Konrad Adenauer

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Konrad Adenauer war ein erfolgreicher deutscher Rosengärtner, Boccia-Spieler und Erfinder, der internationale Bekanntheit dadurch erreichte, dass er als Rentner über lange Jahre seinem Hobby als Bundeskanzler nachging.

Werdegang[Bearbeiten]

Adenauer wurde am 5. Januar 76 in Colonia Claudia Ara Agrippinensium (heutiges Köln), der Hauptstadt des damaligen Germania inferior, geboren. Nach unbestätigten Berichten soll auch "Adenau" (eine Kleinstadt im Rheinland in grauer Vorzeit) sein Geburtsort sein. Der junge Konrad machte, was man als Kölner damals eben so gemacht hat: Dem örtlichen Hexenverbrennungs-Verein 1. HC Köln beim Verlieren zusehen, auf dem Sankt-Christophorus-Straßen-Tag (heutiger Christopher Street Day) kräftig abtanzen und nicht nur zu Karneval gar neckische Narrereyen treyben wie auf dem untenstehenden Bild.

Der junge Adenauer (ganz rechts) mit seinen Kommilitonen nach ein paar Fässchen Kölsch
Konrad Adenauer (Mitte) 1928 auf der jährlichen Vollversammlung der Kölner Zylinderfreunde e.V.

Mit diesen Qualifikationen und seiner Mitgliedschaft in der Katholischen Partei Deutschlands (KPD) hatte er alles, was man im Rheinland braucht, um Erfolg zu haben: 1906 wurde er Beigeordneter, 1909 stellvertretender und 1917 Erster Oberbürgermeister von Köln. In dieser Zeit erfand er billiges Brot, billige Sojawurst und eine neue Tülle für Gartengießkannen, förderte Kunst und Kultur, ließ die Deutzer Messehallen, den Kölner Grüngürtel sowie das Müngersdorfer Stadion bauen und wurde jeweils ein bisschen reich, berühmt und mächtig − sicherlich alles tolle Dinge, aber nichts, womit man sich einen Artikel in der Stupidedia verdient.

Rente[Bearbeiten]

Der große Eklat kam im August 1932, als Adenauer die erste Autobahn Deutschlands zwischen Köln und Bonn eröffnete. Der angehende Führer Adolf Hitler soll laut Goebbels' Tagebuch damals sehr ungehalten reagiert haben: „Warrrum bän öch nächt auf däse Idää gekommen?! Das äst inakzeptabel! Kommände Generrrationen mössen schon allein beim Worrrt ‚Autobahn‘ darrran denken, dass ontär märrr nächt alles schlächt warrr!“ Hitler fasste den Entschluss, Adenauer aus dem Amt zu entfernen, um die Autobahn neu erfinden zu können.

Nachdem er schließlich an der Macht war und im Februar 1933 nicht von Adenauer empfangen wurde (angeblich weil dieser dringend sein Karnevalskostüm fertigstellen musste), reichte es dem Führer endgültig: Er ließ ihn als Oberbürgermeister absetzen und hetzte die Massen gegen den armen alten Mann auf, bis dieser aus Köln fliehen musste. So schlimm war die Lage, dass er Unterschlupf nur in der unzivilisiertesten Einöde fand, wo kein Mensch, noch nicht mal ein Nazi, freiwillig einen Fuß hinsetzen würde: In der Eifel!

Dort ging Adenauer im Kloster in sich und kam gestärkt zurück: Mit der Strategie, dass er einerseits „nie so ganz richtig gegen den Nationalsozialismus gewesen“ sei und sich andererseits einen jahrelangen erbitterten Kleinkrieg mit der Kölner Verwaltung lieferte, kam er zu einer stattlichen Rentennachzahlung, mit der er sich in Rhöndorf südlich von Bonn ein schönes Haus bauen konnte. In den Folgejahren legte er dort seinen berühmten Rosengarten an und erfand das beleuchtete Stopfei.

