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Messiezimmer

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Eklig.jpg
Hier wird's eklig...

Leute, die nicht viel abkönnen sollten hier nicht weiterlesen, sondern eher hier.

Vielleicht auch erst mal was Süßes?
Scheissende Spinne.jpg
*schnarch* Müll kann ja so bequem sein

Das Messiezimmer (lat. für Freund des Umweltterroristen) ist ein Zimmer, in dem ein Messie lebt haust. Messies sind Sofahocker (sofern sie unter all dem Unrat überhaupt noch ein Sofa finden), die sich von nichts, aber auch gar nichts, trennen können. Sie sind nicht nur zu faul, ihr benutztes Geschirr zu spülen, den Müll zu entsorgen und ihre schmutzige Wäsche zu waschen - was ja auch mit normaler Faulheit einhergeht - nein, sie sind sogar zu faul, das Geschirr überhaupt in die Küche zurückzutragen, den Müll überhaupt in eine Tüte zu werfen und die Wäsche auch nur in die Nähe der Waschmaschine zu bringen. Dies hat natürlich auf die hygienischen Verhältnisse im Messiezimmer erheblichen Einfluss:

Der Müll, der für einen Messie genau genommen gar keiner ist, weil er ja irgendwann vielleicht doch noch einmal nützlich werden könnte (z. B. alte Tageszeitungen, gebrauchte Taschentücher, abgelaufene Lebensmittel), stapelt sich restlos immer bis zur Decke, und es ist eine körperliche Meisterleistung, überhaupt zum Bett zu kommen, da der Weg dahin auch meist mit allerlei Abfall und Kleiderbergen versperrt ist.

Problematisch ist in diesem Zusammenhang, dass diese langfristige Fehllagerung nicht nur zur Schimmelbildung führen kann, sondern auch die Ausbreitung von Parasiten aller Art begünstigt. Daher lauern im Messiezimmer tödliche Krankheiten.

Frühstadium[Bearbeiten]

Geht ja noch, aber so fängt's an!
Umgefallenen Regale werden nicht aufgehoben - so fängt es an.

Hier fängt aller Übel an, man ist und bleibt zu faul, das Geschirr und herumliegende Klamotten zu beseitigen. Wenn alle Kleider oder Teller schmutzig sind, kauft man sich lieber Neue, als sie zu waschen.

Wer Glück hat, lebt noch bei den Eltern, die es sich zum Lebensziel gemacht haben, ihrem Kind den lieben langen Tag lang den Arsch hinterherzutragen. Zumindest ist bei dem Messie Typ Untermieter noch eine unbedenkliche Nutzung von Küche, Bad und allen Zimmern außer dem eigenen möglich, ohne gleich krank zu werden, denn Mutti wischt ja ordentlich durch.

Schwierig für die Eltern ist hier aber, dass der Untermietermessie sich bald überall sonst wohler fühlt als in seinem eigenen Saustall. Dies bleibt aber aufgrund seiner abgrundtiefen Faulheit nicht ohne Folgen: Der Rest der Wohnung droht nun, mit dem Messie und seinen Gewohnheiten unterzugehen. Hier müssen die Eltern also konsequent durch exzessives Putzen, Reinigen und Entsorgen entgegenwirken, was auf Dauer anstrengend werden kann. Es hat daher auch schon Fälle gegeben, bei denen die Eltern aufgegeben haben, weil sie feststellten, wie einfach das Leben ohne den ganzen Schnickschnack wie Staubsaugen und Aufräumen sein kann, und so ist die komplette Wohnung vermüllt.

Fortgeschrittenes Stadium[Bearbeiten]

Hier ist schon die gesamte Wohnfläche betroffen, allerdings nur hier und da ein kleines Häufchen und noch ausreichend Platz, um ohne akrobatische Verrenkungen von einem Zimmer zum nächsten zu kommen.

Zum Schein wird oft ein Zimmer für Besucher nett und adrett gehalten, meist handelt es sich hier um das Wohnzimmer. In jedem Fall sollte es aber ein Zimmer in Nähe der Eingangstür sein, um den guten Eindruck nicht schon unterwegs durch Müllhaufen, Zeitungsstapel und Kleiderberge wieder zu zerstören und zwischendurch den bestialischen Geruch aus den Nebenzimmern durch Lüften etwas minimieren zu können.

Weiter fortgeschrittenes Stadium[Bearbeiten]

Ein Messie in dieser Phase hat jegliches Raum-Zeit-Dreck-Gefühl verloren. Wochenalter, stinkender Müll mit ersten Fliegen ist schon zu finden. Im Zimmer sind solche Sachen zunächst noch unterm Bett oder in den Ecken versteckt, damit man sie nicht sieht. Auch auf dem Schrank kann Müll liegen.

Die Eltern oder die betroffenen Leute, die das Zimmer betreten, stellen meist einen verwesungsähnlichen Gestank fest, der je nach Entfernung zur Quelle stärker oder schwächer wird. Jetzt entsteht bereits ekliger Mief durch verschimmelte Bananenschalen, vermoderte Stullen, alte Joghurtbecher und anderen Müll. Noch wäre es nicht zu spät, etwas zu unternehmen!

