Seekaninchen

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Vorwort: Diese Studie entstand vermutlich irgendwann zwischen 1957 und 2005 und wurde von einer Expertengruppe des Robin-Hood-And-Little-John-Instituts in Sherwood veröffentlicht, die sich unter hohem zeitlichen und finanziellen Aufwand zweieinhalb Minuten lang mit dem Seekaninchen (Opus Marenius) befassten. Das Ergebnis dieser höchst ineffizienten und nicht ganz billigen Studie wurde dann mit einer Schreibmaschine und einem Tintenfass auf Papier gebannt. Dann lagerte sie mehrere Jahre lang als Manuskript in einer Bibliothek, bis endlich das Genie hinter dieser Studie erkannt wurde.

Nach der endgültigen Veröffentlichung der Studie wurde sie insgesamt über 4mal gekauft und vermutlich kein einziges Mal gelesen, jedoch kann man sie durchaus als Erfolg bezeichnen. Denn in dieser Studie wurden Informationen und Erkenntnisse veröffentlicht, die sich bisher kein Mensch auch nur vorstellen konnte – die bisher unbekannten Art Opus Marenius. Mit diesen Erkenntnissen ist die Naturwissenschaft um einen riesigen Schritt nach vorne getreten, auch wenn es letztendlich niemanden interessiert hat, geschweige denn bemerkt.

Und hätten die Verfasser dieses wunderbaren Werkes noch erlebt, wie die Welt ihrem Werk keinerlei Beachtung schenkt, sie wären ebenfalls ihres Erfolges nicht bewusst gewesen. Leider sind die Autoren bei dem Versuch umgekommen, einem Stein das Schwimmen beizubringen.

Die Gruppe

Thomas Rospieu

Thomas Rospieu, ein luxemburgischer Fischer, sichtete das Seekaninchen, als er an einem windstillen Nachmittag von der luxemburgischen Küste weggetrieben worden war.

Knut Hans Josef Müller

Knut H. J. Müller, Flugzeugingenieur, Blumenhändler, Postbote, Straßenkehrer, Familienvater ohne Familie, besitzt als einziger in der Gruppe drei Vornamen.

Konrad Julius Bonaparte CXXI

Konrad Julius Bonaparte CXXI, homosexueller Opernsänger, bringt immer Kaffee und Kekse.

Gabriel

Gabriel, hat zwar kein Hirn, dafür eine Schreibmaschine, mit der alle Informationen auf Papier gebannt werden konnten.

Geschichte

Rospieu, Müller, Bonaparte und Gabriel studierten zusammen an der Robin-Hood-And-Little-John-University, bevor Rospieu, Bonaparte und Gabriel ihr Studium abbrachen. Während Bonaparte und Gabriel Kampftrinker wurden, zog Rospieu an die luxemburgische Küste und wurde Fischer. Dort heiratete er dann einen Stein aus Holz. Müller hingegen machte sein Ingenieursdiplom und arbeitete fortan als Blumenhändler und Postbote. Doch dann starb ein Teilnehmer der European-Tequila-Fight-Tour nach zwei Gläsern, weil ihm ein Marienkäfer in sein linkes Ohr krabbelte, was für Bonaparte und Gabriel das Signal war, aufzuhören und ein geordnetes Leben zu führen. Nachdem Rospieu das Seekaninchen gesichtet hatte, ließ er sich von seinem Holzstein scheiden und alle vier Freunde trafen sich an ihrer alten Universität wieder, wo sie unverzüglich mit den Forschungsarbeiten zum Seekaninchen begannen. Fortan nannten sie sich TKKG – T wie Thomas, K wie Knut, K wie Konrad und G wie Gabriel.

Das Seekaninchen

lat. Opus Marenius; entspricht im Deutschen so etwas wie "Seekaninchen", was im Lateinischen "Opus Marenius" heißt

Hochprofessionelle Darstellung des Seekaninchens mit seinem Jungtier


Körperbau

Das Seekaninchen ist eine komplett unbekannte Lebensform. Dieses Raubtier wird bis zu 30 Zentimeter lang und ist eine Art Fisch mit dem Kopf eines Kaninchens, nur besitzt es statt Fell eine schleimige Haut. Darüberhinaus besitzt das Seekaninchen keine Schwimmblase, sondern es bewegt sich einerseits mit seinen 98 Flossen vorwärts, andererseits auch mit seinen Ohren/Löffeln, die bei besonders großen Exemplaren bis zu fünf Meter lang werden können. Jedoch hat Mutter Natur den Seekaninchen das Leben besonders schwer gemacht, denn anders als Fische müssen sie in einem Rhythmus von ungefähr sieben Stunden Luft holen, jedoch können sie Luft nicht gut vertragen, denn Sauerstoff löst bei ihnen schwere Lungenreize aus, die zu einem mehrere Stunden andauernden Rülpsen führen. So ist auch das Phänomen zu erklären, dass Seekaninchen, wenn sie denn gesichtet werden, fast immer rülpsend angetroffen werden. Zum Prozess des Atmens besitzen sie über den Ohren an beiden Seiten ihres Kopfes Atmungsöffnungen.