Das Adenauerhaus, wunderschön gelegen und ein absolutes Gedenkstätten-Muss für jeden Politiker, der nicht ins KZ will

Sein beschauliches Rentnerdasein wurde jäh unterbrochen, als er im August 1944 wegen Baum von der Gestapo verhaftet wurde und laut dem Historiker Guido Knoppdem KZ nur durch einen gewagten Fallschirmsprung aus einem brennden Hubschrauber im Auge eines Tornados, DVDs nur 14,99€“ entkommen konnte. Zwar wurde er nach seiner Flucht wieder verhaftet, landete aber nur im normalen Gefängnis, von wo aus er seine Beziehungen spielen lassen konnte und im November wieder entlassen wurde.

Im Frühjahr 1945 befreiten die Engländer schließlich das Rheinland und standen vor einem großen Problem: Wer sollte jetzt den Laden schmeißen? Alle Deutschen waren entweder mit den Nazis im Bett gewesen oder von ihnen ermordet worden. Alle Deutschen? Nein, da gab es doch noch diesen alten Mann, der sich eigentlich lieber um seine Rosen gekümmert hätte... Nach längerem Zögern sagte Adenauer schließlich doch zu, wieder Bürgermeister in Köln zu werden.

Zwar bekam er Streit mit der britischen Militärregierung und wurde schon im Oktober wieder entlassen (sodass seine Pläne, Köln nicht zu einer sauhässlichen Drecksstadt wiederaufzubauen, nie verwirklicht wurden), aber er war wieder auf den längst vergessen geglaubten Geschmack der Macht gekommen und setzte in den Folgejahren alles daran, mehr davon zu bekommen. So formte er eine ihm hörige Partei namens CDU, mit deren Hilfe und unter Aufbietung aller Tricks er eine steile Karriere durch alle möglichen Ämter hinlegte, bis er schließlich 1949 erster Bundeskanzler der BRD wurde.

Da die damaligen Deutschen mit der Demokratie noch nicht allzu vertraut waren und viele nicht wussten, dass man auch für andere Parteien als die CDU stimmen durfte, gelang es Adenauer im Anschluss für viele Jahre, an der Macht zu bleiben.

Seine erste Amtshandlung war es, eine neue Bundeshauptstadt zu finden. Dabei war das einzige Kriterium, dass diese möglichst nahe vor seiner Haustüre liegen sollte − denn schließlich „ist ein alter Mann kein D-Zug mehr“, so Adenauer. Zu seinem großen Bedauern war es jedoch nicht möglich, in der Rhöndorfer Bäckerei genug Platz für den Bundestag zu schaffen, sodass dieser Plan scheiterte. Nach intensivem Studium von Landkarten entdeckte Adenauer das zu diesem Zeitpunkt weitgehend unbekannte Bonn, das nur zwanzig Minuten entfernt war und sich somit optimal eignete.

Des Weiteren erkannte er frühzeitig den gravierenden Mangel an Micky-Maus-Comics, Coca-Cola und McDonald's, der in Nachkriegsdeutschland herrschte. Aus diesem Grund betrieb er eine Politik der umfassenden Westbindung Deutschlands und der sozialen Marktwirtschaft, wodurch eine entsprechende Grundversorgung möglich wurde.

Der einzige Mann, der noch länger als Adenauer Bundeskanzler war. Schönen Dank auch, liebe Ossis!

Adenauers größtes Feindbild waren die von der damaligen „Soffjetunion“ gesteuerten Kommunisten, die als Atheisten sogar noch schlimmer waren als die ketzerischen Evangelen, mit denen er sich immer herumschlagen musste. Um der roten Bedrohung Paroli bieten zu können, drückte er bei dem einen oder anderen Altnazi ein Auge zu und forcierte die Wiederbewaffnung Deutschlands. Die 1955 neu geschaffene Bundeswehr wollte er dann auch sogleich mit Atombomben ausstatten − nur für den Fall, das einer von drüben mal wieder den Papst kritisieren sollte. Doch trotz NATO-Mitgliedschaft und der europäischen Einigung erfüllten sich seine Hoffnungen nicht, dass „vielleicht mal das ein oder andere Bömbchen über die Grenze wandern könnte“, wie er es gegenüber dem französischen Präsidenten Charles de Gaulle formulierte. Immerhin begründeten die beiden aber die deutsch-fransösische Freundschaft, unter deren Folgen (Französischunterricht!) Millionen Schüler bis heute leiden.

