen, solange er will. Mal ganz davon abgesehen kam es ihm suspekt vor, dass die echte Flaschenpost am Grund des Sees liegt, obwohl noch Luft drin ist und die Flasche deshalb oben schwimmen müsste.

Jedenfalls bleibt Link ein Abstecher in den Orka nicht erspart (wie realistisch). Dieses Abenteuer birgt natürlich einige Überraschungen - dass in dem Orka ein riesiges böses Endgegner-Viech lauert war ja sowieso klar, aber dass ein Orka von innen zwanzig Mal so groß ist wie von außen, das ist Link neu. Er denkt sich auch, dass die Ernährungsweise des Orkas eine wunderbare Alternative für Vegetarier ist: Alles, was er aufisst, lebt in seinem Inneren weiter. Wenn Vegetarier das auch könnten, wären sie in der Lage, Tiere zu essen ohne sie zu töten.

Wie erwartet tötet Link das große Monster und schleimt sich bei Prinzessin Ruto ein, die aber leider gerade keine Zeit hat, zum Schloss mitzukommen, weil sie ihrem Vater beim Kloputzen helfen muss. Als Ersatz gibt sie Link einen blauen, funkelnden Stein. Tolle Sache, denkt der sich, wenn das so weiter geht, kann ich bald ein Juweliergeschäft aufmachen.

Wichtige Besorgungen[Bearbeiten]

Zurück auf dem Marktplatz schaut Link beim neueröffneten Geschäft des Maskenhändlers vorbei. Der verscherbelt dort alte Masken, die für eine Aufführung von Phantom der Oper benutzt worden sind und jetzt nicht mehr gebraucht werden. Allerdings ist dessen Verkaufsweise derart kompliziert, dass er die Regeln in eine Steintafel gehauen hat, die alle Besucher des Ladens zunächst irrtümlich für das verschollene elfte Gebot halten. Die Regeln lauten wiefolgt:

Der fröhliche Maskenhändler wird schnell mal zum wütenden Maskenhändler wenn er sein Geld nicht bekommt.
  1. Ich kenn dich zwar nicht, aber ich leihe dir trotzdem eine Maske. Einfach so.
  2. Du suchst dir irgendeinen Sponk, dem du die Maske für unheimlich viel Geld andrehen kannst.
  3. Du sagst mir, wieviel du für die Maske bekommen hast.
  4. Frosch.
  5. Ich setze den Betrag dann in eine unheimlich komplizierte Formel ein, um die Mehrwertsteuer zu berechnen.
  6. Die gibst du mir dann, damit das Ganze rechtlich gesehen auch einwandfrei ist.
  7. Dass die Mehrwertsteuer manchmal mehr ist als was du für die Maske bekommen hast, soll dich nicht weiter stören.
  8. Der Frosch bei Punkt 4 hat nichts zu bedeuten.

Während Link also durch die Gegend reist und Masken verscherbelt, kommt der Gerudo-König Ganondorf vorbei und will Zelda entführen, die gerade noch flüchten kann. Ganondorf bedeutet in der Gerudo-Sprache soviel wie der, der mal mit einem halben Streichholz ein ganzes Dorf angezündet hat. Bei der Flucht kann sie Link noch schnell ein Instrument zuwerfen, das aussieht wie die Kreuzung zwischen einem Dudelsack und einem Straußenei. Mit diesem Instrument lässt sich das legendäre Master-Schwert aus einem komischen Stein ziehen, wo es drinsteckt. In etwa so, wie man mit einer Flöte eine Schlange aus einem Korb herauskriegt.

Reise durch die Zeit[Bearbeiten]

Es folgt eine merkwürdige Zeitreise. Der wissenschaftliche Rat der Vulkanier hat zwar mal beschlossen, dass Zeitreisen unmöglich sind, aber da hält sich ja sowieso niemand dran. Jedenfalls gerät Link zunächst einmal in die Halle der Dummschwätzer und darf sich das Gebrabbel eines alten Fettsacks anhören. Der erzählt ihm, dass das Schwert ein Portal geöffnet hat, mit dem Ganondorf ins Heilige Reich kommt, wo alle seine Wünsche wahr werden. Link verflucht die Welt dafür, dass er selbst mit dem Schwert nur bis zu diesem Heini in seiner Halle kommt und nicht auch in das Heilige Reich, das doch viel interessanter zu sein scheint.

Nach dieser Geschichte darf Link wieder zurück nach Hyrule - nur sind dort inzwischen 7 Jahre vergangen. Oder vielleicht hat auch nur Paulchen Panther an der Uhr gedreht. Jedenfalls sieht alles immer noch genau gleich aus (vermutlich hatten die Mapdesigner Feierabend), nur die Typen, die in Hyrule rumgammeln, haben sich verändert. Zum Beispiel taucht plötzlich ein Typ namens Shiek auf, der behauptet, aus einer alten Stalker-Gemeinschaft namens Shiekah zu stammen und es sich zur Aufgabe gemacht hat, Link überall hin zu folgen. Das Schlimme ist, dass er seine Lyra noch schrecklicher spielt als Troubadix, aber zum Glück kann Link ihn mit seinem Pseudo-Dudelsack übertönen.

