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Ehe

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Szenen einer Ehe..

Lebensende mit 3 Buchstaben, die Abkürzung von: Errare humanum est (lat.: „Irren ist menschlich“). Sie ist praktisch gesehen das Gegenteil einer Symbiose: Eine parasitäre Lebensgemeinschaft mit einseitigem Nutzen und bildet das Gegenstück zur Lebenspartnerschaft bei homosexuellen Partnern.

Begriffliche Herkunft[Bearbeiten]

Ehepaar (aus dem Altmittelhochniederdeutschen) setzt sich aus den Worten "ehe" (damals) und "Paar" (Paar) zusammen. Der Begriff bezeichnet zwei Personen, die "damals" ein Paar waren und besteht aus einem Ehemann und einer Ehefrau

Rechtliches[Bearbeiten]

Wenn sich ein Paar entscheidet zu heiraten, wird es zum Ehepaar. Das bedeutet, dass die beiden nicht mehr freiwillig zusammen sind, sondern durch das Gesetz dazu gezwungen werden. Dann machen sich beide gegenseitig das Leben zur Hölle und jeder versucht als erster zu sterben, um dem Joch zu entkommen. Die Ehe ist die einzige legale Form von Sklaverei.

Die Ehe ist die vertraglich manifestierte Hölle und entspricht der schriftlich fixierten Nachfolger der Gesellschaft des bürgerlichen Rechts mit dem Zweck zur gemeinsamen Übung von Fortpflanzungsritualen (=kurz:GdbRzgÜvF). Ab Unterzeichnung des Vertrages verzichtet der Mann automatisch auf sämtliche Bürger- und Menschenrechte wie freie Meinungsäußerung, Streuung der Gene, freie Entsorgung körperlicher Gase (was leider oft zur Gaskrankheit führt) usw.

Durch diese Komplexität der Ehe wird ersichtlich, dass man nun alle Probleme die vorher nicht da waren, nun mit einander teilt.

Die Komponenten der Ehe im Einzelnen[Bearbeiten]

Wie alles anfing...

Der Ehemann[Bearbeiten]

Wissenschaftlich wird die Position des Ehemanns als homo sapiens vir laborens (lat. labor: "Leid, Arbeit") bezeichnet. In den meisten monotheistischen Religionen wird die soziologische Funktion "Ehemann" als Erfindung des Teufels bezeichnet. Mit Eintreten in den Stand der Ehe wird der Mann automatisch in den Stand des Sklaven degradiert. Er wird in einen Ring gezwängt und muss sein Leben lang für seine Frau arbeiten, damit diese sein Geld ausgeben kann. Dies nennt man in der modernen Soziologie Gewalten-, bzw. Aufgabenteilung. Glücklichen Männern gelingt zumeist nach sieben Jahren die Befreiung von dieser Unterdrückung. In der Evolutionsbiologie wird der darin eine Möglichkeit der sprunghaften Entwicklung von homo sapiens zu homo sapiens sapiens gesehen.
Vielfach löst sich die oben beschriebene Problematik dadurch, dass die Ehefrau ein neues Opfer gefunden hat oder sie "zufällig" von der Treppe gefallen ist. Unglückliche Männer hingegen haben für den Rest ihres Lebens die Unterdrückung gepachtet. Meist ist die einzige Fluchtmöglichkeit der Suizid.

Die Ehefrau[Bearbeiten]

Die Rolle der Ehefrau war einst anders, bis die Feministinnen die Frauen vom Herd befreit haben. Wobei moderne Männer gar nicht fordern: „Frauen gehören hinter den Herd!“ Wozu auch? Die Bedienknöpfe sind ja vorne.

Moderne Konzepte der Ehe[Bearbeiten]

Die Ehe ist der Grund der meisten Scheidungen, daher forderte eine kluge Politikerin auf, die Ehe auf sechs Jahre zu befristen, ohne Verlängerung werden Mann und Frau automatisch geschieden. Laut einer südostostaustralischen Studie wäre es am sinnvollsten, die Ehe schon nach 364 Tagen automatisch zu annulieren, weil man so den für den Mann oft peinlichen Jahrestag der Eheschließung umgeht. Es gäbe weniger Depressionen auf femininer Seite und eine deutlich verbesserte Stimmung auf der Erde, die uns dem Weltfrieden ein Stück näher bringt.

T-Mobile kündigte im Frühjahr nächsten Jahres aber auch schon einen Ehevertrag ohne Mindestvertragslaufzeit an, hier muss die Scheidung einfach "Prepaid" (also im Voraus bezahlt) werden. Falls der Scheidungsanwalt dazugebucht werden soll, ist eine Grundgebühr fällig.

