Wartezimmer

Aus Stupidedia, der sinnfreien Enzyklopädie!
Wechseln zu: Navigation, Suche
Manch einer hat sich im Wartezimmer schon schwarz gewartet.

Als Wartezimmer bezeichnet der Arzt das Gefängnis, in dem er Kassenpatienten für die Gesundheitsreformen büßen lässt, mit denen die Politiker den Arzt ärgern, die ja durch die Patienten gewählt wurden. Im Wartezimmer muss der Kranke 5 Stunden oder mehr auf die dreiminütige Behandlung durch den Arzt warten.

Wartezimmerarten[Bearbeiten]

Es gibt eine große Bandbreite von Wartezimmern, d.h. solche und solche. Es handelt sich um einen halbmöblierten, kalten dunklen Raum, der mit alten Zeitschriften ausgelegt ist. Die kostenlos zum Lesen dargebotenen Arztblätter und Magazine folgen größtenteils noch der Rechtschreibung von 1995 und decken die kompletten Bedürfnisse einer Frau, eines Sportwagensammlers, Jägers oder Yachtbesitzers ab.

Unter Menschen[Bearbeiten]

Um die begehrtesten Zeitschriften entstehen zuweilen regelrechte Wettkämpfe zwischen nervigen Kindern mit dazugehöriger Mutter ohne Kontrolle auf der einen Seite und leselustigen alten Menschen auf der anderen Seite.

Interessant sind gerade die Gespräche unter den alten Patienten, von denen viele ja schon Jahrzehnte in Wartezimmern zugebracht haben. Oft entbrennt hier ein wahrer Wettstreit, wer die ekligsten Gebrechen vorzuweisen habe, wer nun gerade im Moment die meisten Medikamente zum eigenen Wohl nimmt oder wer die meisten Toten kennt.

Manchmal findet man auch Bauklötze, Lego, Malbücher und Papier in Ecken um die Blagen zu beruhigen oder um sie gegeneinander aufzustacheln, was dann zum Flug o.g. Gegenstände führt und zu einem Gekeife der Mütter untereinander.

Und wie komme ich jetzt ins Wartezimmer?[Bearbeiten]

Im Grunde genommen muss man für jedes Wehwehchen ins Wartezimmer. Nach dem Erwerb einer Eintrittskarte für 10 Euro und einer kurzen Aufnahmeprüfung durch die Arzthelferin wird man zu einer bestimmten Aufenthaltsdauer verurteilt. Das Urteil der Arzthelferin ist nichtöffentlich, geheim und wird bestimmt durch Faktoren wie Attraktivität und Familienstand des Patienten, Sympathie und natürlich die Regel.

Privatpatienten brauchen überhaupt nicht auf den Arzt zu warten und werden sofort nach Eintreffen in der Arztpraxis unauffällig am Wartezimmer vorbeigeschleust.