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Spiegelwelten:Ostfriesische Religion

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Der nachfolgende Artikel könnte deine religiösen Gefühle verletzen oder du könntest gar vom Glauben abfallen. Wenn du in dieser Hinsicht keinen Spaß verstehst, lies bitte hier weiter.

Falls dein fester Glaube unerschütterlich ist, du gar keinen hast oder sowieso schon den Scheiterhaufen vorgeheizt hast, wünschen wir dir viel Vergnügen beim Lesen dieses Artikels.

Gezeichnet, die Hohepriester und Propheten der Stupidedia

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Die ostfriesische Religion ist eine Glaubensart, die hauptsächlich im Norden und Osten der friesischen Insel praktiziert wird.

Hugo Baume[Bearbeiten]

Religiöse Ansichten[Bearbeiten]

Hugo Baume zählt als der Erlöser und der Prophet der wahren Religion Ostfrieslands. Religiöse Oberhäupter im ganzen Land predigen von ihm. Er soll als schlichter Bauersjunge geboren wurden sein und hat Tag und Nacht damit verbracht, Kartoffeln zu ernten.

Der Bauer Baume hinten. Vorne sein Bruder Holze. Seine Pferde Klotz und Otze pflügen das Feld und zerstören dabei die Kartoffeln. Baume muss dadurch zwei Tage hungern, da die Kartoffelvorräte nicht für ein ganzes Jahr reichten.

Er führte bis zu seinem 78. Lebensjahr ein glückliches Leben. Dann starb Hugo Baume völlig erwartet an Herzversagen.
Da die Geschichte von ihm ziemlich unspannend klingt, haben sich clevere Leute noch schnell ein paar Sätze hinzugedacht. So wurde aus Baume ein unglaublicher Prophet, der viele Menschen geheilt hat. Er selbst starb im 33. Lebensjahr an einer Straßenlaterne, weil er zu viel Blut an seinem letzten Abend geopfert und dann getrunken hatte (so die religiösen Überlieferungen).
Einige seiner Wunder, an die Religionsanhänger auch heute noch glauben, sind unter anderem:

  • Er ließ Weißbrot in fünf Minuten in Nichts auflösen, wenn niemand hinschaute
  • Wenn er sich mit seinem Körper auf Eis legte, schmilzte das Eis unaufhaltsam
  • Er konnte 60 Stunden ununterbrochen Kindern vorlesen, während sich deren Eltern in einem Hotel in der Nähe ausruhten
  • Er kritisierte die damalige Religion und warf Gottesbilder gegen eine Mauer, die heute für nicht-ostfriesisch-religiöse als Klagemauer behandelt wird, um die verlorenen Bilder zu betrauern

Der Prophet Baume soll zudem insgesamt ein Gebot geäußert haben, wonach man weder töten noch stehlen, Ehebruch begehen oder sonst irgendwie was machen darf.
Das größte Highlight in Baumes Leben war ein 40-tägiger Rückzug in seinem Apartement bei trocken Brot und Leitungswasser, welches er nur nachts zu sich nahm. Alle Leute sollten dem Beispiel des damals 26-jährigem folgen und tagsüber nichts essen. Bis jetzt starben etwa 23.771 Personen an Unterernährung oder sind schlicht und ergrefend verdurstet. Ausgenommen von dem sogenannten "Ramsh-Monat", wie er offiziell bezeichnet wird, sind Übergewichtige und Wohlernährte, während Schwangere und Kranke eine extra harte Tour durchstehen müssen. So soll "die Seele gereinigt werden".

Wissenschaftliche Ansichten[Bearbeiten]

Solche Laternen stehen nun überall in Ostfriesland, um den Messias der ostfriesischen Religion tagtäglich zu gedenken.

Nach ausgiebigen Forschungen ungläubiger Wissenschaftler soll es den Hugo Baume tatsächlich gegeben haben. Sein Grab wurde im Jahre 1794 OZR in der Nähe eines Schnellrestaurants gefunden, welcher dann wegen Entweihung eines nicht bekannten Heiligtums auf fünf Milliarden ostfriesische Kronen + Erhaltung der Grabstätte verurteilt wurde.
Die zuständigen archäologischen Behörden untersuchten das Grab und später auch die Leiche, die darin verborgen war. Dabei fand man heraus, dass Baume tatsächlich an diesem Pfahl gestorben ist...allerdings durch eben diesen erwarteten Herzinfarkt, wodurch der Religiöse unter der Laterne zusammenbrach und dort liegengelassen wurde. Durch einen Erdrutsch, der fünf Tage nach seinem Tod erfolgte, wurde er ebenfalls korrekt bestattet.
Zahlreiche Wunder, die die Wunder Baumes widerlegen konnten (so hatte er Weißbrot nicht verschwinden lassen, sondern nur aufgegessen), dementierten die religiösen Oberhäupter stark.

Praktizierung der Religion[Bearbeiten]

Körperliche Taufe[Bearbeiten]

Dieser Junge wird gerade getauft

Das "eigentliche Leben", so sagt man, beginnt mit der religiösen Taufe im jugendlichen Alter. Dafür muss man jugendliche Freunde haben, die schon getauft wurden. Diese schmeißen dann den zu taufenden Menschen symbolisch vom Bösen in das reinigende Wasser. Vorher mussten die Jugendlichen jedoch noch das Wasser spirituell reinigen, in dem sie sich damit vorher eine Stunde abduschten und somit etwas von der Religion für andere wieder abgaben. Da sich die meisten dann nicht mehr in das dreckig aussehende Wasser hineintrauen, werden sie einfach hineingeschubst oder notfalls auch geschmissen.