Zurück in den Wald[Bearbeiten]

Irgendwie ist Link von der ganzen Abenteurerei jetzt etwas müde und beschließt deshalb, erst mal nach Kokiri zurückzugehen und sich in sein Bett zu legen. Dort angekommen, findet er jedoch heraus, dass sein tolles Baumhaus zwangsversteigert wurde, weil er sieben Jahre lang die Grundsteuer nicht bezahlt hat. Der neue Eigentümer ist jetzt ein gewisser Schatten-Ganon, der im Waldtempel wohnt. Um dorthin zu kommen, muss er sich erst einen Enterhaken aus dem Grab des Totengräbers holen (man darf sich fragen, wer dieses Grab eigentlich gegraben hat). Dabei bemerkt er, dass auf dem Friedhof immer noch gleich viele Grabsteine sind wie vor 7 Jahren. Rein rechnerisch gesehen sind also unter der Schreckensherrschaft Ganondorfs viel weniger Menschen gestorben wie zu der Zeit, als Zeldas Vater noch das Land regierte. Das wirft die Frage auf, warum der Deku-Baum Link befohlen hat, Ganondorf zu besiegen - wahrscheinlich gehts um das Ölvorkommen unter Ganondorfs Schloss.

Mit dem Enterhaken kommt Link flott in den Waldtempel und macht dort einen auf Legolas, indem er mit dem Bogen, den er in einer verstaubten Truhe findet, auf wehrlose Irrlichter ballert. Und als wäre das noch nicht genug, verstößt er danach auch noch gegen das Gesetz der Schwerkraft und läuft in merkwürdig verdrehten Räumen an der Wand entlang. Isaac Newton würde sich im Grab herumdrehn, wenn er nicht gerade mit dem Geist des Totengräbers eine Runde Schach spielen würde. Link schafft es schließlich mit seinen gesetzlosen Methoden, Phantom-Ganon zu besiegen und die Schlüssel seines Baumhauses zurückzukriegen (was natürlich nur symbolische Bedeutung hat, denn das Haus hat gar keine Tür). Daraufhin hält er erst einmal ein verdientes Nickerchen.

Bockmist[Bearbeiten]

Am nächsten Morgen schaut sich Link erst mal die Schlagzeilen der Tageszeitung an: Riesiger Drache verwüstet hübsche Vulkanlandschaft - langweilig, das passiert doch dauernd. Wozu zahlen wir eigentlich Steuergelder, wenn wir die ganzen Viecher sowieso selber töten müssen, denkt sich Link. Renommierter Argrarökonom erfindet als Pferd getarnte Karottenvernichtungsmaschine, na dass hört sich doch schon interessanter an. Link macht sich sofort auf den Weg zur Farm.

Auf der Farm herrscht völliges Chaos und nichts ist da, wo es hingehört: Die Karottenvernichtungsmaschine steht auf der Weide, die Kühe sind im Stall, das Mädchen steht bei den Kühen rum und der renommierte Agrarökonom verkauft Streicheleinheiten für seine Pferde, anstatt irgendwas Agrarökonomisches zu machen. Link beschließt deshalb, das Ganze gründlich umzuräumen: Das Mädchen kommt auf die Weide, der Agrarökonom in den Stall, die Kühe kommen ins Wohnhaus, und bei der ganzen Umstrukturierung fällt es bestimmt nicht auf, wenn Link die Karottenvernichtungsmaschine mitgehen lässt.

Um mit der Maschine anzugeben, beschließt Link, mal wieder in Kakariko vorbeizuschauen. Dort trifft er die immer noch junge, gutaussehende Frau von vor 7 Jahren, die für den weiteren Handlungsverlauf leider immer noch völlig unwichtig ist. Die erzählt ihm, dass sie mit fortgeschrittener Gentechnik eine Henne gezüchtet hat, die nicht kackt, wenn man sie sich über den Kopf hebt. Leider hat der böse Ganondorf Genexperimente verboten, deshalb hat sie jetzt Angst, erwischt zu werden. Link gibt ihr den Tipp, die Henne doch einfach blau anzumalen - denn wer untersucht eine blaue Henne schon auf Genmanipulation?