Lebensraum

Das Seekaninchen lebt vorwiegend im süßen Salzwasser, jedoch nicht in direkter Umgebung zum Südpol, da sie von den dort lebenden Pinguinen als Beute angesehen werden. Auch lebt das Seekaninchen nur an Orten, wo es genügend Nahrung findet, soll heißen es ist nur in Gegenden zu finden, wo es genug flüssigen elektrischen Strom gibt. Flüssiger elektrischer Strom wird von den Pulski (nähere Informationen siehe unten) produziert, bei denen der flüssige Strom, auch LE (Liquid Electricity) genannt, eine Schutzfunktion einnimmt. Dieses LE hat für die Seekaninchen die angenehme Eigenschaft, dass es sie in einen tranceartigen Zustand versetzt (sie sind quasi dauerhigh).

Nahrung

Pulski sind das einzige Nahrungsmittel der Seekaninchen, denn obwohl Seekaninchen Raubtiere sind, können sie kein Fleisch essen, da sie davon extreme Blähungen bekommen würden, was ihren Tod zur Folge hätte. Aus diesem Grund bieten Pulski die einzig mögliche Alternative.
Pulski Typ I; mit High-Tech-Geräten hergestellte schematische Darstellung
Die Pulski selbst sind nochmal in zwei Arten einzuteilen, Typ I und Typ II. Typ I sind Pflanzen, die aussehen wie Tiere. Typ II sind Tiere, die aussehen wie Pflanzen. Das Seekaninchen frisst nur Pulski Typ I, da es ja kein Fleisch verträgt aber trotzdem „Tiere“ fressen will. Außerdem sind Pulski Typ II höchst aggressiv und würden eine Hand, die sie anfassen würde, auf der Stelle blau färben, da sie eine Substanz auf ihrer Oberfläche tragen, die ein Seekaninchen innerhalb von wenigen Sekunden komplett blau färben würde, was zur Folge hätte, dass es von anderen Seekaninchen als Feind angesehen und zum Südpol verschleppt werden würde. Anzumerken wäre noch, dass Seekaninchen nicht schlucken können. Sie fressen, indem sie auf das Pulski zuschwimmen und es dann quasi in ihren Magen schwämmen, indem ihr Körper gerade wie ein Stock bleibt, weswegen die Pulski auch lebend und unversehrt im Magen des Seekaninchens ankommen würden, würden sie nicht schon im Hals des Seekaninchens zerkleinert werden.
Pulski Typ II; genauso hochprofessionell wie alle anderen Bilder auch

Allgemein sind Pulski kleine Tierchen, die ebenfalls in süßem Salzwasser als Einzelgänger leben. Dort kommen sie immer in Gruppen aus hunderten von Tieren vor, da sie allein kaum eine Chance zum Überleben hätten. In einer Gruppe können sie so tun als wären sie ein größerer Fisch um sich so zu retten. Leider funktioniert diese Methode fast nie. Pulski haben entweder das Aussehen eines Hamsters (Typ I) oder das Aussehen einer Blume (Typ II), wobei sie ihr ganzes Leben unter Wasser verbringen. Pulski Typ II ernähren sich von Pulski Typ I, allerdings ist nicht bekannt wie Pulski Typ II sich fortbewegen. Mit diesem Kannibalismus haben sich die Pulski im Laufe der letzten eintausend Jahre fast komplett ausgerottet, was auch den Bestand an Seekaninchen hat zurückgehen lassen. Es ist bisher auch nicht gelungen ein Pulski zu züchten bzw. in Gefangenschaft leben zu lassen, da sie sich mithilfe eines Selbsttötungsmechanismus in radioaktiven Müll zersetzen, der eine Strahlungsenergie besitzt wie etwa 400 Hiroshima-Bomben.

