Genealogie

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Genealogie (v. dt. gähnen „müde“ und alogie, „Denkstörung mit Sprachverarmung“) ist im weiteren Sinne der Zusammenhang einer Gruppe von Lebewesen, die sich aufgrund von Sauerstoffmangel nicht mehr verständlich artikulieren können, im engeren Sinn eine verschlafene Hilfswissenschaft. Diese Definition hat nichts mit den nachstehenden Ausführungen zu tun, ein Zusammenhang konnte bislang nicht hergestellt werden.

Die Genealogie (volkstümlich Sippen- oder Ahnenforschung) befasst sich mit der Abstammung eines Lebewesens von anderen Lebewesen, also z.B. des Menschen vom Schmetterling oder des Meerschweinchens vom Buckelwal.

Gegenstand der Genealogie[Bearbeiten]

Von einer bestimmten Person als Probanden ausgehend, erforscht man in der Genealogie die Abstammung in aufsteigender Linie und damit die Vorfahren dieser Person (Mensch – AffeEinzeller); oder in absteigender Linie deren Nachkommen (Mensch – viele Menschen – Affen).

Darstellung der Ergebnisse[Bearbeiten]

Der frühe Versuch, die Ergebnisse in Steintafeln zu verewigen und weiterzugeben, wurde bereits nach kurzer Zeit verworfen. Über Jahrtausende verließ man sich auf die mündliche Überlieferung ("mein Sohn, Du musst wissen, dass Onkel Otto schwul war" oder auch "wir haben Dich damals aus einem Kinderwagen vor Aldi mitgenommen"), die jedoch häufig persönliche Einfärbungen beinhaltete. Der Versuch in den 80er Jahren, die Ergebnisse mit Hilfe von Stammbäumen darzustellen, scheiterte häufig an der Größe von Wohnungen; nur wohlhabende Familienforscher konnten sich entsprechend große Häuser für ihre Stammbäume leisten. Mit dem Internet wurde endlich eine breite Plattform für alle geschaffen, um ihre Ergebnisse darzustellen. Als Problem erweist sich allerdings, dass das Hochladen von Stammbäumen oder auch von noch vorhandenen Steintafeln die Datenkanäle häufig verstopft.

Forschungsmethoden[Bearbeiten]

In früheren Zeiten (vor 1990) fand die Forschung noch in Form von mündlichen Nachfragen ("Ey, wer bistn du?" oder auch "Ey du, ich kenn dich") statt, gewisse Ungenauigkeiten mussten allerdings in Kauf genommen werden. Bekannt wurden auch sogen. Intensivforscher, die unter dem Vorwand einer drohenden Abschiebung um Kirchenasyl baten, den Pfarrer als Geisel nahmen und dann wochenlang Kirchenbücher studierten. Mit Erfindung des Internet und insbesondere der Suchmaschinen wurde die Ahnenforschung jedoch revolutioniert; die Eingabe eines Familiennamens reicht aus, um sich die gesamte Familie anzeigen zu lassen (z.B. Müller = 75.100.000 Angaben). Berufsgenealogen warnen jedoch vor der Glaubhaftigkeit des Internet sowie dem hohen Papierverbrauch beim Ausdruck der Ergebnisse und verweisen auf anerkannt seriöse Quellen (siehe unter "Quellen für Genealogen").

Geschichte[Bearbeiten]

Wissenschaftlich noch nicht gesichert, gilt Ein Z. Eller als der erste Ahnenforscher. Er scheiterte nach derzeitigen Erkenntnissen jedoch an der Erforschung seiner Vorfahren, auch die Beschäftigung mit seinen Nachfahren war ihm nicht vergönnt. Verbürgt hingegen ist der Beginn der modernen Ahnenforschung mit Adam (geb. damals, gest. später) und seiner Frau Eva, die allerdings – nachdem sie bei ihren Forschungen auf eine Rippe als Vorfahr stieß – dem Wahnsinn verfiel. Noch heute ist Rippchen mit Kraut die Leibspeise der Einwohner von Hessen; ob ein Zusammenhang mit Eva besteht, ist jedoch noch nicht ausreichend überprüft. Ihre Blütezeit erlebte die Ahnenforschung kurze Zeit später im sogen. Dritten Reich. Die zu dieser Zeit Herrschenden fragten sich, wo ihr Volk eigentlich herkäme. Damit sie jedem einzelnen gerecht werden konnten, baten sie das Volk, doch einmal nachzuprüfen, wer ihre Vorfahren waren. Diejenigen, die besondere Vorfahren aufweisen konnten, bekamen Reisen in Ferienlager geschenkt. Alle anderen, die keine herausragenden Vorfahren hatten, durften sich immerhin noch in Gruppen organisieren. Dies wurde mit Begeisterung und zahlreich wahrgenommen und der Regierung für diese Privilegien in Aufmärschen gedankt.