Zitate[Bearbeiten]

  • Eine Ehe ist wie eine Bestellung im Restaurant: Man glaubt immer die richtige Wahl getroffen zu haben, bis man sieht was der am Nebentisch bekommt.
  • Wenn es die Ehe nicht gäbe, müssten Mann und Frau gegen wildfremde Leute kämpfen.
  • Liebe ist das Licht des Lebens und die Ehe ist die Stromrechnung.
  • Die Ehe ist eine gerechte Einrichtung: Die Frau muss jeden Tag kochen, und der Mann muss es jeden Tag essen.
  • Die Ehe ist wenn ein bis dahin vollkommen normaler Mann das unbezwingliche Bedürfnis in sich fühlt für eine, ihm bis zu diesem Zeitpunkt willkürlich fremde Frau, Kost, Quartier, Kleidung, Wäsche gratis bereit zu stellen, während sich die Frau ihrerseits wieder dazu verpflichtet, all jene Sorgen getreu mit ihrem Mann zu teilen, die er ohne sie nie gehabt hätte
  • Die Ehe ist eine tolle Erfindung, aber das sind Waschlappen auch.
  • Die Ehe ist der Versuch, zu zweit mit den Problemen fertig zu werden, die man alleine nie gehabt hätte.
  • Die Ehe ist perfekt, wenn er schnarcht und sie taub ist.
  • Was denkst du dir eigentlich dabei?!? Du heiratest meinen Sohn doch nur wegen seinem Geld!! Ich bin doch nicht blöd!!! - Eine erboste Schwiegermutter

Ehe-Symbole[Bearbeiten]

Der Ehering[Bearbeiten]

Als Symbol der Ehe und als Zeichen, dass jemand dem Joch der Ehe unterworfen ist, trägt die Person einen Ehering, eine Sonderform des Tolkien'schen "Rings der Macht". Der Ehering unterscheidet sich somit ganz grundlegend vom harmlosen, gewöhnlichen Schmuckring. Ziel von Trägern Tolkien'scher Ringe:

"Ein Ring sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden ..."

Im Volksmund oder bei Personen, welche mit Fantasy-Romanen nicht so bewandert sind, wird der Ehering auch als "Fangeisen" bezeichnet eine traditionelle Klappfalle aus Metall. Fangeisen werden, neben anderen Beutenahmemethoden, u. a. bei der Pelztierjagd verwendet. Diese Begriff ist in vielen Punkten besonders treffend, denn wie bei der Ehe wird auch hier ein freies Wesen mit Heimtücke, List und Boshaftigkeit gefangen,um es für eigene Zwecke zu missbrauchen.
Wie in der Pelzjagd, wird in vielen Ehen dem Ehemann gleich zu Beginn, spätestens jedoch mit der Scheidung, dann das "Fell über die Ohren gezogen".... (John Ronald Reuel Tolkien (1892-1973): Brit. Philologe und Schriftsteller; bekanntestes lit. Werk: "Der Herr der Ringe")

Ikonisches Ehesymbol (Vereinte Nationen)[Bearbeiten]

Internationales Zeichen für Ehe

1998 wurde durch die Vereinten Nationen in New York das internationale Zeichen für die Ehe verabschiedet. Das Symbol fand große Zustimmung bei den männlichen Teilnehmern der UN-Versammlung, da das Symbol laut einhelliger Meinung, den Zustand der Ehe mit am besten beschreibt. Unterstützt wurde die Entscheidung durch Tests mit Lügendetektoren, bei welchen das Symbol auch sofort richtig eingeordnet wurde. Insiderberichten zu Folge, war die einstimmige Verabschiedung des Symbols nur möglich, da zu diesem Zeitpunkt der Großteil der weiblichen UN-Mitglieder aufgrund wichtiger Termine beim Frisör nicht anwesend war.

Amnesty International[Bearbeiten]

Amnesty International forderte in der Resolution 08/15-4711-AI vom 01.04.2001 eine rechtliche Gleichstellung der Ehe mit Schwerverbrechen wie z.B. Morde oder Totschlag. Ähnlich wie diese Straftaten, ist auch die Ehe mit lebenslange Freiheitsstrafe belegt. Mit dem Unterschied, dass in der Ehe eine Begnadigung von Rechtswegen nur über den komplexen und kostspieligen Weg der Ehescheidung möglich ist. Um diesen extreme Ungleichbehandlung zu verbessern, sahen es die Experten für notwendig an, die Umstände, welche zu dem Unglück Ehe geführt hab, genauer zu untersuchen.

Zur Ursachenforschung hat AI seit 2003 ein Forschungsarbeit zum Thema "Ehe und wie konnte das nur passieren" in Auftrag gegeben. In den ersten Veröffentlichungen konnten bereits verschiedene Ursachen nachgewiesen werden. Diese konnten in Kategorien klassifiziert und mit genauen Prozentangaben errechnet werden:

Laut Untersuchungsergebnis werden 83,5% der Ehen im Zustand der verminderten Zurechnungsfähigkeit abgeschlossen. Ursache Nummer 1 sei die Verliebtheit, dicht gefolgt von völliger Ahnungslosigkeit über die katastrophalen Konsequenzen einer Ehe. Als weitere Ursache für die verminderte Zurechnungsfähigkeit und eine sehr häufige Ursache für Ehe, muss hier noch das Eheversprechen unter Alkoholeinfluss erwähnt werden.

Die 12,5% der Ehen würden im internationalen Vergleicht in außereuropäischen Kulturen durch die Eltern geschlossen. Da dieser Tag für die jeweiligen Kinder bzw. Jugendlichen ein "rabenschwarzer Tag" ist, spricht man von den Eltern auch von den sogenannten "Rabeneltern". Als mildernder Hinweis erwähnten die Wissenschaftler, dass in diesen Kulturkreisen die eheliche Stellung zwischen Mann und Frau noch in Ordnung sein.

Die restlichen 4% der Ehen würden aus Zwang z.B. unter Androhung von Gewalt abgeschlossen. In den USA war diese die Form der Versklavung des Mannes Anfang des 19ten Jahrhunderts weit verbreitet und als "Shotgun Wedding" bekannt.

Siehe auch[Bearbeiten]