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Keinhirntrottel

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Filmdaten
Cliffhaenger.jpg
Filmplakat
Deutscher Titel: Keinhirntrottel
Originaltitel: Ich war jung und brauchte das Geld
Genre: Liebeskomödie
Produktionsland: Deutschland
Zielgruppe: Junggebliebene Schwiegermütter, Tussies allen Alters, Nora Tschirner
Erscheinungsjahr: 2013
Länge: viel zu lang
Titelmelodie: schnulzig
Altersfreigabe: 0-99
Stab

Regie: Til Schweiger
Drehbuch: Til Schweiger
Produktion: Peter Sodann
Musik: Achim Mentzel, "Schlappi, der Kleine bringt nicht viel"
Kamera: Kameramann
Schnitt: Til Schweiger
Besetzung

Til Schweiger (alle Rollen)

Keinhirntrottel ist eine deutsche Liebeskomödie von und mit der schauspielernden und eierlegenden Drehbuchautorenregiemilchsau Til Schweiger. Der Film wird mit Sicherheit einer der größten deutschen Kinoerfolge aller Zeiten.

Inhalt und Handlung[Bearbeiten]

Bodo ist ein mäßig begabter Schauspieler, der auf den großen Durchbruch wartet. Seine beidseitige Gesichtslähmung, die ihm nur einen Ausdruck erlaubt und seine angeborene Nasenwurzelvekrümmung, die ihn zu ständig näselnder Aussprache zwingen, stehen ihm bei der Karriereplanung ein wenig im Weg. Das versucht er durch einen trainierten Körper wett zu machen, wodurch er allerdings seine Zwergwüchsigkeit weiter betont.

Der Film folgt in mehreren Rückblicken Bodos Kindheit in Heuchelheim. Das Leben und die Karriere sind eine einzige Achterbahnfahrt der Gefühle, die ständig in die verschiedensten Richtungen gelenkt werden. Dem Wehrdienst in den Niederlanden folgt die Kriegsdienstverweigerung mit anschließendem Krankenhausjob. Im Anschluss geht Bodo mit der selben Stringenz an die Ausbildung: Zunächst studiert Bodo Germanistik, versagt jedoch bereits beim simplen Satzbau und bricht nach 7 Semestern ab. Es folgen abgebrochene Studiengänge in Medizin, Weinbau und Getränketechnologie und Eheführung, ehe er zum Doktor der Monotonie promoviert.

Seine Schauspielkarriere beginnt mit einer fundierten Theaterausbildung im Kölner Theater "Keller". Die dortige Dunkelheit, gepaart mit unterirdischer Akustik, verhilft ihm, trotz fehlender Mimik und bescheidener Stimme, zu einem Abschluss als Prof. Dr. Ing (FH) Diplom-Mime h.c.. Seinem steilen Aufstieg im Showbusiness sollte nun nichts mehr im Wege stehen, meint Bodo..., aber weit gefehlt!

Beim Verlassen des Kölner "Keller"-Theaters erlebt Bodo auf der vierzehnstufigen Mahagoni-Treppe seinen vorerst letzten Aufstieg für die nächsten sechs Monate. Freudetrunken und mit einer Flasche Prosecco (prickelnd!) intus macht Bodo sich noch an dem Abend daran, ein Drehbuch für einen herzzerreißenden Film über das Schicksal der Kinder (einfach nur der Kinder) zu schreiben. Zwei Stunden später wird ihm angesäuselt bei einer Zigarette auf dem Balkon klar, dass seine bisherigen textlichen Versuche Unfug waren. Daraufhin schreibt er das Drehbuch um und hält am nächsten Morgen das Resultat in den Händen: Das Schicksal der Leute. Untertitel: Wie geil ich doch bin. Nach kontroversen Diskussionen mit seiner Zimmerpflanze, immer noch im angetrunkenen Zustand, wandert der Versuch in den Mülleimer. Bodo ist deprimiert.

