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Fishbook

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Das berühmte Fishbook Logo, das erste völlig netzfreie Netzwerk ohne Haken und Ösen und vor allem: völlig geruchsfrei!

Fishbook ist weltweit das erste soziale Netzwerk für Meeresbewohner.

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Geschichte
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Bereits kurze Zeit, nachdem das Vorbild Facebook im Februar 2004 auf Sendung ging, wurden maritime Stimmen laut, man wolle auch so etwas. Leider richtet sich das originale Facebook nur an Zweibeiner und basiert auf der Teilnahme möglichst vieler davon. Flossen- und Tentakelbesitzer sind allerdings bei Facebook nicht vorgesehen und auch die vielen verschiedenen Funktionen sind für die Kiemenfraktion eher unattraktiv.
So setzte sich der (inzwischen weltberühmte) jugendliche Fishbookgründer Nemo Algenberg mit zahlreichen Mitschülern seiner Riffschule zusammen und veröffentlichte selber die ersten Informationen. Sowohl die guten Anemonenstandorte wurden online gestellt, als auch Warnungen vor natürlichen Fressfeinden, man konnte sich bereits in Friendlisten verlinken - und von Anfang an gab es auch bereits die beliebte Einzelfunktion des sogenannten "Flossenanstupsers". Kritik wurde anfangs vor allem aufgrund des Namens laut: Viele potenzielle User fühlten sich durch den Begriff "Netz"werk abgeschreckt und verstanden erst nach und nach, dass auf Fishbook nur vernetzt und nicht eingenetzt wird. Dadurch entstand auch der berühmte Slogan: "Fishbook, netzfreies Netzwerk ohne Haken und Ösen!"

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Nutzer und Nutzungsverhalten
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Auch Fishbook basiert auf dem Prinzip der "vielen Nutzer", erst seit sich große Teile der Weltflossengemeinde einen Account zugelegt haben, ist das Netzwerk nicht mehr zu stoppen. Willkommen sind alle Wasserbewohner - Süßwasser, Salzwasser und auch Aquarienbewohner können sich anmelden. Es haben sich Stand August 2011 bereits 120 Milliarden männliche, weibliche, bifunktionale und neutrale Nutzer eingefunden.

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Funktionen
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Nach wie vor versucht sich Fishbook stark an seinem humanuellen Vorbild zu orientieren. Viele Funktionen wurden übernommen, angepasst, maritimisiert und auch verbessert.

Vor allem im Schwarm bewährt sich die Navigationsfunktion von Fishbook. Gezielt können Schwimmkollisionen vermieden werden. Auch der schnellste Weg zum nächsten Laichgrund kann leicht gefunden werden!

Friendlisten[Bearbeiten]

Während auf Facebook die Friendlisten je nach Beliebtheit der Nutzer zwischen zehn und eintausend Freunden pendeln, erwiesen sich die Friendlisten bei Fishbook sofort als großer Publikumsmagnet. Nicht selten haben einzelne Nutzer bereits wenige Stunden nach ihrer Registrierung eine Million Freunde!

Chatfunktion[Bearbeiten]

Krill, Fische, Garnelen und all die anderen verbringen ihr Leben mit andauerndem Schweigen. Obwohl einige Bewohner der Meere teilakustische Kommunikationssysteme besitzen, sind die vielgestaltigen Schwimmwesen nicht gerade als Schnatterliesen bekannt. Fishbook erkannte diese Marktlücke und bietet eine umfangreiche Chatfunktion für alle! Sobald man einander in der Friendlist akzeptiert hat, kann man die geniale Erfindung nutzen. Man klickt mit dem haifischflossenförmigen Cursor einfach auf den Namen seines Friends und schon öffnet sich die luftblasenförmige Chatblase und man kann sich den generationenlang aufgebauten Kommunikationsstau von der Seele reden.

Anstupsen[Bearbeiten]

Der Flossenanstupser ist die beliebteste Funktion auf Fishbook. Vor allem bei Schwarmfischen führt eine einzelne Profilnachricht, man wolle angestupst werden, oft dazu, dass man mehr als eine Milliarde Anstupser bekommt! Auch vereinsamte Höhlen- oder Schneckenhausbewohner haben mittels der Stupser plötzlich ungeahnte Chancen auf halbanonyme soziale Kontakte.

Flosse hoch-Button[Bearbeiten]

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Der Flosse hoch-Button ermöglicht es, schnell und unkompliziert seinen fischigen oder fischähnlichen Freunden mitzuteilen, dass ihnen ein Foto, eine Statusänderung, eine Beziehungsänderung oder auch einfach nur eine Alge gefällt. Auch auf vielen anderen Internetseiten des WaterWideWeb findet sich bereits der "Flosse hoch"-Button wieder.

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Soziale Spiele und Anwendungen
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Farnville[Bearbeiten]

Wenn man sich bei Farnville registriert, bekommt man zum Einstieg einen eigenen kleinen Farn. Durch geschickte Neupflanzungen und die Hilfe befreundeter Nutzer, kann man sich eine komplette Farnplantage erwirtschaften. Ein vollkommener Spielspaß für jung und alt, der sich vor allem bei Einsiedlerkrebsen höchster Beliebtheit erfreut!