Durch Feuer und Eis[Bearbeiten]

Da Link gerade nichts Besseres zu tun hat, geht er eben doch zum Todesberg, um den blöden Drachen zu besiegen. Dort trifft er den Goronenkönig mal wieder, und der erzählt ihm auch gleich, was der Drache vorhat: Er will alle Goronen aufessen - was irgendwie eine gute Idee ist, denn dann schicken sie wenigstens keine kleinen Kinder mehr in irgendwelche gefährlichen Höhlen. Aber halt - der Drache ist ja mit Ganondorf verbündet, und der war doch der Böse!

Der Goronenkönig erzählt Link von einem legendären Goronen-Artefakt (in Ocarina of Time ist ja jeder Zigarettenstummel irgendwie legendär), das irgendwo im Feuertempel rumgammelt, dann rennt er weg und lässt Link mal wieder die ganze Drecksarbeit alleine machen. Link macht sich also auf die Suche nach dem legendären Goronen-Artefakt, mit dem man in der Lage sein soll, den Drachen zu töten. Doch statt einem goldverzierten Speer oder einer doppelläufigen Armbrust, findet Link nur einen lächerlichen Hammer von der Art, die auf jeder Baustelle rumliegt. Dann nehme ich halt doch die Erdnüsse, denkt sich Link und zückt seine Erdnusspackung. Der Drache ist natürlich total erfreut über die nette Vorspeise und isst gleich die ganze Packung auf. Nicht so erfreut ist er darüber, dass es ihn deshalb in tausend Teile zerfetzt.

Nach einem überraschendem, aber langweiligen Besuch in der Halle der Dummschwätzer entschließt sich Link, mal nachzuschauen, ob Prinzessin Ruto inzwischen mit Kloputzen fertig ist - immerhin hatte sie ja sieben Jahre Zeit. Als er jedoch in Zoras Reich ankommt, muss er feststellen, dass wohl jemand das Tiefkühlfach offen gelassen hat, denn auf einmal sind alle tiefgefroren. Wie sich herausstellt, hat Ganondorf einen neuen Verbündeten mit dem Namen Käptn Iglo, der alle Zoras zu Fischstäbchen verarbeiten will. Aber Link kann das natürlich nicht zulassen, denn... er mag keine Fischstäbchen. Also kämpft er sich kurz durch eine Eishöhle und besiegt an deren Ende Käptn Iglu, der ihm daraufhin seine Eisenstiefel vermacht. Link denkt kurz darüber nach, wer so bescheuertes Zeug eigentlich herstellt, gibt sich dann aber mit dem Gedanken ab, dass die Stiefel wohl legendär sind.

Das mit den Farbpigmenten scheint wohl noch nicht so zu klappen. Dafür wurden auch die legendären Stiefel, der legendäre Schild und das legendäre Schwert geklont.

Mit allen Wassern gewaschen[Bearbeiten]

Wie immer taucht Shiek in seiner üblichen ätsch-ich-war-schon-vor-dir-da-und-nur-zu- faul-um-den-Endgegner-selbst-zu-besiegen-Manier auf und erzählt Link, dass Prinzessin Ruto nicht mehr hier ist, weil sie das Klo fertig geputzt hat und jetzt mit dem Wassertempel weitermacht. Link macht sich natürlich sofort auf den Weg zum Hylia-See, denn er hat zwar keine Ahnung, wo der Wassertempel sich befindet, aber der Hylia-See blinkt auf seiner Karte so lustig. Dort angekommen, merkt er sofort, dass viel weniger Wasser im See ist als vor 7 Jahren. Das liegt wohl an der globalen Erwärmung, oder daran, dass es hier die ganze Zeit regnet - irgendwo muss das Wasser für den Regen ja herkommen.

Jedenfalls macht Link einen auf Guybrush Threepwood, indem er seine Eisenstiefel anzieht und stundenlang durchs Wasser latscht, ohne zu ertrinken. So findet er auch bald den Eingang zum Wassertempel und macht sich auf die Suche nach der Prinzessin. Die findet er auch bald, aber sie sagt ihm nur, dass es als sie putze plötzlich einen Wasserrohrbruch gab und bittet ihn, schnell einen Klempner zu rufen, während sie die kleinen Schlüssel aus den überfluteten Kellern rettet. Leider muss Mario mal wieder Peach vor einer, von einer jungen und gutaussehenden Frau, genmanipulierten Schildkröte retten, deshalb muss Link selbst schauen, wie er das Problem lösen kann.

Irgendwann kommt er auf die fixe Idee, das ganze Wasser in seinen legendären Dudelsack einzusaugen. Das klappt erstaunlicherweise auch wunderbar, und aus Dankbarkeit erzählt Prinzessin Rute die ganze Wahrheit: Sie dachte, Link wäre verreckt, zur dunklen Seite übergetreten oder sonst irgendwas, und hat deshalb entschlossen, ihn zu klonen. Im Prinzip ist ihr das auch ganz gut gelungen, nur ist der geklonte Link etwas arg schwarz. Link schaut sich seinen Klon kurz an und tötet ihn dann mit seinem Hammer. Lässig erklärt der der bestürzten Prinzessin: Es gefiel mir nicht, wie er mich anstarrte.