Es folgt was folgen muß, ein Intermezzo in einer zweitklassigen Soap, schließlich muss man ja von irgendwas leben. Privat läuft es dagegen inzwischen besser für Bodo. In einem Kinderheim, lernt er die Logopädin Gaga kennen. Es funkt und bald schon landen die beiden auch außerhalb der Therapie auf der Couch. Während dieser Episode des Films, fällt das Zitat über sein Engagement in der Soap, welches auch als Untertitiel des Films fungieren sollte: “Ich war jung und brauchte das Geld” , welches Bodo seiner geliebten Gaga entgegen wirft um den Vorwurf des künstlerischen Ausverkauf zu entkräften. Tief bewegt, verspricht Bodo, sein Leben von Grund auf zu ändern. Der bewegte Mann geht sogar soweit, Gaga zu versprechen, ab jetzt nur noch Kunstfilme zu machen. Dazu gründet er wenig später mit einem Kumpel aus “Keller”-Zeiten die Produktionsfirma “Mr. Brown Entertainment”. Die Filme werden, in alter Tradition, in Kellern und Hinterzimmern abgedreht.

Das Privatleben entwickelt sich weiter und Bodo und Gaga werden glückliche Eltern von vier wunderbaren Kindern. Valentin Karl, Luna Kalendare und Aische kommen in kurzer Folge auf die Welt. Als Gaga Bodo jedoch, bei einem Spontanbesuch im Büro, auf der Besetzungscouch mit einer drallen Mitzwanzigerin bei der mündliche Prüfung erwischt, bekommt die heile Welt einen Knacks. Gaga zieht mit den Kindern nach Los Angeles und läßt den, am Boden zerstörten, Bodo allein zurück. Bodo ist einmal mehr am Boden zerstört. Nach jahrelangem künstlerischen Stillstand zieht er in der Hoffung auf den "American Dream" nach LA um sein Glück in der Traumwelt Hollywoods zu versuchen.

Nach diesen Katastrophen kommt es wie so oft in Liebeskomödien, Bodo und Gaga treffen sich zufällig im Regen auf dem Rodeo Drive, fallen sich klatschnaß in die Arme und versöhnen sich. Später kommt dann noch ihr viertes Kind, Tiger Lilly auf die Welt. Hier endet der Film, nicht ohne noch ein Ende für eine Fortsetzung offen zu lassen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Bei der Sprachtherapie im Kinderheim erfindet Bodo eine deutsche Filmkomödie. Als Anna ihn deshalb kritisiert und seine Idee als hirnrissig bezeichnet, weist er sie darauf hin, dass Regisseure von deutschen Komödien niemals ein Hirn haben. Anna behauptet daraufhin, dass die kein Hirn haben, weil sie "Keinhirntrottel“ seien, die auch so Erfolg haben können. Der Keinhirntrottel ist auch als Stofftier erhältlich.

Kritik[Bearbeiten]

Kritik zu seinen Elaboraten hört Herr Schweiger gar nicht gern. Daher gibt es keine Pressevorführungen im Vorfeld. So soll die begeisterte Öffentlichkeit davor bewahrt werden, durch überkritische Feuilletonisten in dem Glauben geprägt zu werden, dass das vorliegende cineastische Opus nicht oscarverdächtig sein könnte. Was es selbstredend natürlich ist. Was sonst, außer purem Gold, könnte aus der Feder und Filmrolle des begnadetsten Drehbuchregisseurschauspielerproduzenten deutscher Zunge und Abstammung entspringen? Wie kaum einem anderen gelingt es Schweiger einmal mehr aus Stroh sogar Platin zu spinnen, wer anderes behauptet erlebt eine rumpelstilziesken Auftritt des Meisters der Eloquenz und Literaturnobelpreisträgers in Lauerstellung, der sich gewaschen hat.

Altmodisch bis provinziell.” H. Fischer, Abendzeitung, München
Ficken, ficken, ficken, das ist alles worum es hier geht! Das ist keine Literatur.Marcel Reich-Ranicki, ungefragt
Ein Meisterwerk!Hannelore Schweiger, Bäckerblume 12/2012, Regionalausgabe Schleswig-Holstein