Geistliche Taufe[Bearbeiten]

Die geistliche Taufe wird meistens neben den Schulen praktiziert. Schüler zwischen 16 und 17 Jahren müssen drei Stunden wöchentlich in der Schule länger als sonst bleiben, um einen halbjährigen Unterricht zu begleiten. Wer zum Schluss durch die geistliche Abschlussprüfung durchfällt, wird des Landes verwiesen und darf woanders rummosern.
Im Unterricht werden den Schülern Sachen beigebracht, wie der Leidensweg von Hugo Baume war, wie er starb und wie man seine Lehren weiterbehalten könnte.

Ramsh-Monat[Bearbeiten]

Dieser Monat taucht in der ozeanischen Zeitrechnung nicht auf und dürfte Nicht-Religiösen daher unbekannt sein. Der Ramsh-Monat ist ein 40 Tage andauernder Jahreszyklus, an dem man an Tageslicht nichts essen oder trinken darf. Dabei gilt es, strikte Regeln zu beachten sowie zahlreiche Sonderregeln wie z. B. den Fünf-mal-wöchentlich-Zyklus, den sich hohe religiöse Tiere ausgedacht haben, um mehr Anhänger für ihre Religion zu gewinnen.

Karamell[Bearbeiten]

Das Karamell ist der heilige Wert eines jeden Ostfriesen. Begeht man eine gute Tat, sinkt die Punktzahl des Karamells; begeht man eine schlechte Tat, steigt die Punktzahl. Hält man den Ramsh-Monat nicht ein, hat man sich alle Chancen im Karamell verbaut.
Bei 0 Punkten soll man angeblich wieder als Mensch wiedergeboren werden. Die niederste Art, wiedergeboren zu werden, sie es, ein unbenutztes Handtuch am Straßenrand zu sein.

Das Gebet[Bearbeiten]

Nach Baumes Beschlüssen sollte man 50 mal täglich in die Himmelsrichtung Nord-nordsüdwest beten. Da aber kein Schwein weiß, wo das ist, beten sie alle in verschiedene Richtungen, was in den Gotteshäusern zu Chaos führt, da jeder kreuz und quer sein Gebetsnagelbrett hinlegt, wo er will.

Heirat und Trennung[Bearbeiten]

Hier war der Ehemann so wütend, dass er den Wald anzündete. Die Flammen ergaben von oben gesehen den Satz "Trude, ich lass mich scheiden!"

Zwischen Heirat und Trennung liegen statistisch gesehen rund sechs Jahre. Eine Heirat kann in der ostfriesischen Religion stets annulliert werden...jedoch nur, wenn sowohl Ehemann als auch -frau zeigen, dass sie die Trennung wirklich wollen.
Bei der Hochzeit gibt es kein großes Tohuwabohu. Sobald zwei Menschen zusammengezogen sind, gelten sie religiös als verheiratet und sind damit auch an religiöse Pflichten gebunden, wie z. B. die Frau-Mann-Ansicht, wonach ein Mann laut Emanzipierungsbeschluss vom 1. ostfriesischen Konzil mindestens eine Stunde hinter dem Herd in der hauseigenen Küche verbringen muss, um sich seine Lieblingsfußballmannschaft im Fernsehen anschauen zu dürfen.

Ableben[Bearbeiten]

Sobald ein Familienmitglied gestorben ist, wird das Hab und Gut unter den Kindern zu gerechten Prozentsätzen verteilt, wie man sie bei fairen und transparenten Fernsehgesellschaften zu Genüge kennt, wobei die Erbenden mindestens 90% an die relgiösen Oberhäupter abtreten müssen, die sich dann teure Sportwagen leisten können.
Das Grab wird religiös-gerecht mit einer Straßenlaterne verziert. Oben nagelt man ein Holzbrett an, wo der Name des Verstorbenen steht. Unter der Laterne muss die Leiche vergraben liegen. Tut sie es nicht, ist sie offiziell nicht tot. Meistens wird diese Klausel benutzt, um vom Staat Ostfriesland noch ein paar weitere Jahre Rente für den verstorbenen Opa zu kassieren. Die zuständigen Friedhöfe melden schon seit 1799 OZR Ebbe auf ihren Geländen.

Hohe Tiere der Religion[Bearbeiten]

Die hohen Tiere der Religion haben keinen besonderen Namen, da die Leute an der Spitze der Meinung waren, dass man Respekt nicht durch Namen vergibt.
Leicht zu erkennen, jedoch nicht zu verwechseln mit einem Prominentem oder einem Politiker sind sie an protzigen Autos und Millionenvillen, die meist in ein und der selben Stadtregionen zu finden sind.
Einmal alle zehn Jahre treffen sich alle hohen Tiere und beraten sich, was man in der Religion besser machen könnte. Solche Treffen nennen sich Konzile und enden zu 90% ergebnislos, weil sie einfach alles klasse finden.

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