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YouTube-Partnerprogramm

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Ein YouTube-Partner in den unbarmherzigen Händen seiner Profitgier. Die Qualität ist im Keller (nicht im Bild).

Das YouTube-Partnerprogramm ist die Leibeigenenklausel der Videodumpingmaschinerie YouTube, die deren Unterzeichner zu Lustsklaven und Heuchelautomaten der Zuschauergemeinde herabwürdigt. Eine innige Partnerschaft mit YouTube ermöglicht es dem objektophilen Channelbesitzer sein Hobby zu einem bezahlten Beruf zu machen. Die Höhe des Gehalts richtet sich hierbei akkordlohnartig nach Klicks, Abonnements und sonstigen freundlichen Gegenleistungen der Zuschauer. Dass man den meisten YouTube-Partnern aus Deutschland ihre finanziell verbesserte Lage nur an der besseren Kamera und dem Apple-Inventar ansieht, viele YouTube-Partner aus den USA zugleich aber meist hochwertige Heimvideos produzieren können und auch als kleine Kanäle schon konnten, ist durchaus verwunderlich.

Geld mit YouTube verdienen[Bearbeiten]

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Das Hobby zum Beruf zu machen, ist häufig ein erstrebenswerter Zustand. Zumindest, wenn man in seiner Freizeit nicht runzeliges Fallobst nach dem Verfaulungsgrad sortiert oder Amateur-Pornos dreht. Geld zu verdienen mit YouTube ist zwar nicht unbedingt selbsterfüllender oder würdevoller, aber unter Umständen durchaus erfolgreicher - solange man erfolgreich nach dem 9Live-Prinzip definiert: Quantität statt Qualität. Oder wie man es bei Extra 3 sagt: "Qualität senken, Quantität steigern." Das bedeutet für den vorbildlichen Partner folglich, seine moralischen Ideale in die Tonne zu treten und sich durch penetrant aufdringliche Weise irgendwie in das Gedächtnis der Zuschauer zu brennen.

To-Do-Liste[Bearbeiten]

  • Ideen von billigen Gameshows à la "Elton vs. Simon" kopieren!
  • Sich mit anderen YouTubern zusammen tun, um noch mehr Leute anzufixen.
  • Sich bei den Abonnenten immer brav bedanken. So tun, als wäre man wirklich dankbar.
  • Specials zu medienwirksamen Ereignissen raushauen.
  • Ein Gewinnspiel ohne nennenswerte Gewinne starten!
  • Accounts auf Facebook, Twitter, Myspace und Google+ erstellen, die sekündlich mit einschläfernden Gesülze befüllt werden müssen.
  • Videos des Gewinnes wegen produzieren, nicht der Freude!!!
  • Eine Horde von Hatern mobilisieren, die ich auf diesen Artikel hetzen kann.
  • Im gesamtem Video unterwürfig um Kommentare, Favoriten, Abonnenten und "Daumen Hoch" betteln!
  • Den oralen Scham über den Verlust jeglicher Würde anschließend die Toillete runterspülen...

Psychologischer Hintergrund[Bearbeiten]

Getrieben von Lustlosigkeit und Ideenverfall versuchen immer mehr davon Betroffene, ihren kreativen Brechreiz auf YouTube auszuleben. Das sogenannte "Bettel-Syndrom" - natürlich benannt nach seinem Entdecker -, wie es bei einigen YouTube-Partnern bereits im Endstadium vorliegt, rückt dabei allerdings erst nach dem Erlangen der Partnerschaft in den Vordergrund. Der Geschädigte entwickelt eine krankhafte Profitgier und beginnt unkontrolliert um Aufmerksamkeit zu winseln. Während ersteres Symptom nur knapp die Gepflogenheiten der GEZ unterbietet, übertrumpft letzteres selbst eine Sattelschlepperladung kulleraugiger Beaglewelpen. Besonders scherwiegend ist dabei, dass sich im Krankheitsverlauf die Symptome noch drastisch verstärken. Manche YouTube-Partner treten in puncto Dreistigkeit sogar in Konurrenz zu den bisher ungekrönten (aber als Kirche anerkannten) Zeugen Jehovas. Aber all das geschieht vergleichsweise selten vor dem Aufstieg in den erlauchten Kreis des Partnerprogrammes. Die Bewertungen der Videos bis zu diesem Ereignis stellen sogar noch ein vergleichsweise exaktes Maß für die Qualität dieses Videos dar und nicht für die Anzahl hirnentleerter Teenager, die ihren großen Idolen selbst in den T-Shirt-Fanshop folgen.

Gute Beispiele und Beispiele aus Deutschland und Amerika[Bearbeiten]

Warnhinweis: Einige der folgenden Personen sind so exorbitant unwichtig, dass ein gewisses Insiderpotenzial besteht. Für alle jedoch, die ihre unerfüllte Freizeit mit YouTube verschwenden, hat er aufklärenden und anregenden Charakter. Wir bitten das zu berücksichtigen.

