Klassenzimmer

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Als Klassenzimmer bezeichnen Schulen einen durch 4-7 Wände eingeschlossenen, unbeheizten Raum mit hoher Quecksilberbelastung, der als Wartezimmer für Kinder Verwendung findet. 1852 durch einen unbekannten Lehrer erfunden, werden in dem verwahrlosten Raum noch heute Klassen zum Lernen gezwungen (und das in Zeiten der Demokratie). Oft wird das Klassenzimmer auch als "Schlachtfeld" oder als "Arena der modernen Gladiatoren" bezeichnet,die abkürzung von Klassenzimmer ist KZ

Einrichtung[Bearbeiten]

Die Tafel, oft betrachtet doch nur selten verstanden

Das Zentrum eines jeden Klassenzimmers ist ein grünes oder schwarzes, an eine Wand aufgehängtes Brett, das den Namen "Tafel" trägt. Diese Tafel ist DAS obligatorische Objekt, welches von den Schülern in der Unterrichtsstunde betrachtet wird, und zugleich einzige Konstante in der Einrichtung eines Klassenzimmers.

Die Tafel[Bearbeiten]

Das meist optisch wahrgenommene Medium, Projektionsfläche von Weisheiten, Zahlen, Buchstaben und Lücken zwischen den Buchstaben soll bei den Jugendlichen für eine "Erleuchtung" sorgen. Jedoch ist das Handy-Display unter der Schulbank das oft einzig erleuchtete im Raum.

Die Tafel wird traditionell vor Unterrichtsbeginn durch ein paar Handlanger abgewischt und praktisch im selben Zustand hinterlassen, wie sie vorgefunden wurde, was die weitere Arbeit mit der Tafel erschwert. Nach getaner Arbeit verlassen die Handlanger den Raum und gehen in den nächsten. Ihre Identität ist oftmals nicht bekannt, sie scheinen unbezahlte Angestellte der Schule zu sein.

Der Unterricht kann erst beginnen, wenn eine funktionstüchtige Kreide gefunden wurde, was in 3 von 4 Fällen nicht der Fall ist. Das ist der Moment, in dem eine ganz bestimmte Person ihren Einsatz hat: Sie eilt selbstlos zur Hilfe und geht neue Kreide holen. Der Unterricht ist gerettet!

Auch kommt es manchmal vor, dass dem Lehrer so langweilig ist (oder ihm sowieso niemand zuhört) dass er eben mit der Tafel redet und ihr den ganzen 'Stoff'beibringt. Dabei checkt dieser nicht,dass die Schüler Fotos machen,einfach raugehen usw. usf.

Möbel[Bearbeiten]

Möbel sind nicht immer vorhanden. Wenn, dann sind es ein paar wenige Tische mit Stühlen unterschiedlicher Größe, Farbe und Formgebung, die den grauen Schulalltag mit ihrem schmucken Design vergangener Tage beleben. Da nicht jeder Schüler einen Sitzplatz findet, gibt es in der Regel auch Stehplätze.

Die Oberfläche der Tische, auch verachtend "Schulbänke" genannt, ist ein viel benutztes Kommunikations-Medium der Schüler. Durch ihre Schreibgriffel, Zirkel, Säuren oder sonstige Fräse-Techniken schreiben sie wichtige Botschaften in die Möbeloberfläche wie etwa "isch libe disch", "isch war here", "Fuck you off!". In einigen Fällen bilden sich über längere Zeiträume komplette Dialoge aus.

Siehe auch : Tischgestaltung

Schrank[Bearbeiten]

Nicht selten steht ein merkwürdiger, alter Schrank in der Ecke. Er ist - was viele nicht wissen - das zweite Eingangsportal zum Klassenzimmer. Außerdem versteckt der Lehrer im Schrank bei seinem Radiowecker oft noch eingezogene Handys und Mp3 Player, er hat darin auch seinen eigenen Drogenvorrat. Oft dient der Schrank aber als vorzeitiger Lagerort für Müll da der Mülleimer generell zu weit weg ist um undynamische Verpackungen hineinzuwerfen. Manchmal wird auch ein Schüler darin eingeschlossen.

Fenster[Bearbeiten]

Der Blick in die Freiheit

In dem seltenen Fall, dass ein Bildungsbunker oberirdisch liegen sollte, sind in unregelmäßigen Abständen mehr oder weniger große Öffnungen in die Wände eingearbeitet worden, welche bedeutend zur inneren Stabilität des Raumes beitragen. Sollten diese Öffnungen nicht mit Plastikplanen, Tüten oder Brettern verschlossen sein, sind dort milchige, zerkratzte Scheiben eingesetzt worden, die den Schüler daran hindern seine Blicke nach draußen in die Freiheit schweifen zu lassen. In den harten Fällen wurden Gitterstäbe in die Rahmen eingebaut, um die Schüler von einer finalen Flucht abzuhalten.