Aufgrund seiner Abneigung gegen Gottlose und Protestanten (also 99% aller Ostdeutschen) war die Wiedervereinigung für Adenauer nicht so wichtig wie die Aussöhnung mit den katholischen Franzosen und Italienern − sodass auch der Mauerbau 1961 keine allzu große Katastrophe für ihn war. Die Mehrheit der Deutschen und seiner Politikerkollegen sah dies jedoch anders, sodass er trotz seiner dritten Wiederwahl nur noch zwei Jahre als Bundeskanzler bekam. Obwohl er sich mit Händen und Füßen wehrte, kam 1963 mit der Spiegel-Affäre, in der die Pressefeiheit viel weitere Züge als von ihm geplant annahm, der Anlass für seinen Rücktritt und er musste seinem ungeliebten Nachfolger Ludwig „Heinz“ Erhardt das Feld überlassen. Dessen Sturz erlebte er noch mit, sodass er am 19. April 1967 mit einem Lächeln auf den Lippen starb.

Bedeutung als Nationalheiliger[Bearbeiten]

„Mama, Mama, wer hat denn dem Yoda die Ohren abgeschnitten?“ − „Aber Kind, das ist der Adenauer, der war früher irgendwie ganz wichtig... so genau weiß ich das jetzt aber auch nicht, frag da am besten mal die Oma. Vielleicht erinnert die sich noch dadran!“

Lange Zeit galt Otto von Bismarck als größter Deutscher aller Zeiten, schließlich hatte er es geschafft, nach über tausend Jahren der Kleinstaaterei die deutsche Einheit zu verwirklichen. Mit der Zeit kam man aber zu der Erkenntnis, dass alles, was in Deutschland vor 1945 passiert war, irgendwie total böse und nazimäßig gewesen ist und jemand, der gleich mehrere Kriege provoziert hat, keinesfalls als Vorbild für die Jugend taugt − sonst werden die Kinder am Ende noch Neonazis, oder noch schlimmer, Killerspieler!

Diese Lücke füllt Konrad Adenauer perfekt aus. Neben der Tatsache, dass er sich als Toter nicht mehr durch Sex-Skandale o.Ä. in Verruf bringen kann, verfügt er über viele Vorteile, die ihn zur idealen Antwort auf die Frage nach dem größten Deutschen machen und sogar irgendwie sympathisch wirken lassen: Statt in deutscher Tradition Kriege anzufangen, hat er Freundschaften begründet, Gefangene aus Russland befreit und durch seinen Widerstand gegen die Kommunisten zumindest den meisten Deutschen ihre wohlschmeckenden Bananen gesichert. Unter ihm ging es für die Menschen aufwärts, aber es war trotzdem noch die gute alte Zeit, als das Leben noch einfach war ohne den ganzen neumodischen Mist wie Internet, islamistischem Terrorismus und Frauenrechte. So eignet sich Konrad Adenauer bestens als Namensgeber für alle nur denkbaren Straßen, Plätze, Flughäfen, Stiftungen und Preise: „Ich möchte meinen Hund nach einer historischen Persönlichkeit benennen. Es soll repräsentativ klingen, aber auch demkoratisch und garantiert nazifrei sein.“ − „Wie wäre es mit ‚Konrad-Adenauer-Hund‘?“ − „Grandios!“

Da heutzutage der Geschichtsunterricht aber aus wenig mehr als „Die Nazis waren schlecht, der Mauerfall war gut, bastelt eine Mindmap und schreibt in Gruppenarbeit ein Gedicht darüber“ besteht, geht das Wissen darum, wer dieser lustig aussehende Mann, den die ganz Alten noch von Briefmarken oder vom 2-Mark-Stück kennen, eigentlich war, immer weiter zurück. Aber das ist ja nicht unbedingt schlimm − jede Zeit hat ihre eigenen Ideale und irgendwann werden die Menschen auch auf den Beginn des 21. Jahrhunderts zurückblicken und sich fragen, wer denn eigentlich diese Daniela Katzenberger war, nach der sämtliche Elite-Universitäten benannt sind.