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HerrTutorial[Bearbeiten]

HerrTutorial ist der unangefochtene Kriecherkönig. Unabhängig und einmal abgesehen vom Inhalt seiner Vidoes, fleht er seine Zuschauer in jedem davon herzzerreißend an, ihm virtuell Favoriten-Zucker ins Hinterteil zu pusten. Mit seiner sensiblen "Ihr seid die Besten"-Nummer schmeichelt er dabei jeder Verehrerin die bedingungslose Sympathie ins Unterbewusstsein. Da können auch halbstündige Videos über Hühneraugencreme oder ein typischer Gutmenschenreport über Mobbing in der Schule oder das Selbsbewusstsein nichts mehr zerstören. Gut ein Drittel der Videozeit wird ohnehin für das inbrünstige Erbetteln eines Kommentars, einer Favoritenmarkierung oder einem "Daumen Hoch" verfeuert. Den Rest der Zeit verbringt er damit seine Zuschauer zu begrüßen und Werbung für jegliche Produkte zu machen, die momentan in Amerika angesagt sind.

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nigahiga[Bearbeiten]

Der amerikanische Kanal von nigahiga ist die beste Antwort auf die getreuen Jünger der Deutschen YouTube-Kanäle, die einem immer wieder entgegen schluchzen, amerikanische Kanäle seien nicht fähiger, sie hätten nur mehr Geld. Denn obwohl nigahiga wohl zu den reichsten YouTube-Partnern gehört, haben seine Videos nicht einmal den technischen Standard einer Informatik Homepage der siebten Klasse. Doch er schafft etwas, was deutsche YouTube-Partner seid geraumer Zeit nicht mehr auf die Rolle bekommen haben: Humor.

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clixoom[Bearbeiten]

Einer der wenigen Deutschen Kanäle, dessen Profit man ansatzweise im Inhalt und der Machart seiner Videos wiederfindet ist clixoom. Die Interviewshow darf sich mit einigen durchaus bekannten Prominenten aus dem öffentlichen Leben rühmen. Allerdings wird die Interviewreihe mit einem Gast bis auf Äußerste ausgereizt. Erstens teilt clixoom jedes Interview in gefühlte zwanzigtausend Einzelvideos, die natürlich auf dem "gepartnerten" Hauptkanal hochgeladen werden und jeweils einen weiteren Klick erwirtschaften. Zweitens versucht man bei clixoom auf schon fast mafiöse Weise die YouTube-Startseite zu erreichen, indem man zum Beispiel irreführende Titel erstellt oder wie verrückt durch die Kategorien tigert.

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freddiew[Bearbeiten]

freddiew ist der amerikanische Kanal eines paronoiden Asiaten, dessen Videos das Ideenreichtum des siebenundzwanzigsten Nachfolgers von Call Of Duty weit übertreffen (und das will was heißen) und immerhin wie ein russischer Schmuggellaster mit unzähligen Waffen und Actionpotenzial befüllt sind. Warum aus Deutschland niemand das Niveau der Special Effects nur ansatzweise erreichen kann und nicht über fremdschamwürdige Jackass Parodien oder Windows Movie Maker Effekte hinauskommt, bleibt dabei schleierhaft.

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albertoson[Bearbeiten]

Früher konnte man auf dem Kanal von albertoson immerhin gelegentlich hochklassiges Beatboxing und unterhaltsame Videos genießen. Nach der Verwertung der letzten brauchbaren Ideen beschränkt sich das Kanalkonzept allerdings nur noch auf dümmliche Spielerein mit dem Kloneffekt in trögen Sketchen oder nutzlose Fragevideos, die dafür allerdings en masse.

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YTITTY[Bearbeiten]

Die selbsternannten Revolutionäre der Deutschen Comedy sind YTITTY. Doch seit neuestem beinhaltet der Kanal eine Handvoll nervtötender Unausstehlichkeiten, die jedem Zuschauer unerträglich auf den Geist gehen müssten, ähnlich bei DieAussenseiter zu beobachten doch dort nicht so nervig. Neben dem seit jeher praktizierten Betteln um alle Arten der Aufmerksamkeit, werden nämlich verstärkt sogenannte, aber nicht so betitelte Songparodien produziert. Die Folge: Im Irrglauben, die den sonstigen Durchschnitt fast verdreifachende Zuschauerzahl bei diesen Videos wäre auf die Qualität zurückzuführen und bestünde nicht zu 80% aus Leuten, die sich auf der Suche nach dem Original verklickt haben, entwickeln die Kanalbetreiber einen fast wahnartigen Zustand, in dem sie von eigenem Gesangstalent mehr als überzeugt sind. Der Unterschied zu anderen Leuten, die sich auf ein Genre spezialisiert haben, ist dabei: Andere haben sich auf etwas spezialisiert, das sie können.

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