Manche Fenster haben sogar erstaunlicherweise die Eigenschaft, dass sie geöffnet werden können! Oft begründen die Lehrer die Geschlossenheit des Fensters damit das ein Schüler hinausfallen könnte, aber das könnte ja nieeeeeee passieren. Um jene Fenster mit dieser besonderen Eigenschaft entbrennen immer heftige Kämpfe, denn oftmals herrscht Uneinigkeit über die Frage, ob das Fenster nun geöffnet oder geschlossen werden sollte. Bis heute konnte niemand die subjektiven "Mir ist kalt"-Empfindungen einiger Schüler bestätigen. Wahrscheinlich handelt es sich nur um Wichtigtuerei und das Erregen von Aufmerksamkeit - oder dem absichtlichen Versuch, wertvolle Unterrichtszeit zu schinden (wahrscheinlicher).

Mülleimer[Bearbeiten]

Ist selten vorhanden, wenn vorhanden ist er meist überfüllt und mit Kaugummis verklebt. Der Mülleimer wird häufig zum verstecken der zum Unterrichten unbedingt benötigten Kreide verwendet.

Sonstiges[Bearbeiten]

Für eine ausreichende Beleuchtung des Klassenzimmers sorgen (mehr oder weniger) moderne Leuchtstoffröhren in recht unterschiedlichen Farbtönen, von denen bis zu 40% nicht ausgefallen sind und auch nicht flackern. Achtung!: Die meisten Leuchtstoffröhren explodieren an den unerwartesten Momente mit einem lautem HUI!

In manchen Klassenzimmern hängen noch Lernplakate mit bis zu 80 Jahre alten Vorschriften, an die sich die jungen Schüler zu halten haben. Aber natürlich nur dann, wenn sie diese noch nicht abgerissen oder abgebrannt haben.

Durchweg alle Klassenzimmer haben einen äußerst geschmackvollen Anstrich, was den normalen Schüler mit der Zeit jedoch nicht weiter stört, da er durch den großflächigen Einsatz von Bleifarbe schon sein Farbempfinden verloren hat.

Heizungen[Bearbeiten]

Veraltete Heizungsanlagen, funktionsuntüchtig und explosionsgefährdet

Die Heizungen an Schulen sind legendär. Im Winter oft viel zu kalt und im Sommer viel zu warm, sind sie durch ihr antizyklisches Verhalten bekannt - wenn überhaupt vorhanden.

Zum einem liegt das an den veralteten Heizungsanlagen, zum anderen an dem Ansinnen der Schulleitung, durch falsche Beheizung so viele Kinder wie möglich durch Hitzeschlag, Kreislaufbeschwerden, Magendarmerkrankungen oder Unterkühlung vom Unterricht fern zu halten, um letztendlich einen Kostenbonus zu erzielen. Denn nur wenn alles Heizöl bis zum Ende des Schuljahres Anfang August verbraucht ist, bekommt die Schule auch neues Heizöl für das nächste Schuljahr.

Das häufige Verschwinden von Schülern lässt sich wahrscheinlich auch dadurch erklären, dass einige von ihnen entführt wurden und als Heizer Zwangsarbeit in den Tiefen des Schulkellers leisten müssen. Natürlich wird das erhitzte Wasser nicht in den leckenden Heizkreislauf, sondern in den separaten Warmwasserkreislauf des Lehrerzimmers eingespeist, damit gewisse Lehrer in Ruhe ihren grünen Tee (mit Schuss) aufbrühen können.

Das Lehrerpult[Bearbeiten]

Das Lehrerpult von heute

Das heutige Lehrerpult ist mit allen technischen Errungenschaften ausgestattet, die benötigt werden, um dem Lehrer die angemessene Machtfülle zu verleihen. So gibt es

  • einen Drucker, um die Verwarnungen, Serientadel und Schulverweise für die Schüler sofort auszudrucken
  • eine Verwaltungskartei mit den Vergehen der Schüler (zwecks rascher Urteilsfindung)
  • einen Peilsender zur Ortung der Lernenden
  • einen Computer mit wichtigen Informationen, z.B. Krankheiten und aktuellen Aufenthaltsort der Scholare über den Peilsender; die 750GB große Festplatte erlaubt die lückenlose Dokumentation allen Geschehens im Klassenzimmer anhand der 12 versteckt angebrachten Kameras. Das einzige Problem ist für die Lehrer der Umgang mit dem Computer.
  • und eine elektrische Hochstrom-Schlagplatte zur Elektrisierung störender Schüler (als pädagogische Maßnahme).

Insgesamt steht hiermit also ein wirksames Mittel zur Verfügung, um die Kontrolle zu bewahren und standesgerecht vor den Schülern zu thronen.

Sondermodelle[Bearbeiten]

Es gibt einige Sonderformen des Klassenzimmers, die sich vom Standardmodell unterscheiden.

