Saturn (Elektromarkt)

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Wo gehts'n jetzt lang? Dieser Artikel behandelt den Elektronikgeizhals! Für den Kommerzplanet siehe Saturn
Diese Werbekampagne für merkwürdige Slogans war ein voller Erfolg!

Saturn, der, das, ist ein Elektromarkt, der eigentlich genau dasselbe ist wie Expert, Conrad oder Media Markt. Gegründet wurde dieses goldige Gelände für Geizhälse von Dagobert Duck. Als dieser beinahe einen Herzinfarkt bei der Besichtigung seines um 0,021 mm gesunkenen Geldpegels erlitt, beschloss er kurzerhand eine neue Einnahmequelle zu eröffnen. Da von ihm verlangt wurde, mindestens ein Geschäft nicht nach seiner Marken-Schleichwerbung zu benennen (á la: DuckDiesel an der D.Duck-Tankstelle, besuchen sie jetzt die D-Homepage im Entnet usw.), klaute der kreative alte Knacker einfach den Namen und das Logo von dem Planeten Saturn.

Allgemeines[Bearbeiten]

Obwohl niemand so genau weiß, wann die Kette eigentlich gegründet wurde, ist immerhin klar, dass Filialen wie die Pilze in der Regenzeit aus dem Boden schießen. Gestern war da noch eine 247 Jahre alte Eiche, heute blickt man auf 3 Tonnen Beton, Stahl, unmotivierte Mitarbeiter und Raumerfrischer. Durch die originelle Werbung, (nackte Frauen aus Elektroschrott), kamen viele einsame Männer hoffnungsvoll angelaufen. Als sie jedoch bemerkten, dass sie nur verarscht wurden, zogen sie wieder betrübt ihres Weges. Wegen des plötzlichen Ausbliebs von Kunden, startete Saturn schließlich Phase 2.
Das neue Maskottchen war nun eine alter Punker, der für 2,50€ den ganzen Tag auf den Kunden zeigt. Diese geniale Marketing-Strategie lockte erneut Kunden ins Haus. Da das Konzept vom Maskottchen-Tausch so erfolgreich war, wurden jährlich neue produziert, wie zum Beispiel ein königliches Pärchen, ein bekannter Adipositas-Patient im Strampelanzug, zwei schwerhörige Ghetto-Gangster von da Ecke alta. Irgendwann wurde sogar das drogensüchtige Kind des Osterhasens entführt und dazu gezwungen, einen guten Freund des Osterhasen, den Santa Klaus (Name zum Schutze der Person geändert), brutal zu misshandeln.

Produkte[Bearbeiten]

Da Saturn nicht in der Lage ist, funktionstüchtige Haushaltsgeräte zu entwickeln, brachen sie einfach in anderen Elektro-Märkten wie "Media-Markt", "Haas", "Conrad" und co. ein, stahlen deren Produkte und Blaupausen und begannen, frech wie sie waren, die gestohlene Ware unter dem Synonym "Made-In-China" weiterzuverkaufen (siehe: legaler Schwarzmarkt oder auch: Mafia).

Den langjährigen Slogan: Geiz ist geil erkennt man auch beim Personal. "Dit is net meene Abteilunk !?" Da beim jährlichen Einbruch auch des öfteren Media-Markt-Mitarbeiter geklaut werden, erübrigt sich die Frage: "Wo ist denn sonst ihre Abteilung"... Ansonsten gibt es im Saturn hochwertige Artikel, über PC-Spiele, Kaffeemaschinen und USB-Sticks bis hin zu Geschenkgutscheinen direkt an der Kasse. Dabei unterscheidet sich dieser Fachhandel nur in den Sonderangeboten von ihren Konkurrenten, sprich "Geiz ist Geil, deshalb sparen wir uns das Preisschild bis zum Kauf, dann sehen sie ja den Preis ..."

Zukunft[Bearbeiten]

So stellt sich ein Karikaturist Saturn in der Zukunft vor.

Wie in den Werbespots ausdrücklich gezeigt, wird unsere Zukunft aus gefühlskalten Elektro-Weibern, in Sarajevo erschossenen Thronerben, kugeligen Ex-Sumos, Hippen-Hipstern-Hippies und Herzlosen-Homo-Hasen bevölkert. Macht ja auch Sinn, schließlich können sogar EU-Gegner ins EU-Parlament gewählt werden; warum dann auch nicht diese Zukunft? Selbstverständlich glauben die potenziellen Kunden alles, was im Fernsehen oder in der Zeitung zu sehen ist (muss ja stimmen) und gehen einfach mal hin, um sich die Elektroschrott-Frau anzusehen. Später kommt der Kunde mit einem neuen Staubsauger, einem Stapel Polyesterdecken und einem zweiten Kaffeepad-Halter für seine Frau zurück. Trotz Enttäuschung ist er hoch zufrieden mit sich selbst, da er es wieder geschafft hat, seinen Jahreslohn in drei Stunden zu verprassen. Wer kennt ihn nicht, den Spruch: "Befreit für Stunden in Sekunden ?" Die Mitarbeiter werden der Kette dank der neuen Elektronikmarktfachverkäuferausbildung allerdings nicht ausgehen.

