Huhn

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Das Huhn

Das Huhn (frz.: Un) ist ein gewalttätiger Dinosaurier, der Menschen auf den Rücken springt und sie bei lebendigem Leibe grausam tötet, indem er herumpickt und kleine, blutige Fleischbrocken aus dem Körper entreißt, nur um daraus im Anschluss ein Ei herzustellen. Dabei gibt sich das Huhn, wenn man sich ihm nähert, zunächst betont harmlos, indem es seltsame, zunehmend besorgt klingende Laute ausstößt (in etwa: „Pooock? Pock! Pock! Pockpockpockpockpockpockpockpooooock?“).

Begriffsdefinition Huhn[Bearbeiten]

Das Wort Huhn entstand schon vor der eigentlichen Enstehung der bis jetzt bekannten Welt. Es findet in einem komplizierten Zwischenfall zwischen den späteren schwabolesischen Halbgöttern Hannes und Hildegard seinen Ursprung. Das Problem handelte sich um ein weißes Rundes Ding welches Hannes Hildegard in hintere Körperöffnung geschoben hatte. Um es wieder herauszubekommen versuchte er es wieder herauszuziehen, was ihm jedoch nicht gelang. Einige Tage später setzte sich die Halbgöttin Hildegard auf eine Wolke auf der sie unter großen Huhun-Rufen (was in der schwabolesischen Göttersprache so etwas ähnliches wie Hilfe bedeutet) das weiße Ding aus ihrem Körper herausdrückte. Dieses war inzwischen schon so heiß geworden, dass Leben darin entstanden war. Und als Hannes kein anderer Name für das Gebilde einfiel nannte er es Huhun, bastelte noch ein Huhun und warf sie zusammen kurz nach ihrer Entstehung auf den fertiggestellten Erdball welcher vor dieser Erfindung nur zur körperlichen Ertüchtigung der Göttergesellschaft gedient hatte.
Adam und Eva der Geflügelwelt: Huhuhn Eins und Huhun Zwei

Bis heute hat sich aus der Bezeichnung nur das zweite U gelöst, weil die Menschen in jener Zeit den Göttern nicht gleich sein wollten und ihre eigene Sprache entwickelten.

So hat sich über Jahrmillionen das Wort Huhn gebildet.

Entwicklung[Bearbeiten]

In der Steinzeit versklavten Hühner Menschen, um Eier nicht mehr selbst legen zu müssen. Die Menschen bemühten sich redlich, ein Ei zu legen, konnten dabei jedoch keine Erfolge verzeichnen. Darauf angesprochen reagierten die Hühner, indem sie den Menschen bloß mangelnde Bemühungen unterstellten.

Die Evolution des Huhns ist nicht vollends geklärt. Man erkennt noch klar und deutlich die Züge des Huhnfisches, der Vorfahr des Huhnes. Archäologen sind sich uneins mit der Union Chicken Association of Beijing welche dem Credo unterlaufen ist, das gemeine Huhn sei ein kaiserliches Eigenprodukt der 1. Ming Dynastie. Dagegen sprechen Ausgrabungen bei Stonehenge, welche klare Aspekte einer Widerlegung bestätigen.

Einig ist man auch nicht bei der These, dass das Haushuhn des Einundzwanzigsten Jahrhunderts auf den beiden Hinterläufen geht, das dritte Bein nur noch ein Rudiment grauer Vorzeit ist, entsprechend dem kongolesischen Urhuhn aus der Kreidezeit.

Die bekanntermassen vielfältige Farbenpracht projiziert dem Huhn gegenüber anderen Tieren eine körperliche Überlegenheit. Hingegen spricht nichts gegen die Tatsache, dass der prozentuelle Anteil der Hirnmasse frappant unter dem mittleren Durchschnitt des weiblich blondgelockten homosapiens liegt. Der historisch begründete Ausspruch: Du dummes Huhn, du, widerspiegelt in diesem Kontext einen gewissen AHA-Effekt.

Wissenschaftliche Untersuchungen der französischen LeCoque-Gesellschaft in Toulon sowie Langzeitstudien der amerikanischen University of Veterinery in Washington D.C. haben ergeben, dass das Huhn nicht schwimmen kann. Die Professoren kamen zu dieser aufschlussreichen Erkenntnis, nachdem im südlichen Saskatchewan mehrere hundert Gefiedertiere am Flussufer tot aufgefunden wurden. Die Obduktion hatte ergeben, dass allesamt ertrunken waren.