Der Physikraum[Bearbeiten]

Der Physikraum ist häufig Quelle der Gamma-Verstrahlung eines Schulgebäudes und Lagerungsstätte für Plutonium-Vorräte sowie verstaubten Geräten unbekannter Zweckhaftigkeit. Auch liegen hier die Quecksilber-Werte weit über dem Durchschnitt.

Einrichtung und Lehrmaterial[Bearbeiten]

Der Physikraum kann mitunter sehr gefährlich werden

Die Einrichtung des Physikraums unterscheidet sich von anderen Räumen vor allem durch diverse Schränke und Vitrinen, die geheimnisvolle, dem Schüler in der Regel unbekannte Apparaturen und Maschinen beinhalten.

Eine weitere Tatsache ist, dass das Alter der zu demonstrativen Zwecken eingesetzten Geräte in den meisten Fällen 30 Jahre weit überschreitet und somit zu dem gewissen Grad an Funktionstüchtigkeit beiträgt, der Schüler und Lehrer in Schwierigkeiten bringt und bereits bei der ersten Berührung einen seltener schmerzhaften, meistens tödlichen Stromschlag verpasst.

Weitere Funktionen[Bearbeiten]

Häufig sind dem Hauptraum ein oder zwei Nebenräume angegliedert, die offiziell der Lagerung physikalischen Lehrmaterials dienen. In Wirklichkeit befinden sich hier jedoch geheime Labore zur Anreicherung radioaktiver Stoffe und Herstellung von waffenfähigem Plutonium. Viele Physiklehrer versuchen sich dadurch und durch den Verkauf von Yellowcakes für die Selbstanreicherung während des Jährlichen Kuchenverkaufs der Schule ihr Gehalt aufzubessern.

Es gibt Berichte, nach denen Physik-LKler in Physikräumen Pläne für die Weltherrschaft entwickeln. Bisher waren ihre Vorhaben noch ohne Erfolg.

Der Chemieraum[Bearbeiten]

In den sogenannten Chemieräumen in Schulen herrscht zwar meistens nicht so ein hohes Strahlungsniveau wie im Rest des Gebäudes, dafür ist die Umgebung mit einer unbekannten Anzahl an Giftstoffen (meist zwischen 5000-7000) kontaminiert. Aufgrund dieser Tatsache werden viele Chemieräume als Truppenübungsplatz für diverse ABC-Züge und Spürtrupps aus dem In- und Ausland genutzt.

Einrichtung und Lehrmaterial[Bearbeiten]

Natürlich sind alle giftigen Chemikalien offen gelagert und für jedermann zugänglich. Regale zur Aufbewahrung jener Substanzen und anderem verkrusteten und defektem Gerät existieren zwar, werden aber nicht genutzt.

Sonstige Verwendung[Bearbeiten]

Viele Chemielehrer und Chemielehrerinnen scheinen in ihrem Chemieraum sowie den angrenzenden Lagerräumen zu wohnen, sollte einer von diesen nicht grade zu dem Zwecke der Praktischen Aufklärung zu dem Thema Was passiert wenn ich diesen Raum ohne Vollschutz betrete? von der Bundeswehr belegt sein. Dieser Anschein wird noch dadurch untermauert, dass sie sich häufig hier ihr Essen bzw. ihren grünen Tee (mit Schuss) bereiten. Das Wohnen und Essen im Chemieraum führt häufig zu einer Vergiftung der Lehrer (durch die offen herumliegenden Chemikalien), so dass viele kleine (oft auch größere) Gehrinschäden erleiden.

Der Bioraum[Bearbeiten]

Im Bioraum herrscht ein gesundes Mischungsverhältnis von Radioaktivität und Chemischen Giften (häufig befindet sich der Bioraum über/unter dem Chemieraum und unter/über dem Physikraum), zu denen sich noch einige tierische Gifte und eingelegte Tiere/Pflanzen gesellen.

Einrichtung und Lehrmaterial[Bearbeiten]

Die Einrichtung ist, wie sollte es auch anders sein, in einem desolaten Zustand. Präparate und Biologisches Anschauungsmaterial (nicht selten menschliche Präparate von Schülern die in der Schule mal ein Bein oder den Kopf verloren haben) fehlt häufig ganz. Entweder es war noch nie vorhanden oder es wurde bereits vor Inbetriebnahme verkauft.

Sonstige Verwendung[Bearbeiten]

Die größte Zeit des Unterrichtes wird damit verbracht, sich um die Hanfpflanzen Plantage auf der Fensterbank und in den Schränken zu kümmern. Ein weiteres beliebtes Thema ist das Schweineauge, welches mindestens einmal im Jahr behandelt wird und dessen Abschluss die Sezierung eines frisch aus den höhlen gepulten Auges ist. Genauso beliebt ist das sezieren eines erfrorenen Penners (muss erst aufgetaut werden), was jedoch stark von der jeweiligen Wetterlage abhängig ist.