Fortpflanzung

Seekaninchen pflanzen sich recht einfach fort. Wenn die Wassertemperatur ihres Lebensraums auf über 50 °C steigt, beginnt für die Seekaninchen die Balzzeit. In dieser Zeit versteifen sich ihre Ohren und sie werden noch higher als normalerweise. Wenn sich dann zwei Seekaninchen zusammengefunden haben, paaren sie sich. Nach exakt 4,2678* Minuten legt das Weibchen dann das Ei. Diese Prozedur ist für das Seekaninchen-Weibchen eine extreme körperliche Belastung, da die Eier im Verhältnis zur Körpergröße des Tieres sehr groß ausfallen können (bis zum Doppelten des Körpervolumens des Muttertieres). Normalerweise wird dann das erste Ei aus sadistischen Gründen vom Männchen zerstört (sollte dies aus irgendeinem Grund nicht geschehen, besteht eine 200%ige Chance auf Missbildungen). Normalerweise tötet das Weibchen dann das Männchen und frisst es. Dann wiederholt es die Prozedur und legt nach nochmaligen 4,2678* Minuten dann ein zweites Ei, was sie in einer der Unterwasser-Steckdosen einlagert. Während der gesamten Brutzeit verweilt das Muttertier bei dem Ei, wie es dabei überlebt ist unklar, allerdings wird vermutet dass es sich regelmäßig Pulski-Pizzen bestellt. Nach etwa 400 Jahren schlüpft dann aus dem Ei ein neues Seekaninchen (kann sich auch um 10-20 Jahre verschieben). Die erste halbe Stunde seines Lebens trägt das junge Seekaninchen die Bezeichnung Opus Bambini, also Jungtier. Während dieser halben Stunde wird es immer vom Muttertier begleitet. Nach Ablauf dieser Zeit hat das Seekaninchen genug Lebenserfahrung gesammelt um zu überleben und verliert sein Augenlicht. Jetzt verstößt das Muttertier sein erwachsenes Junges und begeht normalerweise an der Brut-Steckdose Suizid. Die höchste Lebenserwartung des Seekaninchens liegt bei ungefähr 398 Jahren, womit nur noch Meerschweinchen, ein direkter Verwandter des Seekaninchens, eine längere Lebenserwartung haben.

  • Neue Forschungen ergaben, dass die exakte Eiablage erst nach 4,2679 Minuten erfolgt.

Geschichte

Ursprünglich war das Seekaninchen ein Landtier, das wahrscheinlich bei der Entstehung unseres Sonnensystems von einer weitentwickelten Kultur auf unserem Planeten zu Spionagezwecken abgesetzt wurde. Während im Laufe der Jahrtausende die meisten der Tiere unseres Planeten vom Wasser auf das Land wanderten, wanderte das spätere Seekaninchen vom Land ins Wasser. Es machte dies ohne besonderen Grund, denn auf dem Land war es das am meisten entwickelte Tier. So versuchte es sich an die neue Umgebung zu gewöhnen, doch es entwickelte sich bis heute um keinen Deut weiter; es ist immer noch genauso, wie es auch vor Abermillionen Jahren war. Doch als sich das Seekaninchen dann versuchte eine Heimat am Südpol zu gründen, wurde es von den bereits dort lebenden Pinguinen zurückgedrängt ins Meer, wo es dann auch bis heute lebt. Und seitdem wissen Seekaninchen schon bei ihrer Geburt, dass Pinguine böse Wesen sind.

Hintergrund

Thomas Rospieu war nicht der erste Mensch, der das Seekaninchen sichtete. Schon vor längerer Zeit beschrieb der Russländer Archimedes Srowaskitsch DaWinschji das Seekaninchen in einem seiner Manuskripte. Auf diese Informationen stützte sich auch das Expertenteam der Robin-Hood-And-Little-John-University. Zum größten Teil stimmten die neu gesammelten Informationen mit denen von DaWinschji überein. Tatsächlich ist der Textlaut DaWinschjis und dieser exakt derselbe. (Glücklicherweise hat DaWinschji auf seine Aufzeichnungen kein Copyright angemeldet, sodass wir es hier unverändert übernehmen konnten, um Arbeit zu sparen und Pause zu machen.)

Archimedes Srowaskitsch DaWinschji war ein russländischer Wissenschaftler und Erfinder. Er wurde 1655 geboren und starb 1644 in Folge eines Angriffs eines Rasenmähers, der sich zuvor selbst entwendet hatte. DaWinschji lag zu der Zeit im Gras, um Regenwürmer zu lauschen, als ihn der Rasenmäher überfiel und kaltblütig zerstückelte. In seinem Leben, das immerhin minus elf Jahre andauerte, schuf er mehrere berühmte Bilder wie die Tanja Lisa (hängt zurzeit im Museum von Mittelerde), eine Konstruktionszeichnung für ein Raumschiff (verschollen) und das berühmteste aller seiner Bilder, Das Frühstück, das Jesus Christoph mit seinem 15 Jüngern beim ersten Frühstück zeigt. DaWinschji begründete außerdem die Linkshänderstiftung in Mailand (die allerdings mangels finanziellen Mitteln nach fünfzehn Minuten wieder aufgelöst wurde) und die Italienische Armenstiftung. Nach seinem Tod 1644 gingen seine Leichenteile verloren. Es wird vermutet, dass der Rasenmäher sie hat verschwinden lassen.

Fisch
noch´n Fisch