Schatten und Zwielicht[Bearbeiten]

Nach Links Kampf gegen seinen Klon ist der Wassertempel erst richtig dreckig, deshalb muss Ruto jetzt mit dem Putzen wieder von vorne anfangen und hat keine Zeit für Link. Deshalb geht der solange zur Entspannung in die verlorenen Wälder, wo er zufällig einen Typ trifft, der gerade dabei ist, ins Gras zu beißen. In den verlorenen Wäldern nippelt nämlich jeder ab, der keine Kokiri ist. Naja, jeder außer Link; dem macht es ja nicht mal was aus, wenn ein riesiger Skelettkrieger zwei Stunden lang auf seinem Schild rumhämmert, insofern kann ihm auch der blöde Wald nichts anhaben.

Jedenfalls wartet Link geduldig, bis der Typ endgültig gestorben ist, und klaut ihm dann seine Säge. Mit der hätte man bestimmt gut den Deku-Baum töten können, zu dumm, das der schon längst tot ist. Verscherbel ich das Teil halt irgendwo in Kakariko, denkt sich Link und macht sich auf den Weg. Dort angekommen, passiert leider etwas unheimlich ungeschicktes: Der böse böse Schattendämon entkommt aus dem Brunnen. Wer ist nur auf die bescheuerte Idee gekommen, das Viech da unten einzusperren? Freundlicherweise terrorisiert der Dämon nun aber nicht die Bevölkerung Kakarikos, sondern zieht sich in seinen Schattentempel zurück, wo man ihn einfach nur suchen und besiegen muss. Eine Tussi namens Gimpa (mit dem Beinamen das weibliche Bildbearbeitungsprogramm) macht sich auch sofort auf den Weg - zu dumm, dass sie das Auge der Wahrheit nicht dabei hat und deshalb schon beim ersten getarnten Abgrund voll auf die Fresse fällt.

Wie immer muss Link mal wieder selbst die Sache in die Hand nehmen. Bloß blöd, dass der Brunnen, wo das Auge der Wahrheit drin versteckt ist, nicht mehr zugänglich ist. Also scheißt er mal wieder auf den wissenschaftlichen Rat der Vulkanier und reist in der Zeit zurück, damit er als kleiner Link in den Brunnen klettern kann. Link schubst kurz mit seinem Dudelsack die Mühle an, damit die das Wasser aus dem Brunnen pumpt (wie gesagt, es wäre viel intelligenter gewesen, wenn die Mühle das Auge der Wahrheit aus dem Brunnen pumpen würde, aber seis drum). Er hält sich nicht mit komplizierten Gedanken wie in der Vergangenheit müsste der Schattendämon doch noch im Brunnen gewesen sein auf, sondern klettert einfach rein. Außer ein paar fliegenden Totenköpfen und hinkenden Mumien gibts dort unten auch nichts besonderes, vielleicht noch ein paar unsichtbare Löcher, die man als Plumpsklo verwenden kann, aber das wars dann auch schon. Link schlägt sich ohne Probleme bis zum großen Gehirnfresser vor, der sein Gehirn fressen will, dabei aber an einem Bollen Stroh erstickt. So kann sich Link ohne Probleme das Auge der Wahrheit krallen und wieder aus dem Brunnen klettern.

So, jetzt aber nichts wie auf in den Schattentempel - aber nicht vergessen, davor wieder in die Zukunft zu reisen - sonst könnte sich das Raumzeitkontinuum ärgern und kurz mal implodieren... als Link in der Eingangshalle ankommt, stehen da leider unheimlich viele Fackelhalter rum, die nicht brennen. Zum Glück hat Link neulich von irgendsoeiner Wasserschlampe das legendäre Schwert Excalibur Neros Zündelwerkzeug geschenkt bekommen, mit dem man einen riesigen Feuerball beschwören kann. Interessanterweise tut der Feuerball weder Link noch den hölzernen Fackelhaltern etwas an, sondern zündet nur die Fackeln selbst an, was irgendwie enorm praktisch ist.

Im Schattentempel selbst gibts Böden, die keine sind, Abgründe, die keine sind, und so weiter. Aber das macht Link nichts aus, denn erstens hat er ja das Auge der Wahrheit, und zweitens findet er gleich am Anfang ein paar merkwürdige Jesus' ich-kann-nicht-nur-übers-Wasser-sondern-auch-über-Abgründe-laufen-Stiefel. Mit denen ist es dann völlig Wurst, ob Link sich nun auf festem Boden oder über einem Abgrund befindet - insofern sind also die ganzen Fallen des Schattentempels für die Katz. Link findet schnell den Endgegner und tritt ihm mit seinen neuen Stiefeln gehörig in den Arsch, was diesen dazu veranlasst, in einer Wolke logischen Denkens zu verpuffen und Gimpa freizulassen.