Ein zufriedener Nutzer - endlich eine Form der nonverbalen Kommunikation, die jeder Fisch verstehen kann, egal ob man aus Süß- oder Salzwasser oder nur aus dem Aquarium kommt!

Hai Wars[Bearbeiten]

Wer wollte nicht immer schon mal ein Hai im Haifischbecken sein!? Hai Wars ist eine Anwendung, mit der die hinteren Glieder der Fresskette endlich auch einmal aufsteigen können! Brutale Duelle, Bandenkämpfe und Intrigen prägen das Spiel und endlich haben selbst die sozialsten Teichfrösche auch einmal die Möglichkeit mit mehr als 2000 messerscharfen Zähnen bewaffnet harmlose Kleinkinder am Strand zu ermorden.

Glücksnuß[Bearbeiten]

Diese Anwendung hat den Charakter eines Horoskops. Klickt man sie an, wird einem ein mehr oder weniger passender Spruch präsentiert. Hier eine Auswahl der beliebtesten Sprüche für jeden Ozean:

  • Sie werden 200.000 Kinder bekommen.
  • Sie haben die Wahl, denn heute ist Waltag.
  • Nimm Dich in Acht vor fliegenden Fischen.
  • Gut gelaicht ist halb gewonnen.
  • Silberfischchen sind silber, Schweigen ist Gold.
  • Nicht jeder Wurm hat einen Haken.

Veranstaltungskalender[Bearbeiten]

Endlich verpasst man keine wichtigen Termine mehr - Fishbook hilft einem alles immer unter Kontrolle zu behalten. Laichzeiten und Laichgründe finden ihren festen Platz im Kalender der Nutzer, ebenso die Öffnungszeiten der panozeanischen Paarungsgründe und die wichtigsten Schleppnetzrouten und Angelwettbewerbe. Vor allem die Warnfunktionen des Fishbook Kalenders vor Standorten der Hochseefischerei haben inzwischen bei den Menschen zum andauernden Eindruck eines immer leerer werdenden Meeres geführt - das Gegenteil ist der Fall. Die weite Verbreitung der bestmöglichen Fortpflanzungszeiten hat zum exponenzialen Wachstum ganzer Arten geführt. Die Meere sind voller Fische, mehr denn je!

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Konkurrenz
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Kuuglefish+, DIE kommende Konkurrenz für Fishbook?

Auch als das derzeit größte maritime Netzwerk muss sich Fishbook vor Konkurrenz fürchten. Immer wieder starten Versuche, ein neues, innovativeres und größeres Netzwerk aufzubauen. Nach fehlgeschlagenen Versuchen von WKW (Wasserbewohner-kennt-wen?), FishSpace und SchwimmerVZ sowie Gluckr, der Unterwasservariante von Flickr, startet eine bereits sehr bekannte und im Internet stark verbreitete Firma den Versuch, ein eigenes Netzwerk zu etablieren. Kuuglefish+ (verbal schlicht als Kuugle Plus bezeichnet) lautet der Name des neuen Netzwerks, das sich zwar noch im Anfangsstadium befindet, aber trotzdem jetzt schon von Kritikern hoch geschätzt wird. Die wohl größte Neuerung in dem von einem Kugelfisch entwickelten Netzwerk ist die Möglichkeit, seine Freunde in Schwärme einzusortieren. Während bei Fishbook alle Freunde sämtliche Beiträge, Schwimmrouten und Laichgründe sehen können, die der Nutzer veröffentlicht, kann bei Kuuglefish+ der Nutzer problemlos entscheiden, welche Schwärme welche Beiträge sehen können.

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Kritik
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Experten verweisen immer wieder auf die stetig steigende Zahl an Fishing-Angriffen auf die Benutzer Fishbooks. Die Benutzer werden bei derartigen Angriffen mit interessant wirkenden Video- oder Fotobeiträgen auf täuschend echt gefälschte Netzwerk-Seiten geleitet und können so mit einer kleinen falschen Flossenbewegung schnell im falschen Netz landen.

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Weitere Informationen
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Alle maritimen Informationen haben inzwischen Einzug auf Fishbook gehalten. Sowohl eine Navigationssoftware für Mehrozeanbewohner als auch innerschwärmische Navigations-Systeme haben ihren Platz. Seit 2009 bietet der Auktionsanbieter "Haibay" auch eine Kleinanzeigenplattform an. Zu günstigen Preisen kann man sich so manches Schnäppchen sichern. Die Bandbreite der Angebote reicht von Stockfischen, die ihre Stöcke vertickern, Supernannies für 400köpfigen Guppynachwuchs, illegalem Handel von verschreibungspflichtigen Wasserenthärtern für Aquarienfische, Krillrezeptbüchern für Bartwale bis zur Höhlenbeleuchtung für Tiefseefische, bei denen Zitteraale die Elektrizität ampereweise offerieren oder Kerzenfische eine günstige Alternative darstellen.

Facebook und Co.
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Gelungen

Der Artikel Fishbook ist nach einer erfolgreichen Abstimmung mit dem Prädikat Gelungen ausgezeichnet worden und wird zusammen mit anderen gelungenen Artikeln in unserer Hall of Fame geehrt.

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