Grundursache an diesem Dilemma ist die Tatsache, dass sich die Kloake nicht ganz schliessen kann. Das tägliche Eierlegeritual leiert die Straffheit des Schliessmuskels aus. Bereits nach wenigen Malen ist diese Intimzone des Huhns so elastisch, dass ein sogenannter Permanentring entsteht (Anmerkung der Redaktion: Dies erklärt ebenso die geräuschlose Flatulenz aufgrund des Durchzugmechanismus). Wenn das Huhn ins Wasser fällt, saugt sich in wenigen Sekunden das Gefieder mit Wasser voll. Dadurch erhöht sich das Gewicht des Vogels und der tiefere Kielstand drückt das Wasser durch den Permanentring in das Körperinnere. Folgend gerät das Huhn in Schieflage und ertrinkt, zuerst innerlich, danach auch optisch unter der Wasseroberfläche.

Heute[Bearbeiten]

Düsenflieger aus einem Hühnerei? Aber klar!

Die Wichtigkeit des Huhns hat in den vergangenen Jahrzehnten an Bedeutung verloren. Hingegen gewinnt sie aktuell wieder an Aufmerksamkeit. Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass das mentale Hühnervirus auf dem Politikparkett Einzug hält. Dieses Phänomen widerspiegelt sich absolut vielschichtig, sei es bei der präsidialen Hackordnung, dem gesellschaftlichen Sesselgackern oder auch beim pausentlichen Low-Fat-Kraftbrühsitting. Führungsphysiologische Ansätze mit braunem Couleur sind naheliegend, jedoch nicht wissenschaftlich untermauert.

Ernährungstechnischen Aspekten zum Trotz ziehen Heerscharen von Hühnern Einzug in der gemeinen Küche. Sogar mit abgeschlagenen Köpfen rennen sie weiter (lustig mitanzusehen) und setzen sich der allgemeinen Hühnerflut aus. Erst beim ultravioletten Rotationsverfahren auf hoher Garstufe besteht eine gewisse Entschärfung der Situation. Eine weitere, vielverbreitete Möglichkeit gegen die Federgezeiten wird im französischen Kasserolien zelebriert. Dabei geht es darum, dass junges Gemüse eine gackernde Symbiose mit dem gerupften Huhn eingeht. Daraus entstehen, unter Berücksichtigung chemischer Prozesse, ISO-Zertifizierte und DIN genormte Suppenhuhnwürfel.

Baiuvarisch-alemannische, bäuchige Jungzeitköche perfektionierten das hühnische Auflaufverfahren im jährlich wiederkehrenden, oktoberischen Chickenrun um München. Dieses Traditionsverfahren erhält weltweite Aufmerksamkeit und entsprechenden Zuspruch. In ländlichen Gegenden Südamerikas hingegen werden gerupfte Hühner in einem Erdloch vergraben, bespickt mit glühender Kohle und Kartoffeln. Zugescharrt kommt es immer wieder vor, dass das Garhuhn nicht mehr gefunden wird. Die herbeigerufene Dorfgemeinde leitet bei diesem Problem meistens die bekannte Suchmethode "holla chica" ein. Vielfach führt dieses Procedere zu ausgelassenen Gelagen, meistens bis früh in die Morgenstunden.

In Afrika und Teilen der USA finden sich Hühner in archaisch anmutenden Voodoo-Seancen wieder. Dabei verleitet das perlendspritzige, hellrotleuchtende Hühnerblut zu orgiastischen Körperverrenkungen einzelner Menschengruppen. Vielfach schreiend und mit psychodelischem Gesichtsausdruck wird auf diese Weise Politik in Reinkultur betrieben. Dieses, für Aussenstehende nicht nachvollziehbares Ritual steht im absoluten Wettbewerb zu weiteren Glaubensvereinigungen der Neuzeit.

Neben dem Massenhuhn entwickelte sich im Laufe der Zeit das sogenannte "Modernchick". Diese personifizierte Subkultur verdient ihren Lebensunterhalt hauptsächlich auf dem Catwalk, in den Hochglanzprintmedien oder allgemein in den Lebensmittelverarbeitenden Räumen des Eigenheims oder dem Pausenplatz. Vorsichtigen Meinungen folgend dürfte jedoch diese Gattung in absehbarer Zeit der Vereinigung *ProSpecieRara* beitreten, welche der UNESCO untergeordnet ist.

Gudrunhuhn[Bearbeiten]

Eine von Liebhabern gezüchtete Form des Huhns ist das Gudrunhuhn. Ziel war es dabei, eine Art hervorzubringen, die bei der Benennung möglichst viele „u“ im Namen tragen kann. Die Weiterzüchtung des Gudrunhuhns zu einem Zuungunstengudrunhuhn misslang jedoch.