Noch mehr wichtige Besorgungen[Bearbeiten]

Gimpa erzählt Link, dass etwas unheimlich schreckliches passiert ist (mal wieder): Die Brücke im Gerudotal wurde zerstört - aber wenn Link dem Handwerker auf der anderen Seite seine Säge abtreten würde, könnte der die Brücke vielleicht wieder reparieren. Da sich das so unheimlich logisch anhört, macht sich Link sofort auf den Weg und bemerkt dabei, dass seine tolle Karottenvernichtungsmaschine einen Raketenantrieb eingebaut hat, mit dem er sich problemlos über die Schlucht katapultieren kann.

Der Handwerker freut sich natürlich riesig über die Säge und gibt Link zum Dank ein kaputtes Schwert. Dieses strahlt eine starke bring-mich-zu-dem-großen-fetten-Goronen-auf-dem-Todesberg-Aura aus, und deshalb macht Link kehrt und klettert mal wieder auf den blöden Berg. Oben angekommen, meint der große fette Gorone: "Hey, ich kann zwar nix sehen, aber das ist ein Schwert von mir, und ich würds reparieren können, wenn ich was sehen würd." Von dem Gedanken, ein richtig großes Schwert zu bekommen, angespornt, macht sich Link gleich auf die Socken und besucht sämtliche zwielichtigen Wunderheiler in Hyrule, um die Zutaten für ein paar läppische Augentropfen zusammenzukriegen.

Nachdem er dem fetten Goronen seine Augentropfen gegeben hat, macht sich dieser an die Reparatur des Schwertes. Eigentlich könnte er auch gleich ein neues machen, aber dann wäre ja die ganze Gegenständetauscherei umsonst gewesen. Um sich die Zeit zu verkürzen, beschließt Link, den Wüstennutten im Gerudopuff einen Besuch abzustatten.

Durch die Wüste[Bearbeiten]

Leider hat Ganondorf Link eine miese Falle gestellt: Er ist nämlich die Puffmutter der Gerudos und hat ihnen befohlen, jeden Idioten, der mit einem Masterschwert und grünen Klamotten antanzt, sofort in den Kerker zu werfen. Hätte Link gewartet, bis sein neues Schwert fertig ist, wäre das nicht passiert. Jedenfalls ist der Kerker der Gerudos so unheimlich komfortabel, dass er sogar ein offenes Fenster bietet, durch das man beliebig oft entkommen kann. Leider kann Link aber nicht zum Todesberg zurück, weil der Handwerker gerade mit seiner Säge die Brücke zusammenflickt. Also denkt sich Link "dann geh ich halt drumrum" und macht sich auf den Weg.

Schade, dass es die hier nicht in der hylianischen Wüste gibt.

Der Weg führt ihn stupiderweise in eine große, sandige, mit schicken Fahnen gespickte Wüste. Durch die ganzen Fahnen sieht es allerdings eher aus wie ein vor langer Zeit ausgemusterter Golfplatz. Link geht also von einer Fahne zur nächsten und findet dadurch den Weg zum wirklich eindrucksvollen Wüstenkoloss (der ist eigentlich gar nicht wirklich eindrucksvoll, er heißt nur so). Eindrucksvoll ist höchstens, dass Shiek obendrauf sitzt und ohne sichtbare Knochenbrüche zu erleiden einfach mal runterspringt, um Link zu begrüßen. Er zeigt Link einen tollen Dudelsack-Teleportationszauber, mit dem er jederzeit wieder hierher zurückkehren kann (wobei es Link viel lieber gewesen wär, mit dem Zauber diesen Ort für immer zu verlassen).

Da ich schonmal hier bin, denkt sich Link, kann ich auch kurz mal den fiesen Endgegner besiegen, der bestimmt irgendwo in diesem Koloss haust. Nur blöd, dass alle Türen in dem Koloss verschlossen sind, und die Lüftungsschächte zu klein, um durchzukriechen. Aber glücklicherweise kann Link ja durch die Zeit reisen, also springt er kurz in die Vergangenheit und kriecht als kleiner Hosenscheißer in den Koloss, der jetzt plötzlich Geistertempel heißt.