Reklamation[Bearbeiten]

Spätestens nachdem man bemerkt hat, dass der neue Staubsauger zwar den Hamster aber nicht den Dreck eingesaugt hat, die privaten Fotos der neuen Digitalkamera schon im Internet zu finden sind, der Mp3-Player die ganze Zeit nur "Sag mal von wo kommst du denn her?" trällert und anschließend auf eine Antwort wartet, die Kaffeemaschine an chronischem Durchfall (des Kaffeepulvers) leidet und man ihr so ständig einen Einlauf (mit warmem Wasser) machen muss oder man endlich entdeckt, dass das lustige Antennenmotiv auf dem Geschenkgutschein in Wahrheit ein Sender für Google ist, will man nur noch eines: Reklamieren!

Natürlich stehen dafür auch viele nette Mitarbeiter bereit. Wenn man Glück hat, hat einer gerade seine Ankunfts-, Frühstücks-, 1. Kaffee-, Läster-, 1. Zigaretten-, Mittags-, 2., 3. & 4. Kaffee-, 2. bis 24. Zigaretten-, Schöhnheitsschläfchen- oder eine der 83 Toilettenpausen beendet und so zur Arbeit gezwungen ist. Falls man so einen Lohnsklaven sieht, erstmal ein Foto machen, solche Sichtungen sind selten! Da solche Subjekte sehr arbeitsscheu sind, sollte man sich von hinten an sie heranschleichen, denn sonst folgt unweigerlich eine Hetzjagd durch die komplette Filiale.
Wenn man es tatsächlich geschafft hat, einen von ihnen einzufangen und ihn mit dem dem Elektroschocker , um nur 28,80€, zum Staubsauger zu treiben, sieht er sich dann, gezwungenermaßen, doch noch den Apparat an. Er bemerkt das jämmerliche Piepsen des Hamsters im Inneren und fragt wo denn jetzt das Problem liegt (es ist ja gleich Pause), ob er sie zum Chef-Techniker weiterschicken soll, dafür muss der Kunde nur den Passierschein A-38 erwerben oder ob er den vollen Staubsaugerbeutel gleich gratis um 12 € entsorgen soll, um einen neuen zu verkaufen.

Was man aber wirklich nie tun sollte, ist, das Geld zurückzuverlangen. Der Verkäufer tippt nach einem hysterischen Kreischanfall zuerst etwas in den Computer, veranstaltet einen standardmäßigem Regentanz und opfert dem großem Watz solange Hühner, bis die Security kommt, um den Staubsauger der Polizei vorzuführen und ihn wegen arglistiger Vortäuschung falscher Tatsachen anzuzeigen, zu verklagen und einzubuchten. Tja, dann steht man da. Der Punkeropi kommt, um einen auf ein Bier einzuladen. Dann sitzt man dort, ohne Staubsauger, ohne Hamster, ohne Geld, aber mit dem 0,2 Liter Bier, das man doch noch selbst bezahlen musste, nachdem der alte Penner "kurz mal eben Zigaretten holen" gegangen ist.

So muss Technik!

Jubiläum 50 Jahre Saturn[Bearbeiten]

Vor einiger Zeit gab es was ganz neues: Saturn ist 50 Jahre alt geworden! Was aber nicht bedeuten soll, dass die Produkte besser geworden sind. Die stehen da vielmehr schon seit 50 Jahren rum und nun war auch allerspätestens jede Garantie für die Produkte im Regal abgelaufen. Also "liebe Kunden", keine Chance mehr, den Schrott wieder zurückzubringen. Der Werbespruch wurde auch erneuert: *Geil ist geil! Soll wahrscheinlich so viel suggestieren wie: "Wer das liest ist doof" oder "Sinnlos ist sinnlos".

Literatur[Bearbeiten]

  • "Geiz ist Geil" - Von Dagobert "Geizgamasche" Duck
  • "Dat is' nisch meene Abteilunk!" - Mario Barth
  • "Gutes von Gestern ist die Einnahme von Morgen" - Filialleiter: F-27741
  • "Geiz macht Heil" - unbekannter Autor (Entstehungszeit ca. 1943)
  • "Sooo! muss Technik" - Vom bekannten Grammatiksünder Yoda