Hühnerobjekt im Kontext zur Kunst[Bearbeiten]

Hühnernkult

Bereits eine Wandzeichnung aus der Zeit der Neandertaler zeigt das frivole Huhn auf dem Tisch. Mit drapierten Beinen werden Hühnergestalten überdimensional von Höhlenwänden reflektiert. Die alten Ägypter verwendeten den Hühnerkopf als Zeichen von Macht und Ehre. Dabei stülpten sie die abgehackten Hühnerköpfe auf die eigenen Häupter und stolzierten so vor den Sklaven und heimischem Volk hin und her. Dabei gockelten sie heftig. Die Nordamerikanischen Indianer ehrten - anders als die Kandadischen - die Hühner besonders. Wichtige Persönlichkeiten wie der Medizinmann erhielten dementsprechende Eigennamen, zum Beispiel Chigkugkug was soviel heisst wie gerupftes Huhn. Hühnerfedern verwendeten dieses Volk als Kopfschmuck, die Hühnerhäute wurden gegerbt und zusammengenäht zu Sonnenschirmen verarbeitet. Ähnliches gibt es auch heute noch. Da wäre zum Beispiel ein DJ-Sänger aus der Schweiz, welcher mit dem Song Chiccoauah weltweiten Erfolg feiern konnte. Er tanzte bei der Erstpräsentation dieses Musiktitels wie wild auf der Bühne herum, gefolgt von bezahlten Mitdarstellern und vor kreischendem, vorpubertärem Aklamationspersonal.

Doch die Frage aller Fragen bleibt offen: "Mammi, gibt es ein Leben nach dem Frikassee?" und "Was war zuerst da? Das Huhn oder das Ei?" - Wie auch immer "Guten Appetit !"

The Golden Egg[Bearbeiten]

Das Phänomen des gelben Eidotters ist uns allen bekannt und führt uns immer wieder auf die Frage zurück: Warum? Die Antwort darauf findet man im instinktiven Verhalten der Hühner: Sie schlucken Steine. Nicht aus Spaß, aber sie tun es. Und das tonnenweise.

Der Grund für die gelbe Färbung des Eidotters ist letztlich auf den Verdauungsprozess der Steine und ihre nähere Verwendung im Körper zurück zu führen. Nachdem die Steine verschluckt worden sind, werden sie durch die Kombination der thermischen Heizköper, die den Magen umgeben, und des wärmeaufstauenden Gefieders, solange erhitzt, bis sie eine Temperatur von etwas über tausend Grad erreichen. Dabei kommt das Huhn ziemlich ins Schwitzen und muss sich hinsetzen. Folglich brütet das Huhn nicht, wie bisher angenommen, sondern es befindet sich gerade in der entscheidenden Phase der "Steinschmelze".

Nun sind in der Regel von den tonnenweise geschluckten Steinen immer ein Paar dabei, die geringe Spuren von Gold aufweisen. Das Gold beginnt anschließend unter der hohen Temperatur zu schmelzen und setzt sich am unteren Teil des Magens ab. Dort wird es dann durch eine kanalähnliche Pipeline in Richtung Eikammer umgeleitet, wo es dann mit der Dotterpipette ins Ei injiziert wird. Das fertige Ei wird anschließend durch Muskelkontraktionen zum Mündungsloch (Kloake) befördert. Die durch die Steinschmelze entstandenen Gase sorgen danach für den nötigen Druck ( 180 Bar), das Ei aus dem Mündungsloch heraus zu katapultieren. Da die Gefahr sehr groß ist, dass die Eier bei dieser extremen Beschleunigung zu Bruch gehen könnten, besitzen Hühner extra Skills im Nestbau. Somit sind sie in der Lage ihr Nest bzw. Schmelzplatz so zu konstruieren, dass die Eier nach ihrem Abschuss nicht zerstört werden.

Schlussfolgernd ist die Bezeichnung des Eidotters als Eigelb wissenschaftlich nicht korrekt. Genau genommen ist es eine gold-gelbe Pigmentierung, die durch die Injektion der Goldpartikel in das Ei nach der Steinschmelze entstanden ist.

Richtig heißt es also: "Eigold".

Ein weiterer Beleg dafür ist der häufig als Goldenes Ei verstandene Titel eines James-Bond-Films namens Golden Eye. Denn im Grunde weist dieses gesellschaftlich, weit verrbeitete Verständnis auf eine wissenschaftliche Korrektheit hin.

Siehe auch[Bearbeiten]

Arabisches Zwerghuhn Buzzer-Huhn Chicken Invaders Das goldene Huhn
Hanghuhn Marco Höger Hühnerhabicht Hühnerstahl
Hühnerstall Hühnerstall Hühnermieze Huhnd
Jölhuhn Pulpe Rohrhuhn Schwenninger Wild Wings
Tempohuhn Tentakelhühner Tropisches Barrakudahuhn Wasserhahn
Werhahn Whastrichkangalakeygooduckenail Zweiärschiges Vierbein-Mopshähnchen Lady Gacker