Revolution

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Revolution (frz. révolution Umwälzung; aus lat.: revolvere zurückwälzen) bezeichnet in der Soziologie einen meist gewalttätigen und immer radikalen Umsturz (-versuch) der bestehenden politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse. Das, worüber eine lange Zeit geschwiegen wurde, wird nun in aller Öffentlichkeit geschrieen. Die Menschen steigen nackt auf die Barrikaden, schwingen Fahnen in grellen Farben und blenden damit die Polizisten. Räte werden gegründet und eine Republik wird ausgerufen. Es gibt aber auch Länder, in denen sich die Leute besonders viel gefallen lassen und daher so gut wie nie rebellieren. Sie werden als Kuschelvolk bezeichnet.
Darüber hinaus ist Revolution der kleine Bruder von Menstruation. Eigentlich ähneln sich die beiden kaum, verfolgen aber das selbe Ziel: es soll Blut fließen.

Vorbedingungen[Bearbeiten]

Falsche Propaganda wirkt oft wie ein Hohn und bringt beim unterdrückten Volk das Faß zum Überlaufen

Die Herrscher können oft nicht glauben, dass sie, vom Volk doch so geliebt, von eben diesem gestürzt wurden. Menschenmassen, die vor wenigen Tagen noch jubelnd auf die Straße gingen und Schüler, die dem Staatsoberhaupt väterliche und brüderliche Liebeslieder sangen und seine Bilder, in Goldrahmen gefasst, durch die Stadt trugen, werfen plötzlich mit Steinen statt mit Blumen. Lebensfreunde und langjährige Mitarbeiter, die den Herrscher mit höchsten Prädikaten vergötterten, ihn in politischer Poesie mit Napoleon auf eine Ebene setzten, spotten nun in aller Öffentlichkeit über ihn. Berater, die dem Regierenden noch sagten, dass alles in bester Ordnung sei, wundern sich, es eine Zeit lang sogar selbst geglaubt zu haben und lachen über ihren Führer.

Nicht alle Revolutionen gehen allerdings von "ganz unten" aus. Das Volk kann auch von Populisten aufgewiegelt werden. Diese ergreifen die Macht, ändern aber an der politischen Gesamtlage nur wenig. Solche Vorgänge passieren regelmässig in Staaten, die sich "demokratisch" nennen. Siehe Bananenrepublik Deutschland

Geschichte[Bearbeiten]

Zuerst kamen die bürgerlichen Revolutionen, welche die industriellen Revolutionen erst ermöglichten. Bürgerliche Revolutionen setzten sich bis heute im Grunde genommen überall durch, wo es im Ansatz eine Zivilisation gibt. Nur in den primitivsten Regionen dieser Erde herrschen die feudalen Machteliten noch bis heute. Doch die Bürger sind nicht nur durch Revolutionen an die Macht gekommen. Sie konnten und können ebenso diese Macht durch eine Revolution von noch weiter "unten" verlieren.

Proletarische Revolutionäre galten schon immer als skandalös und radikal. Sie wurden von den adligen und später auch von den bürgerlichen Machthabern geächtet. Die Mächtigen fürchten sich auch heute noch vor radikalen Revolutionen. Für einen reichen Bonzen ist die Vorstellung, mit einem Schlag Arbeitern zusammen in einer Barrake leben zu müssen, ein regelrechter Schock. Während die bürgerlichen Revolutionen, wie die von 1848, für den Adel noch relativ sanft mit nur politischen Entmachtung und allzu unvollständigen Enteignungen endeten, so drohen die Proletarier nun mit weitaus härteren Einschnitten in die traditionell tief verwurzelte Verschwendung, im Lebensstill und Selbstverständnis der Bonzen.

Ablauf[Bearbeiten]

Zu den ersten, die im Zuge einer Revolution an die Wand gestellt werden, zählen die Mitarbeiter der Marketingabteilungen großer Unternehmen, gefolgt von den aktuellen Machthabern der betroffenen Gesellschaft. Danach folgen weitere Personen, die nichts vom Katzen zerhacken wissen.

Organisation[Bearbeiten]

Bernd Lehmann (14. v. L.) versucht bei einer Revolution "Jürgen dem Trinker" ein Bein zu stellen

Je nach Ziel und Intuition der handelnden Revolutionäre wird der Staat neu organisiert. Im Idealfall hat die Revolution einen mächtigen Führer, der bei Erfolg die alleinige Macht an sich reißt und somit alle Komplikationen, die eine Demokratie mit sich bringen würde, im Vorhinein unterbindet. Der Pöbel hat während der Revolution die seltene und willkommene Gelegenheit, ungestraft Nahrungsmittel und Güter von wehrlosen Kapitalisten zu erbeuten und sie danach zu verbrennen.

Folgen[Bearbeiten]

Eine Revolution wirkt sich meistens sehr positiv auf eine Gesellschaft aus. So sorgt sie vor allem wirtschaftlich dafür, dass die heimische Waffenindustrie aufblüht. Darüber hinaus sorgt sie, wie reguläre Kriege auch, dafür, dass der Frauen- und Schwulenanteil (besonders positiv) in der Gesellschaft drastisch ansteigt. Vor allem steigt der Anteil jener Leute, die ihren Körper zeigen und die alten Perücken des Adels werden von den revolutionären Schwulen erbeutet und übernommen.

Da mit der gestürtzten Regierung auch ihre Klientel und die alten Machtstrukturen insgesamt beseitigt werden, sind mit einem Schlag alle Probleme des Staates wie zum Beispiel die Vetternwirtschaft, politische Verkrustung und Korruption beseitigt. Diese kommen danach erst langsam wieder zurück - bis zur nächsten Revolution.

Große Revolutionäre[Bearbeiten]

Große Revolutionen[Bearbeiten]

Siehe auch:[Bearbeiten]