Noch weiter fortgeschrittenes Stadium[Bearbeiten]

Das Wohnzimmer bleibt - wie hier - oftmals der einzige saubere und ordentliche Rückzugsort.

Bei Fortschreiten der Krankheit legt der Messie keinen gesteigerten Wert mehr darauf, die Überreste aus den letzten Monaten und Jahren zu verstecken, weil irgendwann sowieso jeder weiß, was abgeht.

Die Ecken und Schränke sind vollgemüllt und da jetzt nichts mehr reinpasst, steht der Müll nun auch sichtbar im Zimmer herum. Es bilden sich erste schmale Pfade zwischen den einzelnen Gebirgszügen aus Gerümpel und Abfall zu den wichtigsten Örtlichkeiten (Klo) und Einrichtungsgegenständen (Bett und Kühlschrank).

Das Zimmer sieht nun aus, als hätten zwei Bomben, bzw. zwei Stinkbomben, eingeschlagen. Der beißende Gestank von Essensresten und Körpergerüchen ist kaum auszuhalten. Der ganze Müll stapelt sich jetzt bereits in den Ecken und unterm Bett bis auf 1 m Höhe. Die Eltern haben große Schwierigkeiten, überhaupt ins Zimmer zu kommen, um das stinkende, teilweise schon verrottende Bett zu machen.

Im Zimmer fliegen grüne Scheißfliegen herum und auch die Maden lassen es sich gut gehen. Um das Messiezimmer wieder aufzuräumen, muss der Räumungsdienst mit Gasmasken und Atemschutzgeräten ausrücken. Durch das verrottende Fleisch und die liegen gebliebenen Essensresten drohen hier schlimme Krankheiten wie Schweinegrippe, Vogelpest, Salmonellenvergiftung und bei normalen Menschen sogar eine Messiezimmerphobie! Alleine ist hier jetzt gar nichts mehr zu machen.

Endstadium[Bearbeiten]

Das ist ein Messiezimmer im absoluten Endstadium. Die Tür wurde von dem Mülldruck aufgesprengt und die Wände machen auch nicht mehr lange mit!

Das Zimmer ist bis zur Decke und darüber hinaus zugemüllt, oft sogar, wenn vorhanden, stapelt sich der Müll das Dachfenster hinaus in die Höhe. Mit den so entstehenden Gasen ließe sich sogar eine Biogasanlage betreiben. Selbst wenn das übrige Haus noch regelmäßig gereinigt wird, riecht es überall schon wie auf der Mülldeponie, da der Türspalt des Messiezimmeres nicht dicht ist und der Gestank daraus durch das restliche Haus ziehen kann.

Und so sieht das Ganze hinter der Tür dann aus...

96% des Geschirrs sind verschimmelt und verdreckt im Zimmer eingelagert. Die Zimmertür bekommt man gar nicht mehr auf und muss daher durchs Fenster einsteigen. Das Zimmer selbst ist nun ein Bakterien- und Bazillenschiff, auf dem die Maden und Fliegen ausgelassen in den Müllbergen feiern. Das mit Wanzen und Bettmilben übersäte Bett befindet sich in einer Art Höhle unter allerlei Ramsch und Dreck. Doch irgendwann ist das Zimmer voll, und der Messiebewohner macht auf dem Dachboden oder im Garten weiter, oder sucht sich ein neues Zimmer zum Vermüllen.

Wenn der Platz nicht mehr reicht, ziehen sog. Miefnomaden einfach weiter, weil sie eine größere Wohnung zum Zumüllen benötigen. Sie fangen dann meist wieder von Null an, da sie sonst zu schnell wegen Platzmangels wieder ausziehen müssten.

Nach dem Auszug muss dann eine Zwangsräumung durchgeführt werden. Wenn dann alle Müllcontainer der jeweiligen Stadt voll und das Zimmer endlich entleert sind, muss meist das ganze Mietshaus saniert werden, da der Boden von den ätzenden Müllsäuren und dem unerträglichen Geruch weggefault ist. Die normale Deckenhöhe liegt bei etwa 2,40 m bis 2,50 m. Leute mit höhere Deckenhöhe können noch mehr Müll ansammeln, da hier noch mehr reinpasst. Insofern sind Altbaumessies unter Vermietern sehr gefürchtet.

Maßnahmen zur Heilung[Bearbeiten]

Telefonitis und Chateritis am Computer und Handy, sowie Fernsehsucht sind dem Messiebewohner wichtiger, als endlich mal ihr Zimmer auf Vordermann zu bringen. Daher ist es wirksam, hier einen Riegel vorzuschieben: Durch Telefonverbot, Fernsehverbot, Handyverbot und - ganz wichtig - Computerverbot. Am besten entfernt man die Unterhaltungselektronik komplett aus dem Zimmer, um heimliche Verstöße gegen die Verbote zu vermeiden. Denn nur so kann der Messiebewohner sich voll und ganz seiner "Müllkippe" widmen.

Messierekorde:[Bearbeiten]