Globalisierung

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Grün: Sehr gutes Land
Gelb: Nich so dolle
Rot: Keine Konkurrenz für Grün
Grau: Möchtegernland ohne Perspektive.

Unter Globalisierung (lat. Rundmachung) versteht man laut irgendwelchen klugscheisserischen Lexika die Entwicklung der Form des Planeten Erde von der altbekannten Scheibe hin zu einer angeblichen Kugel. In Wahrheit bedeutet Globalisierung aber ein bisschen was anderes, nämlich dass jeder Vorgang, sei es Wirtschaft, Kultur oder Erderwärmung auf einmal für alle wichtig ist und die Nachrichten voll sind.

Allgemeine Begrifflichkeit[Bearbeiten]

Der Euphemismus Globalisierung bezeichnet im Speziellen den Prozess der kostensparenden Verlagerung von Arbeitsplätzen in die naiven Entwicklungsländer der Dritten Welt, wo Lohnsklaven weitaus billiger zu haben sind als in Europa.

Als allgemeine Faustregel gilt: Globalisierung ist das, wenn Kinder in Afrika, Teppiche aus Indien knüpfen.

Unter dem Deckmantel nationenübergreifender, wirtschaftlicher, kultureller und sozialer Beziehungen wird dieser Prozess von skrupellosen Managern vorangetrieben, die in der Lage sind, überregionalen Handel zu betreiben.

Pitterschekk und Gammillschekk beschreiben den Begriff als "Verschiebung der Regierungsgewalt, weg von gewählten Volksvertretern hin zu anglo-amerikanischen Fachleuten, Anwälten, Aufsichtsräten und Investoren. Dieser scheinbare Widerspruch löst sich dadurch auf, das die G. für die Politiker keine Nachteile (zb. Freisetzungen durch Synergieefekte), sondern sogar eine Arbeitserleichterung sowie geldwerte Vorteile bringt. "

Kapital- und Warenverkehr[Bearbeiten]

Industrieländer bzw. deren Banken brauchen eine globale Weltwirtschaft, um den Entwicklungsländern das Geld wieder aus der Tasche ziehen zu können, das sie ihnen zugleich medienwirksam und großzügig als Entwicklungshilfe zukommen lassen. So beträgt z.B. der Exportanteil des deutschen Maschinenbaus 70 Prozent, beim Atommüll 100 Prozent. Die globalisierenden reichen Länder geben also den globalisierten armen Ländern etwas, was sie sich aber natürlich zurückholen, falls es einen Wert darstellt.

Im Gegenzug hoffen natürlich die armen Länder, in die diese Waren exportiert werden, nun ihrerseits ihre lächerlichen handgemachten Waren in den Industrieländern absetzen zu können, weil sie mit einem natürlichen Wirtschaftswachstum rechnen. Diese Notlage macht sich wiederum der reiche Manager zunutze, indem er den Entwicklungsländern gnädig ihre allerbilligsten und schäbigsten handgemachten Waren abkauft und in die reichen Länder importiert, wo er das Zeug - nicht zuletzt dank dem Euro - mit mehreren tausend Prozent Gewinn an die ahnungslosen Verbraucher verschachern kann.

Ein Ausweg aus dem Dilemma bietet die Balkanisierung. Größere Flächenstaaten wie die UdSSR und der Kongo werden zugunsten vieler kleiner freier Städte und Provinzen aufgegeben. Unrentable Wüsten, bevölkerungsreiche Flächen können auf diese Weise an landlose Bauern verkauft werden. Wenige Menschen saugen viel Profite aus den Territorien.

Einfluss der Entwicklungsländer[Bearbeiten]

Durch politische Instabilität und schlechte Infrastruktur ist selbst bei niedrigsten Löhnen eine Produktionsverlagerung in arme Länder nicht immer wirtschaftlich lohnend. Stiftung Warentest hat bei einem globalen Warenvergleich herausgefunden, dass sog. Billigprodukte nichts wert sind. Somit entsteht eine weitere Rückständigkeit, die sich noch negativer auf die Qualität der dort produzierten Waren auswirkt. Vorteilhaft für die Entwicklungsländer wirkt sich das permanent schöne Wetter aus. Dies reduziert die Lebenshaltungskosten. Darüber hinaus sehen die Menschen auf den Urlaubsbildern immer braungebrannt, entspannt und froh aus.

Die Bundeskanzlerin Dr. Merkel gibt der Globalisierung ein unmenschliches Gesicht

Bedeutung der Schwellenländer[Bearbeiten]

Sogenannte Schwellenländer wie beispielsweise Indien, Brasilien oder auch Iran stehen in der globalen Rangordnung zwischen den Entwicklungsländern und den entwickelten Ländern. Diese Länder haben der Welt etwas anzubieten - sei es Rohstoffe, menschliche Organe oder Billigwaren - und sind in der Lage, die benötigten Resourcen wie Kapital und Treibstoff zu bezahlen. Natürlich gibt es an Schwellenländern vieles zu bemäkeln, wie z.B. eine fehlende Krankenversicherung für Lohnsklaven oder das fehlende Grundrecht des Menschen auf Witz.