Eigentlich ist der Geistertempel nur die Abart eines Buddhistentempels, deshalb gibts hier nichts wirklich interessantes. Link spaziert einfach durch, mäht einen hässlichen Eisen-Heini nieder und krallt sich ein paar glänzende Handschuhe. Leider sind die ihm zu groß, also reist er wieder in die Zukunft, um die Handschuhe anziehen zu können. Mit denen kann er jetzt endlich Schneebälle werfen, ohne sich seine Finger abzufrieren. Zu blöd, dass es in der Wüste so wenig Schnee gibt. Aus Wut schlägt Link mal schnell ein paar wirklich schwere Felsen kurz und klein und gelangt somit auch ohne Lüftungsschächte in den Geistertempel. Schließlich hat er ja den Endgegner noch nicht besiegt. Allerdings kommt vor selbigem nochmal so ein Eisen-Fuzzi, der aber nicht wirklich ein Problem ist. Als Belohnung erhält Link einen Schminkkoffer mit integriertem sämtliche-blöde-Zauberdinger-nach-irgendwo-anders-Reflektierer. Oder auch einfach Spiegel genannt.

So, jetzt aber ab zum Endboss. Diese ganze Schätzesucherei ödet mit der Zeit ja eh nur noch an. Nachdem es hier zwei Schätze zu finden gab, ist es natürlich nur logisch, dass es auch zwei Endbosse gibt. Die erinnern irgendwie an diesen komischen Typen aus Yoshis Island, aber da Link im Gegensatz zu seinen Fans kein Hardcore-Videospiel-Zocker ist, bemerkt er das natürlich nicht. Er zeigt den beiden Hexen ihr Spiegelbild, worauf beide so erschrecken, dass sie sofort tot umfallen und danach aus unerfindlichen Gründen zu einem Super-Eier-Gin digitieren. Das gefällt Link natürlich nicht, deswegen brät er ihnen mit seinem Schminkkoffer eins über, worauf die beiden endgültig das Zeitliche segnen. Link kann das nur Recht sein, denn so lernt er Naalso kennen, die ehemalige Puffnutte der Gerudos, die fieserweise 7 Jahre und ein paar Zerquetschte lang in dem doofen Tempel eingesperrt war.

Jetzt gehts ans Eingemachte[Bearbeiten]

Naja, noch nicht ganz. Immerhin hat Link ja nicht wirklich einen Grund, Ganondorf aufzusuchen, denn nach den bisherigen Erkenntnissen ist sein Regime ja gar nicht so schlecht. Vielleicht bis auf die Sache mit dem Drachen, aber das kann ja jedem mal passieren. Außerdem haben die Goronen Kindersoldaten ausgebildet und mussten dafür bestraft werden.

Jedenfalls geht Link erst mal zur Zitadelle der Zeit, weil er schon immer mal wissen wollte, warum darin die Sonne so hell da reinleuchtet, während es draußen stockduster ist. Leider kommt er mit seinen Forschungen nicht weit, denn Shiek war mal wieder vor ihm da und nützt die Gelegenheit, um Link vollzuschwallen. Dabei fragt sich Link, woher Shiek eigentlich das mit dem komischen Zeichen auf seiner Hand weiß, immerhin hat er ja Silberhandschuhe an.

Irgendwann kommt Shiek dann doch zum Punkt und verwandelt sich in Prinzessin Zelda. Eigentlich ist die gerade ziemlich im Stress, weil sie heute noch von Ganondorf entführt werden wird, deshalb fasst sie ihre weiteren Erklärungen kurz und überlässt Link ein paar komische Pfeile. Die leuchten so hell, dass man damit gar nicht richtig zielen kann, ohne irgendwann blind zu werden. Aber Link irritiert das nicht sonderlich, immerhin schleppt er ja schon einige andere merkwürdige Sachen mit sich rum. Und das ohne Rucksack... zum Glück haben Kokiri-Anzüge so große Hosentaschen.

Der dunkle Herrscher (damals aber noch rasiert).

Während er so seinen Gedanken nachhängt, fällt Link plötzlich die Sache mit dem Schwert ein - also auf zum Todesberg! Dort bekommt er von dem fetten Goronen sein neues Hattori-Hanzo-Schwert, mit dem er endlich nach den ganzen Endbossen den Letzten auf seiner Todesliste töten kann. Wenn man eine Rechnung aufstellt, kommt man zum Schluss, dass Link eigentlich viel mehr Leben auf dem Gewissen hat als Ganondorf selbst - denn der Einzige, der in den 7 Jahren Abwesenheit von Link gestorben ist, war der Totengräber, und der hat sogar ein unheimlich geräumiges Grab gekriegt. Link dagegen schlachtet seine Gegner Einen nach dem Anderen ab und reißt ihnen danach auch noch das Herz raus... bleibt zu hoffen, dass der besorgte Eltern gegen Killerspiele e.V. nix davon mitbekommt.

Ganondorfs Festung[Bearbeiten]

Die sechs scheinheiligen Weisen führen Link zu Ganondorfs Festung. Toll, denkt sich Link, hätte mir jemand früher gesagt, dass Ganondorf eine Festung hat, hätte ich ihn auch gleich abschlachten können... Aber nein, das hätte nicht funktioniert, denn das Schloss ist durch einen raffinierten Mechanismus geschützt: Man muss die Klingel betätigen, damit das Tor aufgeht. Ohne die 6 Weisen hätte Link das natürlich niemals herausgefunden.