Quellen für Genealogen[Bearbeiten]

Vielfältige Quellen, die auch mehr Informationen als nur Geburts- und Sterbedaten liefern können, stehen dem Genealogen zur Verfügung:

  • Zentralstelle für Genealogie in Leipzig; Anfragen (z.B. "suche das Gebiss meines Großvaters") an diese werden gerne beantwortet.
  • Kirchenarchive; aus Unsicherheit im Umgang mit dem Datenschutz werden jedoch keine Auskünfte erteilt.
  • Einwohnermeldeämter und Stadtarchive; aus Gründen des Datenschutzes werden keine Informationen herausgegeben.
  • Ortschroniken; diese wurden in der Regel von Arbeitslosen, die nichts besseres zu tun hatten, verfasst. Der Informationsgehalt solcher Chroniken ist daher i.d.R. nicht sonderlich hoch.
  • Leichenpredigten; mit Beginn der modernen Medizin sind Leichen auch wirklich tot und können nicht mehr predigen, Leichenpredigten liegen daher nur aus dem Mittelalter vor.
  • Eigene Unterlagen wie Stammbücher und Notizen ("habe heute Cousin Fritz 50 Mark geliehen").
  • Todesanzeigen; der Ahnenforscher wird so unmittelbar über das Ableben z.B. seines Großvaters informiert.

Organisierte Genealogie[Bearbeiten]

Überall im Land haben sich in den letzten Jahrzehnten genealogische Vereine gegründet, in denen sich Ahnenforscher austauschen können ("suche römischen Centurio, biete 2 Henker aus dem 15. Jahrhundert"). Im Internet haben sich eine Reihe von Genealogie-Portalen gebildet, die dem interessierten Forscher gegen eine größere Gebühr Informationen zum Download anbieten. Dies können Filme sein (z.B. "Inzestorgien") oder auch Fachliteratur (z.B. "Meine Großmutter war eine Hexe").

Problembereiche der Genealogie[Bearbeiten]

Zwei große Problemkreise sind für den Ahnenforscher zu berücksichtigen.

  • Jeder Mensch hat 2 Eltern, diese wiederum je 2 Eltern usw. usf. Ausgehend von der Annahme von 30 Jahren je Generation, hätte ein heute lebender Mensch vor 40 Generationen, also ca. im Jahre 800, 1.099.511.627.776 Vorfahren - über eine Billion! Alleine aus dieser Zahl wird ersichtlich, dass diese rein mathematische Rechnung so nicht stimmen kann. Intensive Recherchen in allen Einwohnerunterlagen aus dieser Zeit haben ergeben, dass die tatsächliche Zahl um 182 Personen niedriger liegen muss. Da die Anzahl dann immer noch ein wenig zu hoch erscheint, müssen folgende Erklärungsansätze in Betracht gezogen werden:

- die Sage vom Klapperstorch stimmt, dadurch würden schon einmal sehr viele Vorfahren entfallen.

- Das Klonen wurde wesentlich früher als bisher angenommen erfunden; auch dies reduziert die Anzahl der tatsächlichen Vorfahren erheblich.

- In früheren Zeiten (bis ca. 1990) haben sich die Menschen wesentlich häufiger als bisher angenommen mit ihren leiblichen Eltern vermischt und mit diesen Nachkommen gezeugt, sodass sich auch durch diese Maßnahme die Anzahl verringert. Problematische Familienkonstellationen waren hier allerdings vorprogrammiert, so wurde z.B. der Sohn zu seinem eigenen Vater und dessen Schwester zur Cousine der Stiefgroßmutter des Onkels vom Bruder des Sohnes.

- Ernsthafte Genealogen sprechen vom sogen. Ahnenschwund; diese Theorie zu erläutern, würde allerdings den Rahmen dieses Artikels sprengen. Ebenso ernsthafte Laien behaupten jedoch, dass Ahnenschwund nicht sein kann, denn wenn die Ahnen schwinden, wären ja gar keine mehr da.

  • Seitensprung. Dadurch, dass der Mensch zu allen Zeiten der Weltgeschichte zur Seite gesprungen ist, häufig auch mehrfach, lassen sich gesicherte Abstammungen nicht immer nachweisen. Beispiel für die Aufdeckung eines Abstammungsskandals war die französische Revolution. Der Adel hatte dem Volk vorgegaukelt, von adliger Abstammung zu sein. Als die Boulevardpresse jedoch aufdeckte, dass die Abstammung aller Adligen auf die Verbindung eines ungenannten Königs mit einer Praktikantin am Hofe zurückzuführen war, erhob sich das enttäuschte Volk und schickte den Adel unter die Guillotine.

Zukunft der Genealogie[Bearbeiten]

Die Zukunft der Ahnenforschung wird bestimmt sein von neuartigen Forschungsmethoden (Zeitreisen). Zukünftige Techniken werden es ermöglichen, Vorfahren virtuell wiederzubeleben und sich mit diesen auszutauschen. Andererseits werden konservative Geister auch weiterhin die mündliche Überlieferung bevorzugen (Beispiel: Darth Vader zu Luke Skywalker "ich bin Dein Vater"). Problematisch wird im allgemeinen die zukünftige Vermischung mit Außerirdischen angesehen, da nicht gesichert davon auszugehen ist, dass diese die Leidenschaft der Menschen für Ahnenforschung teilen und Sinnvolles an Familiengeschichte beitragen können. Umgekehrt wird es Menschen geben, die nicht begeistert davon sein werden, Plasmaklumpen unter ihren Vorfahren zu haben.