Rolle von produzierenden Unternehmen[Bearbeiten]

Manager in Industrieländern sind zum reinen Profitdenken verpflichtet und daher zur Arbeitsplatzverlagerung gezwungen, um die Existenz von Firmen wie Mercedes zu sichern, deren kostspielige Fahrzeuge ständig neu angeschafft werden müssen, da ein Manager sie nie länger als ein Jahr lang fahren kann. Auch muss das bekanntlich opulente Lohnniveau der Führungsebenen von Aktiengesellschaften erhalten und gesteigert werden.

Durch die profitable Arbeitsstättenverlagerung vieler Firmen ins billige Ausland steigen in Europa zwar die Arbeitslosenversicherungsabgaben und die Verbrauchermärkte schrumpfen, aber bis sich dies auswirkt, ist der Manager von heute sowieso schon längst in Rente und auch ganz weit weg von hier, wo er unter netteren Menschen bei schönerem Wetter die üppige finanzielle Ausbeute seines grandiosen Lebenswerks genießt.

Macht und Verantwortung von Verbrauchern[Bearbeiten]

Globalisierung schafft Vielfalt: Verbraucher können sich heute entscheiden zwischen dem Kauf ein und derselben minderwertigen Ware aus einem Entwicklungsland, auf der entweder X steht, weil sie von Importeur X eingeführt wurde, oder die Y heißt, weil sie von Importeur Y eingeführt wurde.

Hochwertige, im eigenen Land produzierte Produkte kann man dagegen selbst mit sehr viel Geld nicht kaufen, weil es sie nämlich gar nicht mehr gibt.

Den größten Erfolg im Kampf gegen die Globalisierung erzielte die Unterhaltungsindustrie von L.A. in dem Sie Regionalcodes für DVD Abspielgeräte durchsetzte.

Transport und Verkehr[Bearbeiten]

Die Zahl der Personen-Kilometer im internationalen Flugverkehr hat sich seit 1950 mehr als verhundertfacht. Auch die Menge der Luftfracht hat sich seit 1950 mehr als verhundertfacht. Der Umfang der zu See transportierten Güter steigt seit 1920 stark. Die Erfindung der Transportkiste im Jahre 1912 steigerte die Effizienz des Transportwesens um das Hundertfache. Die Globalisierung leistet somit den wertvollsten Beitrag zur gezielten Mineralölvernichtung auf dem Planeten Erde. Man hat auch feststellen müssen, dass sich die Anzahl der gebauten Kraftfahrzeuge seit dem Jahre 324 n.Chr. deutlich vergrößert hat!!!

Kultur[Bearbeiten]

Die überlegenen westlichen Wertvorstellungen und Lebensstile breiten sich dank der Globalisierung nun schneller aus, vor allem über das Fernsehen und das Kino, aber auch über Musik und Mode. So haben heute alle Japaner rotblonde Haare und geben sich gerne als britische Punker aus den 70er Jahren zu erkennen.

Auch ermöglicht die Globalisierung die sog. Globallisierung, d.h. die Fußball-WM kann weltweit auf den Fernsehschirmen verfolgt werden, sofern man über die erforderlichen Zugänge zu allen 70.000 Pay-TV-Systemen verfügt. Konsequenterweise spricht man dabei von der Entwicklung der Welt zu einem globalen Dorf.

Die Globalisierung hinterlässt auch Spuren in der Popkultur. Ein Megahit in den USA hat zwangsläufig zur Folge, dass er auch in Europa und Asien zum Hit wird. Madonna parodiert dieses in ihrem neuesten Song ("Immer rinn mit dem Kaffee in den Ozean!").

Neue Berufszweige[Bearbeiten]

Die Globalisierung erfordert neue Berufsbilder, neudeutsch Global Player: Beispielsweise des ägyptischen Rosenverkäufers, des pakistanischen Abwrackers des molwanischen Atommüll-Entsorgers, des betrügerischen Hedge-Fonds-Managers oder auch des bösartigen Stupidedia-Admins.

Beispiele[Bearbeiten]

...und ausgeräumt heißt ausgeräumt!

Was Deutschland in 30 Jahren nicht fertiggebracht hat, hat China innerhalb von nur 3 Jahren geschafft. Erst haben die Chinesen die deutsche Magnetschwebebahn Transrapid sehr preiswert übernommen und auch als erster in Betrieb genommen. Und nur wenige Monate später hat China per Zufall dann seinen eigenen Transrapid erfunden. Simens und Merkel braucht man nun nicht mehr, außer vielleicht für kostenlose Kredite in Milliardenhöhe, denn die Bank of China ist nun leider komplett ausgeräumt. So hat die Globalisierung manchmal eben auch Vorteile für Nicht-Manager und sogar Kommunisten.

Ein weiteres Phänomen der Globalisierung ist das durchgängige ganzjährige Angebot von Spargel und Erdbeeren. Des weiteren bekommt man preiswerten Pressfisch, der vor der Küste Grönlands gefangen und in China filetiert wurde.

Die Überfischung der Weltmeere durch Captain Iglo und Kollegen sind genauso wie die Mineralölvernichtung wichtige Schritte im Kampf um die Beseitigung natürlicher weltweiter Resourcen.