In dem Schloss gibts für Link natürlich erst mal wieder einen unheimlich nützlichen Gegenstand: Die Handschuhe zum echt schwere Sachen durch die Gegend tragen. (Hört sich an wie eine Spielkarte aus Munchkin, ist aber keine.) Danach trifft er auf einige Gegner, die er eigentlich schonmal getötet hat, aber das stört ihn nicht weiter; er tötet sie einfach nochmal, denn doppelt genäht hält besser.

Ganz oben im Schloss wartet der Großmeister des Bitterbitterbösen, Ganondorf, natürlich schon gelangweilt auf Link und klimpert derweil auf einer Orgel rum, die er sich von Davy Jones geliehen hat. Denn irgendwie hat man als Bösewicht einfach einen Orgelfetisch (mit dieser Erkenntnis lassen sich einige interessante Theorien zu Pfarrern und den großen christlichen Kirchen aufstellen). Als Link ankommt, beginnt der (fast) finale Kampf:

Ganondorf erschafft eine Energieladung und schießt mit ihr nach Link. Der wedelt ein bisschen mit dem Schwert und schickt sie zu Ganondorf zurück. Das erinnert irgendwie an den Kampf zwischen diesen Lichtschwertschwingern und den dämlichen Kampfrobotern aus Star Wars. Jedenfalls kann Ganondorf das leuchtende, fliegende Ding auch ohne Schwert wieder zurückschicken, da seines nur ein Billig-Imitat aus Taiwan ist (das ist auch der Grund, wieso er es nie in der Super Smash Brothers-Reihe einsetzt). Wenn Link einmal daneben schlägt, trifft ihn das Ding und zieht ihm unwahrscheinlich viele Herzchen ab. Und das, obwohl er die Schutz gegen extreme Hitzköpfe-Rüstung der Goronen anhat. Wenn aber Ganondorf getroffen wird, dann macht ihm das nicht arg viel aus, abgesehen davon, dass Link jetzt einen dieser Leuchtpfeile auf ihn schießen und ihm anschließend mit seinem Hattori-Hanzo-Schwert eins überbraten kann.

Für einen Großmeister des Bitterbitterbösen ist der Kampf also eigentlich ein Witz. Die einzige Schwierigkeit für Link besteht darin, sich die richtige Reihenfolge der Dinge, die er Ganondorf gegen den Schädel kloppen muss, zu merken: Erst das Leuchtdings, dann das Schwert, dann der Pfeil. Achnee, andersrum: Erst das Schwert, dann der Pfeil, dann das Leuchtding. Oder erst der Pfeil mit dem Schwert, dann in den Abgrund runterspringen und zum Schluss das Leuchtding?

Am Ende gelingt es Link gerade so, Ganondorf zu besiegen. Daraufhin beschließt das Schloss spontan, einzustürzen, aber das ist nicht so schlimm, weil Zelda ebenso spontan auftaucht und natürlich den Weg nach draußen besser kennt als Link, obwohl dieser im Gegensatz zu ihr sich den ganzen Weg nach oben erkämpft hat. Praktischerweise hat das Schloss einen Notausgang, mit dem Link sich die ganze Mühe mit dem Tor, der Klingel und den sechs Weisen hätte ersparen können. Naja, hinterher ist man immer schlauer.

Ganon[Bearbeiten]

Nachdem das Schloss in seine Polygone zerfallen ist, steht Link auf der kahlen Ebene und wartet auf das Abspann-Video. Aber statt dessen kommt - O Schreck O Graus - Ganondorf zurück! Denn der wurde gar nicht wirklich besiegt, sondern hat sich nur in die Kerkerdimensionen verkrümelt, von wo er jetzt als Ganon zurückkehrt (den Untertitel Großmeister des Bösen hat er dabei irgendwo verloren. Vielleicht hat er ihm auch einfach nicht mehr gefallen. Oder der Speicher des Spielmoduls war voll. Wer weiß?)

Ganon klaut Link erst mal das Master-Schwert. Was für ein toller Plan: Jetzt kann Link gar nicht mehr mit dem Master-Schwert rumfuchteln. Nur noch mit seinem Hattori-Hanzo-Schwert. Und mit seinem achso legendären Hammer. Und mit seinen explodierenden Erdnüssen. Und mit seinem erstaunlich langen Enterhaken. Insgesamt kann man also sagen: Der Verlust ist für Link verkraftbar.

Was aber hat Ganon vor? Nun, Ganon tut das, was alle guten Endgegner tun: Er stampft sinnlos in der Gegend herum und hofft darauf, dass das, worauf er rumstampft, nicht immer nur Boden, sondern auch mal Link sein wird. Link dagegen tut, was alle guten Helden tun, wenn sie auf ihren Endgegner treffen: Er wartet gedultig darauf, dass Ganon seine Schwachstelle zeigt und sammmelt solange allerlei Kruscht auf, der so auf dem Boden rumliegt. Das könnte so stundenlang weitergehen. Aber irgendwann sind selbst die erstaunlich vielen Taschen von Links Superhelden-Anzug voll, und deshalb beschließt er, Ganon mal in die Kerkerdimensionen zurückzuschleudern. Dazu haut er ihm mit seinem Hattori-Hanzo-Schwert aufs Knie.

Nein, nicht auf den Schwanz. Auf den Schwanz schlagen ist langweilig. Man schlägt Endgegnern immer auf den Schwanz. Das ödet doch an mit der Zeit. Das war schon in A Link To The Past und Link's Awakening bei diesem komischen Tatzelwurm so. Also haut Link jetzt aus Gründen der Abwechslung und der Spannungssteigerung nicht auf den Schwanz, sondern aufs Knie.

So stellen sich Experten das Heilige Land vor. Sieht aber eher unheilig aus.

Das trifft Ganon natürlich völlig unerwartet. Vor allem das rechte Knie, wo er sich doch erst letzte Woche beim Inlineskaten angeschlagen hat. Hätte er doch bloß Knieschoner getragen. Naja, jetzt ists zu spät. Der Schmerz zwingt Ganon auf die Knie - äh ach was, eben nicht - also Ganon fällt auf jeden Fall um. Link schießt noch ein paar lustige Leuchtpfeile in Ganons Schädel, holt sich dann sein Master-Schwert zurück und kloppt Ganon damit zu Tode. Beziehungsweise in einen dunklen schwarzen Strudel. Ist auch besser so, denn wenn Ganon gestorben wäre, dann hätte er ja im Totenreich die ganzen armen Kreaturen getroffen, die Link im Verlauf der Handlung abgemurkst hat, und mit denen einen Racheplan schmieden können.

Endlich sind Link und Prinzessin Zelda vereint, ohne irgendwelche bösen Mächte, die im Hintergrund lauern, weil die sind ja jetzt alle besiegt. Aber wie immer wird vor der Sexszene ausgeblendet. Und dafür die ganze Plackerei. Toll.

Interpretation[Bearbeiten]

Seit langem streiten sich die Gelehrten darüber, was man von dieser Geschichte halten soll. Nicht viel, sagen die Einen; Noch weniger, sagen die Anderen. Unklar an der Geschichte ist auf jeden Fall, was denn jetzt genau mit dem Triforce los ist, und wo denn nun dieses Heilige Land ist, von dem die ganze Zeit geredet wird. Vermutlich muss man wie Moses 40 Jahre durch die Wüste laufen, um hinzukommen. Aber da dieser Weg nicht mit netten Fähnchen abgesteckt ist, traut sich das natürlich niemand.

Überhaupt findet man einige überraschende Ähnlichkeiten zur Bibel. So tauchen immer wieder Kreaturen auf, die aus Rippen erschaffen zu sein scheinen; es werden riesige Monster von kleinen Wichten besiegt; und nicht zuletzt ist Hyrule mal wieder eine Welt, die von irgendwelchen Göttern geschaffen wurde, die angeblich nur Gutes tun wollten, aber jetzt schlachten sich darauf die Leute gegenseitig ab, und besagte Götter tun nichts dagegen. Man sollte auch beachten, dass es, wie in der Bibel, 3 Götter waren. (Eigentlich ist in der Bibel ja nur von einem Gott die Rede, aber hey, die katholische Kirche sagt, es seien 3, also sinds 3.)

Unterschwelliger Rassismus[Bearbeiten]

Zusammenfassend kann man über das Spiel sagen, dass ein kleiner arischer Junge mit blonden Haaren und blauen Augen, der in einem friedfertigen, gottgegebenen Dorf aufgewachsen ist, aufgefordert wird, einen dunkelhäutigen, in der Wüste aufgewachsenen Haremsbesitzer mit rotem Punkt auf der Stirn (Inder?) zu töten, aufgrund eines Alptraums einer verwöhnten Prinzessin.

Wie sich aus einer Studie gezeigt hat, sind rund 98,5% der ehemaligen Ocarina-of-Time-Spieler Rassisten. Zurückzuführen ist das auf unterschwellige Botschaften innerhalb des Spiels, die jeden auffordern, gewalttätig gegenüber Moslems und Indern zu sein.

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Gelungen

Der Artikel The Legend of Zelda: Ocarina of Time ist nach einer erfolgreichen Abstimmung mit dem Prädikat Gelungen ausgezeichnet worden und wird zusammen mit anderen gelungenen Artikeln in unserer Hall of Fame geehrt.

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